02/01/2026
Mit etwas Verspätung kommt heute mein Jahresrückblick auf 2026:
Der Januar beginnt - wie üblich - mit "Urlaub", d.h. ich absolviere einen Ausstellungsmarathon, weil ich endlich Zeit habe. Das Highlight "Poesie des Ornaments", ein Blick ins Backhausen-Archiv (dass mich das heuer nochmal beschäftigen sollte, war im Jänner nicht abzusehen).
Der Februar war gut gefüllt mit Vorbereitungsarbeiten, zum einen die Erforschung der Inn-Salzach-Städte mit dem Stadtmädchen Salzburg - es ist immer eine Freude, gemeinsam mit Kolleginnen Neues zu entdecken 😘
Zum anderen hat eine neue Führung das Licht der Welt erblickt: "Die andere Hälfte der Geschichte" über Frauen in Freistadt. Grund dafür war der Weltfremdenführertag, an dem wir immer zu Werbezwecken führen, um unsere Zunft etwas bekannter zu machen. "Uraufführung" war dann am 8. März, dem Weltfrauentag - und mittlerweile arbeite ich wieder an diesem Thema, weil da etwas Größeres daraus wird ... (ihr dürft gespannt sein!)
Zum internationalen Frauentag wurde ich auch von den Tips interviewt - nach 27 Jahren Selbständigkeit hat man auch etwas zu erzählen und die erste Überraschung dieses Jahres war, dass ich sogar aufs Titelbild durfte 🙂
April, Mai, Juni waren dann gefüllt mit Arbeit und natürlich dem Fremdenführerkurs, der auch mich immer sehr bereichert!
Im Mai durfte ich zum ersten Mal bei den Regional- und Heimatforschern vortragen, und Mitte Juni durfte ich mit den Floßmann'schen Reisefreunden die Inn-Salzach-Städte unsicher machen und Burghausen mit der großartigen Pamela Fassoth-Würer kennenlernen. Da wird eine Führung zum Ereignis!
Den 29. Juni hätte es nicht gebraucht, da ist mir eine 5cm hohe Stufe in Markt St. Florian zum Verhängnis geworden. Für ein EPU ist das eine Katastrophe, nicht nur wegen des Verdienstentgangs, sondern vor allem, weil ich Kolleg:innen gebraucht habe, die meine Aufträge übernehmen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Dagmar Stadlbauer, Traudi Trogbacher und Helmut P Einfalt!
Ab 11. August hab ich ohne Gips gehen gelernt und 4 Tage später war ich wieder "voll im Gschäft".
Ganz untätig war ich in der Gipspause aber nicht, dank zoom konnte ich unsere chinesisch-sprachigen Kursteilnehmerinnen auf die Prüfung vorbereiten - der Erfolg hat sich dann im Oktober eingestellt.
Im September durfte ich dann einen besonders genauen Blick auf den Kefermarkter Altar werfen und neue Kontakte knüpfen.
Der Oktober war arbeitsreich wie immer, trotzdem bin ich einmal ausgebüchst, um zum ersten und letzten Mal in meinem Leben bei Backhausen einzukaufen. Vor der endgültigen Liquidierung habe ich noch ein paar Musterschals erworben - Anschauungsmaterial für den nächsten Fremdenführerkurs.
Oktober war aber auch meine persönliche Erntezeit. Die E-Mail von Mayr-Stockinger, dass sie mich - mein Einverständnis vorausgesetzt - für einen Unternehmerinnen-Preis nominieren möchte, hat mich schon unfassbar gefreut. Wer rechnet denn damit, dass eine Stadtführung so im Gedächtnis bleibt, dass die Kundin eineinhalb Jahre später mit so einer Idee kommt? Aber dass ich dann tatsächlich zu den Preisträger:innen gehöre, das hat alles bisher Dagewesene getoppt!
Der November hat dem Göttergatten und mir noch ein paar goldene Tage in der Wachau geschenkt, bevor der Advent mit seinen Märkten über uns hereingebrochen ist.
Anfang Dezember habe ich eine neue Tour für das 2026er Jahr ausgeknobelt, "partner in crime" war Be Zet, die aufgrund hartnäckigen Nebels meine Chefbeleuchterin wurde - sonst wär' ich ohne Fotos heimgekommen. Danke dafür 😘
Zum Monatsende wieder meine geliebte ZEIT-Leserreise und viel Wertschätzung.
Fazit: es war ein tolles Jahr, trotz Beinbruch, trotz vieler menschlicher Verluste (von Mitte September bis Mitte November hat Gevatter Tod reiche Ernte gehalten 😢), ich habe aber auch viel Bestätigung und viel Wertschätzung für mein beständiges Tun erfahren, wofür ich unsagbar dankbar bin!
Was 2026 kommt?
Was kommt und wie immer es kommt, es wird gut sein!