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Effilee Deutschlands kulinarisches Kulturmagazin mit Reportagen, Meinungen, Interviews und Rezepten

Abendmenü mit Day Drinking zum Mittag? Klingt nach einem Plan.Eigentlich weiß man ja: Hungrig einkaufen ist gefährlich. ...
20/10/2025

Abendmenü mit Day Drinking zum Mittag? Klingt nach einem Plan.
Eigentlich weiß man ja: Hungrig einkaufen ist gefährlich. Hungrig eine Speisekarte schreiben ist noch schlimmer.
Doch genau so beginnt dieses Experiment im ein Abendmenü zur Mittagszeit, fünf Gänge und die Option auf Day Drinking, bevor man am Sonntagabend satt, zufrieden und leicht beschwipst aufs Sofa sinkt.

Zwischen Soufflé-Träumen, Froschschenkeln, Filet Wellington und einer Portion kulinarischer Nostalgie fragt sich Küchenchef warum wir plötzlich wieder Lust auf schwere Klassiker haben. Nach Omas Suppe. Nach Sicherheit, Butter und Wärme.

Was als Menüplanung beginnt, wird zur kleinen Küchenphilosophie über Hunger, Müdigkeit, Aufbruch und das Bedürfnis nach etwas Echtem.
Und ja: Es wird wieder Mittag gegessen. Nur besser.

Eine kulinarische Kolumne von Max Strohe jetzt auf effilee.de exklusiv für Abonnent*innen
📸 Max Strohe

Gibt es ein Essen, das dich sofort an jemanden erinnert?
19/10/2025

Gibt es ein Essen, das dich sofort an jemanden erinnert?

Neues Heft, neue Horizonte!Effilee Nr. 73 ist da! Prall gefüllt mit Geschichten, Rezepten und Entdeckungen aus der Welt ...
17/10/2025

Neues Heft, neue Horizonte!
Effilee Nr. 73 ist da! Prall gefüllt mit Geschichten, Rezepten und Entdeckungen aus der Welt des Essens, Trinkens und Denkens.

Litauen schmeckt nach Wald: Junge Köch*innen revolutionieren die baltische Küche – mit Pilzen, Beeren und Kräutern direkt vom Waldboden. Wir waren mit der „Waldfee“ unterwegs.

Käse, der ein Land verändert: In Island war Käse einst langweilig – bis Eirný kam. Heute ist sie die Käsekönigin.

„Mineralität“ im Wein? Der Geologe Alex Maltman sagt: reine Einbildung – und erklärt, warum.

Steaks, wie sie sein sollten: Unser Grundkurs für das perfekte Fleisch. Mythos vs. Methode.

Matsutake-Boom in China: In Nanhua wachsen nicht nur Pilze, sondern auch Millionengeschichten.

Dazu über 20 Rezepte, von Wilder Rosenkohl bis Šaltibarščiai, von Taco-Chips bis Algenpesto.
Und persönliche Geschichten von Küchentalenten aus Südafrika, Triest, dem Schwarzwald, Norwegen und Apulien.

jetzt bei eurer Händlerin des Vertrauens oder online auf effilee.de

In herbstlichen Farben kommt dieser Teller auf den Tisch: Die Kürbisspalten aus dem Safransud passen perfekt zur chilisc...
16/10/2025

In herbstlichen Farben kommt dieser Teller auf den Tisch: Die Kürbisspalten aus dem Safransud passen perfekt zur chilischarfen Pilzpfanne.

Ein von .de
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Zutaten für 4 Personen
1 kg Hokkaido-Kürbis
250 ml Gemüsebrühe
0,1 g Safranfäden (1 Döschen, wahlweise Safran gemahlen)
2 EL Olivenöl
Salz
400 g gemischte Pilze
1/4–1/2 rote Pfefferschote
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
2 EL ÖL
20 g Butter
80 g geraspelter Parmesan oder Grana Padano

Zubereitung
Kürbis halbieren, Kerne und Fasern mit einem Esslöffel herausschaben. Die Kürbishälften in Spalten schneiden und in eine Auflaufform setzen. Brühe mit Safran und Olivenöl aufkochen, mit Salz würzen und über die Spalten gießen. Im heißen Ofen bei 220 Grad auf der mittleren Schiene 20–25 Minuten backen.

10 Minuten vor Ende der Garzeit, die Pilze putzen und mundgerecht schneiden. Die Pfefferschote in feine Ringe schneiden, Knoblauch fein würfeln, die Petersilie hacken. Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, Pilze darin scharf anbraten (siehe Tipp!), dann erstmals durchschwenken und weitere 2 Minuten braten. Chili, Knoblauch, Petersilie und Butter zugeben. Noch 1 Minute braten, mit Salz würzen.

Kürbisspalten mit der Pilzpfanne auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Parmesan bestreut servieren.

Vom Altbrot zum Neubrot, wie Paris den Brotkreislauf neu erfindet.In Frankreich bleibt täglich tonnenweise Brot unverkau...
15/10/2025

Vom Altbrot zum Neubrot, wie Paris den Brotkreislauf neu erfindet.

In Frankreich bleibt täglich tonnenweise Brot unverkauft, ein Symbol massiver Lebensmittelverschwendung. Doch mitten in Paris zeigt die Boulangerie Chez Isaac, wie sich das ändern lässt. Mithilfe des Crumbler, einer Maschine des Stadtplaners Franck Wallet, wird altes Brot fein zermahlen und als Mehl wiederverwendet. Aus Bröseln entsteht neues Brot, das Phenix, ein aromatisches, dunkles Brot, das länger frisch bleibt und sich inzwischen zum Bestseller entwickelt hat.

Bäcker Sébastien und Priscilla Hayertz ersetzen bis zu 30 % ihres Mehls durch recyceltes Altbrot und sparen damit Rohstoffe ohne Abstriche im Geschmack. Im Gegenteil: Jede Charge schmeckt anders, je nachdem, welche Brotreste im Crumbler landen. Doch das Konzept geht noch weiter: Aus dem Altbrot wird in der Nachbarschaft sogar Bier gebraut, das Phenix-Bier der Brasserie Goutte d’Or, gebraut aus recyceltem Brotmehl. Ein geschlossener Kreislauf aus Brot und Bier, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Inzwischen nutzen über 300 Bäckereien in Frankreich und Belgien den Crumbler, um jährlich mehrere Tonnen Brot zu retten. Auch große Häuser wie Maison Landemaine oder Christophe Michalak experimentieren mit recyceltem Mehl.

Eine einfache Idee, die zeigt, wie Kreislaufwirtschaft in der Backstube funktioniert und warum gutes Brot keine Wegwerfware sein sollte.

Wie nutzt ihr altes Brot?

von Verena Mayer jetzt auf effilee.de exklusiv für Abonnent*innen
📸 Verena Mayer

Boulangerie Chez Isaac 6, rue des Abbesses, Paris
Brasserie La Goutte d'Or 28, rue de la Goutte d'Or, Paris
Boulangerie Michalak 60, rue du Faubourg Poissonnière, Paris

Tatlı Kabak, das süße Kürbisdessert aus der Türkei, zeigt, wie wenig man braucht, um etwas Großes zu schaffen. Ein Klass...
14/10/2025

Tatlı Kabak, das süße Kürbisdessert aus der Türkei, zeigt, wie wenig man braucht, um etwas Großes zu schaffen. Ein Klassiker der anatolischen Küche, der perfekt in den Herbst passt.

von Alexander Kasbohm
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Zutaten für 4 Personen
ca. 3 kg Kürbis, klein gewürfelt
1 Glas Wasser
1 Handvoll Rosinen
150 g Butter
ca. 4 EL Zucker
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
500 g Joghurt

Zubereitung:
Kürbis mit einem Glas Wasser auf der höchsten Stufe zugedeckt zum Kochen bringen. Immer wieder rühren, bis der Kürbis zu Brei wird.

Rosinen, 100 g Butter und Zucker dazugeben.

Knoblauch in einer Schüssel mit dem Joghurt vermischen.

In einem weiteren Topf 50 g Butter schmelzen. Vor dem Servieren 1 Esslöffel der geschmolzenen Butter auf den Teller geben. Anschließend den Kürbisbrei auffüllen und mit Knoblauch-Joghurt toppen. Dazu gibt es Fladenbrot.

Boris Kasprik über Abschied, Neuanfang und Bouillabaisse.Neun Jahre lang war das Petit Amour eine der feinsten Adressen ...
13/10/2025

Boris Kasprik über Abschied, Neuanfang und Bouillabaisse.
Neun Jahre lang war das Petit Amour eine der feinsten Adressen für französische Küche in Hamburg, bis Boris Kasprik entschied, aufzuhören, „wenn’s am schönsten ist“. Im Gespräch erzählt er, warum er sein Sternerestaurant geschlossen hat, was ihn antreibt und warum er nie aufhören wird zu kochen. Es geht um Leidenschaft, Lebensentscheidungen und um die vielleicht ehrlichste Bouillabaisse des Landes.

Das komplette Interview von mit Vijay Sapre und das Rezept gibt’s jetzt auf effilee.de

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Wie schmeckt der Herbst für euch?
12/10/2025

Wie schmeckt der Herbst für euch?

Ave, Caesar! Wie der berühmteste Salat der Welt wirklich entstand.Was hat der Caesar Salad mit der Prohibition, der Mafi...
10/10/2025

Ave, Caesar! Wie der berühmteste Salat der Welt wirklich entstand.
Was hat der Caesar Salad mit der Prohibition, der Mafia und der Maul- und Klauenseuche zu tun? Mehr, als man denkt.

Sein Ursprung liegt nicht etwa in New York oder Los Angeles, sondern im mexikanischen Tijuana, in einer Zeit, in der amerikanische Gäste über die Grenze kamen, um zu trinken, zu feiern und Freiheit zu schmecken.

Hier erfand der italienische Einwanderer Caesar Cardini 1924 einen Salat, der alles veränderte: frisch am Tisch angerichtet, mit Ei, Knoblauch, Senf, Olivenöl, Parmesan und Romanasalat, ein Ritual, das bis heute im Hotel Caesars zelebriert wird.

Doch die Geschichte des Caesar Salad ist auch eine über Flucht, Erfindungsgeist und Verlust. Cardini kam als Migrant nach Amerika, wurde durch die Prohibition arbeitslos, fand in Mexiko Erfolg und verlor ihn wieder, als die Mafia Schutzgeld forderte. Erst als er in Los Angeles sein Dressing in Flaschen abfüllte, wurde aus dem Gericht ein globales Phänomen und aus dem Mann ein Mythos.

Heute steht der Caesar Salad für beides: kulinarischen Glamour und Massenprodukt. Vom Drive-through bis zur Sterneküche hat kaum ein Gericht einen vergleichbaren Siegeszug hingelegt und kaum eines erzählt so viel über die Geschichte von Migration, Marketing und dem Geschmack der Moderne.

Die ganze Geschichte hinter dem berühmtesten Salat der Welt gibt es auf effilee.de exklusiv für Abonnent*innen
von Ronja Mira Dittrich
📸 Armando Avakian / Fernando Escobedo Archive
📸 Sophia Hsin / Stocksy
📸 Ronja Mira Dittrich

Pappa al PomodoroAuf der Pitti Taste, Italiens größter Messe für kulinarisches Handwerk (immer im Februar) habe ich mich...
09/10/2025

Pappa al Pomodoro
Auf der Pitti Taste, Italiens größter Messe für kulinarisches Handwerk (immer im Februar) habe ich mich in die klassische dicke Tomaten-Brotsuppe Pappa al Pomodoro verliebt, die warm oder kalt gereicht werden kann. Die Burrata passt gut dazu. Bei der Zubereitung bitte unbedingt Rita Pavone und ihren Hit »Viva la Pappa col Pomodoro« von 1965 googeln und als Video abspielen!

Ein von .de
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Zutaten für 2 Personen
50 g Möhren
50 g Staudensellerie
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Olivenöl
1 Dose stückiges Tomatenragout (425 g EW)
500 ml Hühnerbrühe (wahlweise Gemüsebrühe)
80 g helles Brot
2 Burrata
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
einige Basilikumblättchen

Zubereitung
Möhren schälen, Sellerie abfädeln und die Gemüse in feine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein würfeln. Die Gemüse salzen und in einem Topf in 4 Esslöffel Olivenöl 5 Minuten farblos weichdünsten.

Tomatenragout und Hühnerbrühe zugeben und offen 10 Minuten leise köcheln. Brot in möglichst dünne Scheiben schneiden. In einem zweiten Topf abwechselnd Brotscheiben mit dem Tomaten-Gemüsesugo schichten. Einmal aufkochen und beiseitestellen.

Die Burrata abtropfen, auseinanderziehen, salzen und pfeffern. Tomatensugo und Brot im Topf miteinander verrühren, mit Salz würzen. Mit der Burrata in Tellern anrichten, mit frischem Olivenöl beträufeln und mit Basilikum bestreut servieren.

Zwischen alten Sorten und neuen Ideen: Auf dem Lerchenhof in Niederösterreich betreibt Franziska Lerch nachhaltige Landw...
08/10/2025

Zwischen alten Sorten und neuen Ideen: Auf dem Lerchenhof in Niederösterreich betreibt Franziska Lerch nachhaltige Landwirtschaft mit Haltung und Geduld. Über 200 Kulturen wachsen auf ihren Beeten, vom Spinat im Frühling bis zum Kohl im Winter. Doch Lerch geht weiter: Sie züchtet neue Gemüsesorten, die dem Klimawandel standhalten, etwa winterharte Zuckererbsen oder hitzeresistente Tomaten.

Jede Kreuzung dauert Jahre, oft ein Jahrzehnt, und doch lohnt sich die Arbeit: Ihr Ziel ist nichts Geringeres als Zukunftssicherheit auf dem Acker. Lerch war früher bei der aktiv, einem Verein zur Erhaltung alter Sorten, und setzt sich bis heute für Saatgutvielfalt und Ernährungssouveränität ein. Denn die Kontrolle über Saatgut, sagt sie, dürfe nicht in den Händen weniger Konzerne liegen.

Ihre Ernte liefert sie direkt an Spitzengastronomien wie das Landhaus Bacher oder den Heurigenhof Bründlmayer. Küchen, die Qualität und Geschmack über Masse stellen. Gemeinsam mit den Köch*innen plant sie jedes Jahr den Anbau, testet Sorten und tüftelt an neuen Geschmacksnuancen.

Was dabei entsteht, ist weit mehr als Gemüse: Es ist ein Statement für Vielfalt, Bodenständigkeit und eine Landwirtschaft, die Zukunft denkt. Was denkt ihr?

von jetzt auf effilee.de exklusiv für Abonnent*innen
📸 Jana Wiese

Auch wenn es zunächst so aussieht, als handele es sich bei der Shiitake-Bolognese um ein schnödes Fleischersatzgericht, ...
07/10/2025

Auch wenn es zunächst so aussieht, als handele es sich bei der Shiitake-Bolognese um ein schnödes Fleischersatzgericht, steht der Sugo doch für sich. Die Neuinterpretation des Bolognese-Klassikers erhält durch die Shiitakepilze und die getrockneten Tomaten ein ganz eigenes, sehr würziges Aroma.

Ein von .de
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Zutaten für 4 Personen
400 g Shiitakepilze
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
3 getrocknete Tomaten
1 EL Tomatenmark
5 EL Öl
100 ml Rotwein
100 ml Gemüsebrühe
1 Dose stückiges Tomatenragout (425 g EW)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 EL brauner Zucker
250 g Lieblingspasta (im Bild: Pappardelle)
Parmigiano Reggiano am Stück

Zubereitung
Shiitakepilze in der Küchenmaschine grob hacken, Zwiebel, Knoblauch und getrocknete Tomaten fein würfeln. Alles in einer Pfanne im Öl goldbraun braten. Tomatenmark unterrühren.

Mit Rotwein ablöschen, einmal aufkochen. Brühe und Tomatenragout zugeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Bei kleiner Hitze offen 15 Minuten dicklich einkochen.

Lieblingspasta nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. Abgießen und tropfnass mit der Bolognese vermengen. Mit frisch geriebenem Parmigiano Reggiano servieren.

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