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werk, bauen + wohnen werk, bauen + wohnen berichtet aktuell und kritisch über Architektur im internationalen Kontext. Zeitschrift für Architektur und Städtebau

Nicht nur ihr Interesse für aufgelassene Infrastrukturen verbindet die Gesprächspartner, auch das Element Wasser. Währen...
14/09/2026

Nicht nur ihr Interesse für aufgelassene Infrastrukturen verbindet die Gesprächspartner, auch das Element Wasser. Während Martina Voser mit ihrem Büro Mavo die Klärbecken der einstigen Papierfabrik in Attisholz in einen Uferpark verwandelte, planen Noël Picco und Lukas Stadelmann von Malheur & Fortuna auf einer Gleisbrache auf dem Dreispitzareal in Basel ein ungewöhnliches Freibad. Ein Gespräch über Wasser als Gestaltungselement und ein ökologisches Miteinander auf Augenhöhe.

Das komplette Gespräch mit Martina Voser, Noël Picco und Lukas Stadelmann «Wir verändern uns hin zu einer Bewässerungskultur» ist in der Ausgabe 9–2026 «Wasser in der Stadt» zu lesen.

🔗 https://www.wbw.ch/cms/front_content.php?idart=2066

Bild 1: Gleispool Dreispitz Basel, Malheur&Fortuna
Bild 2: Wolkenwerk mit Innerem Garten, Mavo Landschaften
Bild 3: Uferpark Attisholz, Mavo Landschaften

Seit 2016 hat werk, bauen + wohnen 111 junge Schweizer Büros in der Rubrik JAS porträtiert. Um dieses Jubiläum zu feiern...
12/09/2026

Seit 2016 hat werk, bauen + wohnen 111 junge Schweizer Büros in der Rubrik JAS porträtiert. Um dieses Jubiläum zu feiern, luden wir Anfang Juni elf junge Büros zu einem Kurzvortragsabend ein. Wir wollten wissen, was seit ihrer Teilnahme in unserer Rubrik für Junge Architektur passiert ist und wo sie mit ihren Büros heute stehen.

Redaktor Christoph Ramisch hat die Entwicklungslinien nachgezeichnet – der ganze Artikel «Forever Young» zum Event 111 × JAS ist in der Ausgabe 9–2026 «Wasser in der Stadt» nachzulesen.

🔗 https://www.wbw.ch/cms/front_content.php?idart=2081

Bilder: Andrea Roth/Marginalia/Valentin Deschenaux

Wie sieht ein Beton aus, der weniger Emissionen emittiert? Sowohl die Industrie als auch einige Hochschulen tüfteln an d...
11/09/2026

Wie sieht ein Beton aus, der weniger Emissionen emittiert? Sowohl die Industrie als auch einige Hochschulen tüfteln an dieser Frage. Experimentiert wird mit optimierten Tragwerken und dünnen Decken, geforscht zu CO₂-ärmeren Bindemitteln und Zuschlägen. Der Text gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen.

Bereits jetzt kostenlos lesen: «Der graue Elefant im Raum» von Christoph Ramisch und Roland Züger – der Artikel erscheint am 25. September in der Ausgabe 10–2026 «Besser betonieren».

🔗 https://www.wbw.ch/de/online/artikel/102026-der-graue-elefant-im-raum.html

Bild 1: Informations-Zentrum Beton
Bild 2: Federico Farinatti, Axo: IdA
Filmstill: Vaulted

Was passiert, wenn thermische und räumliche Qualitäten zusammengedacht werden? Und wie lassen sich mikroklimatische Phän...
11/09/2026

Was passiert, wenn thermische und räumliche Qualitäten zusammengedacht werden? Und wie lassen sich mikroklimatische Phänomene durch Zeichnung sichtbar und damit auch gestaltbar machen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Guillaume Guisan im BSA-Forschungsstipendium Nr. 8. Seine Publikation untersucht «thermische Orte» und zeigt, wie Temperatur und Mikroklima nicht nur räumliche, sondern auch soziale und kulturelle Qualitäten beeinflussen.

Gestern Abend wurde die Publikation im Rahmen der Buchvernissage gemeinsam diskutiert. Im Podiumsgespräch mit Giulio Bettini, Bettina Köhler und Andreas Sonderegger wurde die Forschung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und um spannende Gedanken ergänzt.

Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt – mit über 30 Gästen. Ein Abend, der gezeigt hat, wie viel Potenzial im Dialog zwischen Forschung, Zeichnung und Architektur steckt.

Die Publikation dazu ist hier auf Deutsch und Französisch erhältlich: https://www.wbw.ch/de/shop/werk-edition/

Mehr Spielraum. Nicht mehr Hochhäuser.Am 27. September entscheidet Zürich über die neuen Hochhaus-Richtlinien.Der BSA Zü...
10/09/2026

Mehr Spielraum. Nicht mehr Hochhäuser.

Am 27. September entscheidet Zürich über die neuen Hochhaus-Richtlinien.

Der BSA Zürich sagt: Ja zur Vorlage des Stadtrats (B).

Denn es geht nicht darum, Zürich mit Hochhäusern vollzustellen. Es geht darum, Möglichkeiten offenzuhalten: für mehr Grün am Boden, klimaangepasste Freiräume, den Erhalt bestehender Gebäude und gemeinnützigen Wohnungsbau.

Ein Hochhaus ist nicht automatisch eine gute Lösung. Aber dort, wo es städtebaulich, ökologisch und sozial Sinn macht, sollte es möglich sein.

Nicht jedes Hochhaus ist gut. Aber weniger Möglichkeiten machen Zürich nicht besser.

👉 Die vollständige Stellungnahme des BSA Zürich gibt es hier: https://www.bsa-fas.ch/de/agenda/e/648-2026828-august-diskurs-hochhausrichtlinien-stadt-zurich/

https://www.wbw.ch/de/online/werk-notiz/abstimmungsempfehlung-hochhaus-richtlinien-der-stadt-zuerich.html

Am 27. September 2026 stimmt die Bevölkerung der Stadt Zürich über die neuen Hochhaus-Richtlinien ab. Im Vorfeld gab teils hitzige Debatten, mehrere Veranstaltungen und viele Statements dazu. Die Ortsgruppe Zürich des Bund Schweizer Architektinnen und Architekten empfielt die Vorlage des Stadtr...

In einem der grössten Transformationsgebiete Europas, im Südwesten von Genf, wird der Flusslauf der Drize freigelegt. De...
07/09/2026

In einem der grössten Transformationsgebiete Europas, im Südwesten von Genf, wird der Flusslauf der Drize freigelegt. Den Fluss begleitet künftig ein Park mit vielfältiger Vegetation. Die neuen Espaces Rivières nehmen unterschiedliche Nutzungen auf, dienen der Naherholung, als Achse für den Langsamverkehr und sollen als Teil des Regenwassermanagements künftig auch die Hitze erträglicher machen. Auf dem ersten ausgedolten Abschnitt wurden bereits Wasservögel und Fische gesichtet.

Der vollständige Artikel «Fluss taucht auf» von Stéphanie Savio ist in der Ausgabe 9–2026 «Wasser in der Stadt» publiziert.

🔗 https://www.wbw.ch/cms/front_content.php?idart=2067

Bilder: Loris von Siebenthal

04/09/2026

OUT NOW 9–2026: «Wasser in der Stadt» Entsiegeln, speichern, bewässern, kühlen

Zugängliche See- und Flussufer in Lugano – Koch-Park in Zürich: Regenwasser gestalten – Flussbäder in Paris, Gleispool in Basel – Kulturarchive Oberengadin und Sedrun

🔗 https://www.wbw.ch/de/heft/aktuelle-ausgabe/

Cover/Film: Veronika Spierenburg

Wie wird Farbe zum architektonischen Material? Und welche Rolle spielen dabei Handwerk, Entwurf und neue Technologien?Di...
02/09/2026

Wie wird Farbe zum architektonischen Material? Und welche Rolle spielen dabei Handwerk, Entwurf und neue Technologien?

Diese Woche widmete sich die Summer School des Instituts für Konstruktives Entwerfen der ZHAW Winterthur genau diesen Fragen. Im Rahmen des Forschungsprojekts «Walz 4.0» beschäftigten sich Studierende mit Farbe und Handwerk – von historischen und zeitgenössischen Farbanwendungen bis hin zur konkreten Farbgestaltung eines Treppenhauses im Kompetenzzentrum von Keim-Farben in Thal.

Dabei kam auch die neu entwickelte Silikatfarbe «Lumaris» zum Einsatz, die unter anderem bei der Eröffnung des von Peter Zumthor entworfenen LACMA-Museums in Los Angeles verwendet wurde.

Diesen Samstag, 5. September 2026, werden die Ergebnisse der Studienwoche an der ZHAW Winterthur präsentiert. Am Nachmittag findet zudem das öffentliche Symposium «Farbräume gestalten» statt.

🎤 Mit:
• Stefanie Wettstein, Haus der Farbe
• Marius Fontana, Fontana & Fontana Werkstätten für Malerei
• Marc Loeliger, Loeliger Strub Architektur
• Moderation: Martin Tschanz

📅 Samstag, 5. September 2026, 14–18 Uhr
📍 ZHAW School of Engineering Winterthur, Blauer Saal MC E0.12, Tössfeldstrasse 11

Symposium «Farbräume gestalten» an der ZHAW Winterthur  «Lumaris» heisst sie. Manche kennen diese neue Farbe aus dem Fernsehen, konkret von der Eröffnung des LACMA-Museums in Los Angeles, das Peter Zumthor entworfen hat. Entwickelt wurde «Lumaris» von der Firma Keim-Farben, die seit Generat...

SAY 2025/26 in Zürich – Vernissage am 9. SeptemberWas macht gute Schweizer Architektur aus? Und welche Projekte überzeug...
01/09/2026

SAY 2025/26 in Zürich – Vernissage am 9. September

Was macht gute Schweizer Architektur aus? Und welche Projekte überzeugen am meisten?

Ab dem 10. September zeigt das Swiss Architecture Yearbook SAY 2025/26 im Architekturforum Zürich eine Auswahl aus 158 nominierten Projekten: 30 ausgewählte Projekte und vier besondere Erwähnungen.

Wer die Ausstellung besucht, wird selbst Teil einer grossen Jury: Aus allen Projekten lässt sich eine persönliche Auswahl treffen und mit den Ergebnissen der anderen Stationen vergleichen.

📍 Architekturforum Zürich, Zollstrasse 115, 8005 Zürich, 10.9.–24.10.2026
👉 Vernissage: 9.9.2026, 19 Uhr

🎙️ Vortragsabend & Debatte «Weiterbauen»: 22.10.2026, 19 Uhr
Mit Projektpräsentationen von Simon Schmidig (MSV architectes, Genf) und Pascal Müller (Müller Sigrist, Zürich) sowie anschliessender Diskussion.

Vorbeikommen, aktuelle Schweizer Architektur entdecken und mitentscheiden: Welche Projekte sind eure Favoriten?

Muss Architektur wirklich jeden Quadratmeter definieren?Für den Architekten Simon Durand liegt gerade im Unbestimmten ei...
28/08/2026

Muss Architektur wirklich jeden Quadratmeter definieren?

Für den Architekten Simon Durand liegt gerade im Unbestimmten ein grosses Potenzial: Räume, die nicht auf eine einzige Nutzung festgelegt sind, sondern Aneignung, Veränderung und unterschiedliche Formen des Wohnens ermöglichen.

In der Transformation einer geschützten Bauernhofanlage in Cottens wird diese Haltung sichtbar. Neben den beheizten Wohnräumen bleiben bewusst unbeheizte, geschützte Bereiche erhalten – mit Kamin, Billardtisch, Sofas oder Küchenspüle. Räume zwischen Innen und Aussen, die ganz selbstverständlich Teil des Alltags werden.

Dabei geht es um mehr als Raumgestaltung: Nachhaltigkeit bedeutet auch, nicht alles verändern zu müssen. Bestehendes weiterzudenken, Eingriffe zu reduzieren und Raum für das Ungeplante zu lassen.

Lesen Sie mehr über den Lausanner Architekt «Simond Durand» und sein Projekt im Artikel JAS Nr. 113: https://www.wbw.ch/de/online/jas-junge-architektur-schweiz/simon-durand.html

Portraitbild: Sophie Brasey

Le bureau Simon Durand architecte (1986) est une micro structure - 1 personne - créée en 2019 qui s’associe quasi systématiquement à d’autres bureaux pour développer ses projets. C’est une forme de travail stimulante, à la fois collective et individuelle.

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