Missbrauch überleben und das Leben danach

Missbrauch überleben und das Leben danach Durch viele Täler des Schmerzes gegangen, schreibe ich hier mit Tiefe und Mitgefühl.

Mein Weg hat mich gelehrt, das Dunkel zu kennen und das Licht zu suchen – jedes Wort
trägt meine Erfahrung und das Verständnis für den Schmerz, den andere erleben.

16/01/2026

Erfrorene Seele,
in dir wohnt die Kälte,
wie ein ewiger Winter,
der die Wärme aus deinem Herzen zog,
der das Licht in dir erstickte,
und nur noch Frost hinterließ.
Die Welt um dich herum
erscheint dir fern,
ein Schatten,
den du kaum noch berührst,
denn deine Seele,
sie ist erfroren,
in der Stille,
in der Einsamkeit,
die sie umhüllt.

Erfrorene Seele,
du trägst die Narben,
die das Leben hinterließ,
die Wunden,
die sich nicht schließen wollten,
und langsam das Leben aus dir zogen,
wie ein Fluss,
der erstarrte,
unter der Last des Schmerzes,
der dich überkam.
Du suchst nach dem Funken,
der das Eis brechen kann,
nach dem Licht,
das die Dunkelheit vertreibt,
doch alles, was du findest,
ist die Kälte,
die dich umgibt.

Erfrorene Seele,
die Gefühle,
die einst so lebendig waren,
sind wie Eiskristalle,
zerbrechlich,
kaum greifbar.
Sie schimmern nur noch
in der Ferne,
wie ein Traum,
der sich nicht mehr erfüllen will.
Du erinnerst dich
an die Wärme,
die einmal dein war,
an die Liebe,
die du gabst und empfingst,
doch jetzt,
ist alles erstarrt,
wie ein Winter,
der nie endet.

Erfrorene Seele,
doch selbst im tiefsten Frost,
gibt es eine Hoffnung,
einen Schimmer,
ein leises Flüstern,
dass das Eis schmelzen kann,
dass die Sonne,
auch für dich wieder scheinen wird.
Es ist die Hoffnung,
die in dir lebt,
tief verborgen,
doch niemals erloschen,
dass die Kälte weicht,
dass das Eis bricht,
und das Leben zurückkehrt,
in dein Herz,
in deine Seele.

Erfrorene Seele,
du bist nicht verloren,
nicht gefangen in dieser Kälte,
für immer.
Es gibt ein Erwachen,
ein Frühling,
der auf dich wartet,
und wenn du bereit bist,
das Eis zu lassen,
wirst du die Wärme spüren,
die immer noch in dir glimmt,
wirst du sehen,
dass das Leben zurückkehrt,
in deine erfrorene Seele.

„𝗘𝗿𝗳𝗿𝗼𝗿𝗲𝗻𝗲 𝗦𝗲𝗲𝗹𝗲“ von Melia Rosta

Ein Poetry Slam über innere Kälte, Schmerz und das tiefe Gefühl der Einsamkeit. Doch auch ein Text über Hoffnung – über das langsame Erwachen, das Licht, das wieder scheinen kann, wenn wir bereit sind, das Eis in uns schmelzen zu lassen.

„Kein Winter hält ewig.
Irgendwann kehrt das Leben zurück.“

© Melia Rosta

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𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁.
𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁.
𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
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Wozu bleibst duso, wie du jetzt bist?Aus Angst?Aus Gewohnheit?Aus der Hoffnung,dass sich alles von allein ändert,wenn du...
16/01/2026

Wozu bleibst du
so, wie du jetzt bist?

Aus Angst?
Aus Gewohnheit?
Aus der Hoffnung,
dass sich alles von allein ändert,
wenn du dich nur
still genug verhältst?

Wozu hältst du fest
an Rollen,
die dir nie gepasst haben?

Wozu trägst du Masken,
die dich ersticken?

Wozu sagst du Ja,
wenn alles in dir
Nein schreit?

Wer hast du beschlossen zu sein –
damals,
als du dachtest,
du musst jemand anderes werden,
um geliebt zu sein?

Und wer wärst du,
wenn du heute loslässt?

Wenn du einen Schritt gehst,
raus aus dem Alten,
raus aus dem „So bin ich halt“,
das sich nie
nach dir angefühlt hat?

Vielleicht bleibst du,
wo du bist,
weil es sicher scheint.
Weil Veränderung
nach Kontrollverlust riecht.
Weil dein Schmerz
zum Möbelstück geworden ist,
das du nicht mehr bemerkst.

Aber wozu?

Wozu bleibst du
in einem Leben,
das nicht atmet,
nicht tanzt,
nicht zu dir spricht?

Du darfst dich ändern.
Du darfst wachsen.
Du darfst wütend sein
auf das, was dich klein gemacht hat –
und liebevoll
mit dir selbst,
wenn du beginnst,
es zu durchbrechen.

Du bist nicht hier,
um dich selbst
zu überleben.

Du bist hier,
um du selbst zu werden –
jeden Tag ein Stück mehr.

Wozu bleibst du
so, wie du jetzt bist?

Und was wäre,
wenn du morgen
zum ersten Mal
du wärst?

„𝗪𝗼𝘇𝘂 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝘀𝗼, 𝘄𝗶𝗲 𝗱𝘂 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗯𝗶𝘀𝘁?“ von Melia Rosta

🎲

Ein Text über die Komfortzonen,
die längst kein Trost mehr sind,
über die leisen Entscheidungen,
die uns binden –
und den Mut, uns selbst
nicht länger im Stich zu lassen.

„Veränderung beginnt nicht mit Kraft –
sondern mit Ehrlichkeit.“

© Melia Rosta

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𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁.
𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁.
𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
📌

Du hast diese Woche geschafft.Nicht perfekt.Nicht ohne Schmerz.Aber geschafft.Vielleicht mit Rückschlägen,aber auch mit ...
16/01/2026

Du hast diese Woche geschafft.
Nicht perfekt.
Nicht ohne Schmerz.
Aber geschafft.

Vielleicht mit Rückschlägen,
aber auch mit Momenten der Klarheit.
Vielleicht leise.
Vielleicht tapfer.

Heute ist kein Endspurt nötig.
Kein Beweis.
Kein Überholen.

Nur ein Ankommen.
Ein Innehalten.
Ein „Ich war da.“

Guten Morgen, liebe Seele.
Dein Dasein war genug.

𝗗𝗲𝗶𝗻 𝗗𝗮𝘀𝗲𝗶𝗻 𝘄𝗮𝗿 𝗴𝗲𝗻𝘂𝗴 von Melia Rosta

📌 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮 📌

Heute war vielleicht kein großer Tag.Aber vielleicht war er ehrlich.Oder leise.Oder einfach nur überlebt.Und das reicht....
15/01/2026

Heute war vielleicht kein großer Tag.
Aber vielleicht war er ehrlich.
Oder leise.
Oder einfach nur überlebt.

Und das reicht.

Es muss nicht glänzen,
damit es zählt.
Es muss nicht leicht gewesen sein,
um dich stolz machen zu dürfen.

Vielleicht bist du heute gestolpert,
aber du bist immer noch hier.

Leg dich hin, liebe Seele.
Du darfst loslassen.
Und morgen neu beginnen.

𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗱𝘂 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘀𝘁 von Melia Rosta

📌 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮 📌

𝗢𝘃𝘂𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗟𝘂𝘁𝗲𝗮𝗹𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 – 𝘄𝗮𝘀 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹Viele Frauen wachsen mit der Vorstellung auf, i...
15/01/2026

𝗢𝘃𝘂𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗟𝘂𝘁𝗲𝗮𝗹𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 – 𝘄𝗮𝘀 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹

Viele Frauen wachsen mit der Vorstellung auf, ihr Zyklus sei etwas Nebensächliches. Etwas, das man „aushalten“ oder „funktionieren lassen“ muss. Dabei ist der Zyklus kein Störfaktor, sondern ein hochkomplexes Regulationssystem, das Körper, Psyche, Nervensystem und Beziehungsgestaltung beeinflusst.

Besonders deutlich spürbar sind zwei Phasen: die Ovulationsphase und die Lutealphase. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein – und genau darin liegt oft der innere Konflikt vieler Frauen.

𝗗𝗶𝗲 𝗢𝘃𝘂𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 – 𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻, 𝗸𝗹𝗮𝗿, 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻

Rund um den Eisprung ist der Östrogenspiegel hoch. Viele Frauen fühlen sich in dieser Zeit energiegeladen, kontaktfreudig, geistig klar und selbstbewusst. Worte fließen leichter, Entscheidungen fallen einfacher, der Blick geht nach außen.

In dieser Phase sind wir oft kompromissbereit, verbindend, lösungsorientiert. Nähe fühlt sich gut an. Konflikte lassen sich sachlicher betrachten. Der Körper signalisiert: Ich bin da, ich bin offen, ich kann geben.

Nicht zufällig ist dies oft die Zeit, in der Frauen viel leisten, organisieren, kommunizieren und für andere da sind. Gesellschaftlich wird genau dieser Zustand gern als „Normalzustand“ erwartet.

𝗗𝗶𝗲 𝗟𝘂𝘁𝗲𝗮𝗹𝗽𝗵𝗮𝘀𝗲 – 𝗿ü𝗰𝗸𝘇𝘂𝗴, 𝗲𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵, 𝗻𝗮𝗵 𝗯𝗲𝗶 𝘀𝗶𝗰𝗵

Nach dem Eisprung verändert sich die hormonelle Landschaft. Progesteron übernimmt mehr Raum. Das Nervensystem schaltet einen Gang tiefer. Der Blick richtet sich nach innen.

Viele Frauen werden in dieser Phase sensibler, reizoffener, schneller erschöpft. Dinge, die vorher tragbar waren, fühlen sich plötzlich zu viel an. Masken rutschen. Grenzen werden spürbarer. Bedürfnisse melden sich deutlicher.

Emotionen werden nicht „schlimmer“, sondern ehrlicher. Der Körper fragt: Was ist mir wirklich zu viel? Wo übergehe ich mich? Was stimmt nicht mehr?

Gerade Frauen mit Traumaerfahrungen oder einem ohnehin sensiblen Nervensystem spüren die Lutealphase oft intensiv. Nicht, weil sie „nicht belastbar“ sind, sondern weil ihr System sehr fein wahrnimmt.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗼𝗳𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱

Unsere Welt ist auf konstante Leistungsfähigkeit ausgelegt. Auf gleichbleibende Stimmung, Verfügbarkeit, Funktionieren. Der weibliche Zyklus widerspricht dem.

Was in der Ovulationsphase mühelos geht, kann in der Lutealphase überfordernd sein. Viele Frauen beginnen dann, sich selbst abzuwerten. Sie halten sich für „launisch“, „schwierig“, „zu sensibel“.

Dabei ist die Lutealphase kein Defekt. Sie ist eine Phase der Wahrheit. Sie zeigt auf, was dauerhaft nicht passt. Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Erwartungen, die nur dann funktionieren, wenn wir über unsere Grenzen gehen.

𝗪𝗮𝘀 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗺𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗭𝘆𝗸𝗹𝘂𝘀 𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁

Wenn Frauen beginnen, ihre Ovulationsphase bewusst für Austausch, Entscheidungen und Außenkontakte zu nutzen und ihre Lutealphase für Rückzug, Reduktion und Selbstfürsorge zu respektieren, entsteht etwas Neues.

Nicht mehr gegen den Körper arbeiten. Sondern mit ihm.

Das bedeutet nicht, dass immer alles möglich ist oder dass man sich komplett aus der Welt zurückziehen kann. Aber es bedeutet, die eigene Biologie nicht länger als Feind zu betrachten.

𝗘𝗶𝗻 𝗲𝗵𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁

Manche Gefühle, die in der Lutealphase auftauchen, sind keine „Hormone“. Sie sind alte Themen, die sonst überdeckt werden. Der Zyklus verstärkt nichts grundlos. Er legt offen.

Vielleicht ist das der unbequemste, aber auch wertvollste Teil daran.

Der weibliche Zyklus ist kein Makel.
Er ist ein innerer Kompass.

Und manchmal zeigt er sehr klar, wo wir uns selbst zu lange übergangen haben.

© Melia Rosta

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𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
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15/01/2026

𝗗𝗮𝘀 𝗦𝗮𝗹𝗼𝗺𝗼𝗻-𝗣𝗮𝗿𝗮𝗱𝗼𝘅𝗼𝗻 – 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿 𝗳ü𝗿 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗸𝗹𝘂𝗴 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗶 𝘂𝗻𝘀 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘃𝗲𝗿𝘇𝘄𝗲𝗶𝗳𝗲𝗹𝗻Kennst du das?Du hörst einer Freund...
15/01/2026

𝗗𝗮𝘀 𝗦𝗮𝗹𝗼𝗺𝗼𝗻-𝗣𝗮𝗿𝗮𝗱𝗼𝘅𝗼𝗻 – 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿 𝗳ü𝗿 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗸𝗹𝘂𝗴 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗶 𝘂𝗻𝘀 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘃𝗲𝗿𝘇𝘄𝗲𝗶𝗳𝗲𝗹𝗻

Kennst du das?
Du hörst einer Freundin zu, sie erzählt von einer Beziehung, von einem Job, von einer Situation, die ihr schadet – und in dir ist sofort Klarheit. Du siehst Muster, erkennst rote Flaggen, weißt genau, was gesund wäre. Deine Worte sind ruhig, klug, mitfühlend.

Und dann geht es um dein eigenes Leben.
Plötzlich ist alles verworren. Entscheidungen fühlen sich unmöglich an. Gefühle überlagern das Wissen. Du bleibst, zweifelst, hoffst, erklärst, hältst aus – obwohl du bei jemand anderem längst sagen würdest: Geh. Schütz dich. Du bist mehr wert.

Dieses Phänomen nennt man das Salomon-Paradoxon. Es beschreibt die menschliche Fähigkeit, bei den Problemen anderer weise, reflektiert und ausgewogen zu denken – während wir bei uns selbst emotional gefangen sind.

Der Grund dafür ist kein Mangel an Intelligenz.
Es ist Nähe.

Wenn es um andere geht, haben wir inneren Abstand. Unser Nervensystem ist ruhiger. Wir können Perspektiven wechseln, Zusammenhänge erkennen, langfristig denken. Wenn es um uns selbst geht, sind wir mitten drin. Alte Bindungsmuster, Angst vor Verlust, Hoffnung, Schuld, Loyalität oder Trauma mischen sich ein. Unser Denken wird enger, nicht weil wir es nicht besser wissen – sondern weil zu viel auf dem Spiel steht.

Gerade Menschen mit Missbrauchserfahrungen kennen das sehr gut.
Sie sind oft extrem feinfühlig, klug und klar im Erkennen fremder Dynamiken. Und gleichzeitig besonders hart zu sich selbst. Sie halten aus, was sie niemandem raten würden. Nicht aus Schwäche, sondern weil ihr System gelernt hat, dass Nähe gefährlich sein kann – und Verlassenwerden noch gefährlicher.

Das Salomon-Paradoxon zeigt etwas Wichtiges:
Wissen allein reicht nicht. Wenn Bindung, Angst und alte Überlebensstrategien aktiv sind, verliert selbst die größte Klarheit an Kraft.

Manche finden einen Weg zurück zur eigenen Weisheit, indem sie innerlich Abstand schaffen. Sich selbst wie eine andere Person betrachten. Sich fragen: Was würde ich jemandem raten, den ich liebe? Nicht als Technik, sondern als Einladung, die eigene Geschichte mit etwas mehr Mitgefühl zu betrachten.

Wenn du dich darin wiedererkennst, dann ist das kein persönliches Versagen.
Es ist menschlich.
Und es erklärt, warum Heilung nicht darin besteht, „es endlich zu kapieren“, sondern darin, Sicherheit im eigenen Inneren aufzubauen.

Du bist nicht blind.
Du bist verbunden.
Und manchmal braucht Weisheit Raum, um auch bei uns selbst ankommen zu dürfen.

© Melia Rosta

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𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
📌

Donnerstag.Vielleicht spürst du heute Wut.Oder Traurigkeit.Oder Müdigkeit, die nicht nachlässt.Du bist nicht zu viel.Nic...
15/01/2026

Donnerstag.
Vielleicht spürst du heute Wut.
Oder Traurigkeit.
Oder Müdigkeit, die nicht nachlässt.

Du bist nicht zu viel.
Nicht falsch.
Nicht unpassend.

Gefühle dürfen da sein –
auch mitten am Tag.
Auch ohne Erklärung.
Auch ohne Funktion.

Vielleicht ist genau das heute wichtig:
Dass du dich nicht wegdrückst.
Sondern dich wahrnimmst.
Und achtest.

Guten Morgen, liebe Seele.
Alles in dir darf gesehen werden.

𝗚𝗲𝗳𝘂̈𝗵𝗹𝗲 𝗱𝘂𝗿𝗳𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 von Melia Rosta

📌 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮 📌

Vielleicht war dieser Tag laut in dir.Vielleicht war er voll von Gedanken,die keiner hören konnte.Oder leer – und genau ...
14/01/2026

Vielleicht war dieser Tag laut in dir.
Vielleicht war er voll von Gedanken,
die keiner hören konnte.
Oder leer – und genau das war das Schwere.

Manchmal ist es nicht das, was passiert,
sondern das, was still bleibt,
was uns erschöpft zurücklässt.

Und trotzdem bist du hier.
Noch da.
Noch atmend.
Noch fühlend – auch wenn es kaum auszuhalten war.

Du musst heute nichts mehr klären.
Nichts mehr reparieren.
Nur dich selbst sanft hinübertragen
in eine Nacht, die dich nicht bewertet.

Gute Nacht, liebe Seele.
Du darfst jetzt einfach nur sein.

𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗺𝘂̈𝘀𝘀𝗲𝗻 von Melia Rosta

📌 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮 📌

𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗱𝘂 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳𝘇𝘂𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻, 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗹𝗮𝗻𝗴𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗘𝗻𝗱𝗲.(Den Song dazu findet ihr im ersten Komm...
14/01/2026

𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗱𝘂 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳𝘇𝘂𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻, 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗹𝗮𝗻𝗴𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗘𝗻𝗱𝗲.
(Den Song dazu findet ihr im ersten Kommentar)

Es gibt diesen Moment,
da sitzt du einfach nur da
mit leerem Blick,
taubem Herz
und einem Gedanken,
der immer wieder flüstert:
„Ich kann nicht mehr.“

Und du glaubst es.
Weil alles in dir
müde ist.
Zermürbt.
Zerdrückt von Tagen,
die nie leichter wurden.

Du denkst:
Ich geb auf.
Ich will nicht mehr kämpfen.
Nicht fühlen.
Nicht hoffen.
Nicht verlieren.

Und das ist okay.
Denn selbst Aufgeben
ist eine Entscheidung,
die aus Kraft entsteht –
aus dem Mut,
ehrlich zu sein.

Aber weißt du,
was niemand sagt?

Ein Kampf endet nicht,
nur weil du stolperst.
Er endet nicht,
weil du schreist:
„Ich kann nicht mehr.“

Er endet erst,
wenn du verschwindest.
Und das hast du nicht.

Du bist hier.
Noch immer.
Mit Tränen vielleicht.
Mit Wut.
Mit Erschöpfung.
Aber du bist hier.

Und das heißt:

Dein Kampf geht weiter.
Still.
Vielleicht ohne Waffen.
Vielleicht nur mit deinem Atem.
Vielleicht nur mit dem einen Satz:
„Ich versuch's morgen nochmal.“

Du darfst aufgeben –
für einen Moment.
Nicht für immer.
Du darfst weinen,
brechen,
schweigen.
Aber du wirst nicht vergessen,
dass deine bloße Existenz
Widerstand ist.

Du bist der Beweis:
Ein gebrochener Mensch
kann weitergehen.
Ein müder Mensch
kann leuchten.
Ein verletzter Mensch
kann überleben.

𝗪𝗲𝗶𝗹 𝗱𝘂 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳𝘇𝘂𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻,
𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳
𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗹𝗮𝗻𝗴𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗘𝗻𝗱𝗲.

Denn manchmal
reicht es,
nicht ganz zu verschwinden.

„𝗡𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗮“ von Melia Rosta

🎲

Ein Text für alle,
die dachten, es sei vorbei –
aber am nächsten Tag
doch wieder aufgewacht sind.

„Aufgeben ist menschlich.
Weitermachen ist stiller Mut.“

© Melia Rosta

📌
𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
📌

𝗢𝗿𝗶𝗴𝗶𝗻𝗮𝗹 𝗣𝗹𝗮𝘆 – 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗸ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹 𝘇𝘂𝗿 𝗚𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱(Videobeitrag im ersten Kommentar)Was auf den ersten Blick nach u...
14/01/2026

𝗢𝗿𝗶𝗴𝗶𝗻𝗮𝗹 𝗣𝗹𝗮𝘆 – 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗸ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹 𝘇𝘂𝗿 𝗚𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱
(Videobeitrag im ersten Kommentar)

Was auf den ersten Blick nach unschuldigem Spiel klingt, birgt bei genauerem Hinsehen enorme Risiken – besonders für Kinder, die noch nicht gelernt haben, ihre eigenen Grenzen zu schützen oder zu benennen. Die Spielmethode „Original Play“ ist in den letzten Jahren in Deutschland heftig diskutiert worden. Kritiker warnen vor Tür und Tor für Grenzverletzungen und sogar Missbrauch. Was steckt hinter dem Konzept – und was müssen Eltern wissen?

Was ist „Original Play“?
„Original Play“ wurde in den 1970er Jahren vom US-Amerikaner O. Fred Donaldson entwickelt. Es soll Kinder durch körperliches Spiel, Raufen und Kuscheln mit fremden Erwachsenen stärken, Vertrauen fördern und Aggression abbauen. Erwachsene „Spielpartner“ kommen in Kitas, um mit ihnen unbekannten Kindern körpernah zu spielen – meist auf Matten, oft ohne klare Regeln, mit viel Körperkontakt.

Warum ist das problematisch?
Was in der Theorie nach freudvollem Spiel klingt, wurde in der Praxis zum Albtraum für viele Eltern – und potenziell auch für betroffene Kinder. Denn:

• Die „Spielpartner“ sind in vielen Fällen nicht pädagogisch ausgebildet.
• Es findet kaum eine Sicherheitsprüfung statt.
• Die Methode basiert auf keiner anerkannten wissenschaftlichen Grundlage.
• Nähe und Körperkontakt werden als pädagogisches Mittel eingesetzt, ohne Einwilligung oder echte Beziehung.

Besonders erschreckend: In Berlin-Kreuzberg und Hamburg meldeten Eltern sexuelle Übergriffe im Zusammenhang mit „Original Play“. Auch wenn es bislang zu keinen Verurteilungen kam, wurden Verfahren wegen schwerwiegender Verdachtsmomente eingeleitet – später mangels Beweisen eingestellt. Dennoch ist allein die Möglichkeit, dass Fremde mit Kindern körperlich raufen dürfen, ohne Schutzmechanismen, aus Sicht des Kinderschutzes alarmierend.

Wie reagiert die Politik?
Nach massiver öffentlicher Kritik und Medienberichten haben mehrere Bundesländer reagiert:

• Berlin, Brandenburg, Bayern, Sachsen-Anhalt und andere Bundesländer verbieten die Methode in ihren Kindertagesstätten.
• Die Evangelische Kirche lehnt die Anwendung an ihren Einrichtungen grundsätzlich ab.
• Der Bundestag jedoch lehnte im Rahmen eines Antrags ein bundesweites Verbot ab – unter anderem, weil die Methode bereits in vielen Bundesländern aus dem Verkehr gezogen wurde.

Was sollten Eltern wissen?
Wenn du ein Kind in der Kita hast, solltest du dich aktiv informieren:

• Frage nach, ob externe Spielmethoden wie „Original Play“ zum Einsatz kommen.
• Bestehe auf Transparenz: Wer genau interagiert mit deinem Kind? Gibt es ein polizeiliches Führungszeugnis, eine pädagogische Ausbildung, eine Schulung zum Thema Kinderschutz?
• Vertraue deinem Kind: Wenn dein Kind Berührungen oder Personen vermeidet, Angst zeigt oder über seltsame Spiele berichtet – nimm es ernst.
• Sprich mit anderen Eltern, tauscht euch aus. Gemeinsam könnt ihr schneller erkennen, wenn etwas nicht stimmt.
• Lasst euch nicht abspeisen mit pädagogischen Floskeln. Kindeswohl ist nicht verhandelbar.

Fazit:
Kinder brauchen Spiel, Zuwendung und Vertrauen – aber auf sicherem Boden. „Original Play“ setzt genau dort an, wo Kinder besonders verletzlich sind: in ihrer Sehnsucht nach Nähe. Wenn körperliches Spiel mit Fremden zur Methode wird, ohne dass Schutzmechanismen greifen, ist das eine gefährliche Grauzone. Wir müssen hinschauen, aufklären und fordern, dass Schutz immer Vorrang hat – vor jeder noch so gut gemeinten Theorie.

Kinder brauchen sichere Räume. Nicht noch mehr Möglichkeiten, in denen Täter unbeobachtet agieren können.

Original Play – Wenn körperliches Spiel zur Gefahr wird
von Melia Rosta

Bilder und Text: © Melia Rosta

𝗙𝗲𝘁𝘁, 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗺𝗮 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗿𝘃𝗲𝗻𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 - 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗵ä𝗿𝘁𝗲𝘁, 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗿Es gibt Körper, die tragen ihre ...
14/01/2026

𝗙𝗲𝘁𝘁, 𝗧𝗿𝗮𝘂𝗺𝗮 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗿𝘃𝗲𝗻𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 - 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝗵ä𝗿𝘁𝗲𝘁, 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗿

Es gibt Körper, die tragen ihre Geschichte sichtbar mit sich herum. In Narben. In Haltung. In Müdigkeit. Und in Kilos.

Viele Betroffene von frühem Bindungstrauma kennen das: Das Nervensystem war in den ersten Lebensjahren permanent damit beschäftigt, zu überleben. Kein verlässlicher Halt, keine echte emotionale Sicherheit, zu wenig Schutz, zu viel Stress.

Ein Nervensystem, das nie zur Ruhe kommen durfte, sucht sich Wege, um trotzdem weiterzumachen. Manchmal wird der Körper dicker, schwerer, breiter. Nicht als „Versagen“, sondern als Antwort auf eine Welt, die sich nie sicher angefühlt hat.

Fettgewebe ist dann nicht einfach „zu viel Essen“ oder „zu wenig Disziplin“. Es kann sich anfühlen wie eine Art Rüstung:
eine zusätzliche Schicht zwischen dir und der Außenwelt
eine Dämpfung gegen Blicke, Erwartungen, Übergriffe
ein Versuch, Unsichtbarkeit oder Unangreifbarkeit herzustellen

Gerade Menschen, die sehr lieb, sehr angepasst, sehr leistungsbereit sind, leben häufig mit einem Körper, der vieles getragen hat, was im Umfeld niemand sehen wollte: Ohnmacht, Verzweiflung, Wut, Verlassenheit.

Das Nervensystem lernt:
„Dünn und ungeschützt sein war gefährlich.“
„Gefallen wollen war gefährlich.“
„Auffallen war gefährlich.“

Also baut der Körper Stabilität auf seine Weise. Mehr Polster. Mehr Masse. Mehr Abstand.

Chronischer Stress, Schlafmangel, dauernde Alarmbereitschaft verändern Hormone, Appetit, Verdauung, Energie. Emotionales Essen, Essanfälle, Essen als Trost oder Betäubung sind oft kein „schlechter Charakter“, sondern ein Versuch, das System zu regulieren, wenn es keinen anderen sicheren Weg gibt.

Deshalb ist es so grausam, wenn Außenstehende sagen: „Iss halt weniger.“
Oder: „Du musst dich echt mehr zusammenreißen.“

Wer so spricht, ignoriert, dass dieser Körper vielleicht jahrelang der einzige zuverlässige Schutz war.

Fatal wird es, wenn wir versuchen, diesen Schutzpanzer ausschließlich mit Diät, Druck und Selbsthass zu bekämpfen.
Dann passiert im Inneren oft Folgendes:
Das Nervensystem fühlt sich wieder wie damals - ausgeliefert, beschämt, ungeschützt.
Alte Muster, alte Not, alte Überlebensstrategien springen an.
Der Jojo-Effekt ist dann nicht nur ein Stoffwechselthema, sondern eine Folge davon, dass der innere Alarm nie wirklich ernst genommen wurde.

Heilung beginnt an einer anderen Stelle:

Wenn du beginnst zu verstehen, dass dein Körper dich nicht verraten hat.
Dass er dich mit den Möglichkeiten geschützt hat, die ihm zur Verfügung standen.
Dass er nicht dein Feind ist, sondern dein Archiv, dein Zeuge, dein Begleiter.

Ein dysreguliertes Nervensystem braucht zuerst Sicherheit:
Bezugspersonen, die dich nicht beschämen.
Räume, in denen du fühlen darfst, ohne zusammenzubrechen.
Langsamkeit, Wiederholung, liebevolle Grenzen.

Dann kann dein System Schritt für Schritt lernen:
„Heute bin ich erwachsen.“
„Heute gibt es andere Wege als Essen, Überanpassung oder Panzer.“
„Heute darf ich meinen Körper anders behandeln.“

Gewichtsveränderung kann ein Nebeneffekt sein - eines Lebens, in dem Spannung nachlassen darf, in dem Scham weniger wird, in dem du deine Gefühle nicht mehr allein in dich hineinfressen musst.

Doch der Wert deines Lebens hängt nicht davon ab, ob dein Schutzpanzer bleibt, sich verändert oder verschwindet.

Dein Körper ist kein Projekt, das du optimieren musst.
Er ist das Zuhause, das dich durch Dinge getragen hat, die niemand erleben sollte.

Wenn du magst, kannst du heute einen Moment innehalten und leise sagen:

„Danke, dass du mich durch alles gebracht hast.
Vielleicht finden wir zusammen einen Weg, auf dem du dich nicht mehr so hart schützen musst.“

Nicht gegen dich.
Mit dir.
Mit deinem Körper.

© Melia Rosta

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𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗲𝘅𝘁𝗲, 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗶𝗱𝗲𝗼𝘀 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘂𝗿𝗵𝗲𝗯𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝘂̈𝘁𝘇𝘁. 𝗞𝗼𝗽𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗩𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝘃𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁ä𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻𝗮𝗻𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁. 𝗠𝗲𝗹𝗶𝗮 𝗥𝗼𝘀𝘁𝗮
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Adresse

Biergasse 4
Calw
75365

Webseite

https://www.lovelybooks.de/autor/Melia-Rosta/

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Ich bin eine Überlebende

Noch nie hat Melia Rosta ein Blatt vor den Mund genommen, schon gar nicht in ihrem ersten, alles andere als gewöhnlichen, auf Tatsachen beruhenden Roman – denn Normalität ist für sie, seit sie denken kann, ein Fremdwort.

Wird Gewalt im Allgemeinen verleugnet und die harte Realität ausgeblendet, so geht Melia Rosta genau den entgegengesetzten Weg. Schonungslos und sprachgewandt beschreibt sie die Schritte ihrer Entmenschlichung, wie sie zu einem seelenlosen Körper wurde.

Sie bringt in ihrer, auf eigenen Erlebnissen basierenden Biografie in Romanform, die sexualisierte Macht der Männer zum Ausdruck und spiegelt ein Frau-Mann-Verhältnis wider, das so in keiner Weise zu akzeptieren ist.