Böhlau

Böhlau Wissenschaftsverlag mit Schwerpunkt Geschichte und Standorten in Wien und Köln. Imprint von Brill. Die Wurzeln des Verlagshauses Böhlau reichen bis ins 17.

Jahrhundert an den Weimarer Hof zurück. Unser Programm ist auf die Bereiche Geschichte, Politik, Rechtsgeschichte, Kunst- und Architekturgeschichte, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Musikgeschichte ausgerichtet. Neben herausragenden Wissenschaftspublikationen pflegen wir auch ein kleines Sachbuchsegment, das sich an ein etwas breiteres, interessiertes Lesepublikum richtet. Heute ist Böhla

u sowohl Imprint der Brill Deutschland GmbH mit Sitz in Köln als auch Imprint der Brill Österreich GmbH mit Sitz in Wien. Stöbern Sie in unserem Angebot und finden Sie die passende Fachliteratur!

Ö1 Leporello empfiehlt den Besuch der aktuellen Ausstellung »Made in Austria« im Möbelmuseum Wien: https://oe1.orf.at/pr...
23/07/2026

Ö1 Leporello empfiehlt den Besuch der aktuellen Ausstellung »Made in Austria« im Möbelmuseum Wien: https://oe1.orf.at/programm/20260723/838623/Moebeldesign-Zeitreise-im-Wohnzimmer

🛋️ Das Eintauchen in die österreichische Wohnkultur der Nachkriegszeit ist im Möbelmuseum Wien noch bis 8. Dezember möglich: https://www.moebelmuseumwien.at/unser-programm/alle-termine/detail/made-in-austria

📖 Zur ergänzenden Lektüre empfehlen wir den von Eva B. Ottillinger herausgegebenen Ausstellungskatalog »Made in Austria. Möbeldesign 1948–1960«: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/kunst-und-architektur/kunst-bildbaende/60232/made-in-austria

Das Möbelmuseum Wien widmet sich dem österreichischen Möbeldesign aus der Zeit des Wiederaufbaus. Bereits wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Österreich Möbel für alle Lebensbereiche neugestaltet. Katalog und...

»Es ist ein Lebensbericht, der in vieler Hinsicht kein Blatt vor den Mund nimmt.«, schreibt Hans-Christof Kraus für FAZ....
16/07/2026

»Es ist ein Lebensbericht, der in vieler Hinsicht kein Blatt vor den Mund nimmt.«, schreibt Hans-Christof Kraus für FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung über die posthum veröffentlichten Memoiren des deutschen Historikers Rudolf Morsey.

Der im Mai 2024 im Alter von 96 Jahren verstorbene Morsey war eine der prägenden Figuren der Zeitgeschichtsforschung. Aus einem NS-resistenten katholischen Umfeld kommend, erlebte er Krieg, Gefangenschaft und Nachkriegsnot. In seinen Erinnerungen, die sein Sohn aus seinem Nachlass zusammengestellt hat, und die soeben unter dem Titel »Erlebte und erforschte Zeitgeschichte. Memoiren eines Historikers« erschienen sind, berichtet er sehr persönlich über seinen Lebensweg und scheut auch nicht vor klaren Urteilen zurück.

📖 Zum Buch mit Leseprobe: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/sozial-rechts-und-wirtschaftswissenschaften/politikwissenschaft/60353/erlebte-und-erforschte-zeitgeschichte

Zur kompletten Besprechung in der FAZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/politische-buecher-rudolf-morsey-der-schnoerkellose-chronist-accg-200821455.html

Der Speyerer Historiker Rudolf Morsey (1927–2024) war eine der prägenden Figuren der Zeitgeschichtsforschung. Aus einem NS-resistenten katholischen Umfeld kommend, erlebte er Krieg, Gefangenschaft und Nachkriegsnot. Er studierte in...

𝐀𝐫𝐧𝐨𝐥𝐝 𝐒𝐜𝐡ö𝐧𝐛𝐞𝐫𝐠 (1874–1951), 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐚𝐫𝐝 𝐇𝐨𝐟𝐟𝐦𝐚𝐧𝐧 (1925–2021) und 𝐀𝐥𝐞𝐱𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐞𝐦𝐥𝐢𝐧𝐬𝐤𝐲 (1871–1942). Drei außergewöhnliche Mu...
13/07/2026

𝐀𝐫𝐧𝐨𝐥𝐝 𝐒𝐜𝐡ö𝐧𝐛𝐞𝐫𝐠 (1874–1951), 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐚𝐫𝐝 𝐇𝐨𝐟𝐟𝐦𝐚𝐧𝐧 (1925–2021) und 𝐀𝐥𝐞𝐱𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐞𝐦𝐥𝐢𝐧𝐬𝐤𝐲 (1871–1942). Drei außergewöhnliche Musiker, die im frühen 20. Jahrhundert als Komponisten, Pädagogen und Freunde miteinander in Verbindung stehen, teilen ein ähnliches Schicksal: Sie sind jüdischer Herkunft und somit Verfemte und Verbannte.

Wie sehr das erzwungene Exil einen Menschen, einen Künstler in seinem Schaffen verändert, zeigen die unterschiedlichen Wege der drei Musiker auf. Schönberg, der als einer der Ersten bereits 1933 emigrierte, bezeichnet das amerikanische Exil als Paradies, in das er gestoßen wird, komponiert, unterrichtet und pflegt soziale Kontakte mit anderen ausgewanderten Kulturschaffenden. Sein Schüler und Assistent Hoffmann emigriert 1935 und gibt dessen Lehre an die nächsten Generationen weiter. Aber nicht alle Emigranten können sich entwurzelt mit den neuen Umständen arrangieren. Zemlinsky, dem erst nach dem „Anschluss“ 1938 die Flucht in die USA gelingt, verkümmert künstlerisch, mental und physisch im Exil.

Das vom Exilarte Zentrum herausgegebene Werk »Triangel der Wiener Tradition. Zemlinsky – Schönberg – Hoffmann« betrachtet die miteinander verwobenen Karrieren dieser drei Künstler und veranschaulicht anhand ihrer Kreise den großen Verlust kulturellen Erbes durch die Vertreibung tausender jüdischer und regimekritischer Menschen im nationalsozialistischen Europa.

📖 Zum Buch mit Leseprobe: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/literatur-sprach-und-kulturwissenschaften/musikwissenschaft/59308/triangel-der-wiener-tradition

Drei außergewöhnliche Musiker, die im frühen 20. Jahrhundert als Komponisten, Pädagogen und Freunde miteinander in Verbindung stehen, teilen ein ähnliches Schicksal: sie sind jüdischer Herkunft und somit Verfemte und Verbannte.

Der nächste Urlaub kommt bestimmt ... warum nicht die Grossglockner Hochalpenstrasse bereisen? Von der Gemeinde Fusch an...
07/07/2026

Der nächste Urlaub kommt bestimmt ... warum nicht die Grossglockner Hochalpenstrasse bereisen? Von der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße in Salzburg nach Heiligenblut am Grossglockner in Kärnten führen 48 beeindruckende Kilometer. Impressionen anbei.

Alles Wissenswerte über die Straße findet sich in unserer Publikation "Die Großglockner Hochalpenstraße. Erbe und Auftrag".

Mehr dazu & Leseprobe hier: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/kunst-und-architektur/architektur/38002/die-grossglockner-hochalpenstrasse

𝐑𝐢𝐜𝐡𝐚𝐫𝐝 𝐅𝐮𝐜𝐡𝐬 (1887–1947) gehört zu den deutsch-jüdischen Komponisten, deren Werk an der Schnittstelle zwischen Exil, He...
06/07/2026

𝐑𝐢𝐜𝐡𝐚𝐫𝐝 𝐅𝐮𝐜𝐡𝐬 (1887–1947) gehört zu den deutsch-jüdischen Komponisten, deren Werk an der Schnittstelle zwischen Exil, Heimatverlust und kultureller Marginalisierung entstand. Nach seiner Emigration nach Neuseeland versuchte Fuchs, der zuvor in Deutschland als Architekt und Musiker tätig gewesen war, unter neuen sozialen und kulturellen Bedingungen seinen eigenen kompositorischen Stil zu entwickeln – blieb dabei jedoch tief in seiner Heimat verwurzelt.

🎞️ Der Dokumentarfilm »The Third Richard« aus 2008 von Sara Stretton und Danny Mulheron, dem Enkel von Richard Fuchs, widmet sich dem Leben und Nachleben des Komponisten, dessen Werke erst nach seinem Tod wirkliche Anerkennung erfuhren. Der Film ist in voller Länge auf YouTube abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=HjhqfiWjr5k

📖 Zur auf Englisch erschienenen Biografie des Exilarte Zentrum »Richard Fuchs. A Composer’s Search for Identity«, herausgegeben von Gerold Gruber und Valentina Strobl: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/literatur-sprach-und-kulturwissenschaften/musikwissenschaft/60240/richard-fuchs

🎼 Konzerttipp!
Am 13. Dezember 2026 erlebt Richard Fuchs‘ Kantate »Vom jüdischen Schicksal« im Musikverein Wien seine österreichische Erstaufführung durch den Orchesterverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien unter der Leitung von Elisabeth Attl.
Nähere Infos dazu im Veranstaltungskalender der MDW - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: https://www.mdw.ac.at/veranstaltung/?v=75367&g=52893

Richard Fuchs (1887–1947) is among the German-Jewish composers whose work emerged at the intersection of exile, loss of homeland, and cultural marginalization. After emigrating to New Zealand, Fuchs, formerly active in Germany as an...

Hilal Sezgin bespricht und empfiehlt in der neuesten Folge ihres Podcasts »Tierethik weiterdenken« Mieke Roschers Studie...
03/07/2026

Hilal Sezgin bespricht und empfiehlt in der neuesten Folge ihres Podcasts »Tierethik weiterdenken« Mieke Roschers Studie »𝐙𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐙ü𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠. 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐓𝐢𝐞𝐫𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐝𝐞𝐬 „𝐃𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐬“«.

Roscher liefert darin erstmals eine umfassende Analyse der ideologischen, materiellen und symbolischen Dimensionen nationalsozialistischer Tierpolitik.

🎧 Die Podcast Folge »Tiere im Faschismus« gibt es u. a. hier zum Nachhören: https://www.hilalsezgin.de/podcast.html

📖 Zum Buch inkl. Open Access Zugang: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-des-20.-jahrhunderts/59991/zucht-und-zuechtung

Hilal Sezgin - Schriftstellerin Journalistin Autorin Schafe Lebenshof vegan Feuerfieber

1976 wurde BAP gegründet. Das ist zum einen „verdamp lang her“, zum anderen ein würdiger Anlass, die Bandgeschichte R***...
02/07/2026

1976 wurde BAP gegründet. Das ist zum einen „verdamp lang her“, zum anderen ein würdiger Anlass, die Bandgeschichte R***e passieren zu lassen.

🤘 Jens Ivo Engels hat mit »Rock und Politik. Wolfgang Niedecken, BAP und die politische Kultur im späten 20. Jahrhundert« eine spannende Studie über Wolfgang Niedecken, BAP und deren musikalischen und politischen Einfluss vorgelegt. Druckfrisch erhältlich für BAP Fans und alle, die sich für die deutsche (Pop-)Kultur des 20. Jahrhunderts interessieren.

📖 Zum Buch mit Leseprobe: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/sozial-und-kulturgeschichte/60579/rock-und-politik

Jetzt schon beim „Böhlau-Verlag“ erschienen:

"𝐑𝐨𝐜𝐤 𝐮𝐧𝐝 𝐏𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐤" - 𝐖𝐨𝐥𝐟𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐍𝐢𝐞𝐝𝐞𝐜𝐤𝐞𝐧, 𝐁𝐀𝐏 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐢𝐞 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐊𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫 𝐢𝐦 𝐬𝐩ä𝐭𝐞𝐧 𝟐𝟎. 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐡𝐮𝐧𝐝𝐞𝐫𝐭

von Jens Ivo Engels

„Wolfgang Niedecken ist einer der bekanntesten Deutschrocker. Er ist auch ein Intellektueller. In seinen Werken registriert er wie ein Seismograph gesellschaftliche und politische Verhältnisse. In den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts trug er dazu bei, eine linksliberale Weltsicht zu etablieren und verband seine Musik zunehmend mit gesellschaftlich-politischem Engagement. Der Historiker Jens Ivo Engels schildert in der ersten wissenschaftlichen Studie über Niedecken die Bedeutung seiner Band BAP und ihrer Fans für die Alltagskultur. Er analysiert Niedeckens Rolle als Intellektueller, seine Ideen vom richtigen Leben, seine politischen Überzeugungen und seine politischen Handlungsmöglichkeiten. Niedecken steht für den Weg aus dem linksalternativen Milieu in den Mainstream. Das Buch zeigt: Ohne Popmusik kann man die politische Kultur in Deutschland nicht verstehen."
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Jens Ivo Engels ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt. Er forscht über die politische Kultur der Bundesrepublik, politische Korruption in der europäischen Moderne, Monarchie und Kritische Infrastrukturen.
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/sozial-und-kulturgeschichte/60579/rock-und-politik

Das bewegte Leben und die schillernde Karriere des Wiener Komponisten 𝐉𝐮𝐥𝐢𝐮𝐬 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫 (1897–1995) spiegeln die musikalisch...
01/07/2026

Das bewegte Leben und die schillernde Karriere des Wiener Komponisten 𝐉𝐮𝐥𝐢𝐮𝐬 𝐁ü𝐫𝐠𝐞𝐫 (1897–1995) spiegeln die musikalischen und gesellschaftlichen Brüche des 20. Jahrhunderts wider. Seine Laufbahn führte ihn in die Nähe zahlreicher prägender Persönlichkeiten der Musikgeschichte, und auch seine Originalkompositionen tragen unverkennbar die Handschrift eines Meisters seines Fachs.

In einem vielbeachteten Konzert im August 2023 brachte das Exilarte Zentrum der MDW - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Werke des von den Nationalsozialisten ins Exil gezwungenen Komponisten Julius Bürger zurück nach Wien – etliche davon als späte österreichische Erstaufführung.
Am 9. Juni 2026 fand nun ein zweiter Konzertabend zu Ehren Bürgers statt, bei dem wieder sämtliche Werke als österreichische Premieren erklungen, teilweise sogar als Uraufführungen: https://exilarte.org/orchesterkonzert_buerger_radiokulturhaus (Bildliche Impressionen des Abends finden Sie im Originalbeitrag unten.)

📻 Das Konzert wird am 2. Juli um 19:30 Uhr auf Ö1 ausgestrahlt und kann anschließend im Player nachgehört werden: https://oe1.orf.at/programm/20260702/837641/Wider-das-Vergessen-Musik-von-Julius-Buerger

Die erste Biografie über den vielseitigen Musiker »Julius Bürger. Composer – Conductor – Vocal Coach« ist 2024 auf Englisch erschienen.
📖 Zum Buch inkl. Leseprobe: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/literatur-sprach-und-kulturwissenschaften/musikwissenschaft/59082/julius-buerger

𝐄𝐫𝐢𝐜𝐡 𝐙𝐞𝐢𝐬𝐥 (1905–1959) zählt zu jenen vertriebenen Wiener Komponist:innen, deren Werke durch die Errungenschaften der E...
25/06/2026

𝐄𝐫𝐢𝐜𝐡 𝐙𝐞𝐢𝐬𝐥 (1905–1959) zählt zu jenen vertriebenen Wiener Komponist:innen, deren Werke durch die Errungenschaften der Exilmusikforschung wieder in das gegenwärtige musikalische Bewusstsein gelangten und Eingang in den aktuellen Kanon der musikalischen Praxis fanden. 2024 erhielt das Exilarte Zentrum von der Familie Zeisl-Schoenberg den gesamten musikalischen Nachlass sowie über 5.000 Briefe von und an Zeisl. Daraus entstanden 2025 die Ausstellung »Erich Zeisl. Wiens verlorener Sohn in der Fremde« sowie der begleitende Ausstellungskatalog.

»Das Buch leistet einen bedeutenden Beitrag dazu, die Bedeutung jüdischer Künstler für das kulturelle Leben im deutschsprachigen Raum ins Bewusstsein zu rufen und vielleicht Anlass für eine Wiederentdeckung ihrer Werke zu sein.«, urteilte Ingrid Wanja kürzlich in Der Opernfreund über den Katalog: https://deropernfreund.de/buecher-discs/buecherecke/buchkritik-erich-zeisl-wiens-verlorener-sohn-in-der-fremde/

📺 Ein Beitrag, der anlässlich der Ausstellung zu Erich Zeisl entstanden ist, gibt einen kurzen Einblick in die Aufarbeitung des beeindruckenden Nachlasses und unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Exilarte Zentrums als Institution wissenschaftlicher und künstlerischer Erinnerungsarbeit: https://www.youtube.com/watch?v=3yJb5DPkSCs

📖 Das Buch ist durchgängig zweisprachig (Deutsch/Englisch) erschienen und auch Open Access verfügbar unter: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/literatur-sprach-und-kulturwissenschaften/musikwissenschaft/59696/erich-zeisl-wiens-verlorener-sohn-in-der-fremde

Weitere Informationen zu Exilarte: https://exilarte.org/

Wiedergutmachung? – Bereits vierzig Nachlässe von österreichischen Künstlern, deren Karriere mit dem Anschluss von 1938 jäh endete oder zumindest unterbrochen wurde, sind dem seit 2016 bestehenden Forschungszentrum Exilarte in Wien anvertraut worden, so auch der vom Komponisten Erich Zeisl, de...

»[Martin Tschiggerl hat] einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Erinnerungskultur geleistet und dem umstrittenen u...
23/06/2026

»[Martin Tschiggerl hat] einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Erinnerungskultur geleistet und dem umstrittenen und umkämpften Opfermythos mit der „Trümmerfrau“ eine weitere Facette hinzugefügt.«, urteilt Leonie Treber für H-Soz-u-Kult über das Buch »Ruinen der Erinnerung«.

Was macht den spezifisch österreichischen „Trümmerfrauen“-Mythos aus? Und wieso wurde dieser erst in den späten 1980ern geprägt?

📖 Nachzulesen im Buch »Ruinen der Erinnerung« von Martin Tschiggerl.
Zum Buch inkl. Open Access Zugang: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/geschichte-des-20.-jahrhunderts/59872/ruinen-der-erinnerung

Zur vollständigen Rezension von H-Soz-Kult: https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-157595

Die so genannten „Trümmerfrauen“ sind zu einem erinnerungspolitischen Fixpunkt der Darstellung der unmittelbaren Nachkriegszeit geworden: Mit Schaufel, Schürze und Kopftuch befreiten sie die Straßen der Bundeshauptstadt Wien vom Schutt...

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