Hidden Vienna Podcast

Hidden Vienna Podcast NEU: Der Hidden Vienna Podcast und die Burghauptmannschaft Österreich. Eine neue Spezial-Staffel.

Begib dich mit Jascha und Simone auf eine Entdeckungsreise in längst vergangene Arbeitswelten.

Was hinter dem Bettelautomaten, den man auch im  sehen kann, wirklich steckte und wie Hausierer den Alltag der WienerInn...
05/05/2026

Was hinter dem Bettelautomaten, den man auch im sehen kann, wirklich steckte und wie Hausierer den Alltag der WienerInnen geprägt haben, erzählen wir in der neuen Folge.

🎧 Jetzt „Hausierer – Von Tür zu Tür im Alten Wien“ anhören!



Zwischen Not und Notwendigkeit: Hausieren war kein einfacher Job, sondern oft die einzige Chance zu überleben.Bis zu 80 ...
28/04/2026

Zwischen Not und Notwendigkeit: Hausieren war kein einfacher Job, sondern oft die einzige Chance zu überleben.

Bis zu 80 % „invalid“ und trotzdem täglich unterwegs, von Tür zu Tür. Eine Realität, die heute kaum vorstellbar ist.

🎙️ In unserer neuen Folge sprechen wir mit Dr. Sigrid Wadauer von der und tauchen ein in das Leben der Hausierer im alten Wien zwischen Armut, Bürokratie und erstaunlicher Resilienz.

Ab den 1920ern erfolgte die Abfuhr von Müll in Wien nicht mehr mit Kutschen, sondern mit motorisierten Fahrzeugen. Wien ...
20/04/2026

Ab den 1920ern erfolgte die Abfuhr von Müll in Wien nicht mehr mit Kutschen, sondern mit motorisierten Fahrzeugen. Wien wurde jetzt auch Colonia-siert 🚮

Denn das System „Colonia“ zu erproben, benannt nach der Stadt Köln (Colonia=lat. Name für Köln), zeigt Erfolg.

Ab 1923 werden die nicht brennbaren und schließbaren Eisenbehälter in den Höfen der Wohnhäuser aufgestellte.

👍Vorteil: Staubfrei und effizient.
👎Nachteil: Das Eigengewicht eines Coloniakübels betrug allein im leeren Zustand beachtliche 25 Kilogramm. Schwerarbeit für die Müllmänner! 

Du möchtest mehr über die Mistbauern und Wiens Geschichte hören. Dann höre dir die neue Folge des Hidden Vienna Podcasts an!



Alle Fotos:

Bevor es Autos gab, war Wien eine Stadt der Pferde 🐴Und ihrer Hinterlassenschaften. Auf Kopfsteinpflaster, vermischt mit...
19/04/2026

Bevor es Autos gab, war Wien eine Stadt der Pferde 🐴Und ihrer Hinterlassenschaften.

Auf Kopfsteinpflaster, vermischt mit Staub, Müll und Abfällen, entstand ein Geruch, der allgegenwärtig war. Kein Wunder, dass viele im Sommer die Stadt verließen.

🎙️ Wie Wien mit diesem Chaos umging und wie daraus ein Beruf entstand, hörst du im Hidden Vienna Podcast.

🔔 Kein fixer Zeitpunkt, kein System. Ob die Mistbauern kamen, wusste man nie genau. Wenn das Wetter schlecht war kamen s...
19/04/2026

🔔 Kein fixer Zeitpunkt, kein System. Ob die Mistbauern kamen, wusste man nie genau. Wenn das Wetter schlecht war kamen sie eher nicht. 

Erst das Läuten der Mistglocke verriet: Jetzt ist es so weit. Und dann hieß es schnell sein: Kübel schnappen, Stiegen runter, bevor sie weiterziehen.

🎙️ Mehr über den Alltag hinter diesem Beruf hörst du im Hidden Vienna Podcast.

Emil Mayer (Fotograf), Straßenszene mit Mistbauern, 1905–1911, Wien Museum Inv.-Nr. 111448/140, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/1059231/)

Wir tauchen ein in einen Beruf, der essenziell war und gleichzeitig recht weit unten in der gesellschaftlichen Hierarchi...
17/04/2026

Wir tauchen ein in einen Beruf, der essenziell war und gleichzeitig recht weit unten in der gesellschaftlichen Hierarchie stand: der Mistbauer.

Was heute die hochorganisierte , die Wiener Müllabfuhr ist, war früher ein chaotisches, stinkendes und oft improvisiertes System.

Im Mittelalter warf man den Müll gerne über die Stadtmauern. Ab dem 19. Jahrhundert fuhren dann die Mistbauern durch Wien und holten das ab, was wirklich keiner mehr brauchte. Mit Pferdewagen und Glockengeläut zogen sie durch die Stadt und sammelten den Müll ein.

Die Episode zeichnet die Entwicklung der Abfallwirtschaft in der Stadt nach, von improvisierten Anfängen bis hin zur heutigen, hochmodernen und vorbildlichen Magistratsabteilung 48.

🎙️ Unser Interview Gast ist Josef Thon, Chef der MA 48. Mit ihm sprechen wir über Wien als Vorreiter beim Recycling, die größten Herausforderungen und die Motivation der Wiener:innen zur Mülltrennung.

Unbekannt, Mistbauer mit Wagen, ca. 1923, Wien Museum Inv.-Nr. 57925, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/521254/)

Vom Fine Dining zum Würstelstand 🍸🌭 Unserer Meinung nach eine geniale Idee von Sebastian Neuschler von alles wurscht 💯🎧 ...
14/04/2026

Vom Fine Dining zum Würstelstand 🍸🌭 Unserer Meinung nach eine geniale Idee von Sebastian Neuschler von alles wurscht 💯

🎧 Höre jetzt in die Folge und entdecke Wiens kulinarische Geschichte.
👏 Jetzt anhören! Überall, wo es Podcasts gibt.

Im 19. Jahrhundert war der Würstelmann mit einem Handwagen unterwegs. Bis 1969 waren nämlich nur mobile Stände, die auße...
13/04/2026

Im 19. Jahrhundert war der Würstelmann mit einem Handwagen unterwegs. Bis 1969 waren nämlich nur mobile Stände, die außerhalb der Betriebszeiten ihre Standplätze verlassen mussten, erlaubt. Häufig sicherten Würstelstände Kriegsveteranen ihren Lebensunterhalt.

Mehr zu Würsteln und den historisch-kulinarischen Vorlieben der Wiener und Wienerinnen gibt’s in der neuen Podcast Folge „Die Bratelbraterin“. Den Link dorthin findest du im Profil 🎧🌭

Würstel und Champagner 🤝 Das passt einfach!Die Geschichte dahinter und alles zu den Anfängen von alles wurscht kannst du...
13/04/2026

Würstel und Champagner 🤝 Das passt einfach!

Die Geschichte dahinter und alles zu den Anfängen von alles wurscht kannst du in Folge 37 „Die Bratelbraterinnen“ nachhören.

Von Fine Dining zur Würstelbude 🌭 Sebastian Neuschler s Idee war einfach genial! Das ganze Interview gibt’s in der Folge...
13/04/2026

Von Fine Dining zur Würstelbude 🌭 Sebastian Neuschler s Idee war einfach genial!


Das ganze Interview gibt’s in der Folge #37 zum ausgestorbenen Beruf der Bradlberaterin 😋🎧

Es geht die Wurst! 😋 Es dampft, es zischt, es riecht intensiv nach Wurst und Fleisch und mitten drin steht sie: die Brat...
10/04/2026

Es geht die Wurst! 😋 Es dampft, es zischt, es riecht intensiv nach Wurst und Fleisch und mitten drin steht sie: die Bratelbraterin.

In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt des Wiener Streetfoods des 19. Jahrhunderts. Eine Welt zwischen Armut, Industrialisierung und erstaunlicher kulinarischer Vielfalt. Was heute der Würstelstand, Kebab oder Foodtruck ist, war damals eine überlebenswichtige Infrastruktur für viele Menschen.

Unsere Interview-Gäste:
🎙️ ⁠Tobias Müller (Journalist & Autor)
 über die Parallelen zwischen Wien damals und heutigen Streetfood-Metropolen
🎙️ ⁠Sebastian Neuschler⁠ (alles wurscht )
 über die moderne Interpretation des Würstelstands – von der Haubenküche zur „fancy Wurst“

Jetzt im Hidden Vienna Podcast! 🎧



Georg Emanuel Opitz (auch Opiz) (Zeichner), Kilian d. Ä. Ponheimer (Kupferstecher), Joseph Eder (Verlag), „Wiener Szenen und Volksbeschäftigungen“, Blatt 51: „Le Vendeur de Chapelets, la femme aux rotis, et la Vendeuse d´allumettes. / Der Rosenkranzkrämer, Die Bratenbraterin, und die Schwefelfaden Verkäuferin.“ , 1804–1812, Wien Museum Inv.-Nr. 167938/60, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/337801/) Wien Museum

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