Rückenwind

Rückenwind Eine Reise auf Bambus-Fahrräder um die Welt 🌍

Es gibt eine Sache, die uns egal wo auf dieser Welt verbindet… ein Lächeln 🙏🏼Meine Tour in Westafrika war mental echt ni...
21/02/2026

Es gibt eine Sache, die uns egal wo auf dieser Welt verbindet… ein Lächeln 🙏🏼

Meine Tour in Westafrika war mental echt nicht einfach für mich. Aber auch wenn ein ganzer Tag doof für mich lief und ich nicht aus der Negativschleife rausgefunden habe, so braucht es nur ein einziges Lachen und ich bin wieder im hier und jetzt!

So simple und so mächtig ist diese kleine Geste und sie kostet nichts. Lachen ist die internationalste Sprache und sobald ich Menschen lächeln sehe, weiß ich, dass ich hier sicher und willkommen bin - mehr brauche ich oft nicht zu wissen…

Viele solcher Dinge sind mir in den letzten Wochen wieder einmal bewusster geworden. Ab und zu dachte ich mir unterwegs „Warum machst du das eigentlich hier?!“, denn das Leben ist so viel komfortabler und einfacher Zuhause. Aber immer dann, wenn ich meine Komfortzone verlasse, wird mir wieder klarer, wo ich herkomme, was ich alles habe und wer ich bin.

IN 800 TAGEN UM DIE WELT – Über Freiheit, Glück und das, was bleibtWie viele von euch bereits wissen, gehe ich im März a...
15/02/2026

IN 800 TAGEN UM DIE WELT – Über Freiheit, Glück und das, was bleibt

Wie viele von euch bereits wissen, gehe ich im März auf Tour, um live von unseren Erlebnissen auf unserer Fahrradweltreise zu erzählen.
Jetzt stehen endlich auch die Termine und Orte fest.

Alle Termine findet ihr hier im Post.
Tickets und Anmeldung: www.linktr.ee/rueckenwind.reise
+++ Berlin am 10.3. ist schon ausgebucht!
Zusatztermin am 11.3. (Anmeldung über den Link ⬆️) +++

Ich freu mich sehr, einige von euch dort zu sehen 💛
Franzy

Kulturschock Afrika 🤯 - noch nie hat es mich in Sachen Reizüberflutung so zerlegt wie hier - zumindest in den ersten Tag...
07/02/2026

Kulturschock Afrika 🤯 - noch nie hat es mich in Sachen Reizüberflutung so zerlegt wie hier - zumindest in den ersten Tagen. Mittlerweile war ich schon in ein paar Ländern dieser Welt, aber hier ist es nochmal ganz anders in vielerlei Hinsicht!

Die Hauptstadt Liberias (Monrovia) war einfach zu chaotisch mit dem Rad - zu viele Eindrücke, zu viele Menschen, viel zu viel Aufmerksamkeit 👀 Meine Route, die ich mir rausgesuchte hatte, verläuft einmal quer durch den Regenwald im Nordwesten des Landes - vermutlich auch die abgelegenste „Straße“ die es hier gibt.

Im Wald hatte ich deutlich mehr Ruhe, ich bin auf einem kleinen Pfad immer von Siedlung zu Siedlung gefahren. Sobald ich aber dann ein Dorf erreicht hatte, haben mich ausschließlich verwunderte Augen angeschaut… „What’s up white man? What’s your mission?“ war immer die erste Frage! In den Dörfern wo ich geschlafen habe, meinten sie, dass ich der erste Weiße sei, der hier anhält.

Liberia ist ein englischsprachiges Land, aber in solchen Gebieten haben sie viele lokale Sprachen - Englisch konnte aber immer jemand, auch wenn der Akzent extrem schwer für mich zu verstehen ist.

Die Art und Weise, wie die Menschen im Wald leben, hat mich vorher unglaublich interessiert und jetzt nachdrücklich geprägt… Es ist ein hartes Leben und diesen Grad an Armut bin ich bisher auch noch nicht begegnet…

Dass die Wände der Häuser aus Erde bestehen oder die Dächer aus Blätter, ist völlig okay und finde ich sogar optisch sehr schön - aber dass sie dort wirklich zu kämpfen haben, um genug Essen für sich anzubauen oder aus einem dreckigen Fluss trinken müssen (weil der Brunnen seit Jahren kaputt ist), ist sehr heftig zu sehen…

Diese Geschichte zeige ich euch bald auf YouTube! Im März geht es los mit den Videos aus Afrika 🙌🏼

Für mich geht’s jetzt weiter nach Sierra Leone!
Bis bald 👋🏼

Ein paar weitere Impressionen aus Sokotra, Jemen. 🙏🏼
23/11/2025

Ein paar weitere Impressionen aus Sokotra, Jemen. 🙏🏼

Das war wild! 🔥 Meine erste Tour als Solo-Radreisender – und was für eine! Die Aufmerksamkeit, die ich hier auf Sokotra ...
22/11/2025

Das war wild! 🔥 Meine erste Tour als Solo-Radreisender – und was für eine! Die Aufmerksamkeit, die ich hier auf Sokotra bekommen habe, war größer als in jedem anderen Land der Weltumrundung. Fast in jedem Dorf, an dem ich vorbeifuhr, rannten mir die Kinder aufgeregt hinterher. Die Erwachsenen hatten Fragezeichen im Gesicht, warum ich keinen Guide habe, und haben mich oft zum Essen eingeladen. Die Sprachbarriere ist allerdings ganz schön hart. Die meisten sprechen Arabisch und Socotri, eine Sprache, die nicht einmal schriftlich verfasst ist.

Ich will aber gar nicht zu viel spoilern, da im Dezember und Januar die Videos zu Sokotra kommen und ich die Geschichte dort ausführlich erzähle. 😉

Ich freue mich auf die Videos 💪🏼

Was für eine wilde Achterbahnfahrt durch die USA, vor allem mental war es nicht immer einfach für mich. Das Alleine-Reis...
12/04/2025

Was für eine wilde Achterbahnfahrt durch die USA, vor allem mental war es nicht immer einfach für mich. Das Alleine-Reisen ist auf emotionaler Ebene etwas ganz anderes und ich bin froh um diese weitere Erfahrung, denn ich werde sie vielleicht bald brauchen. 👀

Ich glaube, viel erzählen muss ich nicht mehr... ihr habt in den letzten 3 Woche täglich bei meiner Tour zuschauen können. Ich habe auch in diesem Land tolle Menschen kennengelernt 🙏🏼 Meine Beine waren danach jedenfalls völlig blau und brauchen Urlaub. Aber das sollte kein Problem sein, denn wir gehen heute an Board des Schiffes, welches uns zurück nach Europa bringt.

Unser Zuhause, Familie, Freunde und eine uns bekannte Umgebung warten auf uns... Für die Allermeisten eine Selbstverständlichkeit, aber für uns nach über 2 Jahren eine Sache, auf die wir uns extrem freuen. Es wird Zeit diesen letzten Schritt der Weltumrundung zu vervollständigen 💪🏼

Ihr hört wieder von uns, wenn wir über den großen Teich geschippert sind 😁

Bis dahin 👋🏼

Die letzte Etappe durch Mexiko und was für eine… 😳 eine der wenigen Touren auf unserer Weltreise, die wir abbrechen muss...
17/03/2025

Die letzte Etappe durch Mexiko und was für eine… 😳 eine der wenigen Touren auf unserer Weltreise, die wir abbrechen mussten!

Wenn uns eine Stadt in Mexiko empfohlen wurde, dann war es immer Monterrey. Eingekesselt von hohen Bergen, welche auf dem Satellitenbild so seltsame Formen haben, wie wir sie noch nirgendwo gesehen haben. Und auf diesem Satellitenbild hat Hans eine kleine Schotterpiste entdeckt, die sich 130km durch die Berge von Satillio bis nach Monterrey schlängelt.

Dabei ging es eigentlich ganz gut los… Bis zum höchsten Punkt auf 2500m Höhe war es auch noch eine "normale" Schotterpiste und wie aus dem Nichts stand dort eine kleine hölzerne Hütte mit einer Dame, die frische Tacos für 0.60€ verkauft.

Die Taco-Frau meinte, dass es wohl einen Erdrutsch in 30-40km gegeben hat und wir keine Chance hätten, diesen zu umfahren. Eine sehr schlechte Nachricht, aber hier oben haben wir noch die Option umzukehren. Ab jetzt geht es 80km nur noch abwärts 🤔

Auf Google Maps sehen wir, dass es noch einen zweiten Weg gibt, welcher kurz vor dem Erdrutsch-Gebiet in ein anderes Tal abbiegt.
Wir gehen das Risiko ein und fahren weiter. Wir kommen an kleinen Bergdörfern vorbei und fragen überall nach, ob die Info mit dem anderen Weg stimmt. Das wird uns auch von vielen Befragten bestätigt… 👍🏼

Wir fahren weiter und es stellt sich ziemlich schnell heraus, dass der „Schotterweg“ ein ausgetrocknetes Flussbett mit losem Kies ist. Es sollte die mit Abstand schlechteste „Straße“ sein, auf der wir jemals unterwegs waren!
In den folgenden 3h auf Kies haben wir es nicht einmal eine Minute geschafft, durchgehend im Sattel zu bleiben. Es ging einfach nicht! Hans hat es zumindest immer wieder versucht zu fahren und ist ständig unfreiwillig von Bord gegangen (ist nichts passiert, weil wir super langsam waren). Und Franzy hat mit gleichzeitigem Schieben und Heulen ihre Multitasking-Fähigkeit unter Beweis gestellt. 😂

Aber davon mal abgesehen… diese Berge… dieses Tal!! So unglaublich schön… 😳
Riesige Felswände neben uns und nur ein paar Esel und vereinzelte Häuser waren zu sehen.
Gegen Abend erreichten wir erschöpft das letzte Mini-Dorf „Santa Cruz“ mit der Hoffnung, dass das Flussbett für uns jetzt aufhört und wir auf einem halbwegs befestigten Weg weiter fahren können.

Aber jetzt kommt der größte Witz…! Dieser besagte Weg, welcher auf Google Maps eingezeichnet ist und den wir uns von den Leuten, weiter oben im Tal, bestätigt lassen haben… den gibts gar nicht!!! Hää??? Wie konnte das denn passieren?? 🤯 Wir lassen auch noch unsere Drohne über dieses Tal fliegen und sehen nur ein enges Flussbett, welches steil den Berg hinauf geht.
Wir finden nach 20min Suche endlich Menschen, welche hier wohnen und diese meinten auch nur „Wie jetzt? Da gibts doch keinen Weg... Wer hat euch das denn erzählt?“ 😅

Tja… hier hocken wir also, umgeben von einer fantastischen Landschaft, aber keine Ahnung, was wir jetzt machen sollen… Weil den ganzen Weg zurück über das Flussbett, aber eben bergauf, ist einfach nicht möglich… Da müssten wir ja einen ganzen Tag durchschieben und es ist bereits 18 Uhr.

Aber mit wieder mal mehr Glück als Verstand finden wir tatsächlich eine herzliche Familie mit einem Pick-Up Truck, welche HEUTE ABEND den ganzen Weg zurück fahren will, wo wir hergekommen sind.
Einfach irre, wie sich das mal wieder ergeben hat… Wir schmeißen die Räder, Taschen und uns selbst auf die Ladefläche und los geht's! 🙏🏼

Am nächsten Tag sind wir dann über Umwege auf einer geteerten Straße bis nach Monterrey gefahren und auch dieser Weg war einfach nur fantastisch! Aber die Bilder sprechen für sich… 👀

Die Moral von der Geschicht'... Schicksal regelt immer 😂💪🏼

Noch nie auf dieser Reise fiel es uns so schwer, eine Route zu wählen wie dieses Mal.Mit der Fähre sind wir von der Baja...
09/03/2025

Noch nie auf dieser Reise fiel es uns so schwer, eine Route zu wählen wie dieses Mal.

Mit der Fähre sind wir von der Baja California nach Mazatlán gefahren und mussten uns dann entscheiden wo wir hin wollen. Seit Wochen schon hörten wir Warnungen über die Region Sinaloa: zu gefährlich, zu unberechenbar, gerade in letzter Zeit soll es vermehrt heikle Situationen gegeben haben. Für uns stand daher fest: Wir meiden die Berge und nehmen den sicheren Weg über Guadalajara Richtung Mexiko-Stadt.

Doch in Mazatlán angekommen, wollten wir die Lage nochmal mit den Menschen vor Ort besprechen. Alle schwärmten von der Strecke durch die Berge. Es soll eine der schönsten Straßen in Mexiko sein. Wir sollen das auf keinen Fall auslassen!

Also haben wir unsere Pläne erneut über den Haufen geworfen und uns auf in die Berge gemacht… mitten hinein ins berüchtigte „Goldene Dreieck“ des Kartells.

Am Abend in einem Restaurant trauten wir uns nochmal, uns über die Situation hier zu informieren. Die Tochter des Restaurantbesitzers schaute sich immer wieder um und sagte uns, wir sollen das Wort „Kartell“ hier auf keinen Fall nochmal erwähnen und warnte uns vor der Route die wir fahren wollten. Dann bot sie uns an, unser Zelt in ihrem Restaurant aufstellen, woanders sei es wohl zu gefährlich…

Hatten wir diesmal die falsche Entscheidung getroffen? Waren wir zu weit gegangen? Ist es wirklich zu gefährlich für uns?

Nach weiteren Gesprächen mit Leuten aus der Gegend haben wir uns entschieden weiterzufahren, aber mit wacherem Bewusstsein. Und es war die beste Entscheidung!

Die Straße schlängelte sich auf 2800 Meter hoch, durch eine beeindruckende Natur. Nach eineinhalb Monaten Wüste auf der Baja endlich wieder grüne Wälder, so viele bunte Vögel wie noch nie und so einige herzliche, hilfsbereite Menschen – ganz entgegen aller Warnungen.

Frohe Neues an alle! Die erste Etappe in Mexiko ist geschafft - 1500km und gefühlt 150 Tacos später sind wir in La Paz a...
03/01/2025

Frohe Neues an alle!

Die erste Etappe in Mexiko ist geschafft - 1500km und gefühlt 150 Tacos später sind wir in La Paz angekommen. Die Landschaft und Natur auf der Baja California sind besonders. Trockene und bergige Steppenlandschaften, ein paar wenige Dörfer, viele riesige Kakteen und nächtliches Kojotengeheule - das ist es, was wir momentan wahrnehmen.

Das einzig nervige sind die ganzen Dornen – überall sind sie, wenn man die Teerstraße verlässt. Fast jede Pflanze will unsere Reifen an den Kragen 😂 Ein paar Platten hatten wir jetzt schon, aber vermutlich überleben unsere Isomatten Mexico auch nicht... Es ist fast unmöglich immer alles am Boden zu erkennen.

Entlang der Straße sehen wir viele Fischadler nisten, aber auch Geier, Pelikane und sogar Roadrunner – das ist der Vogel aus dem Cartoon, den der Kojote immer fressen will. Einmal hatten wir morgens eine Spinne auf unserem Zelt gesehen, was vermutlich eine schwarze Witwe war. Von diesen sehr giftigen Spinnen gibt es hier so einige.

Unser Highlight war ein verlassener Bus, den wir zufällig genau zu Weihnachten am Strand entdeckt hatten. Wir haben dort einen halben Tag verbracht und im Bus geschlafen. Ein Heiligabend, den wir nicht mehr vergessen werden.

Ehrlicherweise hatten wir uns aber die Halbinsel spannender vorgestellt. Dafür, dass wir hier einen Monat unterwegs waren, gab es nicht ganz so viel Abwechslung. Oft haben wir tagelang nur Steppe gesehen. Und was Gebirge angeht, da hatten wir schon andere Kaliber auf dieser Weltreise. Menschliche Interaktionen sind hingegen für uns immer spannend, von denen es hier aber zu wenig gab, weil es eben sehr weniger Städte und Dörfer gibt. Die Mexikaner sind aber freundliche Menschen, die uns oft mit einem Lächeln begegnen.

Wir nehmen jetzt die Fähre nach Mazatlán und sind gespannt, was uns auf dem „Festland“ in Mexiko noch erwartet!

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