13/05/2026
Bikulturell zu sein klingt nach Vielfalt. Auch für HR.
Im Alltag zeigt sich, wie anspruchsvoll das wirklich ist.
Ich habe einige bikulturelle Bekannte,
doch ich hinterfrage es viel zu selten.
Ich nehme es als spannendes Detail wahr,
als zusätzlichen Blickwinkel auf so viele Lebens-Situationen.
Beim Lesen des heutigen Artikels von Karin Schreiner merke ich,
wie oft ich persönlich (oder auch wir in HR) Vielfalt gedanklich sehr schnell abhaken, ohne die Wege dahinter wirklich mitzudenken.
Bei manchen ist da dieser enorme Anpassungswille.
Schnell die Sprache lernen, funktionieren, sich einfügen.
Und oft erst viel später kommt der Moment,
in dem die eigene Herkunft wieder zum Vorschein kommt.
Oder:
sich als Teil der Gesellschaft fühlen und dennoch nicht so gesehen werden,
weil Äußerlichkeiten stärker gewichtet werden, als das eigene Selbstverständnis.
Auch der Umgang mit Ablehnung hinterlässt Spuren.
Manche ziehen sich zurück,
andere gehen in Vorleistung
und beweisen sich immer wieder aufs Neue.
🍋🟩 Ein Beitrag, der mich aus meiner Selbstverständlichkeit
ein wenig wachgerüttelt hat.
➤ Lesenswert, wenn ihr Vielfalt im HR-Kontext tiefer betrachten wollt.
❓ Wie schafft ihr in eurem Unternehmen das Gefühl von Zugehörigkeit für bikulturelle und internationale Mitarbeitende?
Bikulturalität verstehen: Herausforderungen, Identitätsentwicklung und Chancen für Unternehmen in einer vielfältigen Arbeitswelt.