01/12/2025
Schon beim Anstehen vor dem Musiktheater Piano in Dortmund war klar: Das ausverkaufte Konzert von Mothers Finest würde etwas Besonderes werden. Die Stimmung war erwartungsvoll, das Publikum bunt gemischt – echte Fans unter sich.
Als die Band die Bühne betrat, sprang der Funke sofort über. Joyce „Baby Jean“ Kennedy überzeugte mit gewaltiger Stimme und Bühnenpräsenz. Glenn „Doc“ Murdock stand ihr zur Seite – sichtbar noch von einer Krankheit angeschlagen, aber mit beeindruckendem Einsatz. Nicht jede Note saß perfekt, doch genau das machte seinen Auftritt so berührend: viel Gefühl, große Authentizität und spürbare Leidenschaft.
Musikalisch war die Band eine Macht. Gary „Moses Mo“ Moore und John Hayes lieferten druckvolle, funky Gitarrenarbeit, während Jerry „Wyzard“ Seay mit seinem Bass den Groove vorgab und Dion Derek an den Drums für den treibenden Puls sorgte. Die Nähe im Piano verstärkte das Erlebnis – man war mittendrin statt nur dabei.
Klassiker wie „Baby Love“ und „Piece of the Rock“ verwandelten den Club endgültig in eine tanzende, schwitzende Einheit. Am Ende blieb tosender Applaus und das Gefühl, einen sehr ehrlichen, intensiven Abend erlebt zu haben.
Mothers Finest haben im Piano Dortmund gezeigt, dass wahre Größe nichts mit Perfektion zu tun hat – sondern mit Herz, Groove und echter Hingabe.
Meinen Dank geht an Jenny und Thomas von 3dog Entertainment!