13/08/2026
𝗩𝗼𝗺 𝗪𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗺 𝗠𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻:
𝗡𝗲𝘂𝗲𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁 „𝗠𝗮𝘁𝗰𝗵 𝗳𝗼𝗿 𝗜𝗺𝗽𝗮𝗰𝘁“ 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁
𝗶𝗺 𝗕𝗲𝘇𝗶𝗿𝗸 𝗞𝗶𝘁𝘇𝗯𝘂̈𝗵𝗲𝗹
Wie KMU Nachhaltigkeit pragmatisch sortieren und den richtigen ersten Schritt finden – Auftakt am 4. September in der Homebase
St. Johann.
Nachhaltigkeit, Innovation, neue Anforderungen – für viele Unternehmen im BezirkKitzbühel stellt sich weniger die Frage, ob sie sich weiterentwickeln müssen,sondern womit sie beginnen sollen. Eine Unternehmensbefragung zeigt: Orientierung,Zeit und ein klarer nächster Schritt fehlen häufig. Genau hier setzt das neue Austauschformat „Match for Impact“ an. Der Auftakt findet am Freitag, 4. September 2026, von 8 bis 10 Uhr in der HomebaseSt. Johann statt. Unter dem Motto „Was ist jetzt wirklich wichtig? Orientierung fürUnternehmen zwischen Nachhaltigkeit, Innovation und neuen Anforderungen“ geht es nicht um die perfekte Nachhaltigkeitsstrategie oder möglichst lange Maßnahmenlisten, sondern um eine pragmatische Frage: Was ist für meinUnternehmen wirklich relevant – und welcher erste Schritt ist sinnvoll undmachbar?Angesprochen sind Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen und Führungskräfte mit Entscheidungsverantwortung, die ihr Unternehmen zukunftsfähig weiterentwickeln und nachhaltige Themen pragmatisch angehen möchten. „In den Gesprächen mit Unternehmen merken wir immer wieder: Es fehlt nicht an Ideen oder am Willen. Die eigentliche Herausforderung ist, aus den vielen Anforderungen herauszufiltern, was für das eigene Unternehmen wirklich relevant ist und womit man sinnvoll beginnt. Genau dafür wollen wir mit Match for Impact einen Raum schaffen“,erklärt Stefanie Reitmaier, Projektmanagerin von Match for Impact.
Austausch statt Vortrag
Im Mittelpunkt stehen keine klassischen Vorträge, sondern konkrete Erfahrungen und Gespräche auf Augenhöhe. Maximal 15 Unternehmensvertreter:innen wechseln zwischen drei Thementischen und können dort eigene Fragestellungen einbringen. Der bewusst kleine Kreis soll Raum für offenen Austausch und konkrete Diskussionen schaffen. Das Format ist als Frühstückstreffen mit mehreren Gesprächsrunden konzipiert. Die zugrunde liegende Unternehmensbefragung zeigt einen deutlichen Bedarf: Viele Betriebe wollen Innovation und nachhaltige Entwicklung vorantreiben, erleben im Alltag aber fehlende Zeit, Ressourcen oder Orientierung als Hürden. Gleichzeitig wird der Austausch mit anderen Unternehmen auf Augenhöhe besonders stark nachgefragt. Beim ersten Match for Impact wird die zentrale Frage deshalb aus drei Perspektiven – Region, Bank und KMU – betrachtet.
Drei Perspektiven aus der Praxis
Stefan Niedermoser, seit mehr als 20 Jahren Geschäftsführer der Regio-Tech GmbH und des Regionalmanagements regio3, widmet sich unter dem Titel „CSR als Schlüssel für lebenswerte Regionen“ der regionalen Perspektive. Als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Unternehmen, Förderstellen und politischen Entscheidungsträgern bringt er seine Erfahrung rund um Regionalentwicklung, Innovation und nachhaltige Entwicklung ein.
Christian Astl, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Sparkasse Kitzbühel, bringt die Perspektive einer Bank ein. Unter dem Titel „Nachhaltigkeit aus Sicht einer Bank: Erfahrungen aus der Praxis“ berichtet er, wie sich die Sparkasse selbst dem Thema genähert, Prioritäten gesetzt und Nachhaltigkeitsanforderungen Schritt für Schritt in die Praxis übersetzt hat. Mit Martina Pletzenauer, Geschäftsführerin der biologon GmbH in Hochfilzen, kommt die Perspektive eines regionalen KMU hinzu. biologon ist ein Tiroler Familienunternehmen, das sich auf die Herstellung und Veredelung biologischer Lebensmittel spezialisiert hat; Pletzenauer führt das Unternehmen seit 2010. Unter demTitel „Nachhaltigkeit als Chance für KMU in einer dynamischen Zeit“ geht es darum, was machbar ist, wenn Zeit, Personal und Budget begrenzt sind: Welche Maßnahmenlassen sich tatsächlich in den Betriebsalltag integrieren, wo entsteht konkreter Nutzen und wie findet ein Unternehmen einen ersten Schritt, der zur eigenen Situation passt? Am Ende des Vormittags sollen die Teilnehmer:innen drei Fragen für ihr eigenes Unternehmen beantworten können: Was ist für uns wirklich relevant? Was hat für uns Priorität und wie können wir die Themen pragmatisch sortieren? Und welchen konkreten ersten Schritt setzen wir? Nachhaltigkeit wird bei Match for Impact bewusst umfassend verstanden – ökologisch,sozial und wirtschaftlich. Der Austausch soll zudem nicht mit dem Ende eines einzelnen Termins abbrechen, sondern den teilnehmenden Unternehmen Möglichkeiten bieten, Kontakte und gemeinsame Themen weiterzuverfolgen. Auch im Formatkonzept ist dieser längerfristige Austausch ausdrücklich vorgesehen.
Match for Impact wird fortgesetzt
Der Auftakt am 4. September ist der Start einer Veranstaltungsreihe rund umunterschiedliche Aspekte nachhaltiger und zukunftsfähiger Unternehmensentwicklung. Am 23. Oktober 2026 folgt der Schwerpunkt „Geschäftsmodell, Innovation &Transformation“. Im November richtet sich der Blick unter demTitel „Kreislaufwirtschaft: von der Ressourceneeizienz zum Wettbewerbsvorteil“ auf Ressourcen und Wirkung. Am 15. Jänner 2027 stehtschließlich unter „Menschen & Zusammenarbeit: Wenn Strategie auf Menschen triet– wie Veränderung wirklich gelingt“ die Umsetzung von Veränderung gemeinsam mitden Menschen im Unternehmen im Mittelpunkt.Damit spannt Match for Impact einen Bogen von der Orientierung überGeschäftsmodell und Ressourceneffizienz bis zur konkreten Umsetzung von Veränderung im Unternehmen.
Der Teilnehmer:innenkreis beim Auftakt ist auf 15 Personen begrenzt. Die Anmeldung ist bis 28. August 2026 beziehungsweise solange Plätze verfügbar sind möglich. Sponsoring und Cooperations: „Match for Impact“ wird unterstützt von AufschnaiterInterior, EDV Rieseberg, Gemeinsinn, Hanel Ingenieure, Innovationsnetzwerk Kitzbühel, Regio-Tech sowie der Sparkasse Kitzbühel.
Veranstalterin: „Match for Impact“ ist Teil des Projekts "RegionaleWirtschaft im Wandel – Soziale, ökonomische & ökologische Transformation (CSR)" der Homebase St. Johann. Dieses Projekt wird von Land, Bund und Europäischer Union gefördert.