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Hier kommt die neue WOZ!
12/05/2026

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Vor 55 Jahren wurde der italienische Arbeiter Alfredo Zardini von einem Anhänger der «Bewegung gegen die Überfremdung» i...
11/05/2026

Vor 55 Jahren wurde der italienische Arbeiter Alfredo Zardini von einem Anhänger der «Bewegung gegen die Überfremdung» im Zürcher Kreis 4 zu Tode geprügelt.

Wo bleibt das Zardini-Denkmal?

Die erste Folge der neuen Kolumne von Anna Jikhareva.

📖 Wieso haben Diktatoren (und andere Autoritäre) eigentlich so Angst vor Büchern? 📖  Im neuen «wobei»-Magazin gehen wir ...
10/05/2026

📖 Wieso haben Diktatoren (und andere Autoritäre) eigentlich so Angst vor Büchern? 📖

Im neuen «wobei»-Magazin gehen wir genau dieser Frage nach – und stützen uns dabei auf die Expertise verfolgter Schriftsteller:innen.

(alle Links unten 👇 in den Kommentaren)

Gegen den belarusischen Autor Sasha Filipenko laufen mehrere Strafverfahren, unter anderem weil er aus seinem eigenen (verbotenen) Buch zitiert hat. In seinem angesichts des Themas schon fast unverschämt unterhaltsamem Gastbeitrag erfahren Sie, wieso er persönlich für die Massenproteste von 2020/2021 verantwortlich war und warum er bereits als Student wegen des Lesens eines Buchs festgenommen wurde.

Auch die südsudanesische Schriftstellerin Stella Gaitano glaubt an die Kraft der Bücher. Deshalb hat sie im Sudan und im Südsudan insgesamt vierzehn Bibliotheken eröffnet, bevor Bedrohungen und Angriffe sie ins Exil nach Deutschland trieben. Lesen befreie, was letztlich dazu führe, dass Diktatoren ihre Macht verlieren, sagt Gaitano im Interview mit Silvia Süess. «Genau deshalb ist unsere Arbeit so gefährlich: Wir wecken die Menschen.»

Nun sind Bücherverbote nicht nur in gefestigten Diktaturen en vogue. Daniela Janser nimmt Sie mit auf einen Streifzug durch vergangene und gegenwärtige Bücherverbannungen. Dabei kommt ihr unweigerlich der metaphorische Kanarienvogel 🦜 in den Sinn, dessen Verstummen im Bergwerk vor gefährlichen Gasen warnt: «Bücherverbote signalisieren unmissverständlich ein Kippen ins Autoritäre», so ihre Schlussfolgerung – auch mit Blick auf die USA oder Deutschland.

«Man könnte ab morgen darauf verzichten, Armutsbetroffene anzuzeigen, wenn sie schwarzfahren.»Ana Sol musste schon mehrm...
09/05/2026

«Man könnte ab morgen darauf verzichten, Armutsbetroffene anzuzeigen, wenn sie schwarzfahren.»

Ana Sol musste schon mehrmals ins Gefängnis, weil sie Bussen nicht bezahlen konnte. Das einzige Delikt, das sie begeht, ist ein blosser Umstand ihrer Armut. Immer wieder. Seit über zwanzig Jahren.

Im Porträt erzählt Sol (die eigentlich anders heisst), wie sie bereits als Jugendliche in die Schuldenfalle geriet und wie teuer es ist, kein Geld zu haben.

Zusammen mit der Aktion Freiheitsfonds will sie nun mindestens 50000 Franken sammeln, um andere Arme vor dem Gefängnis zu bewahren. Profitieren würde davon auch die Staatskasse: 250 Franken oder noch mehr kostet nämlich ein einziger Gefängnistag.

Link unten 👇 in den Kommentaren

Foto: Flotorian Bachmann

Von «Euphoria» bis «Something Very Bad Is Going to Happen»: Überall Hochzeiten. Weshalb ist ausgerechnet die Ehe, diese ...
07/05/2026

Von «Euphoria» bis «Something Very Bad Is Going to Happen»: Überall Hochzeiten. Weshalb ist ausgerechnet die Ehe, diese urbürgerliche und konservative Institution, auf einmal angesagtes Thema in der Popkultur?

In der Literatur wie auch im Film waren Heiratsgeschichten immer schon verlässliche Seismografen von Erschütterungen der gesellschaftlichen Ordnung. Auch diese neuen Erzählungen registrieren aktuelle Entwicklungen nicht nur, sondern unterziehen diese zugleich einer rigorosen Kritik. Oder konkreter: Der reaktionäre Backlash in der Realität manifestiert sich in einer Häufung von Hochzeiten in der Fiktion. Dass sie alle in Blut und Tod enden, ist eine bildmächtige Zurückweisung dieses Backlashs.

Die ganze Besprechung von Daniela Janser ist unten 👇 in den Kommentaren verlinkt.

Von Fussballerin Lia Wälti bis Züri West: Promis machen mobil gegen SVP-InitiativePersönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wi...
06/05/2026

Von Fussballerin Lia Wälti bis Züri West: Promis machen mobil gegen SVP-Initiative

Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft lancieren ein Manifest gegen die sogenannte 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP. Sie tun dies gemeinsam mit der Wochenzeitung WOZ.

Zu den Erstunterzeichnenden gehört Lia Wälti. «Fussball lebt von Vielfalt, Austausch und internationalen Erfahrungen. Viele von uns spielen im Ausland oder kommen aus unterschiedlichen Kulturen, und genau das macht uns als Team stark. Eine Schweiz, die Menschen ausschliesst und diese Vielfalt schwächt, ist nicht die Schweiz, für die ich einstehe», so die Spielerin von Juventus Turin.

Auffallend viele erfolgreiche Schriftsteller:innen sind mit dabei, zum Beispiel Dorothee Elmiger, Martin Suter, Nelio Biedermann oder Meral Kureyshi. «Den Familiennachzug zu streichen und das Recht auf Asyl aufzuheben, hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, sondern mit Grausamkeit», sagt Autorin Fatima Moumouni.

Mit David Constantin («Tschugger») und Carol Schuler («Tatort») äussern sich zudem die helvetischen Krimi-Grössen: «Wenn wir Mauern um die Schweiz hochziehen, wird es bald dunkel im Land», sagt Schuler. Auch die Band Züri West hat das Manifest unterzeichnet.

Aus der Wissenschaft figurieren der Klimaforscher Reto Knutti oder die Umwelthistorikerin Debjani Bhattacharyya auf der Liste. Sie sagt, dass Nachhaltigkeit sehr wenig mit Bevölkerungszahlen zu tun habe. «Ökologische Belastungen basieren auf unserer Konsumgesellschaft.»

Und wieso lanciert die WOZ ein Manifest, statt wie gewohnt Artikel zu schreiben? Laut Koredaktionsleiter Renato Beck hätten die jüngsten Umfrageergebnisse auf der Redaktion für Entsetzen gesorgt: «Viele Leute haben schlicht noch nicht mitbekommen, was für schwerwiegende Folgen eine Annahme für uns und unsere Mitmenschen haben würde», sagt Beck. Deshalb habe das Kollektiv entschieden, zu handeln, bevor es zu spät ist, zu versuchen, auch Menschen über die Leserschaft der WOZ hinaus zu erreichen, aufzuklären und zu mobilisieren.

Den Link zum Manifest «10 Millionen x Nein» und die Liste aller Erstunterzeichnenden gibt es unten 👇 in den Kommentaren

Hier kommt die neue WOZ! (diese Woche mit «wobei»-Magazin)
06/05/2026

Hier kommt die neue WOZ!

(diese Woche mit «wobei»-Magazin)

Wem gehört mein Abbild, mein Lied, meine Arbeit? Enis Maci schreibt über den «Grossen Raub» in Zeiten von KI. Hier kommt...
05/05/2026

Wem gehört mein Abbild, mein Lied, meine Arbeit? Enis Maci schreibt über den «Grossen Raub» in Zeiten von KI. Hier kommt die erste Folge der neuen Kolumne.

Enis Maci über den Schauer, der ein Model befällt

Wenn sich die Mächtigen in Évian am G7-Gipfel treffen, herrscht in Genf Alarmstufe Rot. Vor dem Treffen der grossen Wirt...
04/05/2026

Wenn sich die Mächtigen in Évian am G7-Gipfel treffen, herrscht in Genf Alarmstufe Rot. Vor dem Treffen der grossen Wirtschaftsnationen steigt in Genf die Nervosität. Auch das Demonstrationsrecht gerät unter Druck. Ayse Turcan berichtet.

Vor dem Gipfel der grossen Wirtschaftsnationen steigt in Genf die Nervosität. Auch das Demonstrationsrecht gerät unter Druck.

Müssen wir Jugendliche vor der künstlichen Intelligenz schützen? Die beiden Gymnasiast:innen Gina und Bea erzählen im In...
03/05/2026

Müssen wir Jugendliche vor der künstlichen Intelligenz schützen? Die beiden Gymnasiast:innen Gina und Bea erzählen im Interview, was sie von Verboten halten und welchen Einfluss die Ängste der Erwachsenen auf sie haben.

Müssen wir Jugendliche vor der künstlichen Intelligenz schützen? Die beiden Gymnasiast:innen Gina (16) und Bea (16) erzählen im Interview, was sie von Verboten halten und welchen Einfluss die Ängste der Erwachsenen auf sie haben.

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