WegZeichen

WegZeichen Ungarndeutsche Frauengeschichten

04/05/2026

Wenn Mittwoch, dann Kinderspiele!
Wie angekündigt, wieder um 10 Uhr in der Begegnungsstätte:
alte deutsche Klatschspiele, Kniereiter und Sprüche. 😊
Herzlich willkommen!

Ha szerda, akkor mondókázás!
Mint korábban meghirdettük, 10 órakor a tájházban ismét:
régi sváb tapsolós, lovaglós játékok és mondókák. 😊
Szeretettel várunk!
Német Nemzetiségi Önkormányzat Pilisszentiván

01/05/2026



Hagyományörzô májusfaállítás a Berkenyei Német Nemzetiségi Önkormányzat szervezésében.
Helyszín: Berkenyei Falumúzeum
Résztvevôk: Ifiklub és néhány kedves Apuka 🤗

Traditionelle Maibaum-Aufstellung in Berkinaer Dorfmuseum unter Teilnahme der Jugendklub sowie einige Väter 🤗

📹 Balazs Somloi

🏠Ein Haus loslassen – wenn man sich nicht nur von Wänden verabschiedet🩵Es gibt Momente im Leben, in denen eine scheinbar...
25/04/2026

🏠Ein Haus loslassen – wenn man sich nicht nur von Wänden verabschiedet🩵

Es gibt Momente im Leben, in denen eine scheinbar einfache Aufgabe viel mehr bedeutet. Wenn Aufräumen nicht nur Aufräumen ist, Entrümpeln nicht nur das Aussortieren von Gegenständen, und der Verkauf eines Hauses nicht nur eine Immobilienangelegenheit ist.
Sondern ein Abschied. 😞

Vor einem Jahr blieb die Zeit plötzlich stehen. Meine Mutter starb unerwartet an einem Herzinfarkt. Es gab keine Vorbereitung, kein Abschiednehmen. Auf einmal stand das Haus leer – das Haus, in dem seit 1979 immer jemand gelebt hatte. Das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, in dem ich bis 1992 lebte und das für mich immer „Zuhause“ bedeutete.

Jetzt räumen mein Bruder und ich es gemeinsam auf, reinigen es, entrümpeln es und bereiten es für den Verkauf vor. Wir leben beide längst in unseren eigenen Häusern. Und doch fühlt es sich mit jeder gepackten Kiste und mit jedem weggegebenen Gegenstand so an, als würde mein Herz ein Stück mehr zerbrechen.❤️‍🩹

Denn es sind nicht nur Dinge, die wir einpacken. Es sind Erinnerungen.

Jede Ecke, jedes Möbelstück, jede Kleinigkeit trägt eine Geschichte in sich. Eine Stimmung, ein Lachen, einen ganz normalen Moment. Und gleichzeitig tauchen diese Gedanken auf: Was wäre gewesen, wenn … Wenn ich geblieben wäre. Wenn ich meinen alten Traum verwirklicht und den Dachboden ausgebaut hätte. Von dort oben war der Blick am schönsten – auf die umliegenden Berge, auf unser Dorf. Als junges Mädchen habe ich mir oft vorgestellt, wie es wäre, dort zu leben.

Doch das Leben hat mich in eine andere Richtung geführt. Ich bin viel durch Europa gereist, habe in Deutschland und Österreich gelebt, und vor dreißig Jahren bin ich schließlich in ein anderes Komitat, in ein anderes Dorf gezogen, um dort neu anzufangen und zu bauen. Es war eine bewusste Entscheidung – und doch ist ein Teil von mir immer hier geblieben.

Denn es gibt Orte, die mehr sind als nur Orte. Sie sind Wurzeln.🩵

Und jetzt muss ich genau diese Wurzeln loslassen.

Gestern war ich beim Ansiedlungsjubiläum in Pilisszentiván. Dort wurde auch ein Film über die Geschichte der Schwaben gezeigt – „300 Jahre, aber was haben uns die Schwaben gegeben?“. Viele schwere Schicksale wurden darin sichtbar: Vertreibungen, Neuanfänge, Verluste. Geschichten, die nicht nur von der Vergangenheit erzählen, sondern auch von uns.

Denn die wichtigste Botschaft war nicht der Schmerz, sondern das Überleben. Die Fähigkeit, immer wieder aufzustehen. Trotz Unsicherheit weiterzugehen, ein Zuhause zu schaffen, das Leben neu aufzubauen.

In gewisser Weise sind wir Schwaben darin geübt geworden – auch wenn wir uns das nie ausgesucht hätten. Generationen haben gelernt, immer wieder von vorne zu beginnen. Loszulassen und trotzdem etwas Wesentliches weiterzutragen.

Und genau diese Geschichte nehmen wir jetzt mit, während wir dieses Haus loslassen.

Denn dieses Haus war mehr als ein Gebäude. Es hat uns mehr als einmal eine Chance gegeben. Es hat uns ein Zuhause geschenkt. Sicherheit. Leben.

Und vielleicht ist es jetzt an der Zeit, dass es all das weitergibt.

Dass jemand anderes darin denselben Segen erkennt.

Der Schmerz wird noch verstärkt durch den Gedanken, dass meine Mutter vielleicht noch hätte leben können. Sie war erst 73 Jahre alt. Alles geschah so plötzlich, dass es bis heute schwer zu begreifen ist. Vielleicht ist es genau deshalb so schwer, dieses Haus jetzt zu betreten. Weil dort alles gleichzeitig präsent ist: die Vergangenheit, der Verlust und dieses Gefühl, dass etwas unvollendet geblieben ist.

Und doch gibt es tief in mir auch das Wissen: Ein Zuhause verschwindet nicht einfach. Es existiert nicht nur in Wänden.

Sondern in uns.💖

In unseren Erinnerungen, in unseren Geschichten, in dem, was wir weitertragen.

Ein Haus kann man verkaufen. Dinge kann man loslassen.

Aber ein Teil von Zuhause bleibt für immer bei uns.

 Heute habe ich unsere “Gill Nusi néni” geholfen, die Kinder im Kindergarten für den TrachtTag herzurichten. 🩵Auch meine...
24/04/2026



Heute habe ich unsere “Gill Nusi néni” geholfen, die Kinder im Kindergarten für den TrachtTag herzurichten. 🩵

Auch meine Tochter und meine Enkelin haben die schönen Kleider angezogen, die einst ihre Urgroßeltern getragen haben.

Einen Jungen, dem ich Hut und Schürze gegeben habe, habe ich fotografiert – und da fiel mir ein, dass ich am Wochenende im Gasthaus seiner Eltern ein Foto gesehen habe.
Darauf waren seine Ururgroßmutter und ihre Familie um 1900 zu sehen – in ungarndeutscher Alltagskleidung.

Da stellt sich für mich wieder die Frage:
Was bedeuten Trachten heutzutage eigentlich noch für unsere Kinder?

Als Teil der ungarndeutschen Nationalität sind viele von uns damit aufgewachsen, die Kleider unserer Vorfahren im Schrank hängen zu sehen. Ich selbst habe nur noch meine Urgroßmutter in Tracht erlebt – danach verschwand sie im Alltag fast völlig. Spätestens seit den 1950er Jahren trugen die meisten Menschen keine Tracht mehr.

Heute begegnet sie uns vor allem in Tanzgruppen oder bei besonderen Anlässen. Sie ist oft nicht mehr alltagstauglich, wirkt fremd, manchmal sogar unpraktisch.
Und trotzdem ist sie da. 🙏
🩵Ein Teil unserer Identität.
🩵Ein Teil Heimat.
🩵Ein Teil Familie.
Der TrachtTag ist für mich eine Erinnerung – an das, was früher selbstverständlich war. An das Leben unserer Vorfahren.

Und gleichzeitig bleibt die Frage:
-Wie wäre es, wenn wir sie wieder öfter tragen würden?
-Passt sie noch zu unserer heutigen Identität?
Vielleicht nicht mehr als Alltagskleidung.

Aber ganz sicher als Gefühl, als Verbindung und als bewusste Erinnerung daran, woher wir kommen.🩵
Veronika German

Berkenyei Német Nemzetiségi Önkormányzat

Meine abendlichen Spaziergänge führen mich oft durch den Friedhof…🩶Der Friedhof von Berkenye ist für mich nicht nur eine...
23/04/2026

Meine abendlichen Spaziergänge führen mich oft durch den Friedhof…🩶

Der Friedhof von Berkenye ist für mich nicht nur eine Ruhestätte, sondern auch ein Ort, der familiäre Erinnerungen und Geschichten bewahrt.
Wenn ich zwischen den Grabsteinen gehe, suche ich nicht nur nach Namen und Jahreszahlen, sondern auch nach den Spuren der Vergangenheit unserer Familie.
Eigentlich bin ich in die Familie German nur eingeheiratet. Heute habe ich zwischen den Gräbern nach den Beweisen für die genealogische Arbeit meiner Mutter gesucht – nach jenen Menschen, die die Vorfahren meiner Töchter sind.

Bei der Suche nach den hier bestatteten Verwandten fiel mir besonders auf, dass auf den älteren Grabsteinen, bis etwa in die 1930er Jahre, überwiegend deutschsprachige Inschriften zu finden sind.
Das ist kein Zufall: Anfang des 18. Jahrhunderts, um 1718, kamen deutsche Siedler in das Dorf, die über lange Zeit hinweg ihre Sprache und ihre Traditionen bewahrten.
Während ich die Inschriften auf den alten Grabsteinen las, hatte ich das Gefühl, in direkten Kontakt mit diesen Menschen zu treten. Die deutsche Sprache erschien mir dabei nicht nur als historische Tatsache, sondern als lebendige Wirklichkeit, die auch zur Vergangenheit meiner Familie gehört. 🙏
Besonders berührend war es zu sehen, dass über mehrere Generationen hinweg dieselbe gotische Schrift auf den Grabsteinen erscheint. Das zeigt, wie sehr die Menschen hier an ihrer Identität festhielten und wie wichtig es ihnen war, diese auch in der Form des Gedenkens zu bewahren.🩵

In Liebe Eure
Veronika German

Unsere Frauenkonferenz  - Donauschwäbische Frauen im modernen Europa ist zwar schon zu Ende – und doch ist sie erst der ...
13/04/2026

Unsere Frauenkonferenz - Donauschwäbische Frauen im modernen Europa ist zwar schon zu Ende – und doch ist sie erst der Anfang.

Mit dem politischen Wandel und einem neuen Kurs, der wieder näher an heranführt, eröffnen sich auch für uns neue Räume.

Das ist nicht nur eine – es ist eine .

Als moderne donauschwäbische stehen wir an einem besonderen Punkt:

Wir sind
zwischen und ,
zwischen und Moderne,
zwischen Ungarn und Europa.

Jetzt ist die Zeit,
– unsere Gemeinschaft in einer freieren, offeneren Welt neu zu denken,
– mutig Verbindungen zu knüpfen – untereinander und über Grenzen hinweg,
– sichtbar zu werden und unseren Geschichten eine starke Stimme zu geben,
– und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

„Vom Impuls zur Umsetzung“ bekommt jetzt seine wahre Bedeutung:

Es genügt nicht, Ideen zu teilen – wir müssen handeln, uns vernetzen und gemeinsam etwas aufbauen!!

Diese Gemeinschaft ist mehr als Traditionspflege.

Sie ist Kraft. Sie ist Präsenz. Sie ist Zukunft.

Gehen wir diesen Weg gemeinsam 🙏🩵

———

A „Dunai sváb nők a modern Európában” konferenciánk ugyan véget ért – de valójában ez még csak a kezdet.

A politikai változásokkal és egy új iránnyal, amely Magyarországot ismét közelebb hozza Európához, számunkra is új terek nyílnak meg.

Ez nem csupán lehetőség – hanem felelősség is.

Modern dunai sváb nőkként egy különleges helyzetben állunk:

-Hídépítők vagyunk
a múlt és a jövő között,
a hagyomány és a modernitás között,
Magyarország és Európa között.

Most van itt az idő, hogy
– közösségünket egy szabadabb, nyitottabb világban újragondoljuk,
– bátran kapcsolatokat építsünk – egymás között és határokon átívelve,
– láthatóvá váljunk, és történeteinknek erős hangot adjunk,
– és aktívan alakítsuk a jövőt.

„Az ötlettől a megvalósításig” most nyeri el igazi jelentését:

Nem elég megosztani az ötleteket – cselekednünk kell, kapcsolódnunk kell egymáshoz, és együtt kell építkeznünk!!

Ez a közösség több mint hagyományőrzés.
Erő. Jelenlét. Jövő.
Járjuk ezt az utat együtt 🙏🩵

Veronika German & Sabine Geller

Magazin danube connects

WegZeichenUnsere Geschichte trägt Spuren von  ,  ,   und  .Als Nachfahrinnen der   wissen wir: Erinnerung verpflichtet –...
17/03/2026

WegZeichen

Unsere Geschichte trägt Spuren von , , und .
Als Nachfahrinnen der wissen wir: Erinnerung verpflichtet – und sie lehrt uns, Muster zu erkennen, die sich wiederholen könnten.

In einer Zeit, in der Worte schnell polarisieren und Gerüchte sich verbreiten, brauchen wir klaren Blick, Mitgefühl und Verantwortung.
Wir luden Frauen aus Politik, Kultur, Medien und Gesellschaft ein, gemeinsam Räume zu schaffen, in denen Erfahrung, Wissen und Visionen aufeinander treffen.

Lasst uns:

🩵lernen von den Geschichten unserer Großmütter und Zeitzeuginnen,

🩵stärken unsere Gemeinschaft durch Austausch und Vernetzung,

🩵gestalten eine Zukunft, die auf Verantwortung, Empathie und Solidarität basiert.

Denn Zukunft entsteht nicht von selbst – sie wird von uns allen bewusst gebaut.
Seid Teil dieser Begegnung.
Seid Teil des Dialogs.
Seid Teil der Verantwortung.

Frauenkonferenz - Donauschwäbische Frauen im modernen Europa
📺Auf Sendung:

Tartalma a 2010. évi CL###V. médiaszolgáltatásokról és a tömegkommunikációról szóló törvény által rögzített besorolás szerinti V. vagy VI. kategóriába tartozik.

Magazin danube connects 🙏🧡 Südwest PresseVeronika German ▶️ Frauenkonferenz  - Donauschwäbische Frauen im modernen Europ...
17/03/2026

Magazin danube connects 🙏🧡 Südwest Presse

Veronika German

▶️ Frauenkonferenz - Donauschwäbische Frauen im modernen Europa

KONFERENZ | Was bedeutet eigentlich donauschwäbische Identität im Europa von heute? Wie sichtbar sind die Frauen, die Sprache, Tradition und Gemeinschaft prägen? Themen der ersten Donauschwäbischen Frauenkonferenz am 5. Und 6. März an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Organisiert von Veronika German aus Budapest, Entwicklerin des Projekts „Wegzeichen“ und von Sabine Geller aus Ulm, Gründerin und Herausgeberin des Magazins danube connects. Bericht in der Südwest Presse Ulm nach einer Vorlage von Mirella Lela Sidro.

🎖 Dr. Elisabeth Knab mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet Für ihre Verdienste um die Förder...
16/03/2026

🎖 Dr. Elisabeth Knab mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet

Für ihre Verdienste um die Förderung deutsch-ungarischer Beziehungen und jugendlicher Talente wurde Dr. Elisabeth Knab mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet.
Sie ist Gründungspräsidentin der Trägerstiftung der Széchenyi István Universität in Raab sowie Vorstandsvorsitzende vom Deutsch-Ungarisches Jugendwerk e.V. und seines ungarischen Schwestervereins. Zuvor war sie Bürgermeisterin von Nadwar, Vorständin für Personal und Organisation der Audi Hungaria Zrt., Hauptdirektorin des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje und stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) .

Herzlichen Glückwunsch! 👏😊

- - -

🎖 Magyar Érdemrend Lovagkereszttel tüntették ki dr. Knáb Erzsébetet

🇩🇪🇭🇺 A magyar–német társadalmi kapcsolatok fejlesztése és a fiatalok tehetséggondozása érdekében végzett áldozatos és eredményes tevékenysége elismeréseként dr. Knáb Erzsébetet, a Széchenyi István Egyetemért Alapítvány alapító elnökét, a Magyar–Német Ifjúságért Egyesület és annak német társszervezetének elnökét, Nemesnádudvar korábbi polgármesterét, az Audi Hungaria Zrt. személyügyért és szervezetért felelős egykori igazgatósági tagját, a Magyarországi Német Általános Művelődési Központ korábbi főigazgatóját, valamint a Magyarországi Németek Országos Önkormányzata volt alelnökét a Magyar Érdemrend lovagkeresztjével tüntették ki.

Szeretettel gratulálunk! 👏😊

Quelle: / Forrás: kormany.hu, zentrum.hu
📸: kisalfold.hu

🎖 Dr. Elisabeth Knáb mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet

Für ihre Verdienste um die Förderung deutsch-ungarischer Beziehungen und jugendlicher Talente wurde Dr. Elisabeth Knab mit dem Ritterkreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet.
Sie ist Gründungspräsidentin der Trägerstiftung der Széchenyi István Universität in Raab sowie Vorstandsvorsitzende vom Deutsch-Ungarisches Jugendwerk e.V. und seines ungarischen Schwestervereins. Zuvor war sie Bürgermeisterin von Nadwar, Vorständin für Personal und Organisation der Audi Hungaria Zrt., Hauptdirektorin des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baje und stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) .

Herzlichen Glückwunsch! 👏😊

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🎖 Magyar Érdemrend Lovagkereszttel tüntették ki dr. Knáb Erzsébetet

🇩🇪🇭🇺 A magyar–német társadalmi kapcsolatok fejlesztése és a fiatalok tehetséggondozása érdekében végzett áldozatos és eredményes tevékenysége elismeréseként dr. Knáb Erzsébetet, a Széchenyi István Egyetemért Alapítvány alapító elnökét, a Magyar–Német Ifjúságért Egyesület és annak német társszervezetének elnökét, Nemesnádudvar korábbi polgármesterét, az Audi Hungaria Zrt. személyügyért és szervezetért felelős egykori igazgatósági tagját, a Magyarországi Német Általános Művelődési Központ korábbi főigazgatóját, valamint a Magyarországi Németek Országos Önkormányzata volt alelnökét a Magyar Érdemrend lovagkeresztjével tüntették ki.

Szeretettel gratulálunk! 👏😊

Quelle: / Forrás: kormany.hu, zentrum.hu
📸: kisalfold.hu

Heute  ist mir ein Bild aus dem Jahr 1970 in die Hände gefallen. 🙏Es wurde in Pilisszentiván / Sanktiwan bei Ofen aufgen...
15/03/2026

Heute ist mir ein Bild aus dem Jahr 1970 in die Hände gefallen. 🙏

Es wurde in Pilisszentiván / Sanktiwan bei Ofen aufgenommen, bei einem Familientreffen. Auf dem Foto steht die Familie meiner Mutter Ziegler Ágota zusammen mit jenen Verwandten, die nach dem Krieg nach Deutschland ausgesiedelt worden waren und damals zu Besuch in der alten Heimat waren.
Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Familienfoto aus den siebziger Jahren: Alle tragen moderne Kleidung, so wie es damals üblich war. Die Mädels sind schon ganz im städtischen Stil gekleidet.
In der Mitte des Bildes sitzt jedoch meine Marlok Urgroßmutter – in schwäbischer Tracht.

Während um sie herum bereits alle die Welt der siebziger Jahre repräsentieren, wirkt sie, als wäre sie aus einer anderen Zeit in dieses Foto hineingetreten.
In den sechziger und siebziger Jahren hatten die meisten Menschen in den schwäbischen Dörfern die Tracht bereits abgelegt, besonders die Jüngeren. Aber viele ältere Frauen blieben ihr ihr ganzes Leben lang treu. Meine Urgroßmutter gehörte zu ihnen.

Für sie war die längst nicht mehr nur ein Kleidungsstück. Sie war eher die Erinnerung an eine ganze Welt: an das alte Dorf, an die Traditionen – und vielleicht auch an eine Zeit, in der die Familie noch zusammenlebte, bevor die Geschichte viele voneinander getrennt hatte.

Und noch etwas fällt auf: Auf dem Foto sitzt sie genau in der Mitte. Fast so, als wäre sie die Achse der Familie, um die sich alle anderen gruppieren.
Meine Urgroßmutter starb 1973 – in dem Jahr, in dem ich geboren wurde. Wir haben uns nie kennengelernt. Und doch habe ich, wenn ich dieses Foto anschaue, das Gefühl, dass es eine leise Verbindung zwischen uns gibt. Ein Moment aus der Vergangenheit, der irgendwie bis in die Gegenwart reicht.
Manchmal erzählt ein einziges altes Foto mehr über eine Familie als ein ganzes Buch… 🩵

Foto: Johannes Schissler

Cím

Budapest
Budapest
2641

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