Secession Verlag für Literatur

Secession Verlag für Literatur Der Secession Verlag für Literatur ist ein 2009 gegründeter unabhängiger Verlag in Zürich und Be

29/09/2026

Lesung aus dem Roman »Die Halbinsel der verlassenen Häuser« von David Uclés,

Wir sind Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2026! Letzte Woche wurden die 85 Preisträger bekanntgegeben – und der ...
28/09/2026

Wir sind Preisträger des Deutschen Verlagspreises 2026!

Letzte Woche wurden die 85 Preisträger bekanntgegeben – und der Secession Verlag ist dabei. Aus 279 Bewerbungen hat die Jury unter Vorsitz von Jörg Thadeusz die Verlage ausgewählt, die für die Vielfalt und Qualität des unabhängigen Verlegens in Deutschland stehen.

Entscheidend waren ein überzeugendes Verlagsprogramm, die Qualität der verlegerischen Arbeit, die Gestaltung der Bücher und ein besonderes kulturelles Engagement. Der Preis, so Sebastian Guggolz vom Börsenverein, sei »ein wichtiges Signal für literarische Vielfalt« und schaffe »Sichtbarkeit für die engagierte Arbeit der unabhängigen Verlage in Deutschland«.

Wir freuen uns riesig – und danken allen, die diese Arbeit möglich machen: unseren Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzern, Buchhändlerinnen und Buchhändlern, und euch, unseren Leserinnen und Lesern.

Wir freuen uns sehr! Unser Autor Frank Steinhofer, Frank Steinhofer, ist zur spanischsprachigen Ausgabe des Hay Festival...
24/09/2026

Wir freuen uns sehr! Unser Autor Frank Steinhofer, Frank Steinhofer, ist zur spanischsprachigen Ausgabe des Hay Festivals eingeladen, Hay Festival Esp.

Das Hay Festival zählt zu den bedeutendsten Kulturfestivals der spanischsprachigen Welt und feiert Literatur, Kunst und Wissenschaft durch inklusive Veranstaltungen mit internationalen Gästen. Die Ausgabe in Arequipa geht dabei auf eine Anregung des peruanischen Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa zurück.

Gemeinsam mit Claudia Apablaza (Chile) und Cal Flyn (Großbritannien) wird Frank Steinhofer zum folgenden Thema sprechen: »La naturaleza, y nosotros« – die Natur und wir.

Wenn wir über die Klimakrise sprechen, tun wir das meist aus einer anthropozentrischen Perspektive, in der die Natur zur bloßen Kulisse menschlichen Handelns wird. Aus Fiktion und Sachbuch heraus loten die drei andere Weisen aus, unser Verhältnis zum Land zu erzählen – im Gespräch mit dem Umweltjournalisten Xabier Díaz de Cerio.

📅 Samstag, 7. November 2026, 16:00 Uhr (PET)
📍 Alianza Francesa de Arequipa, Peru

Stephanie Bart liest aus »Deutscher Meister«.Aus Anlass der neuen Ausgabe von Stephanie Barts Roman »Deutscher Meister« ...
23/09/2026

Stephanie Bart liest aus »Deutscher Meister«.

Aus Anlass der neuen Ausgabe von Stephanie Barts Roman »Deutscher Meister« in unserer Serie »secession nachdruck« gibt es eine neue Lesung: im Avanti Gym des Sportvereins Athletic Sonnenberg in Chemnitz.

Worum geht es in dem Buch?

Berlin, 9. Juni 1933. Johann Rukeli Trollmann ist ein talentierter, unkonventionell kämpfender Boxer und charismatischer Publikumsliebling und steht im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Seinem Gegner ist er überlegen – doch Trollmann ist Sinto. Die SA steht am Ring, Funktionäre und Presse tun alles, um seine Karriere zu zerstören. Ein Roman, der »ins Innerste der nationalsozialistischen Machtentfaltung und an ihre Grenzen« führt.

📅 10.10.2026, 20:00 Uhr
📍 Avanti Gym, Athletic Sonnenberg Avanti Gym - Athletic Sonnenberg - Kampfsport, Uferstraße 20a, 09126 Chemnitz
Freier Eintritt, Spenden willkommen

»Rainer Maria Rilke zum Abschied« – ein Fest der Poesie in BernZum 150. Geburtstag und 100. Todestag von Rainer Maria Ri...
21/09/2026

»Rainer Maria Rilke zum Abschied« – ein Fest der Poesie in Bern

Zum 150. Geburtstag und 100. Todestag von Rainer Maria Rilke lädt das Schweizerische Literaturarchiv zur letzten literarischen Soirée im »alten« Lesesaal der Schweizerischen Nationalbibliothek – bevor umgebaut wird. Autorinnen und Künstler lesen und performen eigene Texte, die im Dialog mit Rilkes Dichtung entstanden sind.

Mit dabei: Julia Franck, Jürg Halter, Halyna Petrosanyak, Ilma Rakusa, Christian Uetz, Ulrike Ulrich, Raphael Urweider und Fitzgerald & Rimini.

Uns freut besonders: Gleich drei Stimmen des Abends sind mit unserem Verlag verbunden – Christian Uetz (»Im Verstummen«) ist bei uns zu Hause, Raphael Urweider wird es ab dem kommenden Jahr sein, und Jürg Halter war es vor Jahren mit »Sprechendes Wasser«, seinem Kettengedicht mit Tanikawa Shuntarō.

📅 Donnerstag, 15.10.2026, 18:00 Uhr
📍 Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstraße 15, Bern
Eintritt frei, Apéro im Anschluss

Michael M. Seehoff über Renate Schmidgall und ihren Lyrikband »Kein Verlass auf Uhren und Gestirne«. Seehoff hat Schmidg...
20/09/2026

Michael M. Seehoff über Renate Schmidgall und ihren Lyrikband »Kein Verlass auf Uhren und Gestirne«.

Seehoff hat Schmidgall gleich zweifach erlebt: als Leser ihres Debütbandes und als Zuhörer bei der 22. Stuttgarter Lyriknacht, wo sie vom Schriftstellerhaus vorgestellt wurde.

Bekannt wurde Schmidgall vor allem als Übersetzerin: Über fünfzig Werke polnischer Autoren hat sie ins Deutsche übertragen – von Paweł Huelle über Andrzej Stasiuk bis Adam Zagajewski. Nun, mit über sechzig, ist sie erstmals als Dichterin verlegt worden. Auf der Bühne verriet sie, dass sie seit den frühen 1990er Jahren Gedichte schreibt – nie in einer Schreibwerkstatt, sondern immer dann, »wenn mir etwas in den Sinn kam«, aus »ganz genauer Beobachtung auch ganz alltäglicher Dinge«. Die von ihr übersetzten polnischen Lyriker sehe sie als ihre Lehrmeister; sie fühle sich eher als »polnische Lyrikerin« denn als deutsche.

Genau diese Haltung präge auch die Gedichte, so Seehoff. Sie seien »wie Luken in die Welt«: aus Erinnerung und genauer Beobachtung geschöpft, das Poetische stets im Alltäglichen. Anders als manche »moderne Lyrik« verliere sich Schmidgall nie in Manierismen – sie benenne die Dinge beim Namen und reiße sie »aus dem chaotischen Strom der Zeit«. Tiefsinn und Klarheit, Heiterkeit und Melancholie hielten sich die Waage; oft wirke die Schlusszeile wie eine Konklusion, ganz im Geist des Haiku.

Bei der Lesung werde spürbar, so Seehoff, wie sehr diese Leichtigkeit und das Unprätentiöse tragen: »Die Gedichte entziehen sich dem Versuch, sie zu zerreden.« Und über das Verlegen mit über sechzig sagte Schmidgall selbst offen: »Es ist sehr schwer, einen Verlag zu finden.« Möglich wurde die Veröffentlichung durch Michael Krüger, der sie schon dreizehn Jahre zuvor verlegen wollte und nun das Nachwort beigesteuert hat.

Seehoffs Fazit: »Wer Gedichte wie dieses und viele andere verfassen kann, muss als große Lyrikerin gefeiert werden.«

14/09/2026

Lesung aus dem Roman »Die dunkle Liebe der Emilia I.« von Silvia Avallone, . Mit Musik und Sounds von Jo-Moritz Krah.

12/09/2026

Christoph Geiser liest aus seinem neuen Roman »Die Spur der Hasen«, der Abschluss seiner Werkausgabe!

Angela Gutzeit bespricht im Deutschlandfunk Büchermarkt Steven Uhlys Steven Uhly neuen Roman »Nichts als Freude!« – und ...
09/09/2026

Angela Gutzeit bespricht im Deutschlandfunk Büchermarkt Steven Uhlys Steven Uhly neuen Roman »Nichts als Freude!« – und ist angetan.

Die Ausgangslage: Ein etwa 60-jähriger, erfolgreicher Schriftsteller – der wie der Autor selbst Steven heißt – trifft im Sommer 2025 die 32-jährige Mali. Sie will selbst Schriftstellerin werden und möchte von ihm wissen, wie es ist, einen Roman zu schreiben. Bei sechs Treffen im Café doziert Steven über das literarische Schreiben. Der Erzähler komme dabei dem Vorwurf des »Mansplaining« selbst zuvor und reflektiere die heiklen Vorurteile, die eine solche Konstellation mit sich bringe, stellt Gutzeit fest.

Drumherum spinnt Uhly folgende Rahmenhandlung: Steven begleitet seine Frau Claire zu einem Übersetzerkongress nach Toronto, wo sie ihm die Begegnung mit Mali überhaupt erst vermittelt. Je intensiver die Gespräche der beiden werden, desto mehr keimt Eifersucht – bei Claire ebenso wie bei Malis Ehemann. So werde das Buch, so Gutzeit, im Kern zu einer Art »Poetik-Vorlesung«, eingebettet in eine Erzählung.

Im Zentrum stehe Uhlys ästhetisches Verständnis: Literarische Sprache eröffne »Möglichkeitsräume, die die Frage nach richtig oder falsch überflüssig machen«. Gutzeit beschreibt das Buch als »ständige Dekonstruktion von Gewissheiten« – der Erzähler trage die Züge seines Schöpfers, doch die Deckungsgleichheit werde immer wieder listig unterlaufen. Bemerkenswert: Der Erzähler sei »keineswegs schlauer als sein Gegenüber«; erst Malis Fragen brächten ihn zu Erkenntnissen über sein eigenes Schreiben.

Hinter der »Freude am Erzählen« stehe jedoch eine tiefe Beunruhigung – die Sorge, in Zeiten der Krise und kapitalistischer Marktdominanz könnte der »Irrglaube«, »das Normale sei das Wahre«, die Oberhand gewinnen. Das Buch ende aber mit einem Funken Hoffnung.

Gutzeits Fazit: »Ein lesenswertes Hohelied auf die Grenzen sprengende Kraft der Literatur.«

07/09/2026

Steven Uhly liest aus seinem Buch »Nichts als Freude«.

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Pannierstraße 13
Berlin
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