Mein Kraiburg am Inn

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𝕄𝕖𝕚𝕟 𝕂𝕣𝕒𝕚𝕓𝕦𝕣𝕘 𝕒𝕞 𝕀𝕟𝕟 –
©️ Robert Bauer - Kraiburg – gesehen mit den Augen eines Bürgers: ein charmanter, historischer Markt, reich an Kultur, geprägt von eindrucksvollen Bauwerken, einem malerischen Schlossberg und einem besonderen Flair

𝗭𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝘁𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 waren reich verzierte Stäbe oder Stangen, die von Handwerkszünften im Mittelalter und in der frühen Neuzeit...
07/05/2026

𝗭𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝘁𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻 waren reich verzierte Stäbe oder Stangen, die von Handwerkszünften im Mittelalter und in der frühen Neuzeit verwendet wurden. Sie dienten vor allem als sichtbares Symbol einer Zunft - also einer organisierten Gruppe von Handwerkern wie Bäckern, Schmieden oder Schneidern.

Sie waren meist aus Holz oder Metall gefertigt und oft kunstvoll geschmückt z.B. mit Wappen, Werkzeugdarstellungen oder religiösen Symbolen.

Zunftstangen hatten mehrere Funktionen im öffentlichen und sozialen Leben:

- 𝘽𝙚𝙞 𝙐𝙢𝙯𝙪𝙚𝙜𝙚𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙁𝙚𝙨𝙩𝙚𝙣
Zum Beispiel bei Prozessionen, Kirchweihen oder gemeindlichen Feiern wurden sie vorangetragen, um die jeweilige Zunft zu repräsentieren.

- 𝘽𝙚𝙞 𝙧𝙚𝙡𝙞𝙜𝙞𝙤𝙚𝙨𝙚𝙣 𝘼𝙣𝙡𝙖𝙚𝙨𝙨𝙚𝙣
Viele Zünfte hatten Schutzheilige und nahmen mit ihren Stangen an kirchlichen Zeremonien teil.

- 𝘼𝙡𝙨 𝙎𝙩𝙖𝙣𝙙𝙚𝙨𝙯𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣
Sie zeigten öffentlich den Rang und die Identität der Zunft innerhalb einer Gemeinde.

- 𝘽𝙚𝙞 𝙑𝙚𝙧𝙨𝙖𝙢𝙢𝙡𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙤𝙙𝙚𝙧 𝘼𝙪𝙛𝙯𝙪𝙚𝙜𝙚𝙣
Zunftstangen dienten auch als Sammel- oder Orientierungspunkt für die Mitglieder.

Zunftstangen waren mehr als nur Schmuck: Sie standen für 𝙕𝙪𝙨𝙖𝙢𝙢𝙚𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩, 𝙏𝙧𝙖𝙙𝙞𝙩𝙞𝙤𝙣 𝙪𝙣𝙙 𝙈𝙖𝙘𝙝𝙩 𝙙𝙚𝙧 𝙕𝙪𝙚𝙣𝙛𝙩𝙚 in einer Zeit, in der diese Organisationen das wirtschaftliche und soziale Leben stark prägten.

Das Kraiburger Heimatmuseum bewahrt als besonderen Schatz mehrere kunstvoll verzierte Zunftstangen.

Das Kalenderblatt für Mai 2026 zeigt die Zunftstange der Schuster, die im Zunftbuch der Innung am 7. Mai 1827 verzeichnet ist; das Bild stammt von Manfred Lehmann.

𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨: 𝘈𝘯𝘦𝘵𝘵𝘦 𝘓𝘦𝘩𝘮𝘢𝘯𝘯

𝗣𝗮𝗹𝗺𝗯𝘂𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲Seit rund 20 Jahren bindet der Kulturkreis Kraiburg Palmbüscherl für unsere Kindergärten Römerzwergerl...
05/05/2026

𝗣𝗮𝗹𝗺𝗯𝘂𝗲𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲
Seit rund 20 Jahren bindet der Kulturkreis Kraiburg Palmbüscherl für unsere Kindergärten Römerzwergerl und St. Severin.
In diesem Jahr spendeten die Kraiburgerinnen und Kraiburger 426 € für insgesamt 95 große und kleine Palmbüscherl. Damit erhält jeder Kindergarten 213 €, die für besondere Anschaffungen oder Aktivitäten verwendet werden können.

Mein herzlicher Dank gilt
Franz Mayerhofer und Wolfgang Auer für die Spende der Palmkätzchen,
Edith Mühlhauser, Elke Ramisch, Gusti Schmalhofer und Ernst Auer für das Binden der Sträuße, sowie Maria Genzinger für den Verkauf.
𝘛𝘦𝘹𝘵𝘦/𝘍𝘰𝘵𝘰𝘴: 𝘍𝘳𝘢𝘯𝘻 𝘎𝘦𝘯𝘻𝘪𝘯𝘨𝘦𝘳, 𝘈𝘳𝘤𝘩𝘪𝘷𝘱𝘧𝘭𝘦𝘨𝘦𝘳

𝗦𝘁. 𝗠𝗮𝘅𝗶𝗺𝗶𝗹𝗶𝗮𝗻 – 𝗡𝗲𝘂𝗲𝗶𝗻𝗱𝗲𝗰𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝘂𝗿𝗺𝗸𝘂𝗽𝗽𝗲𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗥𝗲𝗽𝗮𝗿𝗮𝘁𝘂𝗿 𝗱𝗲𝘀 𝗧𝘂𝗿𝗺𝗲𝘀 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝟭𝟵𝟭𝟭Damals, als Zimmerleute und Dachdecke...
02/05/2026

𝗦𝘁. 𝗠𝗮𝘅𝗶𝗺𝗶𝗹𝗶𝗮𝗻 – 𝗡𝗲𝘂𝗲𝗶𝗻𝗱𝗲𝗰𝗸𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝘂𝗿𝗺𝗸𝘂𝗽𝗽𝗲𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗥𝗲𝗽𝗮𝗿𝗮𝘁𝘂𝗿 𝗱𝗲𝘀 𝗧𝘂𝗿𝗺𝗲𝘀 𝗶𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝟭𝟵𝟭𝟭

Damals, als Zimmerleute und Dachdecker noch auf wackligen Holzgerüsten bis in den Himmel stiegen, erhielt der Turm von St. Maximilian seine neue Kuppel. Hoch oben über dem Markt, wo der Wind an den Bohlen riss und die Männer wie winzige Punkte wirkten, wurde 1911 gearbeitet, gehämmert und erneuert – ein Stück Handwerksgeschichte, das bis heute im Mauerwerk nachhallt.

Engstelle an derGuttenburger Straße (Nussbichl).  In den 50ern wirkte diese Stelle noch ganz anders: schmal, eng geführt...
30/04/2026

Engstelle an der
Guttenburger Straße (Nussbichl).

In den 50ern wirkte diese Stelle noch ganz anders: schmal, eng geführt, und das Kopfsteinpflaster wurde bei Regen zu einer rutschigen Herausforderung.
Links lag das 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗿𝗵𝘂𝗯𝗲𝗿‑𝗛𝗮𝘂𝘀, gefolgt vom heute verschwundenen 𝗛𝗶𝗹𝗯𝘂𝗿𝗴𝗲𝗿‑𝗛𝗮𝘂𝘀.
Weiter oben blickt man auf das 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗮𝘂𝗳𝘀𝘁𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿‑𝗛𝗮𝘂𝘀, und rechts davon lud das 𝗖𝗮𝗳𝗲 𝗡𝘂𝘀𝘀𝗯𝗶𝗰𝗵𝗹 die Leute zum Einkehren ein.

Die Kramersölden, Hs. Nr. 83 (137) in der Maximilianstraße gehörten einst zu jenen Häusern, die noch ein Holzschindeldac...
23/04/2026

Die Kramersölden, Hs. Nr. 83 (137) in der Maximilianstraße gehörten einst zu jenen Häusern, die noch ein Holzschindeldach trugen – ein Dach, das im Wind erzählte, wie viele Winter es schon ausgehalten hatte.
Das Kramersütl, das so vielen ein vertrauter Anblick gewesen war, wurde 1933 abgebrochen – und doch lebt es in den Erinnerungen weiter, als wär’s nur kurz hinter die Ecke verschwunden.
Das scheinbare Mauerwerk dieser alten Häuser war meist nichts als überweißter Lehmanwurf auf Holzwänden – schlicht, bescheiden, aber voller Wärme. Genau diese Einfachheit machte ihren Zauber aus: Häuser, die nicht prunkten, sondern heimatlich atmeten.

Nachträglich koloriert.

Häuserzeile an derGuttenburger Straße (Nussbichl).  Im mittleren Gebäude befand sich früher der kleine EDEKA‑Laden Lukas...
21/04/2026

Häuserzeile an der
Guttenburger Straße (Nussbichl).

Im mittleren Gebäude befand sich früher der kleine EDEKA‑Laden Lukas.
Im rechten Haus war zunächst die Polizeistation untergebracht, später wurde es zu Wohnzwecken genutzt.

Fehlt bei euch daheim ein Kinderrechen?  Er wartet brav am Anfang des Kirschwegerls, bei der Treppe zu den Schrebergärte...
20/04/2026

Fehlt bei euch daheim ein Kinderrechen?
Er wartet brav am Anfang des Kirschwegerls, bei der Treppe zu den Schrebergärten.

Unsere Marktpfarrkirche St. Bartholomäus.  Die Aufnahme dürfte zwischen 1925 und 1949 (Oldtimer rechts im Bild) entstand...
19/04/2026

Unsere Marktpfarrkirche St. Bartholomäus.

Die Aufnahme dürfte zwischen 1925 und 1949 (Oldtimer rechts im Bild) entstanden sein – eine Zeit, in der sich das Ortsbild Kraiburgs nur langsam veränderte und die Kirche bereits ihr vertrautes Erscheinungsbild trug.

Bild mit KI nachkoloriert.

𝟭𝟴𝟴. 𝗥𝗶𝗲𝗱𝗹-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗼𝘀𝘀𝗯𝗲𝗿𝗴 – 𝗴𝗲𝗹𝗲𝗯𝘁𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 ❤️Hoch über Kraiburg, auf dem Schlossberg,  wurde auch heuer ...
18/04/2026

𝟭𝟴𝟴. 𝗥𝗶𝗲𝗱𝗹-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗼𝘀𝘀𝗯𝗲𝗿𝗴 –
𝗴𝗲𝗹𝗲𝗯𝘁𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 ❤️

Hoch über Kraiburg, auf dem Schlossberg, wurde auch heuer wieder Geschichte lebendig. Beim traditionellen 𝗥𝗶𝗲𝗱𝗹-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 kamen Nachfahren, Familien und Gäste zusammen, um eine jahrhundertealte Verbundenheit zu pflegen.

Im Mittelpunkt stand der feierliche Gottesdienst in der 𝗦𝘁. 𝗚𝗲𝗼𝗿𝗴𝘀-𝗞𝗮𝗽𝗲𝗹𝗹𝗲 – einem Ort der Stille, des Dankes und der Erinnerung.

🕊️ 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗲𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗴𝗶𝗯𝘁:
Das Riedl-Treffen geht auf ein Gelübde des 𝗞𝗿𝗮𝗶𝗯𝘂𝗿𝗴𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗳𝗳𝘀𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝘀 𝗝𝗼𝗵𝗮𝗻𝗻 𝗚𝗲𝗼𝗿𝗴 𝗥𝗶𝗲𝗱𝗹 zurück. Nach einer gefährlichen Fahrt auf dem Inn versprach er aus Dankbarkeit den Bau der Kapelle. Seitdem versammeln sich seine Nachfahren Jahr für Jahr an diesem Ort – um zu danken, zu erinnern und den familiären Zusammenhalt über Generationen hinweg zu bewahren.

Nach der Messe blieb Zeit für Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Erinnern. Alte Geschichten wurden weitererzählt, neue Freundschaften geknüpft – und einmal mehr zeigte sich: Tradition lebt nicht im Gestern, sondern im Miteinander von heute.

Ein Tag voller Herzlichkeit, Geschichte und Gemeinschaft – 𝗱𝗮𝘀 𝗥𝗶𝗲𝗱𝗹-𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗼𝘀𝘀𝗯𝗲𝗿𝗴 ist und bleibt ein besonderes Stück Kraiburger Identität. 🌿✨

Fotografie eines Fuhrwerks in der Langgasse auf Höhe Ameiser.  Das genaue Aufnahmejahr ist nicht bekannt. Das zweite Bil...
13/04/2026

Fotografie eines Fuhrwerks in der Langgasse auf Höhe Ameiser.
Das genaue Aufnahmejahr ist nicht bekannt. Das zweite Bild stammt aus einer alten Zeitungsveröffentlichung, das erste wurde mittels KI behutsam restauriert, um Details besser sichtbar zu machen.

𝑱𝒆𝒕𝒛𝒕 𝑴𝒊𝒕𝒈𝒍𝒊𝒆𝒅 𝑾𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏!Unterstützen Sie Kunst, Kultur & Heimatgeschichte in unserer schönen Gemeinde!Werden Sie Mitglied ...
11/04/2026

𝑱𝒆𝒕𝒛𝒕 𝑴𝒊𝒕𝒈𝒍𝒊𝒆𝒅 𝑾𝒆𝒓𝒅𝒆𝒏!
Unterstützen Sie Kunst, Kultur & Heimatgeschichte in unserer schönen Gemeinde!

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