14/12/2025
Der BREMER war mal wieder unterwegs. Am Samstag, den 13. Dezember, baten die Bremer Extrem-Metaller von Asator zur neunten Ausgabe des Black Fall Fest in die Schaulust. Und trotz gleich zweier Fehlalarme des Feuermelders inklusive kurzzeitiger Evakuierung und Überprüfung durch die Feuerwehr wurde es ein musikalisch wie stimmungsmäßig außergewöhnlicher Abend.
Trotz der Unterbrechungen sorgten Asator als Opener mit alten Stücken und neuen Songs von ihrem an diesem Tag erschienenen dritten Album "Traktat. Metamorphose. Manifest" für einen gelungenen Einstieg. Danach brannten die Berliner:innen von Hæresis mit ihrem intensiven Gemisch aus rasendem Black Metal und atmosphärisch-melodischen Elementen die Hütte ab. Tief hinab in den Keller der doomigen Verzweiflung ging es anschließend mit Ophis aus Hamburg, die sich auch vom zweiten Feueralarm des Abends nicht beirren ließen und ihre pechschwarzen Zeitlupenriffs zu tiefstem Gegrowle ins Publikum ballerten.
Wellen schlug danach auch der ähnlich doomige Sound von Ahab, die mit ihrer nautischen Thematik eine ganz eigene Stimmung erzeugten und das Publikum mit berührender Melancholie und brachialen Gitarrenstürmen in Trance versetzten. Aufgrund der Unterbrechungen und der späten Stunde spielten Tongue aus Bielefeld ihren mitreißenden Black Metal vor nur noch halb gefüllter, aber umso enthusiastischer agierender Halle, was der Spielfreude der Band jedoch keinen Abbruch tat.
In schwarzmetallischer Ekstase endete das Black Fall Fest – und man darf sich schon jetzt auf das nächste Mal freuen.