manuskripte

manuskripte Literaturzeitschrift aus Graz. In den "manuskripten" werden ausschließlich Erstveröffentlichungen publiziert.

"manuskripte" ist eine der wichtigsten Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum. 1960 von Alfred Kolleritsch gegründet, wird sie heute von Andreas Unterweger herausgegeben. In den 1960ern und 1970ern galten die "manuskripte" als Skandalmedium, in dem so bedeutende Autor*innen wie Peter Handke, Elfriede Jelinek, Wolfgang Bauer, Barbara Frischmuth, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker oder Oswa

ld Wiener das erste Mal oder sehr früh veröffentlichten. Auch in den folgenden Jahrzehnten verfolgten die "manuskripte" die von Kolleritsch umrissene Poetik des Offenen, die möglichst vielen hochqualitativen Schreibweisen Platz zu bieten versucht. Mit dem Relaunch im Frühjahr 2021 ist dieser Anspruch auch im Untertitel manifest: "weiter schreiben" - wobei "weiter" auch im Sinn von "weiterdenken", "den Horizont erweitern" zu verstehen ist. "Die Zeit" urteilte 2021: "Ohne die manuskripte sähe Österreichs Kulturlandschaft anders aus."

FRÜHLING 26 , 29.05.26, 18 UhrEine Koproduktion von  und  "Ein Manuskript ist eine ungewöhnliche Welt. Es ist ein Land. ...
24/05/2026

FRÜHLING 26
, 29.05.26, 18 Uhr

Eine Koproduktion von und

"Ein Manuskript ist eine ungewöhnliche Welt. Es ist ein Land. Es ist ein Fluss. Es ist ein geheimer Garten, eine Heterotopie, ein Nicht-Ort. Es ist ein Hof der Wunder. Es ist eine Räuberhöhle. Es ist der Ort der Träume und der Ungewissheit. Oase aller Möglichkeiten ..."

Fiston und .unterweger präsentieren 26 Grazer Autor*innen und ihre neuesten Manuskripte.
26 Lesungen, keine länger als 5 Minuten - dann ertönt die Glocke ...

Mit
Bönisch
Kholoud Charaf
Florian Dietmaier


Milan Feyferlikfuchs.books
Mario Hladicz

Abelina Holzer
Masha Jaklitsch
Viktoria Knoll
Julia Lacina


Alexander Micheuz
irth
Asiyeh Panahi
Yiannis Pagger
Sarah Preis
Klaus Störtebeker
Paul Zinell
u. 4 a. m.!

Eintritt frei und empfohlen!

Fotos:
3 (c) Harald Wawrzyniak
ab 4 (c) Reza Kellner

Must see: die manuskripte  in der umwerfenden Ausstellung "A.rtificial I.ntrospection O." rund um das Werk Ossi Wieners ...
19/05/2026

Must see: die manuskripte in der umwerfenden Ausstellung "A.rtificial I.ntrospection O." rund um das Werk Ossi Wieners in der HALLE FÜR KUNST Steiermark

Auf dem Podium der heutigen Eröffnung u.a. Mastermind Sandro Droschl , Eröffnungsredner Klaus Kastberger
und Ingrid Wiener

Mit Arbeiten von Oswald Wiener, Jenna Bliss, Günter Brus, VALIE EXPORT, Tishan Hsu, Morag Keil, Josh Kline, Michael Krebber, Maria Lassnig, Ken Okiishi, Walter Pichler, Rudolf Polanszky, Dieter Roth, Agnes Scherer, Tiffany Sia, Franz West, Ingrid Wiener, u.a.

In den kommenden manuskripte 252 (ab 11.6.) erscheint ein wegweisender Aufsatz der Germanistin Daniela Bartens zum Thema.

20.5.–6.9.2026

"Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935 – 2021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog."

Kurator:innen: Sandro Droschl mit Franca Zitta
Kuratorische Beratung, Nachlass Oswald Wiener: Thomas Eder, Thomas Raab
Kooperation: Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung / Literaturhaus Graz: Klaus Kastberger, Daniela Bartens

"Pepizacija" - Verseppung auf Slowenisch!Der Volksgruppen- ORF  über manuskripte 251 und das Gedicht über die Verseppung...
30/04/2026

"Pepizacija" - Verseppung auf Slowenisch!

Der Volksgruppen- ORF über manuskripte 251 und das Gedicht über die Verseppung der steirischen Kultur von Max Höfler und Andreas Unterweger :
https://volksgruppen.orf.at/slovenci/stories/3352102/

Najlepša hvala, Simon Ošlak-Gerasimov!

2. Auflage für  250 🥳🥳Erstmals in 65 Jahren erscheinen die manuskripte zum zweiten Mal! Mit bestem Dank für die Unterstü...
20/03/2026

2. Auflage für 250 🥳🥳

Erstmals in 65 Jahren erscheinen die manuskripte zum zweiten Mal!

Mit bestem Dank für die Unterstützung an !

Danke für die gute Zusammenarbeit .steiermark !

Die manuskripte wünschen frohe Weihnachtsferien und danken allen fotografierten und nicht fotografierten Beteiligten für...
23/12/2025

Die manuskripte wünschen frohe Weihnachtsferien und danken allen fotografierten und nicht fotografierten Beteiligten für diesen erfüllten Dezember!

MAHNWACHE VOR DEM STOCKER-VERLAGAm 18.12.2025 versammelten sich die Vertreter*innen von über 20 steirischen Kulturinstit...
18/12/2025

MAHNWACHE VOR DEM STOCKER-VERLAG

Am 18.12.2025 versammelten sich die Vertreter*innen von über 20 steirischen Kulturinstitutionen zu einer "spartenübergreifenden Mahnwache" vor dem Sitz des Stocker-Verlages in Graz.
Ihre Forderung: "Rechtsextremismus raus aus dem Kulturkuratorium"




Die FPÖ entsandte Franz Koiner in das Kulturkuratorium des Landes Steiermark. Koiner ist Marketingleiter der Verlage Stocker und Ares.
Über den Stocker-Verlag urteilten das Landesgericht für Zivilrechtssachen und das Oberlandesgericht Steiermark 2006:
Autor*innen und Veröffentlichungen des Stocker-Verlags als „rassistisch“, „antisemitisch“ und „rechtsextrem“ zu kritisieren, sei ein „zulässiges Urteil“.

Den Ares-Verlag klassifiziert das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) so:
„Der Ares-Verlag ist die politische Schiene des Stocker-Verlags, der damit die rechtsextremen Teile seines Verlagsprogramms ausgelagert hat. Zahlreiche der bei Ares erschienenen Werke, wie auch die im Verlag erscheinende Zeitschrift ’Abendland’, lassen sich der rechtsextremen Publizistik zuordnen und werden in Kreisen der extremen Rechten entsprechend beworben.“
Beispiele für Titel aus dem Ares-Verlag: „Nationalismus als Tugend“, „Hitler in Hell. Was er noch zu sagen hätte“, „Und sie unterscheiden sich doch. Über die Rassen der Menschheit“ …

In der Steiermark entscheidet also ein Marketingexperte für Publikationen der extremen Rechten darüber (mit), welche kulturellen Projekte förderwürdig sind und welche nicht.
Wir protestieren mit allem Nachdruck gegen diese Besetzung, die eine Gefahr für die Freiheit und Unabhängigkeit des Kunst- und Kulturlebens in der Steiermark darst

P.S. Dass der Stocker-Verlag im November 2025 den Franz-Dinghofer-Preis erhielt, passt ins Bild. Franz Dinghofer war NSDAP- und VDU-Mitglied (Vorläuferpartei der FPÖ) sowie lt. Historikern wie Helmut Konrad oder Oliver Rathkolb „auch persönlich bekennender Antisemit“ und mit seiner Partei „ein Wegbereiter der Reichspogromnacht 1938 wie auch des Holocaust“.

Mehr zur Mahnwache und ihren Gründen im ausgezeichneten Artikel von Colette Schmidt für DER STANDARD:

Die Kleine Zeitung über manuskripte 250 "Die Atemluft Europas. Srebrenica 1995-2025" in Kooperation mit Kulturvermittlun...
17/12/2025

Die Kleine Zeitung über manuskripte 250 "Die Atemluft Europas. Srebrenica 1995-2025" in Kooperation mit Kulturvermittlung Steiermark und ihre Präsentation im Literaturhaus Graz

Mit herzlichem Dank an Bernd Melichar !

Die manuskripte 250 sind im Buchhandel und im manuskripte-Webshop erhältlich.

Adresse

Sackstraße 17
Graz
8010

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Montag 09:00 - 14:00
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