27/03/2026
Herzlichen Glückwunsch zur Shortlist! 🎉
»Über nichts schreiben, als was meine Augen sehen. Tagebuch aus dem besetzten Warschau 1939 bis 1944« von Aurelia Wyleżyńska, in der deutschen Übersetzung von Bernhard Hartmann, steht in der Kategorie Übersetzung auf der Shortlist des Karl-Dedecius-Preis 2026!
Die Nominierung wurde im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 20. März 2026 bekannt gegeben 🎉
Vom Überfall Hitlers erfährt Aurelia Wyleżyńska im malerischen Südosten Polens. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verlassen, kehrt die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag streift sie von nun an durch die besetzte Stadt und hält ihre Eindrücke fest, frei von Schwarz-Weiß-Denken, furchtlos und bildhaft: die Helme gefallener Soldaten, die Ghettoisierung der Warschauer Juden, die flehenden Hände eines toten Jungen, das Selbstbild der deutschen Besatzer, die tröstende Wirkung eines Stücks Schokolade. Sie stirbt in den ersten Tagen des Warschauer Aufstands im Herbst 1944 und hinterlässt ein Zeugnis von großem historischen und literarischen Wert.
Ein starkes Zeichen für literarische Vermittlung und ein beeindruckendes Zeugnis aus der Zeit der deutschen Besatzung. Wir gratulieren herzlich und drücken die Daumen!📚