20/01/2026
In der Krise müssen Unternehmen Dinge tun, die niemand gern tut:
· Mitarbeitende entlassen.
· Lieblingsprojekte streichen.
· Budgets kürzen.
Und mit diesen Entscheidungen entstehen Ängste, Gerüchte, gefühlte Ungerechtigkeiten.
Was ich oft beobachte:
Je schwieriger die Lage, desto leiser werden Entscheider.
· Ausschlechtem Gewissen.
· Aus Unsicherheit.
· Aus der Hoffnung, dass weniger Kommunikation auch weniger Unruhe erzeugt.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall:
Wenn Kommunikation abnimmt, füllen andere das Vakuum.
· Mit Spekulationen.
· Mit Deutungen.
· Mit Angst.
Mit Haltung durch die Krise zu gehen, heißt nicht, alles schön zu reden.
Es heißt, Dinge auszusprechen, auch wenn sie unbequem sind.
Erklärbar zu machen, was entschieden wird – und was (noch) nicht.
Zuzuhören, ohne sofort lösen zu wollen.
Und sichtbar Verantwortung zu tragen, statt sich hinter Zahlen zu verstecken.
Gerade in der Krise entscheidet sich Kultur. Nicht auf Folien.
Sondern im täglichen Verhalten.
Was erlebt ihr gerade?