24/02/2026
Wir kennen es alle: Wir geben jemandem ein (konstruktives) Feedback – und das Gegenüber geht sofort in den Widerstand. 😠 Wir beginnen zu diskutieren und merken, wie wir die Person verletzt haben.
- Dabei war es doch gut gemeint!!
- Wir wollten das Gegenüber weiterbringen!
Doch der Schuss ging hinten raus. 😔
❓Warum kommt gut gemeinte Kritik oft nicht an?
Weil Kritik etwas in uns berührt:
Ego. Stolz. Unsicherheit. 😳 😪 😟
Vielleicht auch alte Erfahrungen.
Sich dessen bewusst zu sein, macht bereits einen Unterschied –
für Führungskraft und Mitarbeitende. 🙏
👉 Wie schaffen wir es als Führungskraft, dass Mitarbeitende überhaupt aufnahmefähig sind für Kritik?
1️⃣ Setting 🌳
Ruhig. Ungestört. Klarer Rahmen. Zu zweit.
Kein Feedback zwischen Tür und Angel.
Keine Hektik.
2️⃣ Kontext ♻️
Warum ist dir dieses Feedback wichtig?
Was ist die Absicht?
Wie dient es der Person – nicht mir?
3️⃣ Bereit dazu ❓
Ist die Person offen?
Hat sie Kapazität?
Oder ist sie gerade emotional/überlastet?
Fragen wirkt Wunder:
„Hast du gerade Raum für Feedback?“
4️⃣ Wohlwollend ❤️
Der wichtigste Punkt.
Ist spürbar, dass ich es gut meine?
Oder will ich einfach nur recht haben?
Psychologische Sicherheit entsteht nicht durch Worte,
sondern durch Haltung.
👉 Teaser zum nächsten Beitrag:
Im nächsten Post geht es darum, wie wir lernen können, Kritik selbst anzunehmen, ohne in die Abwehr zu gehen.
Und wie wir den inneren Teenager („Was weiss die schon?!“ 😠 ) oder das innere Kind («ich habe es falsch gemacht!» 😪 ) beruhigen.
Stay tuned 😉 Sandra