Museumsjournal

Museumsjournal Das Magazin der Berliner Museumslandschaft seit 1987. Ein Service von

Das Museumsjournal führt durch eine der bedeutendsten Museumslandschaften der Welt. Mit Berichten aus allen Museen, Schlössern, Gedenkstätten und Sammlungen in Berlin und Potsdam gibt es kenntnisreich und umfassend Auskunft über Museums- und Kunstschätze in der Region. Informationen aus erster Hand über kommende Sonderausstellungen und Projekte, über Bestände, Neuerwerbungen und Forschungen in den

Museen laden die Leser zu aufschlussreichen Entdeckungsreisen ein. Kunst- und Kulturgeschichte wird anhand von Schwerpunktthemen erhellt, Beiträge zu Museumspolitik und -alltag sowie Porträts von Museumsleuten ergänzen das Themenspektrum. Der umfangreiche Kalender verzeichnet eine Vielzahl von Museen mit ihren Sonderausstellungen und Adressen. Das Museumsjournal erscheint vierteljährlich (Januar, April, Juli, Oktober) zum Preis von 8,50 € und ist in Berliner Museen, im Buchhandel und im Podewil (Klosterstraße 68, 10179 Berlin) erhältlich. Das Museumsjournal ist eine Publikation von Kulturprojekte Berlin und den Berliner Museen.

Mehr als Bewegung 🎨 – Emilio Vedova Zeit in Berlin In den Jahren 1963 bis 1965 wurde Berlin für Emilio Vedova zum Resona...
15/01/2026

Mehr als Bewegung 🎨 – Emilio Vedova Zeit in Berlin

In den Jahren 1963 bis 1965 wurde Berlin für Emilio Vedova zum Resonanzraum politischer und künstlerischer Auseinandersetzung. Die Stadt, geprägt vom Kalten Krieg und NS-Vergangenheit, gesellschaftlichen Spannungen, und dennoch voller kultureller Energie, hinterließ tiefe Spuren in seinem Schaffen.

Die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem richtet den Blick auf Vedovas Berliner Jahre – eine Phase radikaler Experimente. In dem ehemaligen Staatsatelier Arno Brekers entwickelte der Künstler die »Plurimi«: bewegliche Bildtafeln, die Malerei in den Raum erweitern und feste Perspektiven auflösen. Bewegung wird hier nicht zum Selbstzweck, sondern zum Ausdruck.

Im Zentrum steht das »Absurde Berliner Tagebuch«, Vedovas malerisches Protokoll seiner Erfahrungen in der geteilten Stadt, ergänzt durch selten gezeigte Arbeiten, Collagen und Grafiken. Als »Hommage à Dada« knüpfen sie an die Berliner Avantgarden an und setzen zugleich ein klares Zeichen gegen politische Erstarrung und ideologische Gewalt.

Chronologisch und thematisch angelegt, lädt die Ausstellung dazu ein, Vedovas Werk neu zu lesen – als leidenschaftliches Plädoyer für Freiheit, kritisches Denken und künstlerische Unabhängigkeit.

🖼️ Den ganzen Artikel gibt es im Museumsjournal 1/26

Im Abo für 27,60 € / Jahr oder für 8,50 € im Einzelverkauf auf https://brnw.ch/21wZ7dm (Link in Bio)



📅 Emilio Vedova – Mehr als Bewegung um ihrer selbst willen

Noch zu sehen bis zum 8. März 2026

📍 Kunsthaus Dahlem ()

✍️ Text: Dorothea Schöne, Kuratorin

Abb.: Emilio Vedova bei der Vorbereitung eines Plurimo in seinem Atelier in Berlin Dahlem (Fotograf*in unbekannt) |
(Studio per Plurimo [Study for Plurimo]), 1963-64, Foto: Vittorio Pavan, Venice © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venice |
Berliner '64 – Plurimo, 1964, Foto: Vittorio Pavan, Venice © Fondazione Emilio e Annabianca Vedova, Venice

Raoul Hausmann 🔊👁️ – Dada als Haltung, Provokation als LebensformAls Motor des Berliner Dada sprengte Raoul Hausmann nac...
13/01/2026

Raoul Hausmann 🔊👁️ – Dada als Haltung, Provokation als Lebensform

Als Motor des Berliner Dada sprengte Raoul Hausmann nach dem Ersten Weltkrieg nicht nur Kunstformen, sondern Denkgewohnheiten. Die große Retrospektive in der Berlinischen Galerie () zeigt Hausmann als radikalen Erfinder, visionären Grenzgänger und kompromisslosen Störfaktor.
Rund 200 Arbeiten führen durch Malerei, Collage, Fotografie, Lautgedichte und Performances – von expressionistischen Anfängen über die dadaistische Anti-Kunst bis zu den späten, oft übersehenen abstrakten Werken. Hausmann zerlegt Sprache zu Klang, Bilder zu Montagen und Wahrnehmung zu einem synästhetischen Erlebnis.
Ikonen wie der »Mechanische Kopf«, Lautgedichte wie »fmsbw« oder die Collage »ABCD« treffen auf überraschend stille Fotografien des Alltäglichen: schäumendes Spülwasser, zerwühlte Betten, nackte Haut. Wahrnehmung wird hier Berührung – Sehen wird taktil.
Die Ausstellung macht deutlich: Dada ist kein Stil, sondern eine Haltung. Eine, die Unruhe stiftet, Grenzen verschiebt und bis in die Gegenwart wirkt.

📅 Raoul Hausmann: Vision. Provokation. Dada.
bis 16. März 2026
📍 Berlinische Galerie, Berlin ()
✍️Rezension: Anne Haun-Efremides

👉 Den ganzen Artikel jetzt im Museumsjournal 1/26.

Im Abo für 27,60 €/Jahr oder einzeln für 8,50 € auf www.museumsjournal.berlin

09/01/2026

Heute noch, morgen schon 🎬 – filmische Blicke auf ein Berlin im Umbruch
Zwischen Aufbruch und Verlust, Hoffnung und Verunsicherung: Berlin um 1990 war ein Ort radikaler Veränderung. Die Ausstellung »Heute noch, morgen schon« im Museum Nikolaikirche fasst diese widersprüchliche Zeit mit filmischen Perspektiven, jenseits der bekannten Bilder, in den Blick.
Dokumentarische und künstlerische Kurzfilme, sowie Film- und Fernsehausschnitte aus den Jahren 1982 bis 2024 eröffnen seltene Einblicke in den gesellschaftlichen Wandel rund um die Deutsche Wiedervereinigung. In einer bewusst roh belassenen Gerüstlandschaft verteilt sich das mehrstündige Filmmaterial auf große Monitore – ein Parcours durch Erinnerung, Erfahrung und Geschichte.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Stimmen und verdrängte Erzählungen: Erfahrungen von Selbstermächtigung und Freiheitsgewinn treffen auf Arbeitslosigkeit, Verunsicherung und rassistische Gewalt. Die Filme fragen danach, was der Umbruch für die Menschen bedeutete, die nicht zur dominanten Erzählung gehören – etwa für Berliner*innen mit Migrationsgeschichte.

Mit 25 Filmen und Filmen in Ausschnitten lädt die Ausstellung dazu ein, Erinnerungen neu zu verknüpfen oder die jüngste Geschichte Berlins erstmals zu entdecken.

📅 »Heute noch, morgen schon« Filmische Perspektiven auf Berlin um 1990
Noch zu sehen bis zum 6. April
📍 Museum Nikolaikirche, Berlin ()
✍️Text: Suy Lan Hopmann, Elke Neumann, Florian Wüst, Kurator*innen der Ausstellung

🖼️ Den ganzen Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe des Museumsjournal 1/26
Im Abo für nur 27,60 €/ Jahr oder im Einzelverkauf für 8,50 € auf www.museumsjournal.berlin (Link in Bio).

Wahrnehmung im Farbenrausch: Die Welt neu sehen mit Karl Schmidt-Rottluff.»Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden...
06/01/2026

Wahrnehmung im Farbenrausch: Die Welt neu sehen mit Karl Schmidt-Rottluff.
»Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden«, schrieb Karl Schmidt-Rottluff 1951 in einem Brief an seinen Freund, den Maler Erwin Hinrichs. Ein Leitmotiv, das fast sieben Jahrzehnte lang seine Kunst befeuerte. Das Brücke-Museum feiert nun das wegweisende Werk des Brücke-Mitbegründers in einer großangelegten Einzelausstellung.

Es ist ein biografischer Rundgang durch ein Leben voller Umbrüche: Von der Gründung der revolutionären Künstlergruppe »Brücke« 1905 in Dresden, über die Sommer, die er stets am Wasser verbrachte, bis hin zum Berufsverbot während der NS-Zeit und sein Schaffen bis ins hohe Alter. Schmidt-Rottluffs Bilder entstanden aus der »unerklärlichen Sehnsucht, das zu fassen, was ich sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden.«

Heute bewahrt das Brücke-Museum die größte Sammlung zu Schmidt-Rottluff und ist zudem Sitz der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, in deren Auftrag derzeit an einer Neufassung des Gemälde-Werkverzeichnisses des Künstlers gearbeitet wird. Im Zuge der großen Sammlungsschau werden auch Einblicke in diese Forschungsarbeit gegeben.

📅 „Immer wieder muss die Welt neu gesehen werden“ – Malerei von Karl Schmidt-Rottluff. Noch bis zum 15. Februar 2026

📍im Brücke-Museum ()

✍️Text: Luna Weis, Assistenzkuratorin und Projektleitung

Den ganzen Artikel gibt es als exklusive Leseprobe auf www.museumsjournal.berlin (Link in Bio)
Das neue Museumsjournal 1/26. Im Abo für 27,60€ oder einzeln für 8,50€.

Abb.: Karl Schmidt-Rottluff »Fischerbucht«, 1937 | Karl Schmidt-Rottluff »Im Atelier«, 1950 | Karl Schmidt-Rottluff »Bildnis R.S. «, 1915 Brücke-Museum, Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung und Ernst von Siemens Kunststiftung, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

»Internationale Zusammenarbeit braucht starke Strukturen.« Mit der Agentur für Internationale Museumskooperation entsteh...
01/01/2026

»Internationale Zusammenarbeit braucht starke Strukturen.«

Mit der Agentur für Internationale Museumskooperation entsteht in Berlin eine neue zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Museumsarbeit. Als Teil der Auswärtigen Kulturpolitik will sie den internationalen Austausch stärken und deutsche Museen weltweit besser vernetzen.

In der Rubrik »3 Fragen an…« spricht Silke Krummel, Geschäftsführerin und Sprecherin, über die Idee hinter der Agentur, ihre Aufgaben als Dienstleisterin für Museumsfachleute – und darüber, warum internationale Kooperationen gerade in Krisenzeiten so wichtig sind.

Drei Fragen, drei Antworten – über globale Netzwerke, kulturelle Verantwortung und neue Wege der Zusammenarbeit im Museumsbereich.

Die kompletten Antworten findet ihr im aktuellen Heft 01/2026.

📚 Jetzt in jeder Ausgabe des Museumsjournals die Rubrik »3 Fragen an... « entdecken. Das Museumsjournal erhaltet ihr im Abo für nur 27,60 € / Jahr oder im Einzelverkauf auf https://brnw.ch/21wYLlD (Link in Bio).

Ein leeres Museum regt zum Träumen an: Es lässt uns vorstellen, was Kunst, Begegnung und Erlebnis in Zukunft sein könnte...
29/12/2025

Ein leeres Museum regt zum Träumen an: Es lässt uns vorstellen, was Kunst, Begegnung und Erlebnis in Zukunft sein könnten. Wird Berlin Modern ein Ort des Spektakels, der Experimente, der Begegnungen – jenseits traditioneller Gemälde und Ausstellungen? Oder bleiben wir beim Alten: fixe Öffnungszeiten, teurer Eintritt, Museumscafé und Shop wie immer?
Eins ist klar: Architektur allein macht ein Museum nicht zur Ikone. Visionäre Ideen, Mut und die Bereitschaft, die Grenzen zwischen Hoch- und Populärkultur, zwischen Ausstellung und Erlebnis zu verschieben, sind entscheidend.

🎨 Visionen für Museen, die überraschen und inspirieren – die ganze Kolumne von Paolo Stolpmann in der aktuellen Ausgabe.

23/12/2025

OUT NOW – Museumsjournal 01/2026 – Januar – Februar – März

Frisch aufgeschlagen, so kurz vor Weihnachten – unter anderem diese Themen prägen unsere erste Ausgabe des Jahres:

PANORAMA
Provokateur mit allen Sinnen: Raoul Hausmann in der Berlinischen Galerie.

INTERVIEW
»Wir wollen die Welt retten«: Im Interview mit Johannes Vogel, dem Generaldirektor des Museum für Naturkunde Berlin, sprechen wir über Wissenschaftsskepsis und Artensterben. Warum blickt er trotzdem optimistisch in die Zukunft?

FOKUS
Jubiläum! 30 Jahre Hamburger Bahnhof: Die Nationalgalerie der Gegenwart feiert ihr Bestehen – Anlass für einen Rückblick auf die bewegte Geschichte und ihre Bedeutung.

AUSSTELLUNGEN
Ein Blick auf neu eröffnete Sonderausstellungen: Schlüsselwerke des deutschen Impressionismus im Museum Barberini, eine große Werkschau des Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff im Brücke-Museum, eine ungewöhnliche Hommage an den Schleim im Medizinhistorischen Museum, sowie die Rätsel der jungsteinzeitlichen Tempelanlage Göbeklitepe in der James-Simon-Galerie.

EINBLICKE
Familie in all ihren Facetten: Das erste institutionsübergreifende Jahresprogramm im Humboldt Forum widmet sich der Vielfalt familiärer Lebensformen.

🖼️ Im Abo für nur 27,60 €/ Jahr oder im Einzelverkauf für 8,50 € auf www.museumsjournal.berlin

Cover Bild: Ohne Titel, Fotograf*in unbekannt. (Raoul Hausmann, »Mechanischer Kopf. Der Geist unserer Zeit«), um 1920 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025. Repro: Berlinische Galerie/Anja Elisabeth Witte

Neue Ausgabe – neue Perspektiven – Museumsjournal 01/2026 Im Fokus unserer ersten Ausgabe im Jahr 2026 steht das Jubiläu...
22/12/2025

Neue Ausgabe – neue Perspektiven – Museumsjournal 01/2026

Im Fokus unserer ersten Ausgabe im Jahr 2026 steht das Jubiläum des Hamburger Bahnhofs – Nationalgalerie der Gegenwart . 30 Jahre nach seiner Eröffnung blicken wir auf Geschichte, Gegenwart und Bedeutung des Hauses für die zeitgenössische Kunst in Berlin.

Im Interview spricht Johannes Vogel, Generaldirektor des Museum für Naturkunde, über das Museum als Forschungsinstitution und Katalysator gesellschaftlicher Veränderungen – und warum er optimistisch in die Zukunft blickt.

Die Tagesreise führt nach Schwerin, wo das Staatliche Museum nach vierjähriger Sanierung glanzvoll wiedereröffnet wurde.

Darüber hinaus richtet sich unser Blick auf folgende Sonderausstellungen: Schlüsselwerke des deutschen Impressionismus im Museums Barberini, eine umfassende Werkschau des Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff im Brücke Museum, sowie thematisch ungewöhnliche Ausstellungen wie die Hommage an den Schleim im Medizinhistorischen Museum der Charité.

Außerdem berichten Kurator*innen und Museumsmitarbeitende über diese Ausstellungen:

📍 Politische Realität und spielerische Fiktion: Cold War Games im Aliierten Museum

📍 Gewalt, Verlust und Widerstand in den Installationen von Lesia Vasylchenko im Schinkel Pavillon

📍 Sheung Yiu über neue Bildtechnologien und Wahrnehmung im C/O Berlin

📍 Rhythmische Arithmetik: Horst Bartnig im Mies van der Rode Haus

📍 Apropos 𝓈𝑒𝓍 – Wie Worte, Bilder und Normen und Verständnis formen im Museum für Kommunikation

📍 Sehnsuchtsort Brandenburg. Landschaftsimpressionen von Theo von Brockhusen im Potsdam Museum

📍 Ostdeutsche Gegenwart: Fotografien von Sophie Kirchner und Philipp Baumgarten in dem Museum in der Kulturbrauerei

📍 Widerstand nach 1945: Beharrlichkeit und Kreativität von Rom*nja und Sinti*zze im Friedrichtshain-Kreuzberg Museum

🖼️ Eine Ausgabe, viele Zugänge. Ab sofort im Einzelverkauf für 8,50 € oder im Abo für nur 27,60 € unter www.museumsjournal.berlin

Cover Bild: Ohne Titel, Fotograf*in unbekannt. Raoul Hausmann, »Mechanischer Kopf. Der Geist unserer Zeit«, um 1920 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025. Repro: Berlinische Galerie/Anja Elisabeth Witte

Das Museumsjournal informiert alle drei Monate exklusiv über kommende Ausstellungen und Projekte in den Berliner und Potsdamer Museen.

Manche Bücher fordern heraus, andere schenken neue Perspektiven - die folgenden Titel tun beides. Die Empfehlungen unser...
17/12/2025

Manche Bücher fordern heraus, andere schenken neue Perspektiven - die folgenden Titel tun beides. Die Empfehlungen unserer Redaktion eignen sich nicht nur zum selber Lesen, sondern auch hervorragend als Geschenk!
🌿 In »Das Parlament der Natur« sprechen Sarah Darwin und Johannes Vogel über Klimakrise, Artensterben und die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Ein kluges, persönliches Buch, das zeigt: Eine wissensbasierte demokratische Gesellschaft ist die Grundlage für den Schutz unserer Umwelt – ein passendes Geschenk für alle, die Natur und Politik verbinden wollen.
🏙 »Visiting« nimmt die Leser*innen mit auf eine Erkundung der Ballers-Architektur. Ihre Fassaden »swingen«, ihre Erker erinnern an Austernpilze und ihre Gebäude erzählen von einem Berlin voller Menschlichkeit und urbaner Poesie. Ein Geschenk für Stadt- und Architekturfans.
🧰 Gabriel Yoran beleuchtet in »Die Verkrempelung der Dinge« die Überkomplexität moderner Produkte und die Mechanismen der Konsumgesellschaft. Humorvoll und analytisch zugleich – ein passendes Buch für Designliebhaber*inner und Alltagskritiker*innen.

Ein besonderer Dank geht an die Buchhandlung Walther Franz König (), die uns das Fotografieren der Bücher vor Ort ermöglicht hat (unbezahlte Werbung).

👉 Noch mehr Empfehlungen unserer Redaktion sind in der aktuellen Ausgabe des Museumsjournals 4/25 – im Abo für nur 27,60 €/Jahr oder im Einzelverkauf für 8,50 € auf www.museumsjournal.berlin (Link in Bio).



15/12/2025

Last-Minute-Elfen aufgepasst!🎁 
Die perfekte Geschenkidee zum Fest: Das Museumsjournal Geschenk-Abo – 4 Ausgaben für nur 27,60 €

Bestellt noch heute (15.12.) und sichert euch die aktuelle Ausgabe kostenfrei zum persönlichen Überreichen an Weihnachten dazu – inklusive Geschenkkarte! 
 
Das perfekte Geschenk für Alle, die Kultur lieben! Ein Jahr voller Kunst & Inspiration mit dem Museumsjournal: 
• aktuelle Ausstellungen 
• exklusive Einblicke 
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• Tipps aus Berlin & Potsdam 
 
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Diane Arbus: Konstellationen 📸 Momente der Ehrlichkeit.Die bislang umfassendste Ausstellung zu Diane Arbus zeigt 454 fot...
11/12/2025

Diane Arbus: Konstellationen 📸 Momente der Ehrlichkeit.

Die bislang umfassendste Ausstellung zu Diane Arbus zeigt 454 fotografische Abzüge. Darunter befinden sich auch bisher unveröffentlichte Fotos, die Arbus’ Schaffen in ungewöhnlicher Breite sichtbar machen.

Die Präsentation verzichtet auf Hierarchie, Chronologie und thematische Gliederung. Die Fotografien hängen frei im Raum und laden dazu ein, eigene Lesarten zu entdecken und verweigern sich jeder Linearität: kein Anfang, kein Ende, keine feste Leserichtung. Spiegel im Raum machen die Besucher*innen selbst zum Teil der Ausstellung und verwischen die Grenze zwischen Fotografie und Wirklichkeit.
Die Retrospektive ist keine festgeschriebene Hommage, sondern ein vorsichtiges Eintauchen in ein Werk, das bis heute nachwirkt. Ein Raum für Bewegung, Reflexion und Störung – eine offene Reise, auf der sich der Blick verlieren und wiederfinden kann.

📅 Diane Arbus: Konstellationen
16. Oktober 2025 – 18. Januar 2026
📍 Gropius Bau, Berlin ()
In Zusammenarbeit mit Luma Arles ()
✍️ Text: Matthieu Humery, Kurator

👉 Den vollständigen Artikel gibt es im aktuellen Museumsjournal 4/25.
Im Abo für 27,60 €/Jahr oder einzeln für 8,50 € auf www.museumsjournal.berlin

Abb.: Diane Arbus »Triplets in their Bedroom «, 1963 © The Estate of Diane Arbus

Wie kuratiert man die Gegenwart in einem historischen Raum? Kathleen Reinhardt leitet seit 2022 das Georg Kolbe Museum u...
11/12/2025

Wie kuratiert man die Gegenwart in einem historischen Raum? Kathleen Reinhardt leitet seit 2022 das Georg Kolbe Museum und verbindet Moderne mit zeitgenössischer Kunst. Im Interview mit Kito Nedo und Anne Haun-Efremides spricht sie über ihre Pläne für den Deutschen Pavillon auf der 61. Biennale in Venedig, kritische Auseinandersetzungen mit Kolbes Werk, internationale Kooperationen und die künstlerische Verantwortung gegenüber Gegenwart und Geschichte sowie die Rolle von Museen als Orte der kritischen Reflexion und Begegnung.

Reinhardt versteht sich als Brückenbauerin zwischen Moderne und Gegenwartskunst. Ihre Vision: ein Museum, das flexibel, innovativ und gesellschaftlich relevant agiert, junge künstlerische Positionen fördert und historische Kontexte kritisch reflektiert. Im Zentrum stehen Themen wie Erinnerung, kollektive Geschichte, internationale Vernetzung und die Verbindung von Kunst und gesellschaftlicher Verantwortung.

In unserer aktuellen Ausgabe erzählt Kathleen Reinhardt über kommende Projekte, wie den Deutschen Pavillon auf der 61. Biennale in Venedig, ihre Erfahrungen mit NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut und darüber, warum das Georg Kolbe Museum als öffentlich zugängliches Künstleratelier der 1920er-Jahre ein einzigartiger Ort für Forschung, Kunst und Vermittlung ist.

📅 Das ganze Interview jetzt als Leseprobe unter: www.museumsjournal.berlin (Link in Bio).
👉 Das Museumsjournal ist im Abo für nur 27,60 €/ Jahr oder im Einzelverkauf für 8,50 € erhältlich.



Fotos: Jérôme Depierre

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