Pereprava

Pereprava

Das Verlagshaus Pereprava ist ein auf die Übersetzung hochwertiger Literatur russischsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller spezialisierter Verlag, der sich über die Literatur für die Vermittlung von Kultur und Völkerverständigung einsetzt um so zum gegenseitigen Verständnis und Gefallen aneinander beizutragen.

Liebe Freunde, ich bin froh Ihnen unsere Neuerscheinung zu präsentieren - eine Übersetzung aus georgische Sprache. Eine ...
26/04/2023

Liebe Freunde, ich bin froh Ihnen unsere Neuerscheinung zu präsentieren - eine Übersetzung aus georgische Sprache. Eine spannende und bewegende Geschichte eines jungen Mannes, der aus seiner Heimat fliehen muss.

http://www.pereprava.at/de/

Ab heute ist Dina Rubina auf Lesereise in Deutschland. Eine rare Gelegenheit die großartige Autorin live zu erleben
20/04/2023

Ab heute ist Dina Rubina auf Lesereise in Deutschland. Eine rare Gelegenheit die großartige Autorin live zu erleben

24/12/2022

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende. Krieg, Flucht, extremes Wetter und wirtschaftliche Turbulenzen haben vieles, dass wir früher für selbstverständlich gehalten haben, unter Prüfung gesetzt. Solidarität, Humanismus, Verantwortung klingen jetzt nicht wie abstrakte Kategorien, sondern wie brennende Herausforderungen.
Kann Literatur uns helfen eine Orientierung zu finden? Braucht man die Bücher überhaupt wenn einige hundert Kilometer von uns entfernt Menschen unter Bomben ausharren? Muss man manche, vorher als unbestritten geglaubte, literarische Kanonen neu bewerten?
Diese Fragen sind schwer zu beantworten. Es steht aber fest - die Macht des Wortes, das vom Herz zu Herz gerichtet ist, ist nach wie vor stark. Das Wort kann heilen und verletzen, Hoffnung geben oder zum Nichtstun motivieren. Unzählige Gigabytes von Haß und Lügen wandern durch das Internet - man muss achtsam sein um nicht in diese Spirale von Vernichtung reingezogen zu werden.
In russischen Buchhandlungen sind in letzter Zeit viele Bücher in undurchsichtigen Hüllen ausgestellt. Es handelt sich um Autoren und Werke die von der Politik als unerwünscht deklariert wurden. Ausgerechnet Autoren und Autorinnen welche von dem Publikum sehr beliebt und gern gelesen werden- Ludmilla Ulizkaja, Wladimir Sorokin, Boris Akunin und viele andere. Das ist bedruckend und gleichzeitig gibt Grund zur Hoffnung - die sind da und sind nach wie vor gefragt.
Es liegt an uns allen zu wählen was wir lesen und hören, wir sind frei zu hinterfragen und zweifeln. Es gibt aber einen sicheren Lotse, der hilft und niemand hat es besser als Alexander Puschkin formuliert:

„И долго буду тем любезен я народу,
Что чувства добрые я лирой пробуждал,
Что в мой жестокий век восславил я Свободу
И милость к павшим призывал“

Und lange wird vom Volk mir Liebe noch erwiesen,
Weil mein Gesang erweckt Gefühle echt und tief.
Weil ich in grauser Zeit die Freiheit kühn gepriesen
Und Gnade für Gestürzte rief.

Ich wünsche ihnen alles Gute zum Weihnachten, Kraft und Hoffnung in neuem Jahr
Ihre Margarita Borovleva

25/10/2022

Уважаемые авторы,
Я очень ценю, что вы обращаетесь в моё издательство с предложениями публикации ваших произведений. Не сочтите за невежливость, что не могу ответить каждому из вас персонально. Все планы на предстоящий год уже определены и я не рассматриваю новые предложения.
С уважением,
Маргарита Боровлева

Heute 30 September ist Hieronymus Tag - internationale Tag des Übersetzers. Ich gratuliere alle Kollegen, die in unseren...
30/09/2022

Heute 30 September ist Hieronymus Tag - internationale Tag des Übersetzers. Ich gratuliere alle Kollegen, die in unseren schwierigen Zeiten Ihren Beitrag zu Verständigung und Frieden leisten.
Ich möchte speziell die Übersetzer danken, die von mir ausgewählten Werke
für Leser in deutsche Sprache zugänglich gemacht haben. Ich hoffe sehr, dass in der Zukunft die Interesse für russische Literatur nicht durch Krieg dominiert wird und neue interessante Namen und Werke ihren Weg zu deutschsprachigen Welt finden.

Liebe Leserinnen und Leser,Die vergangenen zwei Wochen haben unsere Welt radikal verändert. Mitten in Europa herrscht Kr...
13/03/2022

Liebe Leserinnen und Leser,
Die vergangenen zwei Wochen haben unsere Welt radikal verändert. Mitten in Europa herrscht Krieg, Hunderttausende sind auf der Flucht, Millionen von Menschen stehen vor Ruinen ihrer Existenz . Nach ersten Schock kommt die Frage - wie könnte so etwas passieren, nach wochenlangen Zusicherungen, dass es zu keinen Krieg zwischen „Brudervölkern“ kommen kann.
Wer sich mit solchen Fragen quält, hat wahrscheinlich viele Berichten und Analysen gelesen. Ich möchte einen Blick zurück ins Jahr 2013 werfen. Damals war ich bei der Frankfurter Buchmesse mit leider schon gestorbenen Autor Alexander Kabakow. Es war eine Reihe von Lesungen und Veranstaltungen während dessen eine Frage plötzlich aufkam - unter welchen Umständen könnte Russland Ukraine überfallen. Es klang damals ziemlich provokativ und für uns war der Antwort ein festes Nein, unter keinen Umständen. Viel wichtiger schien es damals über schwierige Lage der Demokratie zu sprechen, über Faktoren die demokratische Kräfte bremsen und autoritäre Tendenzen stärken. Der Roman „Der Alte und der Engel“,
den wir damals vorgestellt haben kam erst 2014 raus. Inzwischen hat sich die innenpolitische Dynamik zu mehr Isolation und Militarisierung durchgesetzt. Ich habe den Roman in diesen Tagen nochmals gelesen. Der Hauptprotagonist, ein Professor der Physik, kommt nach Herzinfarkt und klinischen Tod in eine Reihe halb imaginären, halb reellen Kalamitäten, die einige Parallelen mit der Legende von Doktor Faustus zeigen. Sein „Mephistofeles“, ein Geheimdienstofizier, bringt ihm dazu als Führer einer fiktiven Opposition anzutreten. Genau der Punkt - ein Versuch anstatt eine lebendige Demokratie eine Inszenierung der Gesellschaft zu bieten - scheint mir heute sehr wichtig zu sein. Die Szenen von Protestkundgebungen, offizielle Rituale gezeichnet von imperialen Grandeur, Apologie von unbegrenzte Macht - in diesem Roman hat der Autor sein schon bei früheren Werken gepriesene Fähigkeit, die Zukunft voraus zu sagen, nochmals bestätigt.
Die Vergangenheit holt ein, ohne ehrliche Diskussion über die Katastrophen der 20 Jahrhunderts könnte kein solides Basis für die Zukunft entstehen. Eine Ermahnung die vor 10 Jahren kam hat die Dringlichkeit leider nicht verloren.

http://www.pereprava.at/de/katalog/kabakow-alte

31/12/2021

Liebe Freunde,
Liebe Leserinnen und Leser !
Ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2022! Wir leben in ständigen Veränderungen und es ist nicht leicht eine Orientierung zu finden. Dabei kann gute Literatur eine enorme Hilfe leisten. Ich werde versuchen Ihnen einen Einblick in Neuerscheinungen zu geben, um die vielseitige Welt der russischen Literatur nähe zu bringen.
Das Jahr 2021 hat uns gezeigt wie verwundbar unsere Wohlbefinden sein kann, welche unvorsehbare Ereignisse es plötzlich gefährden können. Es gibt aber drei Pfeilen auf welche wir einen gemeinsamen Zukunft bauen können: Menschlichkeit, Eigenverantwortung und Vertrauen. All das wünsche ich Ihnen im kommenden Jahr!

Tête-à-tête der Sprachen. Es ist ein besonderes Erlebnis einen Buch gleichzeitig in zwei Sprachen vor  Augen zu haben. E...
26/11/2021

Tête-à-tête
der Sprachen. Es ist ein besonderes Erlebnis einen Buch gleichzeitig in zwei Sprachen vor Augen zu haben. Egal ob man beide Sprachen gut beherrscht oder nur eine und die andere wird gerade gelernt. Die Möglichkeit die Feinheiten der Übersetzung zu kosten und dabei die Strukturen und Idiomen zu vergleichen ist einmalig.

Die Messe Buch Wien hat heuer einen besonderen Schwerpunkt- Russland ist als Gastland ins Fokus bewegt. Das wäre ein gut...
10/11/2021

Die Messe Buch Wien hat heuer einen besonderen Schwerpunkt- Russland ist als Gastland ins Fokus bewegt. Das wäre ein guter Anlass um die facettenreiche Landschaft der russische Literatur zu betrachten.
Seit mehr als 20 Jahre, länger übrigens als die wiener Buchmesse existiert, publiziert Pereprava sorgfältig ausgewählte Werke, die wichtige Trends und namhafte Autoren aus dem reichen und bunten Welt der russische Belletristik und Sachliteratur präsentieren.

Moskauer Märchen sind als e-Book auf Amazon Kindle erhältlich!
20/07/2021

Moskauer Märchen sind als e-Book auf Amazon Kindle erhältlich!

20/07/2021

Moskauer Märchen
Es gibt Texte, die mit der Zeit neue
Bedeutungen und Facetten gewinnen. Vor allem Märchen.
Die „Moskauer Märchen“, geschrieben Mitte der Nulljahren, waren als gesellschaftliche Satire hoch gepriesen.
Es scheint jetzt, dass eine ganze Epoche von glitzernden Glamour und „unbegrenzten Möglichkeiten“ ist in der Vergangenheit versunken. Pandemie und Klimakatastrophen zeigen erbarmungslos, dass dringend neue Wege gesucht werden müssen.
Aleksander Kabakow (1943 - 2020) hat die Zukunftstendenzen seit Beginn der 90-ger Jahren in seinem Prosa feinfühlig beschrieben. In dieser Sammlung von miteinander verbundenen Kurzgeschichten, wie in einem Labyrinth aus Spiegel, verschmelzen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu ewigen Kreislauf von Begierden und Niederlagen.

Heute vor 222 Jahren wurde Alexander Puschkin geboren. Sein Name ist überall auf der Welt bekannt dank zahlreichen Übers...
06/06/2021

Heute vor 222 Jahren wurde Alexander Puschkin geboren. Sein Name ist überall auf der Welt bekannt dank zahlreichen Übersetzungen. Es ist sehr interessant durch den Katalog seiner Bibliothek zu stöbern, um seine Poesie besser zu verstehen. Immerhin hat es mehr als 1,5 tausend Titel. Zum Großteil sind es Werke in der russischen Sprache, es gibt aber einen wesentlichen Anteil fremdsprachige Titel- überwiegend sind es französische und englische Ausgaben, aber einige auch in deutsche Sprache. Es gibt Wörterbücher, Werke von Ernst Theodore Hoffmann, Adolf Müllner, ein Lehrbuch über Erziehung von August Hermann Niemeyer, Reisebücher, Memoiren, ein dreibändiges Werk „Das veränderte Russland“, etc.
Besonders interessant finde ich, dass in der Ausgabe von Brockhaus Enzyklopädie findet man von Puschkin selbst markierten Beitrag mit Überschrift „Puschkin Alexander Graf, ein genialer russische Dichter“.

In Sergei Awerinzews Buch „Die fremde Sprache sei mir eine Hülle...“ gibt es ein Essay „Puschkin und Goethe“. Die zwei Klassiker der europäischen Literatur sind in manchen Aspekten ziemlich nah.

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