12/04/2026
Facebook - Pause - Teil 2
ist Selbstschutz.
Wenn der stÀndige Druck
krank macht.
11 Jahre lang habe ich meine Follower
NIE direkt um finanzielle UnterstĂŒtzung gebeten. Erst in letzter Zeit habe ich das offen angesprochen. Umso ernĂŒchternder war fĂŒr mich die Erfahrung, dass darauf fast nur eine Mauer des Schweigens folgte. Auch das ist ein Teil dieser Entscheidung.
Schöne Worte und Lob verlieren irgendwann an Bedeutung, wenn auf konkrete Bitte so wenig zurĂŒckkommt.
Ich merke immer deutlicher, dass Leistung, QualitĂ€t, VerlĂ€sslichkeit, KreativitĂ€t und sozialer Umgang immer weniger zĂ€hlen. Genau das macht mich mĂŒde. Ich möchte da nicht einfach weiter mitmachen, nur weil man es von mir gewohnt ist.
Dazu kommt, dass ich auch körperlich spĂŒre, wie sehr mich der stĂ€ndige Druck belastet. Meine Schulterschmerzen, das viele Sitzen, das tĂ€gliche PrĂ€senzzeigen, das Reagieren und das stĂ€ndige Weiterliefern tun mir nicht gut. Ich möchte meine Energie wieder bewusster fĂŒr meine Gesundheit, Bewegung, Training, mein Privatleben und meine Familie nutzen. Einfach freier leben, ohne diesen tĂ€glichen Facebook-Druck.
Ich möchte wieder mehr Raum fĂŒr das haben, was mir wirklich guttut und mich interessiert. WĂ€hrend Facebook mich Kraft kostet, geben mir andere Dinge mehr zurĂŒck. Gleichzeitig möchte ich das wieder aufarbeiten, was ich in den letzten Jahren vernachlĂ€ssigt habe.
Wien zu Fuss Photoblog bleibt. Aber ich muss auch auf mich selbst achten.
Ich kann und will nicht endlos weitergeben, wÀhrend meine eigene Kraft dabei immer mehr verloren geht.
Ich werde weiterhin auf Instagram posten, auf Facebook aber ganz bewusst pausieren - mindestens einen Monat oder lĂ€nger. Danach werde ich sehen, was passiert, wie mir damit geht und ob und wann ich hier wieder zurĂŒckkomme.
Diese Entscheidung ist nicht spontan entstanden. Sie ist das Ergebnis vieler Gedanken, vieler EnttÀuschungen und der klaren Erkenntnis, dass meine Zeit,
meine Gesundheit und mein reales Leben wichtiger sind als der Druck, hier tĂ€glich prĂ€sent sein zu mĂŒssen.
Wer meine Arbeit wirklich schÀtzt, wird diese Entscheidung verstehen.
Jetzt ist es Zeit auch auf mich selbst zu achten. Und wer deshalb geht, darf gehen.
Danke an alle, die mich auf diesem Weg ehrlich begleiten đ