ARTIC-Magazin

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ARTIC-Magazin Magazin für Bilder & Worte Filz, Gaze und Schleifpapier, Wischlappen, Schaumstoff und Baufolie. ARTIC never approaches its topic in an encyclopedic way.

Was wie die Inventarliste einer Rumpelkammer klingt, benennt schlicht die Umschlagmaterialien von ARTIC – Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Und auch im Inneren ist ARTIC ungewöhnlich: Jede Ausgabe versammelt Essays, Grafiken, Lyrik, Fotos und Erzählungen zu Stichworten wie naß, Zorn oder Zaudern. Möglichst weit soll das jeweilige Thema durch die unterschiedlichen Disziplinen ausgeleuchtet wer

den. Statt auf Vollständigkeit zielt ARTIC vielmehr auf die übersehene Facette. Zu allen Ausgaben des Non-Profit-Projekts gehören ein speziell entwickeltes Layout und von Künstlern direkt ins Heft gearbeitete Seiten. Diese Originale sowie der handgemachte Umschlag machen aus jeder der jährlich in 1000er Auflagen erscheinenden Edition ein „Kunstwerk“ – ein Multiple im Format einer Zeitschrift. Eine Liste aller bisher in ARTIC vertretenen Künstler und Autoren – und darunter sind sogar einige Berühmtheiten ;-) – ist auf unsere website zu finden.




+++english version +++
Felt, gauze and sand paper, cloth, foamed plastics and tarpaulin. What sounds like the inventory of a lumber room, represents the cover-materials of ARTIC – Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Also inside this magazine appears unusual: Each edition presents essays, prints, poetry, photographs and narratives dealing with keywords like wet, anger or hesitation. Since its foundation in 1993 the magazine offers manifoldness rather than completeness. The layout, especially developed for each edition, is part of ARTIC's concept as well as originals which are directly designed into the magazine by the artists. These originals and the handmade cover, make all of the 1000 copies of ARTIC to a multiple.

Abtauchen, um aufzutauchen – wir müssen das wohl als „artice“ Eigenheit anerkennen. Na ja, jedenfalls sind wir willig, d...
26/06/2025

Abtauchen, um aufzutauchen – wir müssen das wohl als „artice“ Eigenheit anerkennen. Na ja, jedenfalls sind wir willig, die 18. Ausgabe auf den Weg zu bringen – wir klammern uns geradezu an dieses Vorhaben und haben das passende Stichwort ersonnen:
So wie die Klammerheftung (!) das Magazin rein mechanisch binden wird, soll der Begriff KLAMMER die Klammer sein, die alle Beiträge inhaltlich zusammenhält.
ARTIC-Begriffe sind immer mehrdeutig und ihre Betrachtung führt oft in aktive Streitzonen unserer Gesellschaft.
Was ist KLAMMER? Das Etwas-an-etwas-Heften? Das Zusammenhalten? (Oder doch eher das Separieren?) Welches Zusammenhalten? Das lose Bündeln (Büroklammer)? Der temporärer Ersatzzusammenhalt (Wundklammer)? Die Haut als Klammer, der Körper oder das „transzendentale Ich“? Oder die Familie, der Verein, der Staat, Ideologie, Religion, Tradition, Kultur? Was gibt uns welchen (Zusammen-)Halt? Welchen Halt spüren wir, welchen denken wir, brauchen wir? Wer ist „wir“? (Definitionen sind Klammern, sie bündeln, hegen ein.)
Gibt es eine Klammer, die alle Arten von Klammern klammert? Klammern in der Mathematik, im Haushalt, Büro, Handwerk, im Satzbau oder in der Medizin.
ARTIC also interessiert sich für alle Formen und Funktionen von Klammern: mechanische, kognitive oder metaphorische Klammern, von der Wäscheklammer über das Satz- bzw. Formelzeichen bis hin zu gemeinschaftlicher Sinnstiftung.
(Klammertext & Bild: Andreas Drewer)

Einsendung sind herzlich willkommen – Deadline und angepeilter Erscheinungstermin werden noch bekannt gegeben.

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