03/12/2025
๐๐ฒ๐บ๐ฒ๐ฟ๐ธ๐ฒ๐ป๐๐๐ฒ๐ฟ๐, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ฑ๐ถ๐๐ธ๐๐ฟ๐๐ถ๐๐ฒ ๐๐ฟ๐ฐ๐ต๐ถ๐๐ฒ๐ธ๐๐๐ฟ, ๐บ๐ถ๐ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ฑ๐ฎ๐ ๐๐ฟ๐ฎ๐ป๐๐ฎ๐๐น๐ฎ๐ป๐๐ถ๐๐ฐ๐ต ๐ฎ๐๐๐ด๐ฒ๐ฟ๐ถ๐ฐ๐ต๐๐ฒ๐๐ฒ ๐๐ง๐ฅ๐ข๐ง๐๐ฆ๐๐ ๐๐ณ๐ข๐ง 20 Minuten ๐จ๐ฉ๐๐ซ๐ข๐๐ซ๐ญ
๐ญ๐ถ๐๐ฎ๐ ๐ต๐ฒ๐๐๐ถ๐ด๐ฒ๐ฟ ๐๐-๐ฃ๐ผ๐๐ ๐ฑ๐ฒ๐ ๐๐ง๐ฅ๐ข๐ง๐๐ฆ๐๐ ๐๐ณ๐ข๐ง๐ ๐ถ๐ป๐ธ๐น. ๐๐ถ๐น๐ฑ:
- Via https://sl.hiddenzone.online/PFYg
๐๐ฎ๐๐ ๐บ๐ฒ๐ถ๐ป ๐๐ผ๐บ๐บ๐ฒ๐ป๐๐ฎ๐ฟ ๐ถ๐ป ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐๐ผ๐บ๐บ๐ฒ๐ป๐๐ฎ๐ฟ๐๐ฒ๐ธ๐๐ถ๐ผ๐ป:
-> Der sich ausdrรผcklich NICHT auf die beiden dunkelhรคutigen Frauen im Bild bezog, im Ggs. zu den vielen Boomer-Kommentaren
๐๐ฎ๐ฟ๐ฎ๐๐ณ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐๐ผ๐บ๐บ๐ฒ๐ป๐๐ฎ๐ฟ ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ๐ ๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ฒ๐ป ๐๐-๐ก๐๐๐๐ฒ๐ฟ๐:
-> Dann wollte ich ihm erklรคren, wie es gemeint sei, keinesfalls bezgl. der beiden dunkelhรคutigen Frauen in Bild #1, sondern eben (US-/ -) , gar
โผ๏ธ ๐๐ต๐ฎ๐น๐น๐ฒ๐ป๐ด๐ฒ ๐๐ป๐บ๐ผ๐ฒ๐ด๐น๐ถ๐ฐ๐ต - 20 Minuten ๐น๐ผ๐ฒ๐๐ฐ๐ต๐๐ฒ ๐ฎ๐น๐น๐ฒ๐ โผ๏ธ
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Im Foucault'schen Sinne handelt es sich bei der Zensur von 20 Minuten um ein streng reguliertes Regime der Sichtbarkeit.
Anscheinend bleibt nur jene Form der Kommentarkultur, welche die semantisch erschรถpften Oberflรคchenformeln des "spรคtbรผrgerlichen" -Milieus reproduziert: Denn wer dabei "nur" รผber "๐ฟ๐๐ ๐๐ช๐จ๐ก๐๐ข๐" * oder, genereller, "๐ฟ๐๐ ๐ผ๐ช๐จ๐ก๐๐๐ฃ๐๐๐ง" schimpft, ohne weiter in die Tiefe zu gehen, bewegt sich innerhalb eines ideologisch entschรคrften Dispositivs, das KEINERLEI epistemische Dichte besitzt und - ganz im Sinne der Hegemonietheorie Gramsci's - die bestehende kulturelle Vormacht des transatlantischen Bezugsrahmens stabilisiert. *
๐๐ถ๐ฒ๐๐ฒ ๐๐ฒ๐ถ๐๐ฟ๐ฎ๐ฒ๐ด๐ฒ ๐ฒ๐ฟ๐๐ฒ๐๐ด๐ฒ๐ป ๐ธ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ๐ป ๐บ๐ฒ๐๐ฎ๐ฝ๐ผ๐น๐ถ๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ๐ป ๐๐ฟ๐๐ฐ๐ธ, ๐๐ผ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ป ๐ฑ๐ถ๐ฒ๐ป๐ฒ๐ป ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ฆ๐ถ๐บ๐๐น๐ฎ๐๐ถ๐ผ๐ป ๐๐ผ๐ป ๐ฃ๐น๐๐ฟ๐ฎ๐น๐ถ๐๐ฎ๐ฒ๐, ๐ฎ๐น๐๐ผ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐๐๐ณ๐ฟ๐ฒ๐ฐ๐ต๐๐ฒ๐ฟ๐ต๐ฎ๐น๐๐๐ป๐ด ๐ฑ๐ฒ๐ ๐ฆ๐ฐ๐ต๐ฒ๐ถ๐ป๐ ๐๐ผ๐ป ๐๐ฒ๐ฏ๐ฎ๐๐๐ฒ, ๐ผ๐ต๐ป๐ฒ ๐ฎ๐๐ฐ๐ต ๐ป๐๐ฟ ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ๐ป ๐ ๐ถ๐น๐น๐ถ๐บ๐ฒ๐๐ฒ๐ฟ ๐ฎ๐บ ๐ก๐ฎ๐ฟ๐ฟ๐ฎ๐๐ถ๐ ๐๐ ๐ฟ๐๐ฒ๐๐๐ฒ๐น๐ป.
Sobald hingegen Kommentare auftauchen, die das Raster an seiner Grundlage infrage stellen - von kulturpessimistisch, identitรคtsorientiert, รผber anti-US-liberal/-"woke", anti-transatlantisch, hin bis zu neocon-kritisch - und sich damit genealogisch an tiefere zivilisationskritische Traditionslinien anschliessen (Beispiele hierfรผr sind Julius Evola, Oswald Spengler & Alain de Benoist -> Bild #4) so reagiert die Redaktion von 20 Minuten abrupt zensierend (dabei ist auch die Schmitt'sche Frage nach der politischen Grundordnung relevant).
๐ช๐ฎ๐ ๐ณ๐ผ๐น๐ด๐, ๐ถ๐๐ ๐ธ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ ๐๐ฒ๐ฏ๐ฎ๐๐๐ฒ๐ป๐ฝ๐ณ๐น๐ฒ๐ด๐ฒ, ๐๐ผ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ป ๐ฝ๐ฟ๐ฎ๐ฒ๐๐ฒ๐ป๐๐ถ๐๐ฒ ๐๐ถ๐๐ธ๐๐ฟ๐๐ฎ๐ฏ๐๐ฒ๐ต๐ฟ: ๐๐ถ๐ฒ ๐๐๐๐๐ฒ๐บ๐ฎ๐๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐๐น๐ผ๐ฐ๐ธ๐ฎ๐ฑ๐ฒ ๐ท๐ฒ๐ป๐ฒ๐ฟ ๐๐ผ๐ฟ๐บ๐ฒ๐ป ๐๐ผ๐ป ๐ง๐ถ๐ฒ๐ณ๐ฒ๐ป๐๐ฐ๐ต๐ฎ๐ฒ๐ฟ๐ณ๐ฒ, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ฑ๐ฎ๐ ๐ถ๐ฑ๐ฒ๐ผ๐น๐ผ๐ด๐ถ๐๐ฐ๐ต๐ฒ ๐๐ผ๐ผ๐ฟ๐ฑ๐ถ๐ป๐ฎ๐๐ฒ๐ป๐๐๐๐๐ฒ๐บ ๐๐ฒ๐น๐ฏ๐๐ ๐ฝ๐ฟ๐ผ๐ฏ๐น๐ฒ๐บ๐ฎ๐๐ถ๐๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ฒ๐ป ๐๐๐ฒ๐ฟ๐ฑ๐ฒ๐ป.
Erlaubt wird nur jener "Widerspruch", der strukturell entpolitisiert ist und nie den Punkt berรผhrt, an dem Schmitt's Freund-Feind-Linie sichtbar wรผrde. Der operative Massstab lautet dabei nicht Debattenethik, sondern Systemvertrรคglichkeit.
Kurz gesagt: 20 Minuten betreibt keine Moderation, sondern die diskursive Immunisierung des eigenen Machtkonsenses.
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