29/12/2025
Die seit über 100 Jahren als Standard gesetzte Tiefkühltemperatur von -18 °C steht auf dem Prüfstand. Das jetzt gestartete internationale Forschungsprojekt Frosteq soll untersuchen, welche Temperaturen notwendig sind, um die hohe Qualität und Sicherheit von tiefgekühlten Lebensmitteln während Transport und Lagerung ohne Abstriche zu gewährleisten.
Das internationale Forschungsprojekt »Frosteq – An initiative aimed at harmonizing Temperature, Energy, Quality and Safety in the Frozen Food Supply Chain« ist gestartet. Initiator ist die niederländische Forschungsorganisation Wageningen Food & Biobased Research der Universität Wageningen University & Research. Frosteq untersucht, ob sich durch eine Erhöhung der aktuell gesetzlich vorgeschriebenen Tiefkühltemperatur von -18 °C Energiebedarf und CO2-Emissionen reduzieren lassen, ohne dabei die hohe Sicherheit und Qualität der Tiefkühlprodukte zu beeinträchtigen. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren (2025–2029) und wird von der niederländischen Regierung gefördert. Als private Partner beteiligen sich internationale Akteure entlang der gesamten Tiefkühlkette, darunter Lebensmittelhersteller, Transport- und Kühlhausunternehmen, Hersteller von Haushaltsgeräten und Branchenorganisationen. Auch das Deutsches Tiefkühlinstitut e.V. (dti), Spitzenverband der Tiefkühlwirtschaft, unterstützt das Projekt mit seinen Mitgliedsunternehmen Apetito, bofrost Deutschland, Coldsense Technologies, Conditorei Coppenrath & Wiese, Dr. Oetker Deutschland und Salomon FoodWorld.
�»Eine nachhaltigere Lebensmittelwirtschaft ist eine große, weltweite Zukunftsherausforderung. Die Tiefkühlwirtschaft optimiert ihre Wertschöpfungskette bereits seit vielen Jahren auf allen Ebenen hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Aber angesichts des Klimawandels müssen althergebrachte Praktiken hinterfragt werden«, erklärte dti-Geschäftsführerin Sabine Eichner…
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