18/01/2026
In diesen Tagen ist in Saudi Arabien die Rallye Dakar zu Ende gegangen (Nasser Al-Attiyah hat sich mit Dacia seinen sechsten Sieg geholt).
⛷️ Vor über 40 Jahren fuhr auch die Schweizer Ski-Ikone Bernhard Russi im Rahmen seiner Werbepartnerschaft mit einem Subaru 1800 an der Rallye Paris-Dakar teil – die damals tatsächlich noch von Paris nach Dakar führte. Russi und Christian Simonet kamen fuhren auf den 91. Platz und kamen nicht innerhalb der Wartungszeit ans Ziel.
🧭 Subaru-Rennleiter Fredy Kessler machte damals gegenüber dem Schweizer Fernsehen vor allem mangelndes Navigationsvermögen der Schweizer für das Resultat verantwortlich: Die beiden hätten sich locker unter auf den vorderen Rängen einreihen können, hätten sie nicht Stunden verloren, weil sie in komplett falsche Richtungen unterwegs waren.
🐪 Auch für den Organisator der Paris-Dakar, Thierry Sabine, fand Kessler wenig lobende Worte. Ein komplettes Chaos sei die Organisation – so wie man sich das von Sabine gewohnt sei. Die Kommunikation funktioniere überhaupt nicht, von den beiden Begleithelikoptern sei einer abgestürzt und einer defekt und verletzte Fahrer habe man tagelang in der Wüste liegen gelassen, in der Annahme, dass sie dann schon von der lokalen Bevölkerung gefunden würden.
☀️ Und verirrte Fahrer haben man nicht ernsthaft gesucht. Unter denen war auch Mark Thatcher, Sohn der damaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Zusammen mit der französischen Rennfahrerin Anne-Charlotte Verney irrte Thatcher tagelang durch die algerische Wüste bevor die beiden gefunden wurden.
📸: ETH-Archiv