Verlag Klingenberg

Verlag Klingenberg BÜCHER SIND WIRKLICH DAS ALLERLETZTE ... REFUGIUM 📚

Deutsch- und fremdsprachige Literatur, Lyrik und Poesie, Satire, Fachbuch und alles, was in keine Schublade paßt. Wir legen Wert auf maßgeschneiderte Gestaltung, durchdachte Typographie und hochwertige Haptik unserer Bücher.

17/07/2026

Das Rostfest ist zurück – und nicht vom alten Eisen 😉 Ein Wortspiel in Ehren, sollte man nie verwehren.

Vom 13. bis 15. August 2026 wird die Altstadt von Eisenerz wieder belebt mit vielfältigem künstlerischem Angebot – und der Klingenberg Verlag ist mit dabei im Café Wolf.

Mit im Programm: Wolfgang Pollanz, der zusammen mit Musiker Gabriel Schmidt „Songs & Stories“ vorträgt – Lesungen aus seinem Roman „Ein durch und durch durchschnittliches Leben“, begleitet von Songs, die auf die Texte abgestimmt sind.

Zudem stellen wir am Samstag mehrere Klingenberg-Titel vor und betreuen auch einen reichhlaltigen Büchertisch mit – fast – allem, was das Leseherz begehrt.

Eindrücke von der gestrigen Lesung und Diskussion »Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?« mit Mirnes Sokolović und ...
03/07/2026

Eindrücke von der gestrigen Lesung und Diskussion »Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?« mit Mirnes Sokolović und Tomislav Marković im . Silvia Stecher führte sicher und mit guten Fragen durch den Abend, Arno Wonisch sorgte für eine flüssige Dolmetschung. Unser Dank geht an alle Beteiligten, dass diese wichtige Veranstaltung möglich wurde, insbesondere an Julia Knaß und FORUM STADTPARK, Luise Grinschgl und Internationales Haus der Autor:innen Graz sowie den Zukunftsfonds Österreich Zukunftsfonds Österreich
Für diejenigen, die inhaltlich etwas nachverfolgen möchten, stellen wir drei Mitschnitte zur Verfügung:

Silvia Stecher liest einen Auszug aus dem Essay »Kann es nach Seebrenica noch Poesie geben?«

Mirnes Sokolović über Poesie nach Auschwitz

Tomislav Marković: »In Memorial« (Übersetzung von Silvia Stecher)

Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?Lesung & Gespräch mit Mirnes Sokolović und Tomislav MarkovićModeration: Silvia...
26/06/2026

Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?
Lesung & Gespräch mit Mirnes Sokolović und Tomislav Marković
Moderation: Silvia Stecher
Dolmetschung: Arno Wonisch
Einführung: Julia Knaß, Paul Klingenberg
Donnerstag, 2. Juli 2026, 19.00 Uhr
Forum Stadtpark, Graz

Wie lässt sich dichten, wenn die Sprache zerrüttet und korrumpiert, das Grauen unaussprechlich ist, Intellektualität die Barbarei nicht nur nicht verhindert, sondern befördert hat und die Realität die Angriffe der Avantgarden auf die Dichtkunst eingeholt hat? Dreißig Jahre nach dem Genozid an den Bosniak:innen stellt der Literaturkritiker Mirnes Sokolović in seinem bei Klingenberg in deutscher Übersetzung erschienenen Essay „Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?“ erneut die Frage nach den ethisch‐ästhetischen Zusammenhängen literarischen Schreibens – im Anschluss an Adornos Diktum „nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ und Danilo Kišs Poet(h)ik. Ergänzt wird der Essay um Textbeispiele aus der jugoslawischen und postjugoslawischen Literaturgeschichte, darunter Gedichte von Tomislav Marković.

In Kurzlesungen und einem Gespräch mit Silvia Stecher, die den Band gemeinsam mit Dijana Simić herausgegeben und übersetzt hat, geben Mirnes Sokolović und Tomislav Marković Einblicke in Tendenzen und Gegentendenzen der bosnischen/kroatischen/montenegrinischen/serbischen Poesie und deren poetologische Positionen im gesamteuropäischen (post)genozidalen Kontext – der sich mitunter in Graz verdichtet.

Zu den Autoren
Mirnes Sokolović, geboren 1986, Autor und Literaturkritiker. Studium der Literaturwissenschaft in Sarajevo und Graz. Arbeitete als Kulturredakteur beim Online‐Portal e novine (Belgrad) und der Zeitung Oslobođenje (Sarajevo), Mitbegründer des Literaturmagazins (sic!). Eine Romanpublikation, Rastrojstvo (Störung, 2013), und zwei Essaysammlungen: Izokrenuti durbin (Umgedrehtes Fernrohr, 2020) und Kraj avanture (Ende der Abenteuergeschichte, 2021). 2023 Fellow am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust‐Studien, 2024 IHAG Writer in Residence der Stadt Graz.

Tomislav Marković, geboren 1976, lebt und arbeitet in Belgrad, schreibt Lyrik, Prosa, Satirisches und Publizistisches. Stellvertretender Leiter des Portals e novine bis zu dessen Einstellung 2016, Mitbegründer des „Kulturpropaganda‐Kollektivs“ Beton (2006–2013). Zu seinen Buchpublikationen zählen Vreme smrti i razonode (Zeit des Todes und der Kurzweil, 2009), die Gedichtbände Čovek zeva posle rata (Der Mensch gähnt nach dem Krieg, 2014), Napred u zlo (Vorwärts ins Böse, 2017) und die Satiresammlung Velika Srbija za male ljude (Ein großes Serbien für kleine Menschen, 2018). Texte von ihm wurden ins Deutsche, Englische, Ungarische, Polnische, Italienische, Französische, Slowenische und Albanische übersetzt.

Zum Buch
Mirnes Sokolović: Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben? Herausgegeben und aus dem Bosnischen übersetzt von Silvia Stecher und Dijana Simić (Klingenberg, Graz 2025)

Das Buch entstand mit Unterstützung des Zukunftsfonds der Republik Österreich und der Kulturvermittlung Steiermark

Ankündigung in fremder Sache: Wir freuen uns, auf die heutige Lyrik-Lesung von Stefano dal Bianco aus Siena (Italien) hi...
19/06/2026

Ankündigung in fremder Sache: Wir freuen uns, auf die heutige Lyrik-Lesung von Stefano dal Bianco aus Siena (Italien) hinweisen zu können. Wir wurden freundlicherweise gefragt, ob wir zweisprachige Lyrikbände aus unserer Lyrikreihe beim Büchertisch auflegen möchten – einer Anfrage, der wir natürlich liebend gerne nachkommen :-)

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Stefano Dal Bianco: Paradiso - Lesung mit Musik (DE und IT)

Fr., 19. Juni | Societa Dante Alighieri

Stefano Dal Bianco hat für seine Gedichtesammlung «Paradiso» im Jahr 2024 den Literaturpreis "Premio Strega Poesia" erhalten. Albert Holler stellt den Autor vor. Herbert Loibner liest die Gedichte in deutscher Übersetzung. Musik von Maria Beatrice Cantelli. Büchertisch: Verlag Klingenberg.

Ein wichtiger und in Erinnerung bleibender Abend war das gestern mit Doron Rabinovici im KULTUM. Ein Dankeschön an David...
11/06/2026

Ein wichtiger und in Erinnerung bleibender Abend war das gestern mit Doron Rabinovici im KULTUM. Ein Dankeschön an David Kriebernegg, Martina Bär, Johannes Rauchenberger und dem KULTUM, dem Zentrum für jüdische Studien wie auch dem Uni-Buchladen, dass die sein Gelingen ermöglicht haben.

Wir freuen uns, als Kooperationspartner auf diese wichtige Veranstaltung mit Doron Rabinovici am 10. Juni in Graz hinzuw...
26/05/2026

Wir freuen uns, als Kooperationspartner auf diese wichtige Veranstaltung mit Doron Rabinovici am 10. Juni in Graz hinzuweisen. Gegen jeden Antisemitismus!

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In seinem Essay ›Angesichts des Siebenten Oktober. Auslöschung und Geiselnahme‹ ergründet Doron Rabinovici die Auswirkungen der Massaker vom 7. Oktober 2023.
Vor dem Hintergrund von Gewalt und von Eskalation geht er seiner eigenen Zerrissenheit nach.
Ob in Europa, in Amerika oder in Australien – überall kam es in den Monaten nach dem Überfall der Hamas zu antisemitischen Übergriffen, Ausschreitungen und Attentaten.
Was im Herbst 2023 viele Juden und Jüdinnen erschütterte, war die Gleichgültigkeit vieler angesichts der Massenermordung von Juden und Jüdinnen. Das unterscheidet diesen Konflikt von allen anderen: Die Diaspora wird zum Ziel. Wenn im Nahen Osten geschossen wird, muss jeder Jude und jede Jüdin weltweit damit rechnen, ins Fadenkreuz zu geraten.
Es ist indes kein Widerspruch, um die israelischen Opfer und zugleich um die Abertausenden unschuldigen Toten in Gaza zu trauern. Aber überall – nicht nur im Nahen Osten – gewinnt die Hetze der Scharfmacher Oberhand.
Der Essay will der Trauer eine Stimme verleihen, gegen Judenhass und Israelhetze anreden, doch auch das vielfältige Leid aller anerkennen.

Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, in Wien aufgewachsen, ist Schriftsteller und Historiker. Sein Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane und wissenschaftliche Beiträge.
Für sein Werk wurde er u.a. mit dem Anton-Wildgans-Preis und dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz.

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Weitere Informationen: https://juedischestudien.uni-graz.at/de/neuigkeiten/doron-rabinovici-juedisches-leben-nach-dem-siebenten-oktober/

Mit Prof.in Martina Bär (Theologische Fakultät Graz), Centrum für Jüdische Studien, Universität Graz, David C. Křivánek, OeAD ERINNERN:AT - Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust, Kultum Graz

Foto: Lukas Beck

Vier Jahre nach der Vollinvasion, zwölf Jahre nach dem Kriegsbeginn in den Regionen Donezk und Luhansk, sind die Folgen ...
21/05/2026

Vier Jahre nach der Vollinvasion, zwölf Jahre nach dem Kriegsbeginn in den Regionen Donezk und Luhansk, sind die Folgen für die Ukraine und ihre Bevölkerung verheerend, das menschliche Leid unermesslich. Und doch: In einer Welt, die »vorübergehend lebensuntauglich« geworden ist (Halyna Kruk), wurde die Kunst für Ukrainer zur Quelle der Resilienz und des Widerstands, so wichtig wie das tägliche Brot, um das Unerträgliche zu ertragen.

Die seit 2022 in Graz lebende ukrainische Journalistin Olha Volynska – eine der eindrücklichsten Stimmen, die den Krieg gegen die Ukraine für das deutschsprachige Publikum greifbar macht – hat in ihrem Buch Art against Artillery (2025) Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine geführt, die auf eindrucksvolle Weise die rettende Kraft der Kunst bezeugen. Sie kommt mit der in Salzburg lebenden Regisseurin Anastasiia Larina (Melpomena of Tavria Theaterfestival) ins Gespräch, die von ihrer künstlerischen und kuratorischen Arbeit während des Kriegs berichten wird. Moderator Raffael Reithofer hat das Buch im Feuilleton der Salzburger Nachrichten rezensiert.

Das Gespräch wird in englischer Sprache geführt. Im Anschluss: Wein, Gebäck und Gespräch.

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Olha Volynska ist Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin aus Dnipro. Auf Deutsch erschienen ihre Interviewsammlungen Wie der Krieg uns verändert (2023) und Art against Artillery (2025).

Anastasiia Larina ist Regisseurin und Kulturmanagerin aus Kachowka (Kherson). Als Programmdirektorin von Melpomene von Tawrien führte sie das größte internationale Theaterfestival der Ukraine auch unter Kriegsbedingungen weiter.

Das Buch und die Veranstaltung werden freundlich unterstützt von: Kunst im Traklhaus, Office Ukraine Austria, .org.ua, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, .worldwide, Land Salzburg, Land Steiermark

Am vergangenen Samstag waren wir als Aussteller bei der ersten Indiebuchmesse in Wien dabei. Und was für eine feine Mess...
29/04/2026

Am vergangenen Samstag waren wir als Aussteller bei der ersten Indiebuchmesse in Wien dabei. Und was für eine feine Messe das war! Viel interessiertes Publikum, Austausch mit netten Kolleginnen (z.B. vom oder der ) im offenen, einladenden Ambiente des Albert-Schweitzer-Hauses. Besonders freute uns natürlich Besuch – wie etwa von und , die ihren Lyrikband ,Bendita Vida‘ signierten und auf den Geburtstag von Laura Schuler anstießen. Nicht auf dem Foto zu sehen ist unser Lektor Johannes Fiebich, der die Verkaufszahlen in schwindelerregende Höhen trieb. Ein großes Dankeschön an die , , und alle, die am Entstehen beteiligt waren, für die Organisation dieser wichtigen Messe für unabhängige österreichische Buchverlage. Wir hoffen sehr, dass es zu einer Wiederholung kommt!

Ein PS zum letzten Bild: Der Buchtipp mit dem außergewöhnlich schönen Titel stammt von der Buchhändlerin Helga Tengg, die uns mit ihrem Besuch beehrt hat. Ihre Opernbuchhandlung gegenüber der Staatsoper existiert leider nicht mehr. Das Adjektiv legendär hat sie aber allein schon wegen der Öffnungszeiten („Geöffnet bis 🌜-Uhr“) verdient. Man konnte tatsächlich noch um 23 Uhr oder später die Buchhandlung aufsuchen und traf dort Frau Tengg lesend hinter der Theke an.

Wir sind auf dem Weg zur ersten Indiebuchmesse in Wien – die Vorfreude ist groß ✨
25/04/2026

Wir sind auf dem Weg zur ersten Indiebuchmesse in Wien – die Vorfreude ist groß ✨

Adresse

Färbergasse 6
Graz
8010

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