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Schwester bricht Schweigen über Natascha Kampusch: „Sie ist wieder in einer Art Gefangenschaft“20 Jahre nach ihrer Befre...
17/03/2026

Schwester bricht Schweigen über Natascha Kampusch: „Sie ist wieder in einer Art Gefangenschaft“

20 Jahre nach ihrer Befreiung erlebt Natascha Kampusch einen Zusammenbruch. Ihre Familie geht an die Öffentlichkeit. Ihr Fall wird neu beleuchtet.

Wien – Sie überlebte 3.096 Tage in einem Kellerverlies und entkam ihrem Entführer. Und doch scheint Natascha Kampusch heute nicht frei. Zwanzig Jahre nach ihrer spektakulären Selbstbefreiung erlebt die heute 38-Jährige einen schweren Zusammenbruch. Ihre Familie schlägt Alarm.

Natascha Kampusch war 3096 Tage von Wolfgang Priklopil gefangen genommen worden. © dpa

Ihre Schwester Claudia Nestelberger beschreibt den Zustand von Natascha Kampusch gegenüber ORF-Journalist Christoph Feurstein mit erschütternden Worten: „Jeder weiß, wie Natascha früher vor der Kamera gesprochen hat. Das gibt es jetzt überhaupt nicht mehr. Sie ist meist in einer eigenen Welt. Sie ist wieder in einer Art Gefangenschaft. Es ist herzzerreißend und wir fühlen uns hilflos.“

Familie von Natascha Kampusch geht an die Öffentlichkeit

Genau deshalb hat sich die Familie entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen – behutsam, aber bewusst. Sie wollen aufklären, bevor andere es tun. Denn zum 20. Jahrestag der Selbstbefreiung häufen sich laut ORF-Pressemitteilung die Medienanfragen aus aller Welt. Die Angst der Familie: dass Nataschas Zustand ohne Kontext falsch dargestellt wird.

Psychiater Ernst Berger, der Kampusch seit Jahren begleitet, erklärt die Entscheidung zur Kooperation mit dem ORF so: „So wie wir damals die Entscheidung getroffen haben als Betreuerteam, wir wollen mit Ihnen kooperieren, so sehe ich die Situation jetzt auch. Man muss davon ausgehen, dass das andere Medienstationen aus einer völlig anderen Perspektive aufgreifen.“ Eine ganz andere Perspektive hatte auch Kampuschs Vater in seinem Enthüllungsbuch vermittelt, sie selbst zeigte sich „erschüttert“.

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Dokumentation über Natascha Kampusch im ORF – dunkles Kapitel wird erneut beleuchtet

Die Dokumentation „Natascha Kampusch – Gefangen in Freiheit“ blickt auch auf ein dunkles Kapitel der österreichischen Öffentlichkeit zurück: Nach ihrer Befreiung 2006 aus der Gewalt von Wolfgang Priklopil zweifeln viele an ihrer Geschichte. Hochrangige Staatsvertreter stempeln sie als Lügnerin ab. Der Fall landet fünfmal auf dem Prüfstand – zuletzt unter Beteiligung des deutschen Bundeskriminalamts und des US-amerikanischen FBI. Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe: Natascha Kampusch sagt die Wahrheit. Ihr Ruf bleibt trotzdem beschädigt.

Im TV läuft die „Thema Spezial“-Dokumentation am Montag, dem 16. März 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON. Erstmals nehmen Ermittler, Staatsanwälte und Wegbegleiterinnen öffentlich Stellung. Die Dokumentation zeigt auch, wie überfordert selbst medizinische Fachleute mit der Situation der 38-Jährigen sind. Im Anschluss, um 21.30 Uhr, moderiert Lou Lorenz-Dittlbacher eine Gesprächsrunde. (Quelle: ORF-Mitteilung) (moe)

Söder stellt sich bei Mini-Atomreaktoren gegen Merz-Regierung – Nachbarland zeigt, wie es gehen kannKanzler Merz erklärt...
16/03/2026

Söder stellt sich bei Mini-Atomreaktoren gegen Merz-Regierung – Nachbarland zeigt, wie es gehen kann

Kanzler Merz erklärt das Atom-Aus für Deutschland. CSU-Chef Söder schlägt allerdings den Pfad in die andere Richtung ein. Er plant „Kernenergie 2.0“.

München – Gerade mal drei Jahre sind vergangen, seitdem Deutschland aus der Atomkraft ausgestiegen ist. Nun rückt die Debatte wieder in den Fokus: Die Rückkehr zur Kernenergie lässt sich am Horizont blicken und wird zum Thema auf EU-Ebene. Dabei gibt es in Deutschland zwei Fronten. In der Union gehen die Meinungen auseinander. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sind sich uneins.

CSU-Chef Markus Söder hat Beteiligung an Atomkraftwerken zum Beispiel in Frankreich (auf dem Bild ein Kraftwerk an der Seine) vorgeschlagen. Die FDP wirft ihm Unkenntnis vor. © Imago (Montage)

Statt riesigen Atommeilern will die EU jetzt primär die Entwicklung von sogenannten Mini-Atomkraftwerken fördern. Dafür sprechen mehrere Gründe: Wettbewerbsfähigkeit, niedrigere Strompreise, emissionsarmer Strom und mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien. Die Strategie wurde bei einem Atom-Gipfel in Paris am 10. März verabschiedet.

Mini-Atomkraftwerke: EU bewegt sich in Richtung Comeback der Kernenergie

Frankreich unterstützt das Vorhaben enthusiastisch. Immerhin zeigt das Land mit gleich 57 aktiven Atomkraftwerken und dem Plan zum Bau von sechs weiteren Reaktoren eine klare Haltung zugunsten der Kernenergie. Länder wie Großbritannien, Polen und Tschechien stellen sich ebenfalls hinter das Projekt der EU, das sogenannte „Small Modular Reactors“ (zu Deutsch: Kleine Modulare Reaktoren) vorsieht.

Dahinter liegt jedenfalls weitaus mehr als nur reine Stromerzeugung. Wie ein Gutachten des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zeigt, geht es bei Mini-Atomkraftwerken auch um die Stärkung der Industrie und so die Sicherung der Position auf dem Weltmarkt. Auch die Verknüpfung mit militärischen Nuklearstrukturen mit Kernwaffenprogrammen oder Atom-U-Booten ist bedeutend. Es geht also womöglich auch um nukleare Abschreckung. Trotz der Debatte scheint ein schnelles Comeback zweifelhaft. Dennoch steht das Thema in letzter Zeit wieder verstärkt im Rampenlicht.

Kernenergie: Söder widerspricht Merz und sieht „schweren Fehler“ der Ampel

Anders als die europäischen Nachbarn lehnt die Bundesregierung die Rückkehr zur Kernenergie allerdings vehement ab. Bundeskanzler Merz vertritt eine klare Haltung. Er berief sich zuletzt auf die Entscheidung der Bundesregierungen zuvor, aus der Kernenergie auszusteigen. Es ist unumkehrbar, meint der Kanzler: „Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so.“

Dem widerspricht CSU-Chef Söder und stellt sich mit einem Pilotprojekt in Bayern gegen die gesamte Bundesregierung. Man will auf die von der EU geförderten Mini-Atomkraftwerke und Kernfusion setzen. Der bayerische Ministerpräsident taufte sein Vorhaben „Kernenergie 2.0“.

„Es ist Zeit für eine neue Epoche der Kernenergie. Kernenergie 2.0 bedeutet kein Zurück zu alter Technik, sondern ein neues Kapitel ohne die früheren Gefahren. Dazu zählen neuartige modulare Kleinreaktoren und die Kernfusion“, sagte er der Bild. Weiter betonte er: „Es war ein schwerer Fehler der Ampelregierung, die Kernkraftwerke während der größten Energiekrise abzuschalten. Für eine Rückkehr zu den alten Meilern ist es jetzt zu spät. Aber Deutschland braucht grundlastfähige und CO₂-freie Kernkraft. Deshalb setzen wir auf neue, kleinere Anlagen. Bayern ist bereit für ein Pilotprojekt.“

Mini-Atomkraftwerke: Söders Vorstoß zieht Protest von SPD und Grünen mit sich

Söder begründet die Notwendigkeit von Kernenergie mit dem „Stromhunger“, der durch Rechenzentren, KI und E-Mobilität „gigantisch“ ansteige. Daher benötige man „stabile Netze“ und hierfür eine „stabile Grundlastversorgung mit neuen Gaskraftwerken und moderner Kernkraft“.

Über den entstehenden Atommüll hat sich der CSU-Chef offenbar ebenso Gedanken gemacht und richtete gegenüber der Bild einen Appell an die Merz-Regierung. Das Transmutationsgesetz müsse geändert werden: „Perspektivisch könnte damit auch die Endlager-Frage gelöst werden. Es ist sinnvoller, alten Atommüll zu verbrauchen, anstatt ihn für Millionen Jahre in der Erde strahlen zu lassen. Dazu muss der Bund das Transmutationsgesetz ändern, um diese Bestände wieder nutzbar zu machen.“ Die sogenannte Transmutation erlaubt es, Atommüll als Brennstoff einzusetzen.

Mini-Atomkraftwerke – oft SMR (Small Modular Reactors) genannt – sind kleine, kompakte Kernreaktoren zur Stromerzeugung. Sie produzieren deutlich weniger Leistung als klassische große Reaktoren, typischerweise etwa 10 bis 300 Megawatt. Ein wichtiges Merkmal ist ihre modulare Bauweise: Teile können in Fabriken vorgefertigt und vor Ort schneller zusammengebaut werden. Dadurch sollen Baukosten und Bauzeiten im Vergleich zu traditionellen Kernkraftwerken sinken. Befürworter argumentieren außerdem, dass SMR flexibler einsetzbar sind, etwa für kleinere Stromnetze oder abgelegene Regionen. Viele Designs enthalten passive Sicherheitssysteme, die auch ohne menschliches Eingreifen oder externe Stromversorgung funktionieren sollen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Fragen zu Kosten, Atommüll und Proliferationsrisiken weiterhin bestehen.

Söders Vorstoß sorgt beim Koalitionspartner SPD schon für Protest. Die Sozialdemokraten wollen die Pläne nicht mittragen. Die Energie-Expertin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, bezeichnete das Vorhaben als „absurd“. Ein Wiedereinstieg in die Atomenergie verstoße in Deutschland „gegen geltendes Recht“, sagte Scheer der Rheinischen Post. „Die SPD wird an einer solchen Geisterfahrt-Gesetzesänderung nicht mitwirken“, so Scheer. Die Vizevorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Julia Verlinden, kritisierte ebenfalls. Mini-Atomkraftwerke seien „eine besonders teure und riskante Technologie“, sagte Verlinden der AFP.

EU-Umdenken bei Kernenergie: Von der Leyen ändert Ton, Dänemark macht konkrete Pläne

Zuletzt hat auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Energiepolitik den Ton geändert: Der Atomausstieg sei ein „strategischer Fehler“, Investitionen in neue, kleinere Reaktoren unverzichtbar für die Industrie, sagte von der Leyen beim Atom-Gipfel bei Paris. Sie folgt damit der Linie Frankreichs und zahlreicher weiterer Staaten, die ihre Kernkraftwerke im Gegensatz zu Deutschland nicht abgeschaltet haben oder neue bauen wollen.

Dazu zählt etwa Deutschlands nördlicher Nachbar Dänemark. Das Land erwägt inzwischen im Rahmen von konkreten Plänen den Bau von sogenannten Mini-Atomreaktoren – und damit die Beendigung seines seit rund 40 Jahren geltenden Verbots der Nuklearenergie, wie im Januar verkündet wurde. Um die Energieversorgung des Landes langfristig zu sichern, könnten „kleine modulare Kernreaktoren eine Option sein“, hatte Energieminister Lars Aagaard damals betont. Ein gesetzlicher Rahmen zur Überprüfung des Potenzials der Small Modular Reactors (SMR) sowie zur Aufhebung des Atomkraftverbots sei geschaffen worden.

Atomausstieg „irreversibel“? CSU vertritt andere Meinung als Bundeskanzler Merz

Die SMR-Strategie der EU zielt darauf ab, den ersten Small Modular Reactor in der Europäischen Union Anfang der 2030er Jahre einzusetzen. Die Kommission sieht in der Energieerzeugung durch Mini-Atomkraftwerke zum einen ein Mittel, um energiepolitische Ziele zu erreichen, darunter etwa bezahlbare Energie, Dekarbonisierung und Unabhängigkeit bei Energie. Bis 2050 stellt sich die Kommission eine SMR-Kapazität von 17 bis 53 Gigawatt vor. Das entspricht etwa vier bis 12% der heutigen Stromversorgung der EU.

Zum anderen zielt die Strategie darauf ab, neue Abhängigkeiten zu vermeiden, indem eine europäische Lieferkette aufgebaut wird. Dies soll zugleich Exportmöglichkeiten schaffen. Die Strategie ist somit ein wichtiges Glied der zukünftigen Planung der EU mit Blick auf Energiesicherheit. Im Hintergrund dessen dürfte sich auch die Debatte in der Bundesregierung verschärfen, während sich die meisten deutschen Nachbarländer bereits offen für das Vorhaben zeigen.

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Wie in Frankreich, wo acht weitere Reaktoren im Gespräch sind, sind auch in Schweden, Bulgarien, Finnland, den Niederlanden, Rumänien, der Slowakei und Tschechien weitere Reaktoren bereits geplant oder im Bau. Italien, das seit 1990 kein Atomkraftwerk mehr hat, erwägt eine Rückkehr zur Kernenergie.

Die CSU widerspricht Kanzler Merz in seiner Aussage, dass der Atomausstieg „irreversibel“ sei. CSU-Generalsekretär Huber sieht das vor dem Hintergrund eines Stimmungswandels in der EU anders. Angesichts des Atomausstiegs, an dem Merz festhalten will, sagte Huber: „Dabei ging es um die großen Meiler, nicht um die neuen Technologien, mit denen enorm viel möglich ist. Wir sollten hier auf Innovationen setzen.“ (Quellen: dpa, AFP, Bild, Deutschlandfunk, Tagesspiegel, Think Tank Europa) (bb)

"Kein Körberlgeld": Minister teilt gegen OMV-Chef ausDer Streit um die hohen Spritpreise geht in die nächste Runde. Fina...
16/03/2026

"Kein Körberlgeld": Minister teilt gegen OMV-Chef aus
Der Streit um die hohen Spritpreise geht in die nächste Runde. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat am Montag den Vorwurf von OMV-Chef Alfred Stern klar zurückgewiesen, der Staat würde bei teurem Treibstoff kräftig kassieren.

Bei einer Pressekonferenz stellte der SPÖ-Minister klar: Der Staat mache dabei "kein Körberlgeld". Die zusätzlichen Einnahmen über die Umsatzsteuer würden laut seiner Rechnung nur rund zehn Millionen Euro pro Monat ausmachen. Das entspreche etwa 1,3 Cent pro Liter.

Marterbauer wehrt sich gegen Vorwurf
Marterbauer betonte zudem, dass Mineralölsteuer und CO2-Steuer sogenannte Mengensteuern seien. Sie würden also nicht mit dem Preis steigen, sondern nach Menge berechnet. Nur die Umsatzsteuer erhöhe sich bei höheren Preisen automatisch.

Eine Senkung dieser Steuer würde den Spritpreis aus seiner Sicht aber nicht spürbar drücken. Deutlich kritischer sieht der Finanzminister die Margen entlang der Lieferkette. Laut einer Studie der Bundeswettbewerbsbehörde und ersten aktuellen Daten dürften vor allem internationale Händler und Raffinerien deutlich stärker an den Preisanstiegen verdienen als der Staat.

Minister erwägt Maßnahmen
In der Koalition wird trotzdem über mögliche Entlastungen gesprochen. Im Raum stehen etwa ein Eingriff in die Margen oder eine Rückerstattung der leicht höheren Umsatzsteuereinnahmen. Größere Steuersenkungen seien wegen des Budgetlochs aber schwer stemmbar. In Richtung OMV sagte Marterbauer deshalb deutlich, Forderungen nach mehr Geld vom Staat seien "weit weg von der Realität".

Für den Minister liegt die Wurzel des Problems ohnehin nicht in Österreich. Die wichtigste Maßnahme gegen die Preisexplosion sei ein Ende des Kriegs im Nahen Osten. Österreich könne nur versuchen, die Folgen etwas abzufedern.
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Minister spielt auf Zeit
Bevor es konkrete Schritte gibt, will Marterbauer aber noch die laufenden Untersuchungen von BWB und IHS abwarten. Die Ergebnisse sollen kommende Woche vorliegen und dann die Basis für weitere Entscheidungen bilden.

OMV-Chef Alfred Stern hatte die Politik zuvor scharf kritisiert. Bei einem Literpreis von 1,70 Euro würden laut ihm rund 90 Cent auf Steuern und Abgaben entfallen. Der OMV blieben nach Abzug der Rohölkosten nur 25 Cent, um Transport, Raffinerie und Tankstellenbetrieb zu finanzieren.

Katja Burkard trauert um ihre Mutter Elfriede (†92)Trauer bei Katja Burkard: Die Moderatorin hat ihre Mutter Elfriede ve...
16/03/2026

Katja Burkard trauert um ihre Mutter Elfriede (†92)

Trauer bei Katja Burkard: Die Moderatorin hat ihre Mutter Elfriede verloren. Auf Instagram widmet sie ihr bewegende Abschiedsworte.

Katja Burkard (60) trauert um ihre Mutter Elfriede. Das gab die RTL-Moderatorin am Sonntag (15. März) auf Instagram bekannt. Ihre Mutter ist im Alter von 92 Jahren verstorben.

"Liebe Mama, Aufgeben war für dich nie eine Option. Du hast immer gekämpft – bis zum Ende", schreibt Burkard unter einem Foto, das sie und ihre Mutter zeigt. Weiter heißt es in dem Post: "Wir haben uns oft gefragt, woher du diese Kraft genommen hast, jeder Krankheit die Stirn zu bieten. Du hast alles überstanden. Weil du leben wolltest. Und deshalb bist du stolze 92 Jahre alt geworden." Ihre Mutter sei nun "erlöst" und habe ihren Frieden.

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Fans nehmen Anteil an Katja Burkards Verlust. IMAGO / Future Image

Unter dem Post erfährt Katja Burkard jede Menge Anteilnahme. "Mein tiefes Mitgefühl, liebe Katja" oder "Mein Beileid. Eine Mama zu verlieren, ist das Schlimmste, was einem passieren kann" schreiben ihre Follower.

Starker Sonntag für das Erste: "Polizeiruf 110" hängt "Frühling" abKrimi oder Herzkino? Am Sonntagabend mussten sich Zus...
16/03/2026

Starker Sonntag für das Erste: "Polizeiruf 110" hängt "Frühling" ab

Krimi oder Herzkino? Am Sonntagabend mussten sich Zuschauer entscheiden – und viele entschieden sich für das Erste. Der Münchner "Polizeiruf 110" ließ "Frühling" im ZDF klar hinter sich.

Das Erste zeigte am Sonntagabend (15. März) den neuen "Polizeiruf 110: Ablass". Das Interesse am Krimi war groß: 7,39 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten den Film im Ersten. Damit erreichte der "Polizeiruf" 28,4 Prozent Marktanteil und setzte sich souverän an die Spitze der Primetime.

Auch beim jüngeren Publikum lag die Produktion klar vorn. 0,81 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für 16,1 Prozent Marktanteil. Damit lag der Krimi deutlich über dem Senderschnitt, auch wenn das Niveau besonders starker "Tatort"-Folgen diesmal nicht ganz erreicht wurde.

Parallel setzte das ZDF auf eine neue Ausgabe seiner erfolgreichen Herzkino-Reihe "Frühling", die die Zuschauer etwas ratlos zurückließ.

Die Episode erreichte 4,96 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und kam damit auf 18,9 Prozent Marktanteil. Das bedeutete einen starken zweiten Platz in der Primetime – auch wenn die Marke von fünf Millionen diesmal knapp verfehlt wurde.

Beim jüngeren Publikum fiel das Ergebnis ebenfalls ordentlich aus: 0,55 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für 10,9 Prozent Marktanteil. Damit lag die Reihe klar über dem ZDF-Senderschnitt, blieb jedoch deutlich hinter dem Krimi im Ersten zurück.

Private Sender: "Wer stiehlt mir die Show?" schwächer, VOX legt zu
Bei den Privatsendern präsentierte sich der Sonntagabend gemischt. ProSieben musste mit "Wer stiehlt mir die Show?", wo das Publikum für eine annullierte Speirunde sorgte, einen Rückschlag hinnehmen: Die Reichweite fiel unter eine Million Zuschauer, der Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag dennoch bei starken 15,4 % – damit blieb die Show trotz Rückgang klar über dem Senderschnitt.

VOX konnte sich dagegen steigern: "Grill den Henssler" gewann im Vergleich zur Vorwoche rund 160.000 Zuschauer hinzu und erzielte in der jungen Zielgruppe einen Marktanteil von 6,8 Prozent.

Auch RTL punktete mit dem Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" und erreichte 1,62 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 8,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen entspricht. Sat.1 setzte auf "Pirates of the Caribbean 2" und kam auf 0,81 Millionen Zuschauer und 7,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Bei Kabel Eins sorgte "Geostorm" mit 790.000 Zuschauern für einen Marktanteil von Prozent. RTLZWEI hatte dagegen mit "Honest Thief" wenig Chancen und erzielte nur 0,55 Millionen Zuschauer bei 3,1 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe.

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