SWR Kultur

SWR Kultur SWR Kultur. Impressum: http://www.swr.de/impressum
Datenschutz: https://www.swr.de/datenschutz Kultur neu entdecken. Von Kunst bis Konfetti.

Alles was inspiriert, berührt & worüber du vielleicht noch gar nicht nachgedacht hast.


Impressum:
Südwestrundfunk

Anstalt des öffentlichen Rechts
Neckarstraße 230
70190 Stuttgart
Telefon: 0711/929-0

Gesetzlicher Vertreter:
Kai Gniffke (Intendant)

SWR Kultur hören und gleichzeitig alle wichtigen Informationen zum Programm abrufen. Außerdem natürlich Podcasts und wei...
17/08/2026

SWR Kultur hören und gleichzeitig alle wichtigen Informationen zum Programm abrufen. Außerdem natürlich Podcasts und weitere Kulturinhalte aus der ganzen ARD Welt entdecken – all das könnt ihr bei SWR Kultur in der neuen ARD Sounds App.

Natürlich könnt ihr die „Musikstunde“, das „Forum“, „Das Wissen“ und andere beliebte SWR Kultur Sendereihen in der ARD Sounds App hören – wann immer ihr mögt. Außerdem gibt es hier alle Podcasts von SWR Kultur wie „Sprechen wir über Mord“, „Mein Mensch“ oder „Score Snacks“. Auch unsere Hörbücher klingen am besten in ARD Sounds.

Alle wichtigen Infos findet ihr hier: https://x.swr.de/s/swrkultursounds

Welchen Film verbindet ihr mit Robert De Niro?Robert De Niro wurde am 17. August 1943 in New York City geboren und wird ...
17/08/2026

Welchen Film verbindet ihr mit Robert De Niro?

Robert De Niro wurde am 17. August 1943 in New York City geboren und wird heute 83 Jahre alt. Der Schauspieler gehört zu den prägenden Gesichtern des amerikanischen Kinos. In den 1970er-Jahren gelang ihm sein internationaler Durchbruch. Mit Rollen in „Mean Streets“ und „Taxi Driver“ etablierte er sich als intensiver Charakterdarsteller. Für „Taxi Driver“ arbeitete De Niro tatsächlich als solcher und hatte eine offizielle Lizenz – Berichte sprechen von ungefähr einem Monat, teils mit Schichten bis zu 12 Stunden.

Seinen ersten Oscar erhielt De Niro 1975 als bester Nebendarsteller für „Der Pate II“, in dem er den jungen Vito Corleone verkörperte. 1981 folgte der zweite Oscar als bester Hauptdarsteller für „Wie ein wilder Stier“. Neben seinen legendären Mafia- und Gangsterfilmen wie „Goodfellas“ oder „Heat“, zeigte Robert De Niro auch immer wieder sein komödiantisches Talent, etwa in „Reine Nervensache“ oder „Meine Braut, ihr Vater und ich“. Seine Karriere erstreckt sich mittlerweile über mehr als fünf Jahrzehnte.

Welcher ist dein Lieblings-Reim?Vikram Seth hat mit „Golden Gate“ ein unzeitgemäßes Reimwunder vollbracht. Ein 300-seiti...
16/08/2026

Welcher ist dein Lieblings-Reim?

Vikram Seth hat mit „Golden Gate“ ein unzeitgemäßes Reimwunder vollbracht. Ein 300-seitiger Versroman! Übersetzer Christophe Fricker steht ihm sprachspielerisch in nichts nach.

Der in Kalkutta geborene Vikram Seth lebte in den Achtzigern als Wirtschaftsstudent in San Francisco – und stolperte dort eines Tages über eine Ausgabe von Alexander Puschkins berühmtem „Eugen Onegin“. Dieser Versroman inspirierte ihn. Wie bei einem Sonett besteht bei Puschkin jede Strophe aus vierzehn Zeilen.

A - B - A - B - C- C - D - D - E - F - F- E - G - G – so lautet das traditionelle Reimschema, das Seth im Windschatten Puschkins über mehr als 300 Seiten in „Golden Gate“ durchhält. Nicht nur Vikram Seth wahrt die Form, auch sein Übersetzer Christophe Fricker.

Denn jene verspielten, mit kuriosen Reimen und fantasievollen Satzstellungen improvisierenden Verse von Vikram Seth ins Deutsche zu bringen, muss eine titanische Arbeit gewesen sein.

Mehr zum Buch „Golden Gate“ findet ihr hier: https://x.swr.de/s/goldengate

Wer ist euer Lieblings-Vampir auf der Kinoleinwand?Bela Lugosi ist Dracula. So häufig wie kein anderer hat der gebürtige...
16/08/2026

Wer ist euer Lieblings-Vampir auf der Kinoleinwand?

Bela Lugosi ist Dracula. So häufig wie kein anderer hat der gebürtige Ungar den berühmten Vampir aus Transsilvanien auf den Bühnen des Broadway gespielt. Sein rollendes „R“ und sein durchdringender Blick wurden sein Markenzeichen.

Bela Lugosi wurde am 20. Oktober 1882 als Béla Ferenc Dezső Blaskó in Lugos im damaligen Ungarn (heute Lugoj, Rumänien) geboren. Schon als Jugendlicher wandte er sich dem Theater zu und spielte zunächst kleinere Rollen auf ungarischen Bühnen. Nach dem Ersten Weltkrieg emigrierte er, gelangte über Umwege in die USA und ließ sich in Hollywood nieder. International berühmt wurde Lugosi durch seine Verkörperung des Grafen Dracula, zuerst auf der Bühne und dann im gleichnamigen Film von 1931, der ihn zum Inbegriff des eleganten, unheimlichen Vampirs machte.

Béla Lugosi starb am 16. August 1956 in Los Angeles an einem Herzanfall.

Hinweis der Redaktion: Im Zitat spricht Lorena Jedal vom Mittelalter. Das ist jedoch historisch nicht korrekt, da die so...
15/08/2026

Hinweis der Redaktion: Im Zitat spricht Lorena Jedal vom Mittelalter. Das ist jedoch historisch nicht korrekt, da die sogenannten Hexenprozesse überwiegend ein Phänomen der Neuzeit waren.

Hexenverfolgung gehört in Europa heute zum Glück zur Vergangenheit. In Teilen Süd- und Mittelamerikas, Afrikas und Asiens werden starke Frauen heute noch als „Hexen“ ausgegrenzt, gefoltert oder sogar getötet. So auch in Papua-Neuguinea.

Am 10. August erinnert die Welt an die Opfer von Hexenverfolgung. Auslöser für die Einführung des Aktionstages war ein Fall in Papua-Neuguinea im Jahr 2012, den die Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal miterlebt hat. Vierzig Jahre lebte sie in dem Land und setzte sich für Betroffene ein, die als Hexe beschuldigt werden. Die Frau hieß Christina Pakuma und ihr Martyrium war Anlass dafür, den 10. August zum Aktionstag zu machen.

Hexenverfolgung richte sich dort häufig gegen Menschen, die aus traditionellen Rollen ausbrechen, sagt Lorena Jenal. Am meisten gefährdet seien starke Frauen wie Christina Pakuma: die wüssten, was sie wollen, die mit einem gesunden Selbstwert aufträten, Geschäfte machten, einen Beruf ergriffen.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: https://x.swr.de/s/hexenwahnheute

Matthias Claudius wurde am 15. August 1740 im holsteinischen Reinfeld geboren, als Sohn eines Pastors im Umfeld der nord...
15/08/2026

Matthias Claudius wurde am 15. August 1740 im holsteinischen Reinfeld geboren, als Sohn eines Pastors im Umfeld der norddeutschen Aufklärung und Frühklassik. Er arbeitete zunächst als Schreiber und Journalist. Einprägsam wurde sein Name vor allem durch seine Tätigkeit als Redakteur des „Wandsbecker Bothen“, einer Zeitung, die Claudius ab 1771 in Wandsbek leitete. Dort veröffentlichte er neben Artikeln auch Gedichte, Prosastücke und religiös-philosophische Betrachtungen, die ihn zu einer wichtigen Stimme des empfindsamen Bürgertums machten.

Seine Lyrik, etwa das „Abendlied“, verband einfache Sprache mit religiöser Innigkeit und wurde zu einem festen Bestandteil des deutschsprachigen Liedguts. Seit 1788 lebte er überwiegend in Hamburg, wo er als Übersetzer und freier Schriftsteller arbeitete und mit seiner großen Familie in vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen lebte. Er starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.

Welches Asterix-Abenteuer ist euer Favorit?Gemeinsam mit dem Zeichner Albert Uderzo schuf der französische Autor René Go...
14/08/2026

Welches Asterix-Abenteuer ist euer Favorit?

Gemeinsam mit dem Zeichner Albert Uderzo schuf der französische Autor René Goscinny 1959 die Comicreihe, deren Wortwitz, Anspielungen und liebevoll gezeichnete Figuren bis heute Generationen von Leserinnen und Lesern begeistern.

Geboren wurde Goscinny am 14. August 1926 in Paris als Sohn einer jüdischen Familie mit osteuropäischen Wurzeln. Mit zwei Jahren zog er mit seiner Familie nach Buenos Aires, wo er aufwuchs. Nach der Schule versuchte er zunächst, als Zeichner Fuß zu fassen. In New York wandte er sich unter anderem an die Walt-Disney-Studios – ohne Erfolg. Stattdessen entdeckte er sein Talent als Geschichtenerzähler und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Comicautoren Europas.

Gemeinsam mit Albert Uderzo erfand Goscinny schließlich Asterix und Obelix. Die erste Geschichte erschien 1959 in der neu gegründeten französischen Zeitschrift Pilote. Was als Abenteuer eines kleinen gallischen Dorfes begann, entwickelte sich zu einem weltweiten Erfolg: Die Asterix-Bände wurden in mehr als 100 Sprachen und Dialekte übersetzt und zählen zu den erfolgreichsten Comicreihen der Geschichte.

Doch Goscinny prägte weit mehr als Asterix. Er schrieb unter anderem Geschichten für „Lucky Luke“, entwickelte mit Jean-Jacques Sempé „Der kleine Nick“ und schuf gemeinsam mit Jean Tabary die Reihe „Isnogud“. Sein feiner Humor, seine Sprachspiele und seine satirischen Anspielungen machten ihn zu einem der einflussreichsten Comicautoren des 20. Jahrhunderts.

René Goscinny wäre heute 100 Jahre alt geworden. Er starb am 5. November 1977 im Alter von nur 51 Jahren in Paris.

Welches Werk von Bertolt Brecht hat euch besonders beeindruckt?Kaum ein Dramatiker hat das Theater des 20. Jahrhunderts ...
14/08/2026

Welches Werk von Bertolt Brecht hat euch besonders beeindruckt?

Kaum ein Dramatiker hat das Theater des 20. Jahrhunderts so geprägt wie Bertolt Brecht. Mit Stücken wie „Die Dreigroschenoper“, „Mutter Courage und ihre Kinder“ oder „Der gute Mensch von Sezuan“ stellte er gesellschaftliche Fragen in den Mittelpunkt – und revolutionierte gleichzeitig die Art, wie Theater erzählt wird.

Sein sogenanntes episches Theater entstand dabei nicht im Alleingang. Wichtige Impulse kamen unter anderem vom politischen Theater Erwin Piscators, an dessen Bühne Brecht Ende der 1920er-Jahre mitarbeitete. Auch Künstler:innen und Mitarbeitende wie Elisabeth Hauptmann, Kurt Weill, Hanns Eisler oder später seine Ehefrau, Helene Weigel, prägten seine Theaterarbeit. Besonders die Musik bekam eine neue Funktion: Lieder sollten eine Handlung nicht einfach emotional begleiten, sondern sie unterbrechen, kommentieren und das Publikum zum Nachdenken bringen.

Brecht wollte verhindern, dass Zuschauer völlig in der Illusion einer Geschichte aufgehen. Mit dem sogenannten Verfremdungseffekt sollten vertraute Situationen plötzlich fremd erscheinen – und dadurch hinterfragbar werden. Das Publikum sollte gesellschaftliche Zustände nicht als selbstverständlich hinnehmen, sondern erkennen: Immerhin sind sie von Menschen gemacht und deshalb auch veränderbar.

Brechts eigenes Leben war von den politischen Umbrüchen seiner Zeit geprägt. Einen Tag nach dem Reichstagsbrand floh er am 28. Februar 1933 aus Deutschland. Über Prag, Wien und Zürich gelangte er zunächst nach Dänemark, später nach Schweden und Finnland und schließlich in die USA. 1948 kehrte er nach Deutschland zurück. Ein Jahr später gründete er gemeinsam mit Helene Weigel in Ost-Berlin das Berliner Ensemble. Weigel wurde dessen Intendantin, Brecht übernahm die künstlerische Leitung. Seine Theaterarbeit war dabei immer auch Teamarbeit. Das Berliner Ensemble entwickelte Brechts Ideen weiter – und machte seine Theaterästhetik international bekannt.

Bertolt Brecht verstarb heute vor 70 Jahren, am 14. August 1956, im Alter von 58 Jahren in Berlin. Seine Theaterkonzepte werden bis heute weltweit gelehrt, seine Stücke auf Bühnen immer wieder neu interpretiert. So ist beispielsweise Brechts „Dreigroschenoper“ aktuell als Open-Air in der Südpfalz zu sehen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: https://x.swr.de/s/dreigroschenoper

Wusstet ihr, wer hinter R2-D2 steckte? Kenny Baker, geboren am 24. August 1934 in Birmingham, begann seine Karriere bere...
13/08/2026

Wusstet ihr, wer hinter R2-D2 steckte?

Kenny Baker, geboren am 24. August 1934 in Birmingham, begann seine Karriere bereits im Alter von 16 Jahren als Entertainer. Er sammelte Erfahrungen als Clown und Ansager in einem Zirkus, trat in Varieté-Shows auf und tourte später mit dem Comedy-Musik-Duo „The Mini-Tones“ international.

Seine bekannteste Rolle übernahm Baker 1977 in „Star Wars“. Er verkörperte R2-D2, den ikonischen Droiden, in insgesamt sechs Filmen der Reihe. Seine Darstellung verlieh der Figur, die keine Sprache nutzt, eine unverwechselbare Präsenz. Neben „Star Wars“ wirkte Baker auch in Filmen wie „Time Bandits“, „The Elephant Man“, „Flash Gordon“ und „Willow“ mit.

Neben der Schauspielerei war Kenny Baker auch in den Bereichen Musik und Comedy aktiv. Er betonte, dass es die menschliche Komponente war, die die Figur R2-D2 für das Publikum greifbar und lebendig machte.

Heute, am 13. August, vor 10 Jahren starb Kenny Baker im Alter von 81 Jahren.

Am 13. August starten in Karlsruhe wieder die Schlosslichtspiele. Unter einem jährlich wechselnden Motto wird das Karlsr...
13/08/2026

Am 13. August starten in Karlsruhe wieder die Schlosslichtspiele. Unter einem jährlich wechselnden Motto wird das Karlsruher Schloss einen Monat lang zur Projektionsfläche. Anlässlich des 200. Todestags von Architekt Friedrich Weinbrenner finden die Schlosslichtspiele dieses Jahr unter dem Motto „Lightyard Stories: Visionen urbaner Lebensräume“. Beginn ist immer nach Sonnenuntergang, die Zeiten variieren im Laufe des Sommer deshalb etwas. Der Eintritt ist kostenlos.

Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Adresse

Hans-Bredow-Straße
Baden-Baden
76522

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von SWR Kultur erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen