23/05/2026
Die meisten Menschen glauben, erfolgreiche Geldanlage sei ein Spiel für Genies. Für Menschen, die den Markt perfekt timen, die nächsten großen Aktien erkennen oder besonders clevere Strategien entwickeln.
Doch vielleicht ist genau das der Denkfehler.
Der Physiker Simon Ramo stellte bereits in den 1970er Jahren fest, dass Amateurtennis nicht durch spektakuläre Punkte gewonnen wird, sondern dadurch, weniger Fehler zu machen als der Gegner.
Der Investor Charles Ellis übertrug dieses Prinzip später auf die Börse. Seine These: Für die meisten Anleger ist Investieren ein „Loser’s Game“.
Das bedeutet:
Langfristiger Erfolg entsteht oft nicht durch außergewöhnliche Entscheidungen, sondern durch das konsequente Vermeiden vermeidbarer Fehler.
Keine hektischen Käufe.
Kein Market Timing.
Keine unnötigen Risiken.
Keine hohen Kosten.
Stattdessen:
Geduld, Disziplin, Diversifikation und langfristiges Denken.
Denn häufig reicht es völlig aus, einfach lange genug im Spiel zu bleiben.
Jetzt im Podcast Das liebe Geld, Folge 147 Das Spiel der Verlierer: Warum erfolgreiche Geldanlage oft viel unspektakulärer ist, als Social Media glauben macht und weshalb genau darin ihre Stärke liegt.