Sulastri Animali

Sulastri Animali Animali

Heute um 16 Uhr sollte er eingeschläfert werden. Stattdessen sitze ich jetzt hier und schaue zu, wie er auf meinem Sofa ...
01/01/2026

Heute um 16 Uhr sollte er eingeschläfert werden. Stattdessen sitze ich jetzt hier und schaue zu, wie er auf meinem Sofa schläft. Am 6. November 2025 habe ich einen alten Hund aus dem Tierheim adoptiert.

Er hatte über ein Jahr dort verbracht. Auf der Einschläferungsliste. Vergessen, nicht gewollt, aussortiert. Als ich ihn sah, bellte er nicht, wedelte nicht. Er saß nur da, ganz still. Als würde er wissen, dass seine Zeit ablief. In dem Moment, als sich unsere Blicke trafen, dachte ich nur: Nicht heute.

Ich habe die Papiere unterschrieben und ihn mitgenommen. Als wir das Tierheim verließen, hob er den Kopf. Sein Schwanz bewegte sich – ganz vorsichtig, zum ersten Mal. Dieses kleine Wedeln hat alles gesagt. Danke, dass du mich gesehen hast. Danke, dass du mich gerettet hast. Heute Nacht liegt er nicht in einem kalten Zwinger. Er schläft auf einem warmen Bett. Satt, sicher, geliebt.

Vielleicht habe ich heute nicht die ganze Welt verändert. Aber für ihn habe ich eine neue Welt geschenkt. Er ist eine alte Seele, sanft und weise. Ein grauer Gentleman, der einen Namen braucht – am besten einen Klassiker.

Heute Morgen stand ich vor seinem Körbchen. Zwischen den Kuscheltieren, die er sein Leben lang geliebt hat, liegt er jet...
01/01/2026

Heute Morgen stand ich vor seinem Körbchen. Zwischen den Kuscheltieren, die er sein Leben lang geliebt hat, liegt er jetzt zur Ruhe gebettet. Umgeben von Blumen. Still.
Es ist schwer zu erklären, warum der Verlust eines Hundes so tief geht. Aber wer es erlebt hat, weiß: Es ist kein Tier, das man verliert. Es ist ein Teil der Familie. Jemand, der da war – an guten Tagen, an schlechten Nächten. Bedingungslos.
Er hat nie viel verlangt. Nur Nähe. Nur Vertrauen. Dafür hat er gegeben: Trost, wenn ich ihn brauchte. Schutz, ohne dass ich ihn darum bat. Eine Treue, die keine Bedingungen kannte. Er lag neben mir, wenn ich nicht schlafen konnte. Er wartete, wenn ich zu spät nach Hause kam. Er liebte, ohne zu fragen. Jetzt ist sein Platz leer. Die Kuscheltiere liegen noch da, ordentlich arrangiert. Die Blumen duften leise. Aber seine Wärme fehlt.
Ich weiß, dass er nicht mehr leidet. Ich weiß, dass er friedlich gegangen ist. Aber das Wissen macht den Schmerz nicht kleiner. Was bleibt, ist Dankbarkeit – für jeden Tag, den wir hatten. Und die Gewissheit, dass wahre Freunde einen Abschied voller Würde verdienen.

Manchmal zeigt sich Verantwortung dort, wo niemand hinsiehtIn einer schmalen Seitenstraße einer süditalienischen Kleinst...
31/12/2025

Manchmal zeigt sich Verantwortung dort, wo niemand hinsieht

In einer schmalen Seitenstraße einer süditalienischen Kleinstadt herrscht gedämpftes Licht. Hohe Mauern, ein Müllcontainer, verstreute Dosen auf dem Boden. In der Mitte liegt ein Hund, zusammengerollt, reglos vor Angst. Mehrere Jugendliche stehen in einiger Entfernung. Sie werfen leere Dosen, lachen kurz und gehen. Wenig später kehren sie zurück. Die Szene wirkt beiläufig, fast routiniert, fern jeder Öffentlichkeit.

Überwachungskameras halten den Ablauf präzise fest. Der Hund zeigt typische Stressreaktionen: Rückzug, Stillhalten, Schutzposition. Er sucht keine Flucht. Die Würfe erfolgen aus Distanz und wiederholt. Der Ort liegt abseits der Hauptstraße, kaum frequentiert. Solche Räume entziehen sich sozialer Kontrolle. Genau dort entstehen Situationen, die selten beachtet werden.

Dann betritt ein Mann den Hof. Er ist ohne festen Wohnsitz, seine Kleidung schlicht. Er reagiert nicht auf die Jugendlichen. Er geht direkt zum Hund, kniet sich hin und legt sich schützend über ihn. Sein Körper bildet eine klare Barriere. Er bleibt ruhig und reglos. Die Jugendlichen halten inne, zögern und ziehen sich schließlich zurück. Keine Worte, keine Eskalation.

Ein lokaler Geschäftsinhaber sicherte später die Aufnahmen und veröffentlichte sie. Innerhalb weniger Stunden folgten strukturierte Reaktionen. Eine Spendenaktion entstand. Mit den Mitteln konnten der Mann und der Hund eine Nacht in einem Hotel verbringen. Warmes Essen, saubere Kleidung und medizinische Grundversorgung wurden organisiert. Hilfe, sachlich koordiniert und nachvollziehbar.

Der Inhaber brachte es nüchtern auf den Punkt. Der Mann habe den Hund geschützt, ohne etwas zu erwarten. Nun liege es an anderen, Verantwortung zu übernehmen. Die Geschichte zeigt keinen lauten Helden. Sie zeigt eine Entscheidung im richtigen Moment. Genau darin liegt ihr Wert.

Tankstellen-Team adoptiert treuen HundIch bin auf ein Foto gestoßen, das weltweit geteilt wurde. Es zeigt einen Hund an ...
30/12/2025

Tankstellen-Team adoptiert treuen Hund

Ich bin auf ein Foto gestoßen, das weltweit geteilt wurde. Es zeigt einen Hund an einer Tankstelle – und dahinter steckt eine Geschichte, die zeigt, wie aus Gewohnheit Zugehörigkeit werden kann.

Der Hund kam jeden Tag zur gleichen Tankstelle. Immer wieder. Irgendwann wollte er einfach nicht mehr gehen. Die Mitarbeiter hätten ihn wegschicken können. Stattdessen trafen sie eine andere Entscheidung.

Sie adoptierten ihn. Nicht offiziell mit Papieren und Prozeduren – sondern praktisch. Der Hund blieb einfach da. Er wurde Teil des Teams. Die Mitarbeiter kümmerten sich um ihn, gaben ihm Futter, einen festen Platz. Er gehörte jetzt dazu.

Was mich daran berührt, ist die Selbstverständlichkeit. Keine große Ankündigung, kein Drama. Nur Menschen, die merkten: Dieser Hund will hierbleiben. Also lassen wir ihn bleiben. Das Foto zeigt ihn zwischen den Kollegen – entspannt, als wäre er schon immer da gewesen.

Manchmal sind es die einfachsten Gesten, die am meisten bedeuten. Keine komplizierten Rettungsaktionen, sondern die Bereitschaft, Platz zu machen für jemanden, der ihn sucht. Und genau das haben diese Tankstellenmitarbeiter getan.

Ein Café in Istanbul sorgt für StraßenhundeIch habe von einem Café in Istanbul gehört, das etwas macht, was mich zum Nac...
30/12/2025

Ein Café in Istanbul sorgt für Straßenhunde

Ich habe von einem Café in Istanbul gehört, das etwas macht, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Das Team dort liebt Hunde – so sehr, dass sie beschlossen haben, den Straßenhunden der Stadt zu helfen.

Es ist eine kleine Geste, aber sie zeigt, wie viel möglich ist, wenn Menschen einfach handeln. In einer Großstadt wie Istanbul leben unzählige Hunde auf der Straße. Die meisten ignorieren sie. Dieses Café nicht.

Die Mitarbeiter haben einen Platz direkt vor ihrer Tür eingerichtet. Dort bekommen die Hunde das übrig gebliebene Essen des Tages. Aber es bleibt nicht nur beim Futter. Das Team hat auch Decken besorgt – damit die Tiere nachts geschützt sind und sich sicher fühlen können.

Es ist kein großes Tierheim, keine offizielle Organisation. Nur ein Café, dessen Personal etwas verändern wollte. Die Hunde kommen regelmäßig vorbei, liegen auf den Decken, fressen, ruhen sich aus. Für sie ist dieser Ort zu einem festen Punkt geworden – ein Stück Sicherheit in einer Stadt, die für Straßentiere oft hart ist.

Manchmal braucht es keine komplizierten Lösungen. Manchmal reicht es, wenn jemand einfach anfängt – mit dem, was gerade möglich ist. Und das macht einen Unterschied.

Gestern am frühen Nachmittag blieb ich auf der Hauptstraße von Haynrode stehen, weil mir eine kleine Hündin auffiel, die...
29/12/2025

Gestern am frühen Nachmittag blieb ich auf der Hauptstraße von Haynrode stehen, weil mir eine kleine Hündin auffiel, die schwankend zwischen den Autos lief und jeden Menschen ansah.

Warum mich das nicht loslässt, ist einfach: Wir sehen täglich Situationen, in denen wir entscheiden, ob wir reagieren oder weitergehen. In den letzten Tagen habe ich darüber nachgedacht, wie schnell Verantwortung endet, wenn niemand hinschaut – und wie viel es verändert, wenn doch jemand stehen bleibt.

Später erfuhren wir, dass die Hündin fast zwei Wochen allein durch die Straßen gelaufen war. Sie folgte Menschen, blieb vor Häusern stehen, wartete. „Vielleicht hofft sie einfach auf etwas Futter“, sagte Tina leise. Niemand wusste, woher sie kam. Niemand fragte nach ihr.

Gestern wurde sie schließlich erschöpft auf der Straße gefunden. Tina zögerte keine Sekunde und brachte sie in Sicherheit. Das Fell war ungepflegt, ihr Gewicht zu niedrig. Beim Tierarzt erfuhren wir ihren Namen: Little Dolly. Ihre früheren Menschen hatten sich getrennt und waren gegangen. Sie blieb zurück.

Dank Tasso wissen wir, dass Dolly nun in einem Tierheim ist. Sie bekommt Futter, Ruhe und Zeit. Mehr braucht sie im Moment nicht. Wir hoffen, dass sie ein Zuhause findet, in dem Verantwortung nicht verhandelbar ist. Manchmal zeigt sich Menschlichkeit in sehr kleinen Entscheidungen.





Als er im Tierheim ankam, konnten viele ihre Tränen nicht zurückhalten.Sein Körper erzählte alles –Wochen voller Hunger,...
29/12/2025

Als er im Tierheim ankam, konnten viele ihre Tränen nicht zurückhalten.
Sein Körper erzählte alles –
Wochen voller Hunger, Schmerz und Einsamkeit.

Er hatte kaum noch Fell,
nur dünne, verletzliche Haut
und diese großen Augen –
voller Angst… und trotzdem Hoffnung.

Er ließ sich ganz vorsichtig berühren,
als würde jede Streicheleinheit wehtun –
und doch spürte man,
wie sehr er sie brauchte.

Er suchte kein Futter.
Er suchte nur eines:
jemanden, der ihn nicht mehr übersehen würde.

Tag für Tag, ein kleiner Schritt.
Eine saubere Schüssel, ein warmes Bett,
eine leise, freundliche Stimme.

Und langsam, zwischen Medizin und Liebe,
begann er sich zu verändern.
Er fing an, mit dem Schwanz zu wedeln,
zu vertrauen,
die Welt wieder neugierig anzuschauen.

Sein Fell ist noch nicht ganz nachgewachsen –
aber er hat etwas viel Wertvolleres zurückbekommen:
den Willen zu leben.
Und das sichere Gefühl,
dass er diesmal nicht mehr allein sein wird. 🕊️🐾

Sechs Jahre alt – und nicht mehr alleinAn einem ganz normalen Abend sahen wir sein Foto online. Ein Hund, allein auf dem...
28/12/2025

Sechs Jahre alt – und nicht mehr allein

An einem ganz normalen Abend sahen wir sein Foto online. Ein Hund, allein auf dem Gehweg, mit einem Blick, der mehr sagte als jede Beschreibung.

Wir kannten seine Geschichte nicht vollständig, aber wir erkannten etwas sofort. Dieser Blick bedeutete Aufgeben. Wir sind eine Familie, die mit Hunden lebt, und wir wissen: Vertrauen ist etwas, das Tiere schenken – selbst dann, wenn Menschen sie enttäuscht haben.

Er hieß Sultán. Sechs Jahre alt, aber sein Körper wirkte viel älter. Man hatte ihn ohne Schutz auf der Straße zurückgelassen. Seine Haut war stark beeinträchtigt, kaum Fell, kaum Kraft. Wochenlang soll er sich zwischen Kartons versteckt haben, um dem Regen zu entkommen. Er bellte nicht. Er näherte sich niemandem.

Am nächsten Tag kam Sultán zu uns nach Hause. Er ging langsam, vorsichtig. Beim Tierarzt war die Diagnose eindeutig: Infektionen, Mangelernährung, Parasiten und deutliche Anzeichen früherer Belastung. Die Behandlung begann sofort. Bäder, Medikamente, spezielles Futter. Und ein klarer Satz vom Tierarzt: Geduld und Ruhe sind genauso wichtig wie Medizin.

Zwei Wochen später ist Sultán noch in Heilung, aber er ist nicht mehr derselbe Hund. Er schläft ruhig, folgt uns durchs Haus, wedelt manchmal vorsichtig. Er ist nicht mehr allein. Und das macht den Unterschied


Die Geschichte von Christian – dem Löwen, der nie vergaßLondon, 1969.In einem Kaufhaus begegneten zwei junge Australier ...
27/12/2025

Die Geschichte von Christian – dem Löwen, der nie vergaß

London, 1969.
In einem Kaufhaus begegneten zwei junge Australier einem Löwenbaby, das dort eigentlich nicht sein sollte. Sie übernahmen Verantwortung und nannten ihn Christian.

Er wuchs mitten in London auf – behütet, ruhig und an Menschen gewöhnt. Doch mit der Zeit wurde klar, dass seine Zukunft nicht in einer Stadt liegen konnte.

Mit Unterstützung des Naturschützers George Adamson wurde Christian nach Kenia gebracht, wo er schrittweise in die Freiheit entlassen wurde. Monate vergingen ohne Kontakt.

Als seine früheren Bezugspersonen ihn Jahre später wieder aufsuchten, kam es zu einem dokumentierten Wiedersehen, das weltweit Beachtung fand.

Christian hatte sie erkannt.
Ein historisches Beispiel für Erinnerung, Bindung und Vertrauen zwischen Mensch und Tier.


Kurz vor Silvester blieb ich an einer Nachricht aus England hängen: Ein Walross lag plötzlich im Hafen von Scarborough u...
26/12/2025

Kurz vor Silvester blieb ich an einer Nachricht aus England hängen: Ein Walross lag plötzlich im Hafen von Scarborough und brachte eine ganze Stadt zum Umdenken.

Ich erzähle diese Geschichte, weil sie zeigt, wie konkrete Entscheidungen aussehen können, wenn Respekt vor Leben ernst gemeint ist. Wir reden oft abstrakt über Naturschutz, aber hier ging es nicht um Konzepte, sondern um eine reale Situation – und darum, wie Menschen darauf reagieren.

Im Dezember 2022 tauchte das Walross im Hafen auf. Es kam aus den kalten Gewässern des Nordens, erschöpft von der Reise. Die Anwohner gaben ihm den Namen Thor. Er lag tagelang auf dem Kai, bewegte sich kaum, ruhte sich aus. Experten wurden hinzugezogen, um seinen Zustand zu beurteilen.

Die Einschätzung war eindeutig: Das geplante Silvesterfeuerwerk hätte Thor stark stressen können – mit unvorhersehbaren Folgen. Die Stadt entschied sich, die Feierlichkeiten abzusagen. Absperrungen wurden aufgebaut, Boote fuhren langsamer, Menschen hielten Abstand. Kein Spektakel, sondern Ruhe. Thor blieb, schlief, sammelte Kraft und verschwand eines Morgens wieder im Meer.

Der Sinn dieser Geschichte liegt nicht im Außergewöhnlichen, sondern im Verzicht. Scarborough stellte eine Tradition zurück, um ein einzelnes Tier zu schützen. Manchmal ist genau das eine klare Haltung: nicht laut zu sein, sondern Verantwortung zu übernehmen, wenn es darauf ankommt.

Heute Morgen lag Gordie wieder neben mir auf dem Sofa, den Kopf an mein Bein gelehnt, und ich dachte daran, wie lange wi...
26/12/2025

Heute Morgen lag Gordie wieder neben mir auf dem Sofa, den Kopf an mein Bein gelehnt, und ich dachte daran, wie lange wir diesen Alltag schon teilen.

Ich erzähle diese Geschichte, weil viele Menschen ältere Katzen mit chronischen Krankheiten haben. Wir sprechen oft über Diagnosen, Zahlen und Futterpläne, aber selten darüber, wie sich das tägliche Zusammenleben tatsächlich anfühlt. Vielleicht hilft unsere Erfahrung jemandem, ruhiger zu bleiben und dranzubleiben.

Gordie habe ich vor siebzehneinhalb Jahren adoptiert. Heute ist er zwanzig. Vor vier Jahren kam die Diagnose: chronische Nierenerkrankung, Stadium zwei. Unsere Tierärztin erklärte mir nüchtern, was das bedeutet, und wir änderten Schritt für Schritt seinen Alltag – ohne Drama, aber konsequent.

Er bekommt seitdem spezielles Nierentrockenfutter. Nach einiger Recherche fand ich ein hochwertiges Produkt, ähnlich dem veterinärmedizinischen, aber bezahlbarer – dabei sind wir geblieben. Nassfutter ist komplizierter: Gordie akzeptiert nur Mousse, keine Stückchen. Also wechseln wir Marken, damit es nicht eintönig wird. Sein Gewicht blieb stabil, zwischen 3,5 und 3,7 Kilo. Die Tierärztin ist jedes Mal positiv überrascht.

Jeder Tag mit ihm ist ein Geschenk, aber kein sentimentales. Es ist ein ruhiger, verlässlicher Alltag aus kleinen Entscheidungen: füttern, beobachten, anpassen. Vielleicht ist genau das der Punkt – Fürsorge zeigt sich nicht in großen Momenten, sondern im Dranbleiben.

Vor drei Morgen habe ich sie gefunden – eine abgemagerte Katze unter meinem Vordach, das Fell voller Staub, umgeben von ...
26/12/2025

Vor drei Morgen habe ich sie gefunden – eine abgemagerte Katze unter meinem Vordach, das Fell voller Staub, umgeben von winzigen, noch blinden Kätzchen, kaum größer als eine Hand. Sie lag dort, erschöpft, und doch schützend, als wäre sie bereit, ihr letztes Stück Kraft für die Kleinen zu geben.

Als ich die Hand ausstreckte, zuckte sie zurück. Aber sie lief nicht weg. Vielleicht war sie zu schwach. Oder vielleicht hat sie gespürt, dass ich ihr nichts Böses wollte.

Seit zwei Jahren lebe ich allein in diesem Haus, das sich nie wie ein Zuhause anfühlte – eher wie eine Zwischenstation. Leere Zimmer, viel Stille. Doch als ich diese kleine Familie sah, hat sich etwas verändert. Es war nicht nur ihr Instinkt, der mich berührte. Es war das Gefühl, wieder gebraucht zu werden.

Der Tierarzt meinte, sie sei erst etwa zwei Jahre alt und wahrscheinlich ausgesetzt worden, als sie trächtig wurde. Ich konnte sie nicht einfach dortlassen. Also habe ich spezielles Milchpulver und winzige Fläschchen besorgt, habe Pläne erstellt, wann die Schwächsten gefüttert werden müssen. Mit jeder Nacht, die ich ihnen helfe, wächst in mir etwas Neues – Ruhe, Nähe, Verantwortung.

Gestern hat das kleinste Kätzchen endlich zugenommen. Und heute, während ich sie beobachtete, wie sie sich eng an ihre Mutter kuschelten, merkte ich: Diese Katze hat nicht nur ein Zuhause gefunden. Sie hat auch meins geschaffen.

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