25/12/2025
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📢 Armutsursachen bekämpfen statt mit der Grundsicherung Symbolpolitik machen!
Gerade kurz vor Weihnachten finden wir es wichtig daran zu erinnern, dass Armut menschengemacht ist. 13 Millionen Menschen leben in Deutschland unter der Armutsgefährdungsschwelle, obwohl das nicht notwendig wäre.
Aber nachhaltige und strukturelle Verbesserungen in der Sozialpolitik fehlen. Deshalb bleibt leider auch die Tafel-Arbeit nötig, obwohl wir keine soziale und solidarische Politik ersetzen können und wollen.
Der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung bestätigt:
👉 In der Inflationskrise wurden besonders die Preise für Lebensmittel und Energie angehoben. Haushalte mit niedrigeren Einkommen belastet das am stärksten. Sie mussten häufiger auf Grundbedürfnisse verzichten und konnten sich beispielsweise weniger Gemüse leisten.
👉 Die Einkommen im untersten Zehntel sind von 2010 bis 2020 nur geringfügig angestiegen. Höhere Einkommen hingegen stärker.
👉 Das größte Armutsrisiko haben Arbeitslose (68,1 %), Alleinerziehende (43,3 %) und Familien mit 3 oder mehr Kindern (31 %). Ein deutliches Zeichen dafür, dass sie strukturell besonders stark benachteiligt sind.
👉 Armut benachteiligt Betroffene massiv, beispielsweise werden sie häufiger krank, haben weniger Chance auf gesellschaftliche Teilhabe und sterben früher.
Der Bericht zeigt erneut, wie sehr Armut das Leben verschlechtert. Die Bundesregierung muss ihn aufmerksam lesen und endlich nachhaltige Maßnahmen gegen Armut beschließen.
Wir fordern:
💡 Armutsfeste Löhne, Renten und Sozialleistungen, die das soziokulturelle Existenzminimum sichern!
💡 Sicherung der Teilhabechancen!
💡 Bekämpfung der Ernährungsarmut, damit sich jeder Mensch gesund und regelmäßig ernähren kann!