Guggolz Verlag

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Verlag für Neu- und Wiederentdeckungen
vergessener Klassiker aus Nord- und Osteuropa

In der Wochenendbeilage der Berliner Morgenpost bespricht Tobias Schwartz den »aufgrund der vielen, vielfältigen Einfäll...
30/05/2026

In der Wochenendbeilage der Berliner Morgenpost bespricht Tobias Schwartz den »aufgrund der vielen, vielfältigen Einfälle und gedanklichen Tiefen durchweg verblüffenden und mitreißenden Erzählband ›Unser nächtlicher Badeort‹« von Stig Dagerman in der »glänzenden Übersetzung« von Paul Berf – wie schön!

Die frisch gedruckte Herbstvorschau ist da und wird in den kommenden Tagen verschickt. Wer auch noch eine braucht, kann ...
05/05/2026

Die frisch gedruckte Herbstvorschau ist da und wird in den kommenden Tagen verschickt.

Wer auch noch eine braucht, kann sich gerne per Mail oder DM melden (am besten direkt mit der Postanschrift). Digital kann man sie bereits jetzt als pdf auf unserer Homepage (Menü: Katalog) bewundern.

Wir präsentieren unsere beiden Klassikerinnen aus Finnland und Litauen für den Herbst:Eeva-Liisa Manners (1921–1995) Erz...
26/04/2026

Wir präsentieren unsere beiden Klassikerinnen aus Finnland und Litauen für den Herbst:

Eeva-Liisa Manners (1921–1995) Erzählungen in »Promenadenmusik für kleine Flusspferde und andere Etüden« (übersetzt von Maximilian Murmann) tänzeln zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Sprachzauber und überbordender Phantasie. Dazwischen scheinen Momente von äußerster Wahrhaftigkeit auf, in denen man sich selbst und die eigenen Empfindungen und Phantasien erkennt.
 
Žemaitė (1845–1921), die als erste litauische Feministin gilt, erzählt in ihrer Autobiographie »Und ich dachte für mich« (übersetzt von Claudia Sinnig) von ihrem ereignis- und wendungsreichen, aber unbeirrbaren Lebensweg. Über soziale Verhältnisse und politische Umbrüche hinweg setzte sich Žemaitė für die Verbesserung der Lage der Frauen und eine Modernisierung der Gesellschaft ein.

Die Cover stammen wie immer von Mirko Merkel.

Die komplette Vorschau gibt es ab sofort als pdf auf der Homepage (zu finden unter: Katalog), Link in Bio.

Lübeck! Wie jedes Jahr zur kleinen Buchmesse »Die Buchmacher« in der schönen St. Petri Kirche – heute und morgen ab 11 U...
25/04/2026

Lübeck! Wie jedes Jahr zur kleinen Buchmesse »Die Buchmacher« in der schönen St. Petri Kirche – heute und morgen ab 11 Uhr.

»Es tummeln sich also einige Mörder in den von Paul Berf fabelhaft ins Deutsche übersetzten Erzählungen ›Unser nächtlich...
09/04/2026

»Es tummeln sich also einige Mörder in den von Paul Berf fabelhaft ins Deutsche übersetzten Erzählungen ›Unser nächtlicher Badeort‹. Doch der größte Mörder ist das Leben selbst«, schreibt Heike Kunert in ihrer schönen Besprechung von Stig Dagermans Erzählband in der ZEIT.

»Seine lakonische, zuweilen eisige Erzählkunst leuchtet die Existenz der Hoffnungs- und Erwartungslosen, der Getäuschten, Armen und Geängstigten aus. Mitleid kennt Dagerman nicht, dafür ist er zu wahrhaftig.«
Und noch weitere tolle, treffende Sätze finden sich: »Kühl, poetisch, zuweilen rätselhaft ist Dagermans bildgewaltige Sprache, die im Individuellen das Allgemeine erkennbar werden lässt.«

Und zum Schluss: »Wie es sich anfühlt, zu trauern, geliebt worden zu sein und einsam zu werden, daraus hat Stig Dagerman große Literatur gemacht, die in ihrer Düsternis und Traurigkeit, in ihrer Kraft und Entschiedenheit doch nur wie wir alle eine Antwort auf die Welt haben will.«

Hallo, Leipzig – hallo, Buchmesse! Wir sind da und freuen uns auf die kommenden Tage, unser Stand ist in Halle 5, G111.
18/03/2026

Hallo, Leipzig – hallo, Buchmesse! Wir sind da und freuen uns auf die kommenden Tage, unser Stand ist in Halle 5, G111.

In der heutigen Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Leipziger Buchmesse rezensiert Tilman Spreckels...
14/03/2026

In der heutigen Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Leipziger Buchmesse rezensiert Tilman Spreckelsen Mkrtitsch Armens »verspielten und hochliterarischen Roman« »Jerewan« »in Susanna Yeghoyans beschwingter Übersetzung«. »Was geht verloren, wenn man eine Welt aus dem Boden stampft« fragt schon die Überschrift der tollen Besprechung, und sie endet mit dem Fazit: »Jerewan, das alte und das neue, haben durch Armen ein Denkmal erhalten, wie es lebendiger kaum vorstellbar ist«.

Stig Dagerman »Unser nächtlicher Badeort«Aus dem Schwedischen von Paul Berf  Nachwort von Kristoffer Leandoer   »Gibt es...
07/03/2026

Stig Dagerman »Unser nächtlicher Badeort«

Aus dem Schwedischen von Paul Berf 
Nachwort von Kristoffer Leandoer 

 »Gibt es eine Vergebung für uns – und wenn ja, wie ist sie beschaffen?«

Stig Dagerman (1923–1954) schildert in seinen Erzählungen, oft nah am eigenen Leben, eindringlich vermeintlich beiläufige Begebenheiten und Beobachtungen. Tiefe Empfindsamkeit wechselt sich mit schonungsloser Ehrlichkeit ab. Kein Wort ist zu viel, keine Formulierung will mehr, als sie ausdrückt. Immer geht es um die Suche nach dem richtigen Leben, um die Kunst, durchs Leben zu kommen und dabei am Leben zu bleiben. Die emotionale Wucht von Dagermans Schreiben lässt uns, berührt von der Melancholie und beglückt von der Schönheit, aus dem Buch als Veränderte wieder auftauchen.

Mkrtitsch Armen »Jerewan«Aus dem Armenischen und mit einem Nachwort von Susanna Yeghoyan  Mit einem Essay von Mkrtitsch ...
07/03/2026

Mkrtitsch Armen »Jerewan«

Aus dem Armenischen und mit einem Nachwort von Susanna Yeghoyan 
Mit einem Essay von Mkrtitsch Armen 

»Stimmt es tatsächlich, dass das Spielbrett wichtiger war als die Spielfiguren?«
 
Mkrtitsch Armen (1906–1972) schuf mit »Jerewan« einen Roman, der als Hommage an die alte Metropole Jerewan und ihre vielfältige Kultur, aber auch als Kritik an der autoritären Umgestaltung des Stadtbilds gelesen werden kann. Jerewan soll in den 1920er Jahren neu geplant werden, und Arschak Budarjan, in Leningrad ausgebildeter Architekt, kehrt für diese Aufgabe in seine geliebte Heimatstadt zurück. Dort werden die ästhetischen und politischen Fragen der Zeit ausgetragen: Soll der Fortschritt radikal alles abreißen und etwas gänzlich Neues schaffen? Oder soll er sanft modernisierend das Bestehende bewahren und schützen?

07/02/2026

Haltlos schwebt das Raumschiff »Aniara« durch das All, als die Erzählung des gleichnamigen Versepos‘ von Harry Martinson einsetzt. Dieses 1974 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete Werk,…

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