15/12/2025
Ja für jedes Kind!📢
Bei der Demo gegen das neue KiTa-Gesetz des Landes am Freitag in Trier sollte die Landesregierung aufmerksam gemacht werden auf die besonders großen Probleme, die das neue Gesetz mit sich bringt. Demzufolge würden viele Leistungen von inklusiven KiTas wegfallen, die an anderer Stelle nicht kompensiert werden können.
So gibt es in inklusiven KiTas Fachkräfte für Kinder mit verschiedensten Beeinträchtigung, Therapiemöglichkeiten und Barrierefreiheit. Ohne diese Angebote oder bei einem Wechsel in eine Regelkita werden die betroffenen Kinder deutlich an Lebensqualität verlieren, sagen die Demonstrierenden. Angedachte zusätzliche finanzielle Verpflichtungen für inklusive KiTas könnten sich Organisationen wie die Lebenshilfe Trier zudem kaum leisten.
In einem Protestzug vom Rathaus zum Jugendamt haben die Protestierenden daher die Landesregierung auf die Probleme aufmerksam gemacht und sie in die Verantwortung genommen.
Die genauen Forderungen seht ihr im Video.
*** Leichte Sprache ***
Am Freitag gab es in Trier eine Demo.
Es ging um KiTas,
vor allem um inklusive KiTas.
Es gibt ein neues Gesetz
vom Land Rhein·land-Pfalz.
Das ist ein Problem für die inklusiven KiTas.
Denn das Gesetz hat die Folge:
Inklusive KiTas können viel weniger Angebote machen.
Damit soll es mehr Inklusion geben in den anderen KiTas.
Das Problem:
In den anderen KiTas kann das nicht ge·macht werden.
Es gibt zu wenige Fach-Kräfte mit einer Ausbildung für Kinder mit Beeinträchtigung.
Es gibt zu wenige Therapie-Möglichkeiten.
Es fehlt an Barriere-Freiheit.
Das ändert sich auch alles nicht so schnell, denn:
Das Land müsste dafür Regeln machen und Geld geben.
Aber: Das Land fordert selbst Geld von den KiTas.
Zum Beispiel die Lebenshilfe Trier müsste dann mehr Geld drauf·legen.
Das ist so aber nicht möglich.
Deshalb: Es gab eine Demo.
In Trier ging die Demo vom Rat·haus zum Jugend-Amt.
Die Leute haben die Landes-Regierung auf die Probleme aufmerksam ge·macht.
Die genauen Forderungen seht ihr im Video.