08/09/2026
Nach dem 1. Weltkrieg zeigte der Kunsthändler Rudolf Probst als Geschäftsführer der Galerie «Neue Kunst Fides» Werke der Expressionisten und knüpfte Kontakte zum Bauhaus. Als er 1933 von den N***s zur Schliessung gezwungen wurde, wich er nach Mannheim aus, wo er trotz Bedrängnis noch bis 1937 seine Linie beibehalten und moderne Künstler unterstützen konnte. Und als nach Ende des 2. Weltkriegs die deutschen Museen Ersatz für die Verluste aus der Nazi-Zeit suchten, war es Probst, der die abgerissene Verbindung zur Moderne wieder herstellte. Die Biografie aus der Feder der Kunsthistoriker Karl Ludwig Hofmann und Christmut Präger macht deutlich: Deutschland dem bemerkenswerten Kunsthändler einiges zu verdanken. Ein unverzichtbares Werk zur Geschichte der Moderne in Deutschland.
www.nimbusbooks.ch/buch/rudolf-probst-galerist-1890–1968