15/04/2026
Steiermärkische Sparkasse: Stabilität und Wachstum
Der Steiermärkische Sparkasse-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein sehr solides Ergebnis und konnte seine Marktposition trotz geopolitischer Unsicherheiten und verhaltener Konjunktur weiter stärken. Der Jahresüberschuss nach Steuern lag bei 436 Mio. Euro. Die Bilanzsumme stieg um 5,8 % auf 23,8 Mrd. Euro, das Konzerneigenkapital erreichte mit 3,9 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Auch das Kreditvolumen (+2,2 %) sowie die Einlagen (+5,8 %) entwickelten sich positiv und spiegeln das hohe Vertrauen der Kund:innen wider. Das Wertpapierdepotvolumen stieg auf rund 5,7 Mrd. Euro. Die Cost-Income-Ratio lag bei 36,4 %, der Return on Equity bei 11,9 %. Die Eigenmittelquote von 31,9 % unterstreicht die starke Kapitalbasis.
„Die solide Kapitalausstattung sowie das stabile, breit aufgestellte Geschäftsmodell bilden eine verlässliche Basis für eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft – getragen vom Engagement unserer Mitarbeiter:innen“, betont Georg Bucher.
Im Risikomanagement blieb das Profil stabil und im Plan: Die Risikokosten lagen bei 0,29 % der Kundenforderungen, die NPL-Quote bei 4,1 %, die NPL-Coverage Ratio bei 66,7 %. Damit verfügt der Konzern über eine sehr robuste Risikotragfähigkeit und kann externe Unsicherheiten gut abfedern. Besonders im Inlandsgeschäft zeigte sich eine hohe Nachfrage nach sicheren Veranlagungen, gleichzeitig nimmt das Interesse an chancenorientierten Anlageformen zu. Im Firmenkundengeschäft wurde trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein Wachstum der kommerziellen Ausleihungen um 1,1 % bzw. 103 Mio. Euro erzielt.
Die Tochterbanken in Südosteuropa leisteten erneut einen starken Beitrag und tragen rund 38 % zum Konzernergebnis bei. Sie verzeichneten rund 10 % Wachstum im Finanzierungsbereich und rund 8 % bei den Spareinlagen und festigten ihre Marktposition deutlich.
Die digitale Transformation wurde 2025 weiter beschleunigt: Der Ausbau von Online-Services, der Banking-App und der Plattform George brachte neue Funktionen für Zahlungsverkehr, Vermögensübersicht und Finanzplanung. Mit George Invest und George Business wurden zentrale digitale Angebote erweitert. Zudem unterstützen KI-Lösungen aus dem AI Lab interne Prozesse und verbessern die Effizienz.
Nachhaltigkeit bleibt ein strategischer Schwerpunkt, unter anderem durch ESG-Kriterien in Finanzierungsentscheidungen sowie Bildungs- und Gesellschaftsprojekte wie den Finanzerlebnispark FLiP im CoSA. Für 2026 plant der Konzern weiterhin risikobewusstes Wachstum über dem Markt, mit Fokus auf Digitalisierung, nachhaltige Finanzierung und die Verbindung von persönlicher Beratung und digitalen Services.
Foto: v.l.n.r.: Vorstandsmitglieder der Steiermärkische Sparkasse Dr. Oliver Kröpfl, Dr. Georg Bucher, Mag. Walburga Seidl, Dr. Sigmund Loibner Foto: Johannes Hödl