19/02/2026
Team Rückwärts kommt mal wieder aus Sachsen. Unter Vorgaukelung angeblich alternativer Phantasie-Ziele und irgendwelcher Synchronitäten zwischen Ausbau Erzeugung und Ausbau Netz, reitet der sächsische Landesverband der CDU (wer denn auch sonst) auf dem Bundesparteitag absolut "technologieoffen" (Synonym für Entscheidungsschwäche) in den Sonnenuntergang. Und dabei die wohl finale Attacke gegen die Erneuerbaren. Der ideologisierte Grünenhass (Wahlkampf: Grün muss man Kurzhalten, das Bild mit dem Rasenmäher, ihr erinnert Euch) kennt keine intellektuelle Mindestflughöhe. Ich übersetze es mal: Der wählende Stammtisch findet Windräder hässlich und will Atom (natürlich nicht zuhause). Micha und die Bremserbande will diese Stimmen. Also macht man es wie folgt: Den Netzausbau auf Touren zu bringen, wäre echte Arbeit und das scheut man, weil man überhaupt keine Idee hat, wie das gehen könnte. Also bremst man ein, was Energiepreise drückt, Klima schützt und Bürgern und Kommunen Gestaltungsmöglichkeiten und Geld bringen könnte. Das sichert die Eigenmacht, denn man bleibt der Kassenwart bei Hofe. Und kann alles dirigieren über die "goldenen Zügel". Was man den Bürger:innen komplett verschweigt und stattdessen, ganz AfD-like, diese Wind- und Sonnendiktatur als linksgrünes Lügenmärchen verkauft. Das gibt zur Belohnung sicher gutes Spenden-Geld aus der Fossil-Lobby, ein Reiche-Lächeln und für Micha vielleicht mal nen richtigen Job im Bund. Irgendwann. Er, der von seinen Parteifreunden inzwischen respektlos Rumpelstilzchen genannt wird (wirklich nicht meine Erfindung), reitet dann doch lieber weiter AfD-Narrative. Weil es keinen mehr in seinem Umfeld gibt, der ihm ins Gewissen redet und ihm sagt, dass dies nicht der CDU, sondern nur den Rechtsaussen nützt. Abgeschirmte, kritikfreie Meinungsführung a la ZK der SED. Kein Witz. Und perfekt. Die AfD freut es. Die Fossilen jubeln. Die Klimafolgen und die Energiepreise werden maßlos sein. Aber man verdient als Stromkonzern eben kein Geld mit Energiewende in kommunaler Hand. Und an der Ladesäule braucht man auch keine günstige Konkurrenz vor Ort. Da muss man die Preise ebenfalls auf Abschreckung halten. Das schützt schließlich den Verbrenner. Und wenn es soweit ist, ist wieder irgendwer anders schuld. Das kann man ja 😉
PS: Heute zweimal geladen, TESLA Schnellader 250 KW - 0,25 Cent die kWh (6.30 EUR auf 100 km im Winterbetrieb) Und: Bummelsäule Stadtwerk XYZ im sächsischen Irgendwo - 0,69 Cent für 50 KW Ladeleistung. (hatte auch schon 0,79 bei 11 KW)
Möglich wäre: Schnelladen auf dem Land mit kommunalem Eigenstrom aus einem Regionalwerk für 0,35 Cent. Wobei die Kommune schon 5 Cent mitverdient...