Wesermarsch Aktuell

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Jade – Auf dem Bohlenweg ins „Schwimmende Moor“ – Watterlebnis SehestedtAm Sonntag, den 9. August 2026, um 15 Uhr, start...
07/08/2026

Jade – Auf dem Bohlenweg ins „Schwimmende Moor“ – Watterlebnis Sehestedt

Am Sonntag, den 9. August 2026, um 15 Uhr, startet die Wanderung auf das Schwimmende Moor in Sehestedt. Unter fachkundiger Leitung von Rüdiger von Lemm, Dipl.-Biologe und Nationalpark-Wattführer, wird über den Bohlenweg gewandert. Hier erhalten die Teilnehmenden viele spannende Informationen zu diesem einzigartigen Naturphänomen.

Treffpunkt: Nationalpark-Erlebnisstation am Watterlebnis Sehestedt
Teilnahmegebühr: Erwachsene 6 Euro, Kinder 4 Euro

Die Arbeit der Station wird in dieser Saison von Umweltpraktikantin Jasmin Falke unterstützt.

Infos: Jade-Touristik, Tel. 04454 899400, [email protected]
oder Rüdiger von Lemm, Tel. 04454 1275, [email protected] (pm/lr – Foto: Jade Touristik)

Wann: 09.08.2026, 15:00 Uhr
Wo: Bäderstraße 192, 26349 Jade - Sehestedt

Wesermarsch – Übergabe der Werkzeugkisten an neue Auszubildende im Bauhandwerk WesermarschDie Innung des Bauhandwerks We...
07/08/2026

Wesermarsch – Übergabe der Werkzeugkisten an neue Auszubildende im Bauhandwerk Wesermarsch

Die Innung des Bauhandwerks Wesermarsch hat heute ein starkes Zeichen für Nachwuchsförderung und handwerkliche Zukunftssicherung gesetzt: Erstmals wurden neue Auszubildende verschiedener Gewerke offiziell begrüßt und mit einer hochwertigen Werkzeugkiste ausgestattet. Die Übergabe fand im Rahmen eines offenen Treffens mit Ausbildern, Betrieben und Innungsvertretern statt.

Obermeister Henning Sommer betonte in seiner Ansprache den hohen Stellenwert des Handwerks und die Bedeutung eines guten Starts in die Ausbildung. Die Werkzeugkisten – finanziell gedeckelt und individuell ergänzbar – sollen den neuen Auszubildenden eine solide Grundausstattung bieten und gleichzeitig Verantwortungsbewusstsein fördern.

Begrüßung der neuen Lehrlinge

Der Obermeister begrüßte die insgesamt 20 neuen Auszubildenden (15 Zimmerer, 5 Mauerer und Straßenbauer) herzlich und hob die Attraktivität handwerklicher Berufe hervor. In Zeiten, in denen viel über KI und akademische Laufbahnen diskutiert werde, sei die Entscheidung für das Handwerk „genau richtig“. „Gute Handwerker bauen sich ihr eigenes Haus, für einen Bruchteil des Geldes. Das Handwerk ist zukunftssicher, anspruchsvoll und erfüllend.“

Er schilderte aus eigener Erfahrung, wie sehr ihn die Arbeit auf der Baustelle erfülle und wie wichtig es sei, mit dem eigenen Werkzeug sorgfältig umzugehen. Die Werkzeugkiste sei nicht nur eine Ausstattung, sondern auch ein Symbol für Eigenverantwortung und Professionalität.

Verantwortung für das eigene Werkzeug

Henning Sommer appellierte an die neuen Auszubildenden, ihre Werkzeugkiste täglich vollständig mitzuführen und pfleglich zu behandeln. Fehlendes Werkzeug werde nacherfasst, doch der persönliche Umgang bleibe entscheidend. „Wer sein Werkzeug selbst anschafft, geht besser damit um. Und vieles begleitet euch ein Leben lang.“

Überbetriebliche Ausbildung: Vorstellung von Holger Suhr

Im Anschluss stellte sich Holger Suhr, der ab Herbst die überbetriebliche Ausbildung der Zimmerer im ersten Lehrjahr leiten wird, persönlich vor. Er erläuterte die Abläufe der überbetriebliche Ausbildung , gab organisatorische Hinweise und gratulierte den Lehrlingen zu ihrer Berufswahl. „Ihr habt gut entschieden. Achtet darauf, zum Lehrgangsbeginn vollständig ausgerüstet zu sein – dann können wir direkt durchstarten.“

Starkes Signal für Nachwuchs und Gemeinschaft

Die Innung des Bauhandwerks Wesermarsch setzt mit dieser neuen Tradition ein klares Zeichen: Wertschätzung für den Nachwuchs, Förderung handwerklicher Qualität und Stärkung der Gemeinschaft innerhalb der Gewerke.

Die Werkzeugkisten sollen den Auszubildenden nicht nur den Einstieg erleichtern, sondern auch das Bewusstsein stärken, dass gutes Handwerk mit guter Ausstattung beginnt – und mit Menschen, die Verantwortung übernehmen. (Fotos und Text: Kerstin Seeland)

Berne – GartenKultur-Musikfestival 2026 – Jester´s Mind in der KulturmühleAuch in diesem Jahr nimmt die Gemeinde Berne w...
07/08/2026

Berne – GartenKultur-Musikfestival 2026 – Jester´s Mind in der Kulturmühle

Auch in diesem Jahr nimmt die Gemeinde Berne wieder am GartenKultur-Musikfestival des Kommunalverbundes Niedersachsen/Bremen teil – bei gutem Wetter Open Air

Die Band aus Lemwerder gibt es nun schon seit über fünf Jahrzehnten, seit 2004 unter dem Namen Jester´s Mind.
Rock-Pop-Blues-Oldies: Eine bunte Setlist mit Songs von A wie Alanis Morisette bis U wie Uncle Kracker zeigt die Vielseitigkeit dieser Cover-Band, deren Sound ins Ohr geht und die Besucher und vor allen ihre Fans nun schon so viele Jahre lang begeistert und immer wieder zum Tanzen und Feiern anregt.
Der Garten: Die Kulturmühle ist in einer denkmalgeschützen Motormühle beheimatet und zeugt von der bewegten Geschichte des Ortes, der einst als Mühle diente und heute ein lebendiges Zentrum für Kunst und Kultur ist. Rund um das Haus lädt der großzügige, naturverbundene Garten mit seinem besonderen Ambiente zum Verweilen ein. Zwischen altem Mauerwerk und grüner Umgebung entsteht eine offene, inspirierende Atmosphäre – der perfekte Rahmen für ein Konzert. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Vorverkauf: 10 Euro, Abendkasse: 13 Euro.

Die Tickets im Vorverkauf sind erhältlich über die Tickethotline 0421 36 36 36 oder 0441 99887766, bei allen angeschlossenen Nordwest-Ticket-Vorverkaufsstellen oder direkt unter: https://www.ticketmaster.de/event/499420336?language=de-de&camefrom=de_nordwest_shop_hp&brand=de_nwt&subchannel_id=10084

Die Kulturmühle ist nicht barrierefrei. (pm/lr)

Wann: 15.08.2026, 19:00 Uhr
Wo: Lange Straße 74, 27804 Berne

Nordenham – Wirtschaftsminister Tonne zu Besuch bei Glencore Nordenham„Es braucht alle Anstrengungen, um Glencore Norden...
07/08/2026

Nordenham – Wirtschaftsminister Tonne zu Besuch bei Glencore Nordenham

„Es braucht alle Anstrengungen, um Glencore Nordenham und damit den Standort langfristig zu sichern. Generationen von Mitarbeitenden sind die Stütze des Unternehmens. Uns eint das Ziel, trotz der herausfordernden Aufgaben bei den Themen Energie und CO₂-Fußabdruck Lösungen zu finden, die den langfristigen Betrieb der Hütten sichern“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann anlässlich des Besuchs des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne bei Glencore Nordenham.

Logemann hatte den Wirtschaftsminister nach Nordenham eingeladen. Gemeinsam mit Bürgermeister Nils Siemen informierte sie sich vor Ort über die aktuelle Situation, die Herausforderungen und die Zukunftsperspektiven des Unternehmens. Im Mittelpunkt stand ein offenes Gespräch mit Glencore Nordenham.

„Glencore Nordenham ist ein zentraler industrieller Anker für die Stadt und die gesamte Wesermarsch. Die Beschäftigten bringen jahrzehntelange Erfahrung und großes Fachwissen mit. Dieses Engagement ist ein wesentlicher Teil der Stärke des Standorts“, so Logemann. Angesichts der Herausforderungen bei Energiepreisen, Klimaschutz und Beschäftigungssicherung brauche es einen engen und verlässlichen Dialog zwischen Politik, Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen.

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne erklärte: „Ich bedanke mich für das offene Gespräch und die umfassenden Informationen. Der Austausch vor Ort ist wichtig, um die Situation und die Herausforderungen des Unternehmens besser zu verstehen. Ich biete ausdrücklich meine Unterstützung an.“

Auch Bürgermeister Nils Siemen unterstrich die besondere Bedeutung des Standorts: „Die Hüttenbetriebe und die Stadt Nordenham sind seit 120 Jahren eng miteinander verbunden. Seit Generationen geben die Hütten Menschen Arbeit und ihren Familien Sicherheit. Damit diese industrielle Tradition eine Zukunft hat, brauchen wir verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Die Klimaschutzverträge müssen so flexibel ausgestaltet sein, dass sie neben einer klimafreundlichen Produktion auch Recycling und Kreislaufwirtschaft ermöglichen.“

„Wir haben uns über den Besuch des Wirtschaftsministers Grant Hendrik Tonne, der Landtagsabgeordneten Karin Logemann und Bürgermeister Nils Siemen sehr gefreut und bedanken uns für den konstruktiven Austausch. Der Besuch zeigt einmal mehr, wie wichtig der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist. Wir freuen uns, diesen fortzusetzen“, sagt Christoph Reiprich, Personalleiter von Glencore Nordenham.

Karin Logemann betont abschließend: „Die Zukunft des Standorts wird gemeinsame Anstrengungen erfordern. Niedersachsen muss dabei ein verlässlicher Partner der Beschäftigten und des Unternehmens sein. Unser Ziel ist klar: Wir wollen gute Arbeitsplätze sichern und die industrielle Zukunft Nordenhams gestalten.“ (pm/lr – Foto: Rebekka Bolzek)

Wesermarsch – Verabschiedung des Verbandsvorstehers des II. Oldenburgischen Deischbandes, Peter Aengeneyndt und Amtsantr...
07/08/2026

Wesermarsch – Verabschiedung des Verbandsvorstehers des II. Oldenburgischen Deischbandes, Peter Aengeneyndt und Amtsantritt von Henning Kaars

Der II. Oldenburgische Deichband hat heute in einem festlichen Rahmen, im Bootshaus des SWE Elsfleth, einen bedeutenden Führungswechsel vollzogen: Nach fünf intensiven und prägenden Jahren wurde Peter Aengeneyndt als Verbandsvorsteher verabschiedet. Gleichzeitig trat Henning Kaars, langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Jade, sein neues Amt als Verbandsvorsteher an. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Küstenschutzinstitutionen würdigten die Leistungen Aengeneyndts und betonten die zentrale Rolle des Deichbandes für die Sicherheit der Region.

Fünf Jahre voller Verantwortung, Fortschritt und Zusammenarbeit

In seiner Amtszeit hat Peter Aengeneyndt den II. Oldenburgischen Deichband durch eine Phase großer Herausforderungen und wichtiger Zukunftsentscheidungen geführt. Unter seiner Leitung wurden zentrale Projekte des Küstenschutzes vorangetrieben – darunter die Deicherhöhungen am westlichen Jadebusen, die Erneuerung des Jade-Wapelersiel-Schöpfwerks und die Ertüchtigung weiterer Deichabschnitte.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der engen Abstimmung mit Behörden, Genehmigungsstellen und politischen Vertretern. Die komplexen naturschutzrechtlichen Verfahren, die Sicherung großer Kleimengen für Deichbauprojekte sowie umfangreiche Grundstücksverhandlungen prägten seine Amtszeit.

Vorstandsmitglied Jürgen Büsing hob hervor, wie intensiv Aengeneyndt sich in die Materie eingearbeitet und wie souverän er große Projekte gesteuert habe – darunter auch die Neuordnung der Deichschäfereien und die Verhandlungen mit Tennet, die schließlich zum Neubau der Deichschäferei Alse führten.

Ausschussmitglied Hans Francksen würdigte Aengeneyndt als „ersten Industriellen“ an der Spitze des Verbandes – ein Novum, das sich als großer Gewinn erwiesen habe. Seine Leidenschaft für den Küstenschutz sei in jeder Phase spürbar gewesen: „Du hast für den Deichschutz gebrannt – und brennst heute noch, wie man feststellen konnte.“

Landrat Stephan Siefken dankte für die enge Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Projekte. „Wer an der Küste groß wird, weiß: Küstenschutz ist Teil unserer Lebensgrundlage.“

Ein neuer Verbandsvorsteher mit Küstenerfahrung und Verwaltungskompetenz

Mit Henning Kaars übernimmt ein erfahrener Verwaltungsfachmann und gelernter Landwirt die Verantwortung für den II. Oldenburgischen Deichband. Kaars, der in Fedderwardersiel „am Deich groß geworden“ ist, verbindet regionale Verwurzelung mit langjähriger kommunaler Führungserfahrung.

In seiner Antrittsrede betonte er die Bedeutung des Teamgedankens und die gemeinsame Umsetzung der anstehenden Projekte. „Ein Verbandsvorsteher ist nicht dazu da, den Deich mit dem Spaten zu erhöhen – er ist dafür da, die Kräfte zu bündeln.“

Kaars kündigte an, die begonnenen Maßnahmen konsequent fortzuführen und die Zusammenarbeit mit Vorstand, Ausschuss, Geschäftsstelle, Bauhof, Schäfereien sowie NLWKN, Nationalparkverwaltung und weiteren Partnern weiter zu stärken. Die Herausforderungen der kommenden Jahre – Klimawandel, steigende Anforderungen an den Hochwasserschutz und große Investitionen – seien nur gemeinsam zu bewältigen.

Dank, Anerkennung und ein klarer Blick nach vorn

Die Rednerinnen und Redner würdigten die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und betonten die Bedeutung eines starken, gut vernetzten Deichbandes für die gesamte Region. Mit dem Amtsantritt von Henning Kaars setzt der Verband auf Kontinuität, regionale Verbundenheit und fachliche Stärke.

Der II. Oldenburgische Deichband blickt mit einem neuen Verbandsvorsteher, einem starken Team und breiter Unterstützung aus Politik und Verwaltung zuversichtlich in die Zukunft – und stellt sich den wachsenden Herausforderungen des Küstenschutzes mit Geschlossenheit und Verantwortung. (Foto und Text: Kerstin Seeland)

Titelfofo: Peter Aengeneyndt und Henning Kaars

Berne – Berner Abendmusiken in der St.-Aegidius-KircheDie Konzertreihe „Berner Abendmusiken“ wird am Sonntag, den 16. Au...
07/08/2026

Berne – Berner Abendmusiken in der St.-Aegidius-Kirche

Die Konzertreihe „Berner Abendmusiken“ wird am Sonntag, den 16. August 2026 fortgesetzt. An der Orgel ist die Berner Organistin Natalia Gvozdkova zu hören.

Für das Programm hat die Solistin Orgelwerke deutscher und französischer Komponisten ausgesucht.

Im Zentrum des Programms steht die herausragende Komposition über das Magnificat von Melchior Schidt (1592 o. 1593 – 1667). Das Magnificat von Schildt hat fünf Teile und zeigt die meisterhafte Kompositionskunst von Melchior Schildt. Er entstammte einer Organistenfamilie aus Hannover. Sowohl sein Großvater als auch sein Vater waren Organisten. 1609 reiste Schildt nach Amsterdam, um dort bei dem großen Meister Sweelinck Orgel zu studieren. Nach dem Schildt den Organistenposten in Wolfenbüttel und am Hof von Christian IV von Dänemark in Kopenhagen bekleidet hatte, wurde er 1629 und bis zu seinem Lebensende Organist an der Marktkirche in Hannover. Interessant ist, dass Schildt in seinem Testament über die Ausbildung für seinen Sohn folgendes geschrieben hatte: „Er solle was redtliches undt nutzliches studieren…“, jedoch „auf keinem musicalischen instrumente, eß sei, laute, geige, fleute oder clevicordi, oder sonste dergleichen, durch auß nicht lernen sol“. Seinem Nachlass nach war Melchior Schildt ein wohlhabender Mann. Leider sind uns nur wenige seiner Orgelkompositionen überliefert.

Dagegen sind uns von seinem Zeitgenossen, dem berühmten Hamburger Organisten und Orgellehrer Heinrich Scheidemann (um 1596 – 1663), zahlreiche Orgelwerke erhalten geblieben. Im Konzert erklingen zwei Choralbearbeitungen und eine fröhliche Canzona in G von ihm.

Die französische barocke Musik wird mit zwei Komponisten vertreten: Lius Couperin (um 1626 – 1661) und François Roberday (1624 – 1680). 1653 trat L. Couperin als Erster seiner Dynastie das Organistenamt an St-Gervais in Parsi an. Er war zudem ein herausragender Cembalist und Geiger. Aus seiner Sammlung Fantasien für Orgel hat N. Gvozdkova vier Stück ausgesucht, die für die Berner Orgel, die auf keiner Weise französisch ist, gut passen. Weniger bekannt ist heute der Name von François Roberday. Aber zu seinen Lebenszeiten genoss er in Paris einen guten Ruf als Organist und wirkte in Notre-dame-des-Victoires und in les-Petits-Pères. Ein Stück aus seiner Sammlung „Fugues et Caprices à 4 parties“ (Fugen und Capricen zu 4 Stimmen) wird an dem Abend zu hören sein. Einige Stücke dieser Sammlung besieren auf Themen von anderen berühmten Komponisten.

Natalia Gvozdkova studierte Klavier am Saratower Konservatorium in der damaligen Sowjet Union. Das Interesse an der barocken Cembalo- und Orgelmusik führte sie 2004 nach Deutschland. An der Bremer Hochschule für Künste hat sie Orgel, Cembalo und Kirchenmusik studiert. 2010 – 2014 war sie als Kreiskantorin im Kirchenkreis Salzwedel in Gardelegen (Altmark) tätig. Unter anderem beschäftigte sich N. Gvozdkova in der mitteldeutschen Region mit Fragen der Pflege und des Erhalts der kleinen historischen Dorfinstrumente. Durch Praktika in verschiedenen Orgelbaubetrieben erwarb sie umfangreiche Kenntnisse im Orgelbau.

Nach der Ausbildung zur Orgelsachverständigen hat sie im November 2024 die Stelle als Kantorin in Berne (LK Wesermarsch) und Orgelsachverständige der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg angetreten. Im Kirchenkreis Wesermarsch ist Natalia Gvozdkova für Vermittlung und Pflege der Orgelkultur und Orgelmusik beauftragt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Oldenburgischen Orgellandschaft ist sie auf die Besonderheiten der Entwicklungen in der Orgelgeschichte der Region spezialisiert. Gvozdkova konzertiert auf verschiedenen historischen Orgeln und als Cembalistin in kammermusikalischen Besetzungen. Sie betreut als künstlerische Leiterin zwei Konzertreihen der Region „Langwarder Orgelsommer“ und „Berner Abendmusiken“.

Der Eintritt ist frei. (pm/lr – Foto: Chr. Debus)

Wann: 16.08.2026, 19:00 Uhr
Wo: Am Breithof 5 , 27804 Berne

Brake – Seniorennachmittag StadtmitteZu einem Seniorennachmittag in das Paul-Gerhardt-Haus wird am kommenden Mittwoch, 1...
07/08/2026

Brake – Seniorennachmittag Stadtmitte

Zu einem Seniorennachmittag in das Paul-Gerhardt-Haus wird am kommenden Mittwoch, 12. August 2026, um 15 Uhr eingeladen.

Bei Kaffee und Kuchen wird der Seniorennachmittag sich mit sommerlichen Geschichten befassen. Interessierte sind herzlich willkommen. (pm/lr – Foto: Symbolbild pixabay)

Wann: 12.08.2026, 15:00 Uhr
Wo: Kirchenstraße 15, 26919 Brake

Nordenham – Neue Selbsthilfegruppe „Schlaganfall & Hoffnung Nordenham“ startetIn Nordenham entsteht ein wichtiges neues ...
07/08/2026

Nordenham – Neue Selbsthilfegruppe „Schlaganfall & Hoffnung Nordenham“ startet

In Nordenham entsteht ein wichtiges neues Angebot für Menschen, die nach einem Schlaganfall Unterstützung, Austausch und Zuversicht suchen: Die Selbsthilfegruppe „Schlaganfall & Hoffnung Nordenham“ trifft sich am 24. August 2026 erstmals in der Kreisvolkshochschule Wesermarsch, Am Marktplatz 5, von 15 bis 17 Uhr.

Die Gruppe richtet sich an Betroffene und Angehörige, die sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Wege der Rehabilitation austauschen möchten. Ziel ist es, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, Mut zu schöpfen und voneinander zu lernen – ganz nach dem Motto: Hoffnung entsteht im Miteinander.

Hintergrund: Schlaganfall – eine häufige, aber oft unterschätzte Erkrankung

Ein Schlaganfall zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Jährlich sind rund 270.000 Menschen betroffen. Er entsteht, wenn die Durchblutung des Gehirns plötzlich gestört ist – meist durch ein Blutgerinnsel oder eine Blutung. Die Folgen können Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Gedächtnisprobleme sein. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto besser sind die Chancen auf Erholung. Doch auch nach der Akutphase bleibt der Weg zurück in den Alltag oft lang und emotional herausfordernd. Genau hier setzt die Selbsthilfegruppe an: Sie bietet Austausch, Verständnis und praktische Unterstützung für die Zeit nach dem Krankenhaus.

Offen für alle – ohne Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach vorbeikommen und sich informieren. Weitere Auskünfte gibt es telefonisch unter 015510910952. (pm/lr – Foto: Kerstin Seeland)

Titelfoto: Initiatoren der Gruppe – Birgit und Wolfgang Thürmer und Berbel Häseker

Wann: 24.08.2026, 15:00 Uhr
Wo: Am Marktplatz 5, 26954 Nordenham

Wesermarsch – Freie Plätze für kostenlosen Workshop „Mein Wunschgarten“ am 8. September 2026Ideen für naturnahe und klim...
07/08/2026

Wesermarsch – Freie Plätze für kostenlosen Workshop „Mein Wunschgarten“ am 8. September 2026

Ideen für naturnahe und klimafreundliche Gärten

Wesermarsch. In Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen lädt der Landkreis Wesermarsch alle Gartenbesitzerinnen und -besitzer zum Workshop „Mein Wunschgarten“ ein. Der Workshop findet am 8. September 2026, von 14 bis 18 Uhr, in der Poggenburger Straße 15 statt und zeigt, wie aus Schotterflächen lebendige, pflegeleicht und naturnahe Gärten werden können.

Denn Schottergärten sind in mehrfacher Hinsicht problematisch, wie Klimaschutzmanagerin Judith Bremer erklärt: „Viele Menschen wählen Schottergärten, weil sie glauben, dass sie weniger Arbeit machen. Tatsächlich heizen sich die Flächen stark auf, Regenwasser kann kaum versickern, und wertvolle Lebensräume für Insekten und Vögel gehen verloren. Außerdem kann eine zu starke Versiegelung nach den Vorgaben der niedersächsischen Bauordnung rechtlich problematisch sein.“

„Auf den ersten Blick wirken Schottergärten pflegeleicht – doch das Gegenteil ist der Fall“, ergänzt die Expertin für Gartengestaltung Almut Eilers von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Langfristig verursachen sie einen hohen Pflegeaufwand, ein Rückbau ist arbeitsintensiv und die fachgerechte Entsorgung teuer. In unserem Workshop zeigen wir, wie sich solche Flächen in klimaresiliente Gärten mit geringem Pflegeaufwand verwandeln lassen.“

Unter der Leitung der Fachleute Almut Eilers und Anke Kreis von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigene Gartengestaltung zu entwickeln und individuelle Ideen für ihren Wunschgarten umzusetzen. Der Workshop vermittelt praxisnah, wie Gärten ökologisch wertvoll gestaltet werden können – vom richtigen Pflanzenmix über naturnahe Gestaltung bis hin zu pflegeleichten Strukturen.

Interessierte können sich ab sofort unter [email protected] Stichwort „Wunschgarten“ oder unter Telefon: 04401 927-812anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. (pm/lr – Foto: Landkreis Wesermarsch/Matthias Wittschieben)

Tielfoto: Wie lässt sich ein Garten mit wenig Zeitaufwand artenreich gestalten? Darüber informieren Fachleute im kostenlosen Workshop „Mein Wunschgarten“.

Nordenham – Badminton beim Sportverein NordenhamBadminton steht beim SV Nordenham für Bewegung, Gemeinschaft und ein off...
07/08/2026

Nordenham – Badminton beim Sportverein Nordenham

Badminton steht beim SV Nordenham für Bewegung, Gemeinschaft und ein offenes Miteinander über alle Generationen hinweg. Jeden Donnerstag verwandelt sich die Halle Süd (Südstraße 22, Nordenham) in einen lebendigen Treffpunkt für Sportbegeisterte – vom neugierigen Neueinsteiger bis zum erfahrenen Ligaspieler.

Jugendtraining mit C‑Trainer Marco Schlesinger

Donnerstags von 17:30 bis 19 Uhr findet das strukturierte und altersgerechte Jugendtraining statt. Unter der Leitung von Marco Schlesinger, C‑Trainer und Abteilungsleiter der Badmintonabteilung, werden Grundlagen vermittelt, Technik verbessert und der Spaß am Spiel gefördert. Die Einheit richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen, die Badminton kennenlernen oder ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.

Erwachsenentraining – Spielspaß für alle

Im Anschluss, von 19 bis 22 Uhr, steht das Erwachsenentraining „just for fun“ auf dem Programm. Hier geht es vor allem um Freude am Spiel, lockere Matches und gemeinsames Training. Gleichzeitig besteht jederzeit die Möglichkeit, sich Tipps und Tricks zur Verbesserung des eigenen Spiels geben zu lassen – ein kurzer Austausch mit dem Trainer genügt.

Einfach vorbeikommen – ohne große Vorbereitung

Leihschläger sind in ausreichender Zahl vorhanden
Benötigt werden lediglich Hallenschuhe mit heller Sohle
Willkommen sind alle Generationen, ob jung oder jung geblieben
Die Abteilung freut sich über Neueinsteiger ebenso wie über Liga‑Spieler
Der SV Nordenham lädt herzlich dazu ein, die Badmintonabteilung kennenzulernen und Teil einer offenen, sportlichen Gemeinschaft zu werden. (pm/lr – Foto: KI generiertes Symbolbild)

Adresse

Wesermarsch Media GbR/Hammelwarder Str. 22/Brake
Brake
26919

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