Patrick Miller

23/11/2025

Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.
21/11/2025

Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.

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17/11/2025

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01/11/2025

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27/10/2025

„Warum du nicht denkst, obwohl du es glaubst“ - (Philosophische Analyse)

Wie oft hast du geglaubt, eine eigene Meinung zu haben? Wie oft hast du gedacht, du wärest jemand, der kritisch denkt, während du in Wahrheit nur das wiederholst, was dir am besten passt?

Informationen sind überall. Jeder hat Zugang zu unendlichem Wissen. Und trotzdem laufen die meisten Menschen herum, als wäre ihr Gehirn ein defekter Algorithmus, der nur eine einzige Schleife kennt: Suche Bestätigung. Finde Bestätigung. Nenne es „Denken“. Aber das ist kein Denken. Das ist geistige Bequemlichkeit. Und das Schlimmste daran? Die Betroffenen merken es nicht einmal.

Hier ist das Muster: Man liest einen Artikel, schaut ein Video, hört einen „klugen Kopf“ reden und plötzlich fühlt man sich informiert. Plötzlich glaubt man, eine fundierte Meinung zu haben. Doch was ist wirklich passiert? Man hat keine Meinung gebildet, sondern eine Meinung übernommen. Und genau da liegt das Problem. Die meisten Menschen denken nicht, sie akzeptieren nur. Sie nehmen Informationen auf, die ihr Weltbild bestätigen, und blenden den Rest aus. Und das Tragische daran? Sie halten sich dabei für kritisch. Das ist kein Zufall. Menschen sind nicht auf Wahrheit programmiert. Sie sind auf Bestätigung programmiert.

Warum ändern Menschen ihre Meinung nicht? Es gibt ein einfaches Experiment: Frage einen überzeugten Kapitalisten, ob der Kapitalismus gescheitert ist. Frage einen überzeugten Sozialisten, ob der Sozialismus gescheitert ist. Frage einen Atheisten, ob Gott existieren könnte. Frage einen Theisten, ob Gott nicht existieren könnte. Was passiert? Nichts. Die Antworten stehen längst fest. Die Debatte ist nur noch eine Formalität. Und warum? Weil Meinungen nicht aus Logik bestehen. Sie bestehen aus Identität. Jemand, der sich jahrelang als „kritischer Denker“ definiert hat, wird nicht plötzlich zugeben, dass er sich geirrt hat. Es würde nicht nur seine Meinung zerstören – es würde sein gesamtes Selbstbild infrage stellen. Und genau deshalb ändert fast niemand seine Meinung.

Intelligenz ist nicht das Problem. Stolz ist es. Menschen sind nicht dumm. Sie sind einfach nur unfähig, ihren eigenen Irrtum zu ertragen. Stell dir vor, ein berühmter Theologe würde zugeben, dass er die Bibel jahrzehntelang falsch verstanden hat. Stell dir vor, ein Wissenschaftler würde plötzlich feststellen, dass eine seiner Theorien auf falschen Annahmen beruhte. Stell dir vor, ein politischer Aktivist würde zugeben, dass seine gesamte Überzeugung auf einer Fehlinterpretation beruhte. Es passiert nicht. Nicht, weil sie es nicht könnten. Sondern weil sie es nicht wollen. Es geht nicht um Wahrheit. Es geht um Status.

Und jetzt kommt der letzte Punkt: Jeder hält sich für die Ausnahme. Jeder glaubt, er sei einer der wenigen, die wirklich nachdenken. Aber hier ist die Wahrheit: Die Wahrscheinlichkeit, dass du genau derjenige bist, der unabhängig denkt, ist verschwindend gering. Denn echtes Denken ist unbequem. Es zwingt dich, Dinge zu akzeptieren, die du nicht akzeptieren willst. Es zwingt dich, dich selbst infrage zu stellen, statt die Fehler immer nur bei anderen zu suchen. Die meisten Menschen sind dazu nicht bereit. Also bleibt die Frage: Glaubst du wirklich, dass du denkst? Oder hast du einfach nur die schönste Lüge gefunden, die sich am besten anfühlt?

„Die Wahrheit beginnt dort, wo das Geschäft endet.“ „Wissen endet nicht mit Worten, sondern dort wo du aufhörst zu hinterfragen." By Patrick Miller

Anmerkung: Ich habe diesen Text nicht geschrieben, um recht zu haben, sondern um zu sehen, ob Denken noch möglich ist. Es ist genauso ein Selbst-Test. An mich gerichtet. Der Anspruch in diesem Text gilt zuerst mir selbst.

Ich will wissen: Bin ich bereit, meine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen, oder habe ich nur gelernt, das rhetorisch gut zu verpacken

26/10/2025

Wer Regeln aufstellt, bindet sich selbst an sie, sonst ist es keine Regel, sondern Willkür. Und Willkür entlarvt sich immer selbst durch Inkonsistenz.

Wenn also jemand dir etwas verbietet, verpflichtet er sich automatisch zur gleichen Mäßigung. Bricht er das selbst, dann zeigt er: Es ging nie um Prinzipien, sondern um Kontrolle. Und mit solchen Leuten brauchst du nie wieder diskutieren, denn sie haben das Spielfeld selbst zerstört.

By Patrick Miller

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