05/12/2025
Und weiter gehts 🤙.... Vielen Dank an Sigi's Metal Corner für das tolle Review ! 😊🤘💪
Fear Connection
„Where suffering remains“
Genre >>> Death Metal
VÖ >>> 21. November 2025
Label >>> Neckbreaker Records
Spielzeit >>> 38:56
Aus Sicht des „Corner“: Das Leiden hat KEIN Ende!
„Sigi, unser neues Album ist draußen. Hast du Lust, wieder ein Review zu schreiben?“
>>> „Na logo, baby!“
Also auf zum Faktencheck: Erstmal feststellen, dass ich die letztjährige EP „Where evil prevails“ irgendwie nicht mitbekommen habe (wat?!). Dann schnell nochmal das alte Review zum 2021er Debüt „Progeny of a social disease“ durchlesen (ich war wohl begeistert😉 ) und nach dem ersten Durchlauf der Schrecken eines jeden Review-Schreiberlings: „Ich will mich doch nicht wiederholen müssen!“ Und DAS bedeutet im Falle Fear Connection etwas verdammt Gutes! D-Beat, Offbeat, Doublebass, ein paar Blasts, tiefe Growls, pumpender Bass, fettfreie Songs … sorry, wenn ich das so runterbete, denn das Salz in der Angst-Suppe ist weiterhin die Gitarrenarbeit von ex-Misconceived-Gitarrist Naushad. Und seine Trefferquote ist aus meiner bescheidenen Sicht dieses Mal … nun ja, beängstigend. Dabei erscheint das Eröffnungsdoppel aus dem fast unscheinbaren Intro „Invocation“ und dem folgenden „Purgatory“ im Albumkontext noch wie ein Warnschuss. Mit „Final impact“ bricht die Black/Crust Punk-Melodieführung erstmals richtig durch und nistet sich im Kleinhirn ein. Dieses melancholische, finale Feeling im weiterhin betonharten, erdigen Death Metal lässt fast jeden Song wie ein Klagelied des Unvermeidbaren erstrahlen. Nachschläge gibt es stante pede. Das höllisch treibende „The cost“ (thematisch passend: „… our future is the cost!“), „The flesh of the earth“ (dito), „Devil’s dance“ (funktioniert auch mit positiver Message: „… music protects you from going mad!“) oder das thematisch „passende“ und dadurch noch drückendere „Suicide“. Wem darüber hinaus die beklemmende Atmosphäre von Kriegsberichterstattern wie Hail of Bullets, Bolt Thrower und in Teilen God Dethroned zusagt, bekommt mit dem instrumentalen Titelsong ein Zusatz-Flashback, bevor der Brutalo-Thrasher „Isolation“ mit aller Gewalt die Tür hinter sich zuknallt.
Ich weiß, die Veröffentlichungsflut ist unbarmherzig – dieses Album aber auch! Und falls es wieder vier Jahre dauern sollte, bis ich wieder etwas von Fear Connection höre, bin ich mir dennoch verdammt sicher, dass „Where suffering remains“ bis dahin ganz stark im Gedächtnis bleibt!