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Im Bayerischen Landtag fand heute eine Anhörung zur Weiterentwicklung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten statt. Die A...
11/06/2026

Im Bayerischen Landtag fand heute eine Anhörung zur Weiterentwicklung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten statt. Die Antworten der Expertinnen und Experten dürften der AfD nicht gefallen haben.

Es wurde betont, dass Gedenkstätten nicht neutral sein könnten, weil sie die Würde der Opfer in den Blick nehmen müssten. Die AfD versucht bekanntlich über den Hebel „Neutralität“, Personen und Institutionen, die staatliche Gelder empfangen, davon abzuhalten, sich gegen menschenfeindliche, insbesondere völkisch-nationalistische, antisemitische und rassistische Bestrebungen zu positionieren.

Zweite, recht eindeutige Aussage: Gedenkstätten sollten nicht gezwungen werden, demokratiefeindlichen Parteien und Abgeordneten Zutritt zu gewähren. Hausverbote müssten möglich bleiben, ebenso der Ausschluss von Gedenkveranstaltungen. Begründet wurde dies wieder über die Zeitzeugen und deren Familien. Diese würden sehr genau die Entwicklung in Deutschland mitverfolgen und zeigten sich beunruhigt.

Auch das dürfte wieder auf die AfD abzielen, etwa auch mit Blick auf die Botschaften, die von der Partei rund um den 8. Mai verbreitet wurden. Björn Höcke hat bei offiziellen Gedenkfeier in Buchenwald bekanntlich Hausverbot

Die Vertreter der AfD im Ausschuss, darunter Ramona Storm, die im Plenum bereits von einem „Schuldkult“ sprach, stellten keine Fragen an die Expertinnen und Experten. Der mutmaßlich von ihnen benannte Sachverständige erschien nicht und hatte abgesagt.

Link zum Livestream (der aber nicht dauerhaft verfügbar sein dürfte): https://www.youtube.com/live/Z3NPq_4h52o?si=jAaomEhOiqow089S

Nach den neuen FIFA-Regeln kann so ein Verhalten auf dem Fußballplatz zu einer rote Karte führen. Die AfD Regen protesti...
10/06/2026

Nach den neuen FIFA-Regeln kann so ein Verhalten auf dem Fußballplatz zu einer rote Karte führen. Die AfD Regen protestierte gegen die Aufstellung einer Gegenkandidatin zu ihrem eigenen Vorschlag. Unerhört, was erlauben die anderen Partei sich da.

Die schließlich gewählte CSU-Kandidatin hatte bis 2007 in der Altenpflege gearbeitet und Zusatzausbildungen unter anderem zur gerontopsychiatrischen Fachkraft absolviert. Nach einem Verkehrsunfall musste sie den Beruf aufgeben.

Mit einem konzertierten Verlassen des Sitzungsraumes hat die Alternative für Deutschland im Kreistag von Regen am Dienstagnachmittag für einen Eklat gesorgt. Auslöser für das Boykottieren einer Abstimmung war ein Disput über die Besetzung des Postens der Seniorenbeauftragten – den letztlich B...

Auf einem Festival brüllt der Königsbrunner AfD-Stadtrat Emanuel Böck die Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer r...
10/06/2026

Auf einem Festival brüllt der Königsbrunner AfD-Stadtrat Emanuel Böck die Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ in sein Telefon. Er will das Video jemandem schicken, betrunken wie er angeblich war, landet es aber in seinem WhatsApp-Status.

In der Stadtratssitzung stellt er seinen Rücktritt in Aussicht für den Fall einer Verurteilung. Wenn er den ganzen Instanzenzug beschreitet, kann das Jahre dauern.

Und: Er hatte im Vorfeld schon gegenüber der Augsburger Allgemeinen angegeben, mit Blick auf den Vorfall in Sylt, dass er von Straffreiheit ausgeht.

Eine echte Reue wollten die Journalisten nicht verspüren. Dafür mussten ausländische Freunde und Kollegen herhalten, dass er kein Rassist sei. Selbst die AfD-Abspaltung distanzierte sich von Böck.

Rund 60 Bürger nahmen den Vorfall zum Anlass, um gegen den AfD-Stadtrat zu protestieren.

Konsequenzen von Seiten der AfD muss Böck wohl nicht fürchten. Zwar hatte Landeschef Protschka noch gegenüber dem BR davon gesprochen, nachdem die gleichen Parolen in einer Gredinger Bar nach einem Landesparteitag gefallen waren, sollte AfD-Mitglieder dabei gewesen sein, würde das Konsequenzen nachsichziehen. Das auch umzusetzen, davon ist der AfD-Landesverband heute meilenweit entfernt oder es war damals schon eine reine Schutzbehauptung Protschkas.

Etwa 60 Bürger demonstrieren vor dem Rathaus gegen Emanuel Böck und dessen „Ausländer raus“-Gesang auf Whatsapp. Wie Bürgermeister und Fraktionen in der Sitzung reagierten.

Der Bezirk Oberfranken hat mit dem AfD-Politiker Michael Genniges einen Mann geehrt, der die Schließung aller Moscheen u...
10/06/2026

Der Bezirk Oberfranken hat mit dem AfD-Politiker Michael Genniges einen Mann geehrt, der die Schließung aller Moscheen und das Verbot jedweder öffentlichen Bekundung zum Islam fordert.

Verfassungsfeindliche Positionen, die teils über das hinausgehen, wofür Michael Stürzenberger beobachtet wird und die sich die bayerische AfD an sich erst so langsam öffentlich zu sagen traut und zu eigen macht, wenn man etwa an die kaum bekannten Beschlüsse zum Kommunalwahlprogramm denkt.

Der Fränkische Tag betitelt Genniges unumwunden als „Islamfeind“.

Der Vorschlag kam von der AfD, wurde aber wohl mit konservativer Mehrheit angenommen. Grüne und SPD wollen gegen den Islamfeind gestimmt haben.

Als Begründung wurden Genniges’ Tätigkeit als Buchhändler und Organisator von Kulturveranstaltungen angeführt und sein vormaliger Einsatz gegen Antisemitismus als Vorsitzender der lokalen Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Die hatte sich schon vor Jahren distanziert, als sich Genniges der AfD zugewandt hatte.

Von der Pressestelle des Bezirks hieß es auf Anfrage der Zeitung nur, der Vorschlag sei satzungsgemäß erfolgt und Gründe für den Ausschluss von der Ehrung seien nicht bekannt gewesen.

Zoff um Ehrung für einen Rechtsaußen: Wie sich der Bezirk Oberfranken mit der Auszeichnung des AfD-Politikers und Islamfeinds Michael Genniges Kritik einhandelt.

Beim kommenden Landesparteitag der bayerischen AfD bahnt sich ein Machtkampf um die Führung an. Der Riss geht dabei mitt...
09/06/2026

Beim kommenden Landesparteitag der bayerischen AfD bahnt sich ein Machtkampf um die Führung an. Der Riss geht dabei mitten durch den aktuellen Landesvorstand und das völkische Lager.
Die höchst fragwürdige Unterteilung in gemäßigt und radikal ist hier nicht tragfähig. Ein Überblick über die bekannten Kandidaturen und Unterstützer.

Beim kommenden Landesparteitag der bayerischen AfD bahnt sich ein Machtkampf um die Führung an. Der Riss geht dabei mitten durch den aktuellen Landesvorstand und das völkische Lager. Die höchst fragliche Unterteilung in gemäßigt und radikal ist hier nicht tragfähig. Ein Überblick über die be...

09/06/2026

In Gedenken an İsmail Yaşar, ermordet am 9. Juni 2005 in Nürnberg, heute vor 21 Jahren.

Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen Freund*innen, die nach dem Mord nicht nur mit dem Verlust und Leid, sondern auch mit der Ungerechtigkeit der Folgejahre allein gelassen wurden.

Gemeinsam mit unseren 526 Mitgliedern stellen wir uns gegen den menschenverachtenden Rassismus.

Wir sagen deswegen: Kein Vergessen! ✊





So lief übrigens das Konzert von Roland Kaiser in Oberschleißheim. Warum ist das wichtig? AfD-Anhänger hatten versucht, ...
09/06/2026

So lief übrigens das Konzert von Roland Kaiser in Oberschleißheim. Warum ist das wichtig? AfD-Anhänger hatten versucht, sich eine Meldung zu nutze zu machen, um zu behaupten, der Schlagerstar bekomme die Quittung für seine politischen Äußerungen und das Konzert floppe. Das Gegenteil war der Fall.

Hintergrund war die Meldung, wonach an der Abendkasse noch 1.500 Ticket zu haben wären. Das war nicht fehlender Nachfrage geschuldet, sondern dem Umstand, dass kurzfristig auf Sitzplätze verzichtet wurde. Um die 500 sollen dann an der Abendkasse noch verkauft worden sein und Kaiser spielte vor 6.000 Zuschauern. Das befürchtete Verkehrschaos blieb aus.

Der Schlagerstar gab am Samstagabend ein Open-Air-Konzert vor dem Kurfürsten-Schloss. Fans reisten bis aus Weimar an – mit besonderen Outfits.

Der epd über die Problematik des "Team Menschenrechte" aus Nürnberg. Aus dem Corona-Protest ist eine Gruppe geworden, di...
08/06/2026

Der epd über die Problematik des "Team Menschenrechte" aus Nürnberg. Aus dem Corona-Protest ist eine Gruppe geworden, die nun offen für die extrem rechte AfD mobilisiert.

Sie demonstrieren Woche für Woche in Nürnbergs Innenstadt und berufen sich auf Menschenrechte – Experten sehen darin eine Strategie der extremen Rechten. Warum die Gruppe "Team Menschenrechte" zunehmend Sorgen auslöst, zeigt sich hinter ihren Parolen.

Im Bamberg protestiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft gegen die Verleihung einer Ehrenmedaille des Bezirks an ihre...
05/06/2026

Im Bamberg protestiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft gegen die Verleihung einer Ehrenmedaille des Bezirks an ihren früheren Vorsitzenden Michael Genniges. Er ist heute für die AfD aktiv. Deshalb war es auch zum Bruch mit der DIG gekommen.

Bamberg, Juni 2026 – Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Arbeitsgemeinschaft Bamberg protestiert ausdrücklich gegen die Verleihung der Ehrenmedaille in Silber des Bezirks Oberfranken an Michael Genniges. Nicht die Person von gestern, sondern die von heute zählt Eine Ehrenmedaille is

Schwach besuchter „Bürgerdialog“ der AfD in der Oberpfalz – Mixl will „Umvolkung“ beendenFünf AfD-Bundestagsabgeordnete ...
03/06/2026

Schwach besuchter „Bürgerdialog“ der AfD in der Oberpfalz – Mixl will „Umvolkung“ beenden

Fünf AfD-Bundestagsabgeordnete luden gestern in Neutraubling zum Bürgerdialog. Dazu wurde von der Landesgruppe auf Kosten der Steuerzahler eine größere Bühne organisiert und ein Foodtruck aus dem fernen Landkreis Hof bestellt.

Mit nur knapp 50 Teilnehmenden blieb der Zuspruch an interessierten Bürgern gering, wenn zu den Abgeordneten noch Funktionspersonal wie Mitarbeiter und lokale Funktionäre und Mandatsträger, wie etwa die Regensburger Stadträte Thomas Straub und Lukas Daiser, gerechnet werden. Der Eindruck war: Die AfD tagte hier weitestgehend im eigenen Saft.

Wer fehlte, waren zwei Protagonisten, die sonst bei AfD-Veranstaltungen im Landkreis Regensburg die Fäden in der Hand halten: der Landtagsabgeordnete Dieter Arnold und der oft als Versammlungsleiter auftretende Gerald Bäuml, beide auch Kreisräte.

Das könnte an lokalen Zerwürfnissen liegen. Carina Schießl, ehemalige Mitarbeiterin von Arnold, Direktkandidatin in Regensburg und über die Landesliste in den Bundestag gewählt, spielte gleich zu Beginn ihrer Rede darauf an, dass sie sich freue, nun auch mal wieder „in ihrem Wahlkreis“ auftreten zu können oder dürfen. Heißt: Die lokale AfD schneidet die eigene Bundestagsabgeordnete.

Als letzter der vier Oberpfälzer AfD-Abgeordneten neben Schießl, Peter Boehringer (formal Wahlkreis Amberg) und Manfred Schiller (Weiden) durfte Reinhard Mixl auf die Bühne. Der Schwandorfer hatte kürzlich seinen Hut in den Ring geworfen, beim Parteitag Mitte Juni in Passau Landesvorsitzender werden zu wollen.

Mixl hat dabei keinerlei Vorerfahrung und leitete bisher nur einen Kreisvorstand. Sein wichtigster Bezug zum Landesvorstand dürfte das Parteiausschlussverfahren gewesen sein, das gegen ihn angestrebt wurde, weil ihm vom Gericht demokratiefeindliche Thesen bescheinigt wurden. Das Verfahren endete mit einer Abmahnung, sodass Mixl im Landesverband bleiben konnte, den er nun bald anführen mag.

Er verlor sich in seiner Rede über weite Strecken in drögen Zahlen und konnte kaum Begeisterung und Applaus kreieren. Als eine der ersten Maßnahmen, die eine AfD-Regierung übernehmen würde, würden Maßnahmen stehen, die aktuell laufende „Umvolkung“ zu beenden, die er offenbar den bisherigen Regierenden bescheinigte. Auch sprach er davon, die aktuelle Entwicklung würde in die eigene "Ausrottung" führen.

„Umvolkung“ gilt als Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik. Für das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster wird mit der Nutzung solcher Begrifflichkeiten rechtlich noch zulässige Forderungen nach einer restriktiven Migrations- und Einbürgerungspolitik überschritten, wenn der Verlust der ethnisch-kulturellen Identität mit dem Ende des deutschen Volkes gleichgesetzt wird.

Mixl hatte vorher bereits „Ausländer“ und „Migrant“ synonym gebraucht und etwa die Rechnung aufgemacht, sollten zwei Millionen Menschen abgeschoben werden, gebe dies Raum für 500.000 deutsche Familien.

Neben den ethisch problematischen Aspekten ignoriert die Aussage etwa, dass nur ein Bruchteil der Leute, die Mixl hier vertreiben wollte, in Wohnungen lebt, die überhaupt für Familien geeignet wären.

Mit Hannes Gnauck aus Brandenburg wurde ein externer Bundestagsabgeordneter eingeladen, der seine Rede allerdings mit Blick auf ein nahendes Gewitter stark verkürzen musste. Der Soldat wurde vom Militärischen Abschirmdienst früh als Rechtsextremist geführt. Dennoch wählte ihn die Junge Alternative zu ihrem letzten Bundessprecher.

Er wiederholte zum Ende auch die Formulierung, anhand der ihm das Brandenburgische Innenministerium ein ethnisches Volksverständnis unterstellt und die ihn mehrfach in dem Vermerk zur Hochstufung des Landesverbandes in „gesichert rechtsextrem“ auftauchen lässt.

Für Gnauck verbinde alle Deutschen ein unsichtbares Band jenseits der Sprache, das man nicht erklären müsse. Früher hatte er laut Vermerk noch hinzugefügt, dass etwa zum Deutschen mehr gehöre als eine Staatsbürgerurkunde oder dass das Band zwischen diesen Deutschen automatisch stärker sei als zu jedem Syrer oder Afghanen. Das war für Gnauck teilweise „Naturgesetz“.

Gegen die Veranstaltung protestierte in Sicht- und Hörweite das Bündnis für Toleranz und Menschenrechte im Landkreis Regensburg mit etwa 40 Teilnehmenden.

Die AfD-Bundestagsabgeordneten würden Nationalismus in seiner widerwärtigen Form praktizieren, sich über Grund- und Menschenrechte hinwegsetzen wollen, nicht nach den Regeln des Grundgesetzes regieren wollen und Menschenwürde nur selektiv vergeben.

Gegenüber solchen Feinden des Grundgesetzes dürfe es keine Toleranz oder Neutralität geben. Der Bürgerdialog der AfD ziele auf Abwertung und Ausgrenzung. Gefordert wurde deshalb auch ein Verbot der Partei. Ein weiterer Redner ergänzte, Rassismus löse keine Probleme des Landes und Nationalismus baue keine neuen Schulen.

AfD-Ordner hielten eine Frau davon ab, das abgezitterte Gelände zu betreten. Eine Störung ging von ihr erkennbar nicht aus. Auf dem Gelände wurde ein Fotograf von einem Teilnehmer bewacht, der mit Hilfe eines Regenschirms aktiv Fotoaufnahmen auch in Richtung Bühne unterband.

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