PRIDE - Das queere Österreichmagazin

PRIDE - Das queere Österreichmagazin PRIDE erscheint seit 1991 alle zwei Monate und wird seit Dezember 2020 von „PRIDE – Verein für queere Kulturarbeit“ herausgegeben.

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PRIDE Nr. 210
14/02/2026

PRIDE Nr. 210

PRIDE Nr. 209
18/12/2025

PRIDE Nr. 209

Die Titelgeschichte der Dezemberausgabe des PRIDE Magazins ist: „F**king Old – Alte Liebe“Ein provokanter Titel steht fü...
18/12/2025

Die Titelgeschichte der Dezemberausgabe des PRIDE Magazins ist: „F**king Old – Alte Liebe“

Ein provokanter Titel steht für ein gut recherchiertes Theaterstück über Liebe, Beziehungen und S*x im Alter. Das Linzer Landestheater hat mit Wenzel und Patrick Winzer zwei feinfühlige Erforscher von Lebensrealitäten älterer Menschen engagiert, die aus realen Lebenserfahrungen ein Theaterstück geformt haben. Aus ihren Interviews mit Menschen aus Oberösterreich ist ein Kaleidoskop von 21 Szenen entstanden, das noch bis Ende März 2026 in Linz zu sehen ist.

Viele Tabus scheinen sich in dem Moment aufzulösen, in denen wir über sie sprechen. Neben vielen anderen Themen, wie Awareness, Gewaltschutz, populistische Kampagnen gegen queere* Menschen oder internationale Zusammenarbeit, wollen wir mit der Dezemberausgabe des PRIDE Magazins auch Platz für positive Erzählungen über geglücktes Leben queerer Menschen geben.

Wir bedanken uns bei unseren Leser*innen, Unterstützer*innen und Förder*innen und freuen uns auf ein aktionsvolles, positives Neues Jahr 2026. Denn nur mit Fakten statt Stimmungsmache wird das Zusammenleben unterschiedlicher Lebensmodelle möglich. Als PRIDE wollen wir auch 2026 dazu beitragen.

Text: Gerhard Niederleuthner
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PRIDE Nr. 208
22/10/2025

PRIDE Nr. 208

Die aktuelle Ausgabe des PRIDE Magazins hat als Titelgeschichte: “Volkskultur”Was ist eigentlich Brauchtum, was ist Volk...
22/10/2025

Die aktuelle Ausgabe des PRIDE Magazins hat als Titelgeschichte: “Volkskultur”

Was ist eigentlich Brauchtum, was ist Volkskultur – und wem gehört sie? Wer gehört dazu? Solche scheinbar einfachen Fragen führen oft zu heftigen Emotionen. Wer prägt die Kultur eines Landes, und wann entsteht ein Brauchtum? Oft wird schlicht Gelebtes zum Brauch – und manches Verhalten wird von neuen Gruppen übernommen, selbstbewusst gelebt. Doch diejenigen, die es „immer schon so gemacht haben“, wollen dann bestimmen, wer das darf und wer nicht.

In meiner Kindheit gab es noch die „Sonntagshose“, die man nach dem Kirchgang sofort wieder ausziehen musste. Heute trägt man zum Anzug schon mal Turnschuhe. Auch beim Dirndl galt früher strenge Ordnung: Wie die Schürze gebunden war, zeigte den Beziehungsstatus einer Frau. Und wenn nun eine Drag-Person ein Dirndl trägt oder ein queerer Stand auf einem Volksfest vertreten ist, scheint für manche die Welt unterzugehen – zumindest für konservative Politiker*innen, die öffentliche Gelder lieber dort investieren, wo sie „echte“ Kultur vermuten.

Der britische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton hat dazu treffend gesagt: „Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.“

Wenn dann Politiker (ja hier nur Männer) der FPÖ queere Menschenrechtsvereine als „Sektierer“ bezeichnen, ist eine Grenze überschritten, die nicht unbeantwortet bleiben darf. Diese Rhetorik trägt dazu bei, dass sprachliche und körperliche Gewalt gegen Menschen zunimmt – eine gefährliche Entwicklung. Wir greifen diese Themen auf und werfen – wie immer – einen queeren Blick auf die Welt.

Gerhard Niederleuthner, Redaktionsleiter PRIDE Magazin

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RekordmonatDer Juni 2025 war ein Monat der Rekorde. In Ungarn verbietet Viktor Orbán die Budapest Pride – und erreicht d...
08/08/2025

Rekordmonat

Der Juni 2025 war ein Monat der Rekorde. In Ungarn verbietet Viktor Orbán die Budapest Pride – und erreicht das Gegenteil: Über 200.000 Menschen zeigen Haltung und protestieren lautstark gegen den zunehmend autoritären und rechten Kurs des ungarischen Regierungschefs. Unsere PRIDE-Redakteurinnen Nikita Kvir und Mel Dafert waren vor Ort und berichten persönlich von der beeindruckenden Demonstration in Budapest.

Auch in Linz war die Solidarität spürbar: Über 13.000 Menschen feierten die linzpride und setzten ein klares Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt. In dieser Ausgabe blicken wir auf die zahlreichen Veranstaltungen im PRIDE Month zurück – mit Highlights wie der allerersten Innviertel Pride oder Infoabenden zu Gewaltprävention, insbesondere im Kontext von Hate Speech in sozialen Medien.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die nach wie vor ungeklärte rechtliche Situation für trans Menschen – wir werfen einen Blick auf die Herausforderungen der aktuellen gerichtlichen Auslegungen. Außerdem stellen wir den neuen Buchclub der HOSI Linz vor.

Auch innerhalb der HOSI Linz gibt es Neues: Zwei neue Vorstandsmitglieder bringen frischen Wind, und der Verein firmiert künftig unter dem Namen „HOSI Linz – Die queere Menschenrechts­bewegung in Oberösterreich“. Die Kurzform erinnert an die Wurzeln, während der neue Zusatz und das überarbeitete Leitbild die Offenheit und Inklusivität unterstreichen. Nach vier Jahren haben wir dem PRIDE Magazin ein sanftes Redesign verpasst – für mehr Klarheit, Ruhe und Lesefreude. Wir freuen uns über Feedback!

Gerhard Niederleuthner

PRIDE Nr. 207
08/08/2025

PRIDE Nr. 207

Einfach SEINWo fühle ich mich wohl? Wie kann ich so leben, wie kann ich so SEIN, wie ich bin. Für queere Menschen ist di...
11/06/2025

Einfach SEIN

Wo fühle ich mich wohl? Wie kann ich so leben, wie kann ich so SEIN, wie ich bin. Für queere Menschen ist diese Frage eine essenzielle. Jeder Mensch, der nicht in eine vor-gefertigte Schublade passt, kann nur dann glücklich und gut leben, wenn er sich selbst akzeptiert – aber auch nur dann, wenn das Umfeld auch diese Form des Lebens akzep-tiert. Zwölf Porträts queerer Menschen zeigen auf, dass es geht und dass jede dieser Personen individuell ist. Und das wird oft nur dann deutlich, wenn mensch genau hinschaut. Das zeigt die Ausstellung SEIN in Linz, darum haben wir dieses positive Bild der Vielfalt für die Titelgeschichte des PRIDE Magazins gewählt.

Denn jeder Mensch ist auch ein soziales Wesen. Rund um den Christopher Street Day (CSD) zeigen daher gemeinsam weltweit viele individuelle Menschen, dass sie stark sind. Nur gemeinsam kann gegen Gewalt und Hass eine diverse, bunte, aber dann auch kompakte Menschengruppe entstehen, die Sicherheit und Geborgenheit gibt. Mit der sich auch andere solidarisch zeigen, um daraus Positives entstehen zu lassen. Paraden sind Demos, Paraden sind Feiern, Paraden sind Manifestationen der Vielfalt – wir schreiben darüber, um gegen Homo-/Trans*-/Inter*-Phobie anzukämpfen. Im Sinne des Mottos der linzpride2025: „strong together – proud forever“.

Mit bewegten Grüßen
Gerhard Niederleuthner

Adresse

Schillerstraße 49
Linz
4020

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