Bochumschau

Bochumschau www.bochumschau.de Filme aus Bochum. Filme für Bochum. Wir wollen ein Ort der regelmäßigen Berichterstattung über Ereignisse und Geschichten in der Stadt sein.

Die Bochumschau http://www.bochumschau.de ist ein Internetportal, dass die Stadt Bochum filmisch durch das Jahr begleitet. Woche für Woche werden hier jetzt neue Filme kostenlos und unverschlüsselt eingestellt. Ein bisschen Tagesschau, ein bisschen Sportschau – alles was die Stadt und ihre Bürger bewegt und interessiert. IMPRESSUM
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Verantwortlich: Jens Tampier & Patrick

Lambertus
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🔫 Mit der Knarre zur Gehaltsauszahlung? Das gab es tatsächlich in Bochum.In den 1950er- und 1960er-Jahren war der Zahlun...
01/09/2026

🔫 Mit der Knarre zur Gehaltsauszahlung? Das gab es tatsächlich in Bochum.

In den 1950er- und 1960er-Jahren war der Zahlungsverkehr der Stadt noch weitgehend analog. Größere Geldsummen mussten häufig in bar bei Banken, Ämtern oder Dienststellen abgeholt und anschließend weitertransportiert werden.

Zum Schutz vor Überfällen waren die städtischen Geldboten deshalb mit Dienstwaffen ausgestattet.

Der Umgang mit den Waffen war streng geregelt: Die Mitarbeiter mussten regelmäßig an Schießübungen teilnehmen. Ihre Ergebnisse wurden sorgfältig in einer sogenannten „Schießkladde“ dokumentiert.

📜 Genau eine solche Schießkladde steht im September im Mittelpunkt des „Schaufensters Stadtgeschichte“ im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Das Dokument gibt einen ungewöhnlichen Einblick in den Arbeitsalltag der damaligen Stadtkasse. Auch die Gehaltsauszahlung funktionierte noch ganz anders als heute: Die Löhne wurden im Tresorraum in Lohntüten verpackt und anschließend ausgegeben.

Mit Girokonten, bargeldlosem Zahlungsverkehr und später der Digitalisierung verschwanden schließlich auch die bewaffneten Geldboten aus dem Bochumer Stadtbild.

📍 Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47, Bochum

🎟️ Eintritt frei

Weitere Informationen: www.bochum.de/stadtarchiv

Fotos: Stadt Bochum

🪿 **Bitte keine Gänse füttern!**Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Die Stadt Bochum erinnert daran, dass das **Füt...
01/09/2026

🪿 **Bitte keine Gänse füttern!**

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Die Stadt Bochum erinnert daran, dass das **Füttern von Gänsen und anderen Wasservögeln im Stadtgebiet nicht erlaubt ist**. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Warum das Füttern problematisch ist:

👉 Gänse finden in Parks und an Gewässern ausreichend natürliche Nahrung.
👉 Zusätzliches Futter lockt immer mehr Tiere an und fördert hohe Bestände.
👉 Wege, Liegewiesen, Spielplätze und Uferbereiche werden stärker verschmutzt.
👉 Futterreste belasten Gewässer und können die Wasserqualität verschlechtern.
👉 Wenn sich viele Tiere an Futterstellen sammeln, können sich Krankheiten und Parasiten leichter verbreiten.
👉 Brot, Mais und andere Lebensmittel können zu Fehlernährung, Verdauungsproblemen und Entwicklungsstörungen führen.

Besonders bei Jungvögeln kann eine falsche, zu energiereiche Ernährung den sogenannten **„Kippflügel“** verursachen. Dabei entwickeln sich die Flügel nicht richtig – im schlimmsten Fall bleiben die Tiere dauerhaft flugunfähig.

🌿 **Wer Gänsen wirklich helfen möchte, lässt sie selbst nach natürlicher Nahrung suchen.**

Die Stadt Bochum bittet deshalb: **Bitte nicht füttern – zum Schutz der Tiere, unserer Gewässer und der Bochumer Parks.**

🚲 Wie fahrradfreundlich ist Bochum? Jetzt mitmachen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026!Heute startet der ADFC-Fahrradklima...
01/09/2026

🚲 Wie fahrradfreundlich ist Bochum? Jetzt mitmachen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026!

Heute startet der ADFC-Fahrradklima-Test 2026. Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie gut es sich in Bochum tatsächlich Rad fahren lässt.

Wie sicher sind Kreuzungen? Sind die Radwege breit genug und in gutem Zustand? Wo fehlen Verbindungen – und wo enden Radwege plötzlich im Nichts? Genau diese Erfahrungen sollen sichtbar werden.

👉 Neu in diesem Jahr: Erstmals gibt es eine eigene Umfrage für Kinder und Jugendliche. Denn gerade junge Menschen brauchen sichere Wege, um selbstständig zur Schule, zum Sport oder in der Freizeit mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können.

„Wer regelmäßig mit dem Fahrrad in Bochum unterwegs ist, weiß am besten, was gut funktioniert und wo noch Handlungsbedarf besteht“, sagt Marek Nierychlo, Vorsitzender des ADFC Bochum.

Die Befragung umfasst 27 Fragen, dauert etwa 10 Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.

✅ Jetzt teilnehmen:
https://fkt.adfc.de/befragung

Je mehr Bochumerinnen und Bochumer mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. Also gerne auch im Freundeskreis, in Vereinen und am Arbeitsplatz weitergeben!

Die Ergebnisse und das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte werden im Frühjahr 2027 veröffentlicht.

31/08/2026

Kostenlose Job- und Karriereberatung in der Bücherei Querenburg

Am Donnerstag, 3. September, bietet die Bücherei Querenburg im Unicenter, Querenburger Höhe 270, die nächste kostenlose und offene Job- und Karriereberatung an. Von 11 bis 13 Uhr können Interessierte die „Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit“ Fragen rund um den Arbeitsmarkt stellen: Welchen Beruf wähle ich? Wie bewerbe ich mich richtig? Wie funktioniert eine Wiedereingliederung? Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig, aber per Mail an [email protected] möglich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit statt.

Die kostenlose Job- und Karriereberatung findet an jedem ersten Donnerstag im Monat in der Bücherei Querenburg statt.

🎶 Bochumer Musiksommer: Die Stadt bringt ihre eigene Musik auf die Bühne! 🎶Vom 11. bis 13. September wird die Bochumer I...
31/08/2026

🎶 Bochumer Musiksommer: Die Stadt bringt ihre eigene Musik auf die Bühne! 🎶

Vom 11. bis 13. September wird die Bochumer Innenstadt wieder zur großen Open-Air-Bühne: Beim Bochumer Musiksommer stehen mehr als 1.000 Künstler*innen an zwölf Spielorten auf dem Programm – umsonst und draußen! ☀️🎤

Neben den großen Namen sorgen vor allem zahlreiche Bands, DJs, Orchester, Tanzgruppen und Nachwuchstalente aus Bochum für den besonderen Klang des Festivals.

🎧 Auf dem Boulevard gibt’s elektronische Sounds unter anderem von Paavo, DJ Michael PEIF, Max Bering, DJ Phondue und neuen Talenten bei „The Next DJ“.

🎺 Auf der Hauptbühne am Dr.-Ruer-Platz stehen unter anderem das Heinrich-Schnitzler-Orchester, die Big Band der Matthias-Claudius-Schule, verschiedene Ensembles der Musikschule Bochum sowie das Jugendsinfonieorchester.

🎸 Mit Philine Sonny, Favourite Sidewalk Couch, Girl And The Fox, Snowfall in June und weiteren Acts zeigt sich auch die junge Bochumer Indie- und Rockszene.

💃 Dazu kommen zahlreiche Tanzgruppen – von Stylez Unlimited über Tango und Zumba bis zu den Tanzgruppen des VfL Bochum 1848.

🎷 Jazz, Blasmusik, Beatles-Sounds, Capoeira und internationale Musik ergänzen das Programm an weiteren Bühnen – sogar der Bochumer Hauptbahnhof wird zum Spielort.

👉 11.–13. September 2026
📍 Bochumer Innenstadt
🎟️ Eintritt frei

Das komplette Programm und alle Auftrittszeiten:
🌐 www.bochumer-musiksommer.de

29/08/2026

Grönemeyer singt in Magdeburg für Zusammenhalt: "Hauptsache, man fängt mal an" Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Herbert Grönemeyer in Magdeburg mit mehreren Chören aus der Region gesungen. Das Konzert im Magdeburger Dom sollte ein Zeichen für Zusammenhalt setzen. Der Sänger zeigte sich beeindruckt vom zivilgesellschaftlichen Engagement in der Region. 🥰

Kinder an die Macht! 🥰
27/08/2026

Kinder an die Macht! 🥰

🚲🚶 Verkehrsversuch Hattinger Straße: Jetzt mitmachen!Ab 1. September startet die öffentliche Online-Befragung zum Verkeh...
27/08/2026

🚲🚶 Verkehrsversuch Hattinger Straße: Jetzt mitmachen!

Ab 1. September startet die öffentliche Online-Befragung zum Verkehrsversuch auf der Hattinger Straße in Bochum-Linden. Bis zum 4. Oktober können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen und Einschätzungen einbringen:

👉 www.bochum-mitgestalten.de/praxistest-linden

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wirken sich die Veränderungen auf Verkehrssicherheit, Mobilität und Aufenthaltsqualität aus?

Zum Praxistest gehören unter anderem:

• Tempo 20 im Stadtteilzentrum
• Radverkehr auf der Fahrbahn statt auf dem Gehweg
• neue Hochbeete und Sitzgelegenheiten
• mehr Raum zum Zufußgehen, Bummeln und Verweilen

Die Befragung wird von der Hochschule Bochum wissenschaftlich begleitet. Wer nicht online teilnehmen möchte, erhält auch Papierfragebögen im Seniorenbüro an der Hattinger Straße 811.

📍 Vor-Ort-Termin:
Am 21. September von 15 bis 18 Uhr ist die Stadt mit dem mobilen Stadtlabor vor der evangelischen Christuskirche, Hattinger Straße 786. Dort können Fragen gestellt und persönliche Erfahrungen mit dem Verkehrsversuch geschildert werden.

👉 Mitmachen und sagen, wie der Praxistest in Linden aus eurer Sicht funktioniert!

Foto: Stadt Bochum

„Rebel Rebel“: Bowie zwischen Gewalt, Liebe und großer BilderwuchtMit „Rebel Rebel“ eröffnete Ivo Van Hove seine letzte ...
27/08/2026

„Rebel Rebel“: Bowie zwischen Gewalt, Liebe und großer Bilderwucht

Mit „Rebel Rebel“ eröffnete Ivo Van Hove seine letzte Ruhrtriennale als Intendant – und kehrt zugleich in einen Kosmos zurück, der ihm besonders nahesteht. Zehn Jahre nach seiner Zusammenarbeit mit David Bowie bei „Lazarus“ entsteht in der ausverkauften Jahrhunderthalle Bochum kein klassisches Musical, sondern ein düsteres, körperliches und visuell überwältigendes Musiktheater über Gewalt, Isolation und die Widerstandskraft der Liebe.
Die Ausgangslage ist schnell erzählt: Die Gesellschaft ist zerfallen. Jugendgangs beherrschen die Straßen, Gewalt bestimmt das Zusammenleben, zwischenmenschliche Beziehungen sind verboten. Nähe wird zur Rebellion. Boy und Girl, gespielt von Diego Rodriguez und Ari Notartomaso, versuchen ihre Liebe gegen dieses System zu behaupten. Daniel Donskoy verkörpert den Gang Leader als Symbol der brutalen Ordnung.

Eine komplexe Handlung entwickelt sich daraus nicht. Die Geschichte bleibt bewusst einfach und dient vor allem als Rahmen für Bowies Songs und die großen Bilder des Abends. Wer eine stringent erzählte Geschichte erwartet, dürfte die Dramaturgie stellenweise als dünn empfinden. Wer sich auf Musik, Tanz und Bildsprache einlässt, erlebt dagegen einen Abend von enormer Intensität.

Eine Welt aus Gewalt und Untergang
Das Bühnenbild von Jan Versweyveld zeichnet eine zerstörte Welt. Container stehen wie Überreste einer untergegangenen Zivilisation auf der Bühne und gehen auf einer riesigen Videowand fast nahtlos in ihre digitalen Abbilder über. Feuer, zerbombte Hochhäuser, kosmische Bilder und Textfragmente aus Bowies Songs verstärken den Eindruck einer Gesellschaft am Abgrund.
An einigen Stellen fühlt man sich an eine eigentümliche Mischung aus „West Side Story“, „Starlight Express“ und einem Film von David Lynch erinnert. Rivalisierende Gruppen und stark choreografierte Bewegungen treffen auf eine düstere, traumartige Bildsprache. Besonders nahe liegt die Erinnerung an Lynchs „Lost Highway“ (1997): Dort erklingt Bowies „I’m Deranged“ bereits zu Beginn und später erneut am Ende beziehungsweise im Abspann. Der Song stammt vom Album 1. Outside von 1995. Diese Verbindung aus Bowie, urbaner Dunkelheit und surrealer Verunsicherung liegt auch über „Rebel Rebel“.

Deutlich sind zugleich die Bezüge zu Bowies Album „Diamond Dogs“ von 1974. Schon dort entwarf Bowie eine dystopische Zukunft, beeinflusst von George Orwells „1984“. In „Rebel Rebel“ wird daraus eine Welt, in der Menschen aufeinander einschlagen, mit Eisenstangen kämpfen und Körper über die Bühne geschleift werden.

Manche Bilder bewegen sich dabei nah am Spektakel um des Spektakels willen. Feuer, Gewalt, Müll, Projektionen und große Gesten werden mitunter so massiv übereinandergeschichtet, dass die Symbolik kaum Raum zum Atmen bekommt. Doch die enorme Energie des Ensembles verhindert, dass der Abend zum bloßen Bilderrausch wird.

Schauspiel, Gesang und Tanz auf Augenhöhe
Eine besondere Stärke des Abends liegt in der Vielseitigkeit der Darstellerinnen und Darsteller. Diego Rodriguez, Ari Notartomaso und Daniel Donskoy müssen ihre Figuren nicht nur schauspielerisch tragen, sondern sich zugleich in einen Abend einfügen, in dem Gesang, Tanz und körperliche Präsenz nahezu gleichberechtigt nebeneinanderstehen.
Besonders Ari Notartomaso bringt dafür reichlich Erfahrung mit. Bekannt wurde Notartomaso als Cynthia in der Paramount+-Musicalserie „Grease: Rise of the Pink Ladies“ und überzeugte dort bereits als Triple-Threat-Persönlichkeit aus Schauspiel, Gesang und Tanz. Auch in „Rebel Rebel“ zahlt sich diese Vielseitigkeit aus. Ari Notartomaso verkörpert Girl nicht nur stimmlich überzeugend, sondern mit einer starken körperlichen Präsenz, die sich mühelos in die Choreografien einfügt. Zusammen mit Diego Rodriguez entsteht so ein glaubwürdiges Zentrum des Abends, während Daniel Donskoy dem Gang Leader eine entsprechend bedrohliche Bühnenwirkung verleiht.

Der Tanz als eigentliche Sprache
Einen entscheidenden Anteil daran hat die Choreografie von Sidi Larbi Cherkaoui. Er übersetzt Gewalt, Angst, Nähe und Widerstand in eine körperliche Sprache aus zeitgenössischem Tanz, Hip-Hop, Akrobatik und beinahe schwerelosen Bewegungen.
Das Ensemble ist weit mehr als Hintergrund für die Hauptfiguren. Die Tänzerinnen und Tänzer bilden eine aggressive Masse, lösen sich wieder daraus, greifen einander an, tragen und werfen sich durch den Raum. Gerade die Übergänge zwischen Gewalt und Zärtlichkeit gehören zu den stärksten Momenten.
Die Liebe zwischen Boy und Girl wird nicht durch lange Dialoge erklärt. Sie zeigt sich in Berührungen, Blicken und Bewegungen – und wirkt dadurch glaubwürdiger als die eher schematische Handlung.

Bowie als Soundtrack des Untergangs
Natürlich lebt „Rebel Rebel“ vor allem von der Musik, einer Auswahl aus bekannten Hits und weniger offensichtlichen Stücken.
„Diamond Dogs“, „Heroes“, „Starman“, „Let’s Dance“ oder „Life on Mars?“ sorgen sofort für Wiedererkennung. Wenn die Band unter der musikalischen Leitung von Henry Hey die großen Bowie-Songs anstimmt, verändert sich spürbar die Atmosphäre in der Jahrhunderthalle.

Einer der stärksten Momente des Abends ist dabei die Interpretation von „Life on Mars?“. Hier greifen Musik, Darstellung und das Bühnenbild so eindrucksvoll ineinander, dass allein diese Szene den Besuch beinahe rechtfertigt. Für wenige Minuten verbinden sich Bowies Song, die monumentale Bildsprache und die Atmosphäre der Jahrhunderthalle zu einem jener seltenen Theatermomente, die noch lange nachwirken.

Die Musiker spielen druckvoll und präzise, bleiben durch ihre Platzierung in einem eigenen Bühnenbereich jedoch szenisch etwas abgekoppelt. Trotzdem funktioniert der Abend musikalisch hervorragend.

Ein kraftvoller Abschied
Mit „Rebel Rebel“ gelingt Ivo Van Hove ein eindrucksvoller Auftakt seiner letzten Ruhrtriennale-Spielzeit. Der Abend ist laut, düster, körperlich und teilweise bewusst überladen. Die Geschichte bleibt schlicht, und nicht jede Verbindung zwischen Handlung und Bowie-Song überzeugt. Doch die Qualität des Ensembles, Cherkaouis kraftvolle Choreografie, die präzise Live-Musik und die monumentale Bildsprache entwickeln eine Wirkung, der man sich schwer entziehen kann.

Am stärksten ist „Rebel Rebel“ dort, wo die Produktion nicht versucht, David Bowie zu erklären, sondern seine Musik als Projektionsfläche nutzt. Dann treffen Gewalt und Schönheit, Zerstörung und Sehnsucht, Körper und Klang unmittelbar aufeinander.

Ein bildgewaltiger und musikalisch mitreißender Abend, der nicht immer subtil ist – aber gerade in seiner kompromisslosen Energie hervorragend in die Jahrhunderthalle passt.

🚸 ADFC Bochum fordert zum Schuljahresanfang freie WegeIn einer Woche starten rund 40.000 Schülerinnen und Schüler an etw...
26/08/2026

🚸 ADFC Bochum fordert zum Schuljahresanfang freie Wege

In einer Woche starten rund 40.000 Schülerinnen und Schüler an etwa 100 Bochumer Schulstandorten ins neue Schuljahr. Damit Kinder sicher und selbstständig zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zur Schule kommen können, müssen Geh- und Radwege sowie Kreuzungs- und Querungsbereiche frei bleiben.

Doch Falschparker blockieren immer wieder wichtige Wege und versperren die Sicht. Besonders für Kinder, ältere Menschen und Radfahrende entstehen dadurch gefährliche Situationen.

Der ADFC Bochum fordert die Stadt deshalb auf, konsequenter gegen Falschparker vorzugehen und die seit Juli 2026 bestehenden rechtlichen Möglichkeiten zur automatisierten Erfassung von Parkverstößen zu nutzen.

💬 „Das derzeitige Vorgehen gegen Falschparker an Schulwegen ist viel zu ineffektiv“, erklärt Marek Nierychlo, Vorsitzender des ADFC Bochum.

Der ADFC schlägt vor:

🚗 Einsatz von Scan-Cars zur Erfassung von Falschparkern
🚌 Frontkameras in BOGESTRA-Bussen, um blockierte Haltestellen und Busspuren zu dokumentieren
👮 Deutlich häufigere Kontrollen an Schulwegen
🚲 Konsequentes Vorgehen gegen Fahrzeuge auf Geh- und Radwegen

Falschparken ist kein Kavaliersdelikt. Es gefährdet Menschen, schränkt die Barrierefreiheit ein und behindert den Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr.

Gerade zum Schuljahresbeginn gilt: Sichere Mobilität beginnt mit freien Wegen.

Fotos: ADFC Bochum

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