26/05/2026
Anna Kirksov kam ursprünglich nach Deutschland, um zu studieren – doch ihr Weg entwickelte sich ganz anders. Über ein Förderprojekt für Frauen fand sie vor 18 Jahren den Einstieg als Busfahrerin bei den Dortmunder Stadtwerken und ist bis heute mit großer Leidenschaft auf den Straßen unterwegs. Gleichzeitig schlummerte in ihr immer der Wunsch, selbst etwas aufzubauen und Menschen zusammenzubringen. Mit viel Mut, Energie und einer klaren Idee wagte sie schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete den ersten Tante-M-Laden in Fröndenberg-Frömern. Dass hinter dem kleinen Laden weit mehr steckt als ein Geschäftsmodell, merkt man Anna schnell an: Für sie geht es um Gemeinschaft, Lebensqualität und darum, Orte wieder lebendig zu machen.
Wie entsteht aus einer Busfahrerin plötzlich eine Ladenbesitzerin mitten im Dorf? Anna Kirksov erzählt von einer Idee, die als Internetrecherche begann und heute ein echtes Herzensprojekt geworden ist. In der Folge geht es um moderne Nahversorgung ohne Personal, um Technik, Vertrauen und die Frage, warum ein kleiner Laden für ein Dorf viel mehr sein kann als nur ein Ort zum Einkaufen. Gleichzeitig wird deutlich, wie kompliziert der Weg dorthin manchmal ist: Zwischen Bürokratie, Lärmschutzauflagen und Existenzsorgen kämpft Anna dafür, dass ihr Konzept langfristig funktionieren kann. Trotz aller Herausforderungen spürt man in jedem Moment ihre Begeisterung und die große Unterstützung aus Frömern. Eine Folge über Mut, Zusammenhalt und die Kraft, eigene Träume doch noch umzusetzen.
Eure Ruhreulen 🦉
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