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Rondomagazin Das Klassik- und Jazz-Magazin

𝟒𝟎 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐊𝐢𝐬𝐬𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫!Was 1986 als umstrittenes Provinzfestival begann, ist heute eines der renommiertesten Klassikf...
31/05/2026

𝟒𝟎 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐊𝐢𝐬𝐬𝐢𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐒𝐨𝐦𝐦𝐞𝐫!

Was 1986 als umstrittenes Provinzfestival begann, ist heute eines der renommiertesten Klassikfestivals Deutschlands.

Zum Jubiläum kehren große Stammgäste zurück: Cecilia Bartoli, Igor Levit, Rudolf Buchbinder, Elisabeth Leonskaja, Sir Simon Rattle u. v. m.

Unter dem Motto „Mazel tov!“ feiert das Festival zugleich die reiche jüdische Geschichte Bad Kissingens – einst eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinden Bayerns.

Das sind die Highlights: BFO - Budapest Festival Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO Berlin), Open-Air-Carmina Burana mit über 500 Chorsängern und jede Menge Festivalgeschichte.

Vom 11. Juni bis 18. Juli 2026 – seid dabei!

MazelTov BadKissingen ClassicalMusic IgorLevit CeciliaBartoli SimonRattle

Foto: Hannah Becker

𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐌𝐮𝐬𝐢𝐤 𝐳𝐮𝐫 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝Venedig, 18. Jahrhundert. Im Waisenhaus Ospedale della Pietà spielt Cecilia Geige – hinter e...
31/05/2026

𝐖𝐞𝐧𝐧 𝐌𝐮𝐬𝐢𝐤 𝐳𝐮𝐫 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝

Venedig, 18. Jahrhundert. Im Waisenhaus Ospedale della Pietà spielt Cecilia Geige – hinter einer Maske, wie alle Mädchen. Bis Vivaldi ihr Talent erkennt und sie beginnt, gegen ihr Schicksal anzuspielen.

Mit barocker Klangpracht und großer Sinnlichkeit erzählt der Regisseur Damiano Michieletto im Film „"Vivaldi und ich“ die berührende Geschichte einer jungen Frau, die durch Musik ihren eigenen Weg findet.

Tecla Insolia beeindruckt als Cecilia mit unglaublicher Intensität, Michele Riondino verkörpert den rastlosen Vivaldi.

Ab 21. Mai im Kino.
Wer braucht ein bisschen barocke Sehnsucht und Freiheit?

Ab21Mai Kino Barock Venedig

Foto: Kimberley Ross/X Verleih

𝐃𝐢𝐝𝐢 𝐥ä𝐬𝐬𝐭 𝐞𝐬 𝐤𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 – 𝐦𝐢𝐭 𝟗𝟎 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐔𝐍𝐊𝐀𝐏𝐔𝐓𝐓𝐁𝐀𝐑! Letzten Mittwoch war das Schlosspark Theater Berlin restlos ausve...
17/05/2026

𝐃𝐢𝐝𝐢 𝐥ä𝐬𝐬𝐭 𝐞𝐬 𝐤𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧 – 𝐦𝐢𝐭 𝟗𝟎 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐔𝐍𝐊𝐀𝐏𝐔𝐓𝐓𝐁𝐀𝐑!

Letzten Mittwoch war das Schlosspark Theater Berlin restlos ausverkauft. Dieter Hallervorden betritt die Bühne im goldenen Boxermantel, Kapuze runter – und der Saal ist sofort elektrisiert.

Der Abend startet mit einer verrockten Version von Tschaikowskis erstem Klavierkonzert, dann folgt eine unterhaltsame R***e mit Hits, die von Thomas Schmidt-Ott und Joachim Kosack neu betextet wurden: „We Will Rock You“ wird da zu „Die-ter Hal-ler-vor-den“ und „I Will Survive“ zu „Ich bin ich“.

Mit 90 singt Hallervorden souveräner als früher und rockt mit enormer Bühnenpräsenz, viel Witz und mimischer Kreativität. Klasse auch die Band unter der Leitung von Harry Ermer, mit Hallervordens Frau Christiane Zander an der Ukulele. Außerdem gibt's starke Videoeinblendungen von alten und neuen Sketchen.

Ein Abend voller Spielfreude, Sprachwitz und purer Lebenslust!

𝐃𝐢𝐞 𝐏𝐫𝐞𝐦𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧𝐤𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤 𝐠𝐢𝐛𝐭’𝐬 𝐡𝐢𝐞𝐫: www.rondomagazin.de
𝐖𝐞𝐫 𝐰𝐚𝐫 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐝𝐚? Und wer geht noch hin?

𝐍𝐨𝐜𝐡 𝟏𝟏 𝐓𝐞𝐫𝐦𝐢𝐧𝐞 𝐢𝐦 𝐌𝐚𝐢:

17.05. So – 18:00 Uhr
20.05. Mi – 18:30 Uhr
21.05. Do – 20:00 Uhr
22.05. Fr – 20:00 Uhr
23.05. Sa – 20:00 Uhr
… bis 31.05.

Foto: Derdehmel/Urbschat

Schmidt-Ott Ermer

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠Der Komponist Joseph Haas (1879–1960) stand lange im Schatten der großen Namen. Dabei entwickelte er nach ...
09/05/2026

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠

Der Komponist Joseph Haas (1879–1960) stand lange im Schatten der großen Namen. Dabei entwickelte er nach und nach eine ganz eigene Stimme.

Als Schüler von Max Reger beginnt er mit dichter Harmonik und strenger Kontrapunktik. Schon die frühen Sonatinen op. 4 zeigen jedoch eine klare, kompakte Handschrift.

Die Violinsonate h-Moll op. 21 wird dialogischer und freier, während die späten „Grillen“-Suiten op. 40 seine reifste Sprache zeigen: transparent, spielerisch und kammermusikalisch fein verwoben.

Nun haben zwei Musikerinnen all seine Werke für Violine und Klavier aufgenommen. Musikalisch beeindruckt Ludmila Pavlová, Violinist mit schlankem, transparentem Geigenton und die Pianistin Alissa Firsova mit Präzision und struktureller Klarheit. Im Zusammenspiel der beiden entsteht ein mitreißender Dialog.

Joseph Haas, ein leiser, eigenständiger Vermittler zwischen Tradition und Moderne. Absolut hörenswert!

Produktion

06/05/2026

𝐕𝐥𝐚𝐝𝐢𝐦𝐢𝐫 𝐊𝐨𝐫𝐧𝐞́𝐞𝐯 𝐳𝐮 𝐆𝐚𝐬𝐭 𝐢𝐦 𝐑𝐎𝐍𝐃𝐎-𝐏𝐨𝐝𝐜𝐚𝐬𝐭 „𝐍𝐨𝐭𝐞𝐧𝐤ö𝐩𝐟𝐞“

Vladimir Korneev floh aus einem Land, fand zur Musik – und lief dabei fast seiner Mutter davon. Im aktuellen „Notenköpfe“-Podcast mit Antonia Munding spricht der Sänger und Schauspieler über Trauma, Musik und darüber, wie er seine eigene Sprache gefunden hat.

notenköpfe TIPI AM KANZLERAMT For Artists Berlin

𝐅ö𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠, 𝐝𝐢𝐞 𝐦𝐚𝐧 𝐬𝐩ü𝐫𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧Beim 70. Jubiläum der Mozart Gesellschaft Dortmund stand ein junger Fagottist im Zentrum –...
05/05/2026

𝐅ö𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠, 𝐝𝐢𝐞 𝐦𝐚𝐧 𝐬𝐩ü𝐫𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧

Beim 70. Jubiläum der Mozart Gesellschaft Dortmund stand ein junger Fagottist im Zentrum – und mit ihm die Idee, dass Förderung mehr ist als nur ein einzelner Auftritt.

Elias Neuwirth spielte Carl Maria von Webers Fagottkonzert mit bemerkenswerter Ruhe und Präzision, getragen von der Philharmonie Pilsen unter Rémy Ballot. Kein Effekt, kein Forcieren – eher ein kontrolliertes, reifes Ausloten von Klang und Linie.

Das Publikum im Konzerthaus Dortmund dankte es ihm mit großem Applaus.

Besonders berührend war eine Zwölfjährige, die zum ersten Mal auf dieser Bühne Blumen überreichen durfte und den Applaus erntete. Eine kleine Szene – und doch ein starkes Sinnbild dafür, worum es hier wirklich geht.

Die „Young Artist Matineen“ zeigen genau das: Es kommt nicht nur auf glänzendes Talent an, sondern auch auf Entwicklung, richtiges Timing und die Frage, wer diesen langen Weg wirklich gehen will.

Mehr über die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Mozart Gesellschaft Dortmund erfahrt im „Hausbesuch“ auf www.rondomagazin.de

Foto: Melanie Graas/Mozart Gesellschaft Dortmund

Plzeňská filharmonie - Pilsen Philharmonic Schimmer PR

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠Der britische Pianist Peter Donohoe legt mit seinem neuen Chandos -Album eine richtig feine Aufnahme vor: ...
03/05/2026

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠

Der britische Pianist Peter Donohoe legt mit seinem neuen Chandos -Album eine richtig feine Aufnahme vor: frühe und mittlere Klavierwerke von Felix Mendelssohn, darunter die selten zu hörende Sonate B-Dur op. post. 106, die poetische Fantasie fis-Moll und als Highlight Liszts virtuose Konzertparaphrase über Themen aus dem „Sommernachtstraum“.

Donohoe spielt mit wunderbarer Klarheit und stilistischer Sicherheit – schlank und transparent, wo Mendelssohn noch klassisch denkt, tänzerisch leicht im Menuett und richtig packend im Liszt-Feuerwerk. Kein übertriebenes Pathos, dafür viel Musikalität und Struktur.

Ein intelligentes, warm klingendes Album, das zeigt, wie stark Mendelssohn schon als junger Komponist war.Wer Mendelssohn mal jenseits der bekannten Hits hören möchte, ist hier genau richtig.

Records

02/05/2026

𝐕𝐥𝐚𝐝𝐢𝐦𝐢𝐫 𝐊𝐨𝐫𝐧𝐞́𝐞𝐯 𝐢𝐦 𝐑𝐎𝐍𝐃𝐎-𝐏𝐨𝐝𝐜𝐚𝐬𝐭 „𝐍𝐨𝐭𝐞𝐧𝐤ö𝐩𝐟𝐞“

„Stimmbänder sind kein Kommunikationsorgan – sie sind ein Schutzventil.“

Mit diesem Satz beginnt der Sänger und Schauspieler Vladimir Korneev das Gespräch mit Antonia Munding – und es führt weit: durch Kriegserfahrungen in Georgien, das Leben im Asylbewerberheim und erste Schritte auf der Bühne.

Ein Schlüsselmoment: Dalidas „Je suis malade“. Dieses Chanson wurde für Kornéev zum Ausgangspunkt seiner Liebe zum Gesang.

Sein neues Programm „pour ne pas vivre seul“ (Premiere: 8. Mai im TIPI AM KANZLERAMT ist mehr als eine Hommage an Dalida – es ist auch ein sehr persönlicher Resonanzraum seiner eigenen Geschichte.

👉 Das ganze Gespräch gibt es hier: https://notenkoepfe.letscast.fm/episode/die-stimme-als-sicherer-ort-der-saenger-schauspieler-und-pianist-vladimir-korneev

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠Mit ihrem neuen Album „Archipel“ öffnet die französische Pianistin Aline Piboule einen schwebenden Klangra...
12/04/2026

𝐂𝐃 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠

Mit ihrem neuen Album „Archipel“ öffnet die französische Pianistin Aline Piboule einen schwebenden Klangraum aus Wasser, Licht und Erinnerung. Im Zentrum steht Debussys Orchesterstück „La Mer“, das in der Klavierfassung konzentrierter und intimer wirkt. Wellen und Lichtreflexe entstehen da nicht als Abbild der Natur, sondern als innere Bewegung.

Als stiller Gegenpol leuchten die Inselwelten des britischen Komponisten John Ireland („Sarnia“ & „Decorations“) – melancholisch, lichtdurchflutet und fast körperlos. Ein imaginärer Archipel aus Klanginseln, feinnervig und poetisch gestaltet. Musik als Landschaft.

Hört rein – ein Sonntags-Tipp für alle, die poetische Klangfarbenmusik lieben:

https://open.spotify.com/intl-de/album/7e30hhTecfmWyjBH1Vr1jx

harmonia mundi international

𝐅𝐥𝐞𝐧𝐬𝐛𝐮𝐫𝐠: 𝐄𝐢𝐧 𝐎𝐩𝐞𝐫𝐧𝐚𝐛𝐞𝐧𝐝, 𝐝𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐭 𝐠𝐞𝐡𝐭Das Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester zeigt...
03/04/2026

𝐅𝐥𝐞𝐧𝐬𝐛𝐮𝐫𝐠: 𝐄𝐢𝐧 𝐎𝐩𝐞𝐫𝐧𝐚𝐛𝐞𝐧𝐝, 𝐝𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐇𝐚𝐮𝐭 𝐠𝐞𝐡𝐭

Das Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester zeigt Poulencs Revolutionsoper „Dialogues des Carmélites“ – und trifft dabei mitten ins Mark. 150 Minuten pure Spannung, kein Leerlauf. Ein Ensemble, das keine Rollen spielt, sondern echte Menschen zeigt. Unterstützt von einem packend musizierenden Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchesters unter der Leitung von Sergi Roca Bru und (an anderen Tagen) Harish Shankar.

Allen voran Marysol Schalit als Blanche: zerbrechlich und ekstatisch zugleich. Itziar Lesaka als Madame de Croissy – ein darstellerisches und stimmliches Ereignis. Und Anna Avdalyan als Constance: klar, direkt, berührend.

Die Bühne ist radikal reduziert, die Wirkung dafür umso stärker. Der Gang zur Guillotine. Dann nur noch Stille. Und Schuhe.

Ein Abend über Angst, Glauben und Haltung – und darüber, was es wirklich heißt, standzuhalten.

Die ganze Rezension findet Ihr auf www.rondomagazin.de

Bis zum 25. Juni gibt’s noch fünf Aufführungen Wer war schon da? Erzählt uns eure Eindrücke!“

Fotos: Thore Nilsson/Photowerkstatt Matzen

Adresse

Kurfürstendamm 211
Berlin
10719

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