11/08/2026
Du vergleichst den Stundenansatz einer Freelancerin mit dem Bruttolohn einer angestellten Person?
Dann vergleichst du keine Kosten, du vergleichst zwei Zahlen.
Bei einer Festanstellung kommen in der Schweiz unter anderem Arbeitgeberbeiträge, Versicherungen, berufliche Vorsorge, bezahlte Ferien, Rekrutierung, Einarbeitung, Infrastruktur und Administration dazu.
Freelancer kalkulieren diese Kosten bereits in ihren Stundenansatz ein. Dazu tragen sie das Auslastungsrisiko selbst.
Heisst das, dass Freelancer:innen immer günstiger sind?
Nein, aber sie können wirtschaftlicher sein, wenn du:
→ vorübergehend Fachwissen brauchst
→ Auftragsspitzen abfangen willst
→ ein konkretes Projekt umsetzen musst
→ keine eigene HR- oder Marketingabteilung hast
→ wichtige Aufgaben nicht länger liegen lassen willst
Du stellst schliesslich auch nicht für jede neue Blüte eine Vollzeitbiene ein. 🐝
Manchmal braucht dein Bienenstock dauerhaft Verstärkung. Dann ist eine Festanstellung richtig aber manchmal braucht es eine erfahrene Biene, die einfliegt, Verantwortung übernimmt und abliefert.
Nicht der höchste Stundenansatz ist automatisch die teuerste Lösung. Teuer ist, wenn Aufgaben liegen bleiben, Prozesse nicht funktionieren und dein Team Arbeiten übernimmt, für die weder Zeit noch Fachwissen vorhanden sind.
Was vergleichst du: Stundenansatz oder tatsächlichen Mehrwert?
beesy all day. 🐝