10/08/2026
»Gedicht, Protokoll, Filmskript, Computerspiel und Programmcode: ›Halbwertszeit der Kühe‹ führt von den Sümpfen Polissjas und dem jüdischen Leben am Prypjat im frühen 20. Jahrhundert über die Sperrzone von Tschnornobyl bis zum Krieg in der Ukraine. Zoltán Lesi erzählt mit poetischer Genauigkeit, dokumentarischer Kraft und groteskem Humor über einen Ort, der sich einer einzigen Wirklichkeit entzieht. Ein überraschender und zugleich berührender Band über Erinnerung, Verwandlung und Überleben.« — Yevgeniy Breyger
Zoltán Lesis ›Halbwertszeit der Kühe‹ führt in drei Langgedichten nach Tschornobyl, lässt Tiere, Liquidatoren, Kinder und digitale Avatare zu Wort kommen und entwirft so nicht allein den Schauplatz einer Katastrophe, sondern eine Landschaft aus Erinnerungen, Stimmen, Spuren, in der Märchen und Gebete, Technik und Natur sowie Imagination und Realität einander begegnen.
Zoltán Lesi – ›Halbwertszeit der Kühe‹
R33
Rohstoff Literatur
Cover & Fotocollagen: Manuela Picallo Gil
katastrophe