07/01/2026
⚠️ Castor-Transporte durch das : Warum das viele Menschen in Ahaus beunruhigt
In den kommenden Wochen könnte eine Entscheidung fallen, die für , das Münsterland und viele Orte entlang der Autobahnen erhebliche Folgen hat:
Das Verwaltungsgericht Berlin steht kurz davor, über einen gegen geplante Castor-Transporte von nach Ahaus zu entscheiden.
Was nüchtern nach Verwaltungsakt klingt, ist in der Realität ein echtes Sicherheitsrisiko.
🚚 Müll – mitten im Winter
Die geplanten Transporte sollen mitten im Winter stattfinden – also genau dann, wenn Glatteis, Schnee, Nebel und schlechte Sicht keine Ausnahme, sondern Alltag sind. Die Strecke führt über rund 170 Kilometer, unter anderem über die A2 mit einer großen Dauerbaustelle im Bereich Bottrop.
Schon früher wurden Wintertransporte dieser Art aus gutem Grund ausgeschlossen. Heute scheint dieses Risiko erneut billigend in Kauf genommen zu werden.
❗ Warum das so gefährlich ist
Kritiker:innen sprechen von einem unkalkulierbaren Risiko:
- marode Brücken
- enge Autobahn-Baustellen
- dichter Verkehr
- extreme Witterung
- zusätzliche Gefahren durch mögliche Störungen oder Unfälle
🧭 Proteste angekündigt
Unabhängig von der Gerichtsentscheidung formiert sich Widerstand:
Sonntag, 18. Januar, 14 Uhr: Sonntagsspaziergang am Rathaus in Ahaus
Samstag, 24. Januar, 11 Uhr: Demo am Autobahn-Rasthof Bottrop (A2)
Die Botschaft ist klar: soll nicht quer durchs Land gefahren werden, nur um ihn von einem ins nächste zu verschieben.
Die Sorge vieler Bürger:innen in Ahaus:
Ein einziger schwerer Unfall hätte Folgen, die niemand mehr kontrollieren kann.
Der Wunsch vieler Initiativen ist deshalb eindeutig:
👉 Der Atommüll soll dort bleiben, wo er ist, bis es ein wirklich sicheres Endlager gibt.
Foto: KI