Socialmediafotograf Ronny Barthel

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7 Tage auf dem Atlantik. Und mein KI-Projekt hat an Bord einen Partner gefunden: Die Nomad Cruise wird Social Pocket in ...
26/09/2026

7 Tage auf dem Atlantik. Und mein KI-Projekt hat an Bord einen Partner gefunden: Die Nomad Cruise wird Social Pocket in Zukunft einsetzen.

Tag 7 war der letzte auf See. Grau, nass, windig. In ein paar Stunden laufen wir in New York ein: Brooklyn Bridge, Freiheitsstatue, dann Offboarding. Angesagt ist Sturm.

Danach noch ein bisschen Sightseeing, ein paar Meetups, und am Sonntag geht es schon wieder zurück.

Was ich außerdem mitnehme: jede Menge neue Kontakte.

Welche Reise hat dir mehr gebracht als geplant?

5 bis 7 Vorträge über KI. Jeden Tag. Mitten auf dem Atlantik.Tag 6 der Nomad Cruise. Samstag früh legen wir in New York ...
24/09/2026

5 bis 7 Vorträge über KI. Jeden Tag. Mitten auf dem Atlantik.

Tag 6 der Nomad Cruise. Samstag früh legen wir in New York an.

Die Tage an Bord haben einen festen Takt: Vortrag, Gespräch, Vortrag. AI, Automation, neue Werkzeuge. Dazwischen ein paar Minuten an Deck, Sonne, Wind, Meer bis zum Horizont.

Nach der Ankunft geht es noch auf eine kleine Tour durch New York.

Was würdest du mit einer Woche machen, in der du nur lernst und nichts anderes musst?

21/09/2026

Seit drei Tagen kein Festland. Und ich war kaum an Deck.

Tag 3 der Nomad Cruise. Draußen Atlantik in alle Richtungen, drinnen ein Workshop nach dem anderen. Ich hatte mir das anders vorgestellt: Laptop auf dem Liegestuhl, Horizont im Blick.

Stattdessen: Räume ohne Fenster, volle Tage, Gespräche bis spät.

Und trotzdem würde ich nichts tauschen.

Denn das hier passiert nur, wenn alle im selben Boot sitzen — im Wortsinn. Keiner kann kurz weg. Keiner hat einen Anschlusstermin. Man bleibt am Thema, bis es fertig ist.

Bis Samstag sind wir unterwegs.

Warst du schon mal irgendwo, wo du nicht weg konntest — und genau deshalb weitergekommen bist?

Sieben Tage Atlantik. Southampton nach New York, an Bord der Queen Mary 2.Das ist die Nomad Cruise AI Edition — und ich ...
19/09/2026

Sieben Tage Atlantik. Southampton nach New York, an Bord der Queen Mary 2.

Das ist die Nomad Cruise AI Edition — und ich bin nicht als Gast dabei, sondern mit einem Workshop: Stop Posting. Start Documenting.

Die meisten sitzen vor dem leeren Feld und überlegen, was sie posten sollen. Dabei entsteht ihr bester Inhalt längst — bei der Arbeit, im Gespräch, unterwegs. Er wird nur nicht mitgenommen.

Genau das zeige ich an Bord: aus einem Tag Material für Wochen machen. Mit dem Handy, nicht mit einer Kameraausrüstung.

Und ja, es gibt Internet auf dem Schiff. Ich melde mich also.

Wer von euch war schon mal eine ganze Woche auf dem Wasser?

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗛𝗮𝘂𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗶𝗿𝗮𝘁𝗲𝘁, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗿𝗶𝗻𝘇 𝘄𝗼𝗵𝗻𝘁.Palais Besenval, Solothurn. Im Erdgeschoss das Trauz...
18/09/2026

𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗛𝗮𝘂𝘀 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗶𝗿𝗮𝘁𝗲𝘁, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗿𝗶𝗻𝘇 𝘄𝗼𝗵𝗻𝘁.

Palais Besenval, Solothurn. Im Erdgeschoss das Trauzimmer, im Haus ein ganzes Museum über den kleinen Prinzen. Und im Hof sitzt er auf seinem Planeten, den Fuchs an der Seite, die Rose im Topf.

Ich war als Fotograf da. Und bin trotzdem stehen geblieben.

Denn morgen früh um sieben geht mein Flug nach London, dann mit dem Zug nach Southampton, dann aufs Schiff. Sieben Tage über den Atlantik nach New York. Ohne Netz.

Der kleine Prinz reist von Planet zu Planet. Er bleibt nie lange, aber er trifft überall jemanden — und was er mitnimmt, sind nie die Orte. Es sind die Begegnungen.

In den letzten acht Jahren bin ich 450.000 Kilometer gefahren. Die Kilometer sind nicht die Geschichte.

Zwei Menschen haben sich heute in seinem Haus das Ja-Wort gegeben. Und morgen fahre ich los.

Manchmal passt ein Tag einfach.

Ich wollte losfahren. Auf dem Beifahrersitz saß schon jemand.Keine Scheu, kein Zögern. Rein, umsehen, alles begutachten ...
17/09/2026

Ich wollte losfahren. Auf dem Beifahrersitz saß schon jemand.

Keine Scheu, kein Zögern. Rein, umsehen, alles begutachten — und dann diesen Blick: Und, fährst du jetzt?

Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, warum mich das nicht genervt hat.

Neugier fragt nicht, ob sie darf.

Sie steigt ein.

In den letzten Monaten habe ich gemerkt: Die besten Aufträge, die besten Gespräche, die besten Bilder sind nie entstanden, weil ich einen Plan hatte. Sie sind entstanden, weil ich irgendwo hineingegangen bin, ohne zu wissen, was drin ist.

Morgen fotografiere ich eine Hochzeit in Zürich.
Samstag geht es nach London — und von dort mit dem Schiff nach New York.

Sieben Tage auf dem Atlantik, mit Menschen, die ich noch nicht kenne.

Ich habe keine Ahnung, was dabei herauskommt. Genau das ist der Punkt.

Wann bist du das letzte Mal irgendwo eingestiegen, ohne zu wissen, wohin es geht?

Zwischen zwei Terminen. Im Fahrstuhl.Andere checken hier ihre Mails. Ich sehe eine Spiegelwand, eine Reihe Lichtleisten ...
16/09/2026

Zwischen zwei Terminen. Im Fahrstuhl.

Andere checken hier ihre Mails. Ich sehe eine Spiegelwand, eine Reihe Lichtleisten und denke: das ist ein Set.

Das ist kein Tick. Das ist der Job. Wer den ganzen Tag nach Bildern sucht, hört damit nicht auf, weil sich eine Tür schließt.

Die besten Aufnahmen entstehen selten dort, wo alle hinschauen.

Heute früh war ich noch bei Brains on Silicon in Dresden. Jetzt steht meine Kamera im IMAX des UCI Luxe an der East Side...
15/09/2026

Heute früh war ich noch bei Brains on Silicon in Dresden. Jetzt steht meine Kamera im IMAX des UCI Luxe an der East Side Gallery in Berlin, und der Saal ist noch leer.

Das ist der Teil, den auf der Bühne später niemand sieht: die halbe Stunde, in der die Sessel dunkel sind, das Licht noch blau steht und ich entscheide, von wo aus dieser Abend erzählt wird.

Die Speaker, die ich fotografiere, sind jeden Tag woanders. Ich eben auch. Zwei Städte an einem Tag, das ist bei mir keine Ausnahme. Nur findet mein Auftritt nicht auf der Bühne statt, sondern davor — mit Stativ, Objektivtasche und dem Blick für den Moment, den man nicht wiederholen kann.

Und ganz ehrlich: dafür mache ich das. Nicht fürs Reisen. Für die zwei Sekunden, in denen jemand auf diese Bühne tritt und der Saal kippt.

Heute Abend ist wieder so einer: blue carpet — rethink networking. Einlass 18 Uhr, IMAX, Berlin.

Wo bist du diese Woche unterwegs?

🍂 𝗘𝗶𝗻 𝗕𝗹𝗮𝘁𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘁𝗼𝘁ü𝗿. 𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗿𝗮𝗻 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗶.Heute Mittag, auf dem Weg zum Auto. Ein einzelnes Blatt, d...
14/09/2026

🍂 𝗘𝗶𝗻 𝗕𝗹𝗮𝘁𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘁𝗼𝘁ü𝗿. 𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗿𝗮𝗻 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗶.

Heute Mittag, auf dem Weg zum Auto. Ein einzelnes Blatt, das auf dem grauen Lack liegt, darüber spiegelt sich der halbe Baum in der Scheibe.

Zwei Minuten später wäre es weggeweht gewesen.

Genau das ist der Teil des Jobs, über den nie jemand spricht. Alle reden über Kameras. Dabei entscheidet sich ein Bild vorher, in drei Sekunden:

▪️ 𝗗𝗮𝘀 𝗠𝗼𝘁𝗶𝘃 ü𝗯𝗲𝗿𝗵𝗮𝘂𝗽𝘁 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻. Auf einem Event stehen 200 Menschen im Raum. Das Bild ist einer davon — und den musst du bemerken, bevor er wieder wegschaut.
▪️ 𝗜𝗺 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲 𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻. Der Moment kommt nicht zu dir. Du musst schon dort sein, wenn er passiert.
▪️ 𝗪𝗲𝗴𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻. Auf diesem Foto ist kein Auto zu sehen, keine Straße, kein Herbst. Nur ein Blatt und eine Fläche. Was du rauslässt, macht das Bild.

Du kannst jeden Fotografen buchen. Die Ausrüstung ist überall dieselbe.

𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝗸 𝗸𝗮𝗻𝗻𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗺𝗶𝗲𝘁𝗲𝗻. 𝗗𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁.

Und ja — dieses Bild ist mit dem Handy entstanden. Das ist der Punkt.

Was war das letzte Motiv, an dem du fast vorbeigelaufen wärst?

13/09/2026

Am Ende von Tag 1 saß jemand am Flügel, und der halbe Saal blieb einfach stehen.

Das war nicht im Programm. Genau deshalb ist es die Szene, die hängenbleibt.

Die Internationale GSA Convention 2026 in Ingolstadt lief unter „TOGETHER WE RISE". Für mich hieß Tag 1: Keynotes auf der großen Bühne, Workshops und Expertenrunden parallel in den Breakout-Räumen, Networking in den Pausen, ein Award am Abend — und dazwischen hunderte kleine Momente, die kein Programmpunkt abbildet.

Ich habe den Tag in 90 Sekunden zusammengeschnitten. Nicht als Bericht, sondern so, wie er sich angefühlt hat.

Was bleibt bei dir hängen, wenn du von einer Konferenz zurückkommst — die Inhalte oder die Menschen?

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