24/12/2025
In einer Welt, in der so viele kämpfen, wünsche ich zuerst den Kindern die nichts haben -Essen, nicht Worte. Ich wünsche den Unterdrückten Ruhe, den Gefangenen Hoffnung, und denen, die nicht gesehen werden, ein Licht. Für alle, die satt sind, aber innerlich leer: ich wünsche euch Frieden, der nicht aus der Welt kommt, sondern von innen. Ich wünsche den Menschen Erkenntnis, nicht, um recht zu haben, sondern um freier zu werden. Ich wünsche Liebe, die nichts fordert, sondern trägt, auch da, wo sie nicht erwidert wird. Ich wünsche, dass wir aufhören zu urteilen, bevor wir gehört haben und anfangen zuzuhören, bevor wir reden. Und ich wünsche, dass wir gemeinsam verstehen. Menschlichkeit beginnt nicht an Weihnachten, sie beginnt dort, wo wir sie leben, auch wenn keiner zuschaut.
Und in diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes, ehrliches und friedliches Weihnachtsfest, ganz gleich, was ihr glaubt oder nicht glaubt. Ich selbst glaube an Jesus Christus, nicht aus Tradition, sondern weil ich seine Worte und seinen Weg für wahr und gut halte und weil ich versuche, danach zu leben, so gut ich es eben kann. Niemand muss das annehmen, aber ich will nicht so tun, als würde es mir egal sein. Weihnachten ist für mich keine Deko, es ist eine Erinnerung an das Licht, das gekommen ist, nicht um zu herrschen, sondern um zu dienen. Und vielleicht braucht die Welt genau das: weniger Macht – mehr Liebe. Weniger Urteil – mehr Verständnis. Weniger Lautstärke – mehr Wahrheit im Stillen, und vor allem mehr Gerechtigkeit.
Patrick Miller