Lügenpressing

Lügenpressing Lügenpressing hat sich der medial geschassten Randsportart Fußball verschrieben. Spielberichte, Interviews und Mario Götze-Bashing findet Ihr hier.

Mit Lügenpressing - Das Magazin gegen Fußballkultur wollen wir die aufkommende Begeisterung für diese medial geschasste Randsportart Fußball befeuern und Euch einzigartige Spielberichte der Partien, Interviews und weitere Formate präsentieren. Hierbei werden wir, wie Ihr es Euch sicherlich denken könnt, hochprofessionelle Redaktionsstandards berücksichtigen und uns streng an journalistische Normen

und dem Pressekodex orientieren, so wie es auch die Qualitätsjournalisten der Sport Bild oder der dicke Schreihals aus dem BVB-Radio machen.

Jaja, lange nichts gehört. Aber besondere Anlässe erfordern besondere Mittel und dass ein Comeback so richtig gut gehen ...
30/06/2026

Jaja, lange nichts gehört. Aber besondere Anlässe erfordern besondere Mittel und dass ein Comeback so richtig gut gehen kann, zeigt ja der erste Spieler in unserer WM 2026-Einzelkritik...

Neuer:
Sucht die Fehler nie bei sich, hat Baumanns Traum zerstört, nimmt Urbig überall aus Spaß mit hin – vielleicht ist er gar nicht Manuel Neuer, sondern Julian Nagelsmann. Oder Cola Zero oder so! Wir wünschen ihm alles Gute für seine sicherlich bald anstehende Tiktok-Liveshow mit Toni Kroos, Waldemar Hartmann und Rooz.

Schlotterbeck:
War immerhin ein paar Tage weg aus Dortmund. Mit seinem Bizeps würde er bei Norwegen nicht mal in der letzten Reihe rudern. Sein Traum vom Wechsel ist schneller geplatzt als sein Innenband.

Tah:
Hat solide seinen Job gemacht, äußert sich in Interviews weltmännisch und scheint ein feiner Kerl zu sein – er hat beim DFB also rein gar nichts zu suchen! Über den Elfmeter wäre nicht mal Armand Duplatis gekommen.

Rüdiger:
War primär dabei, weil er bei DFB-Partner Klarna 300.000 Euro Schulden wegen Shisha-Tabak-Einfuhr nach Madrid offen hat. Davon hat er nach seinen Leistungen allerdings mindestens 15 Euro abgearbeitet.

Kimmich:
Auf der rechten Abwehrseite verlorener als in der Gemüse-Abteilung. Iglu, Blaubär und Florian Silbereisen sind bessere Kapitäne. Hinterlaufen interpretiert er als Hinterherlaufen – schönen Gruß an Diomande.

Brown:
In einer Mannschaft voller Enttäuschungen hat er sich nach anfänglichen Höhen schnell eingefunden. Wenn er weiterhin nur schnell ist und jedes zweite Spiel pausiert, kann er Alphonso Davies bei Bayern 1:1 ersetzen.

Pavlovic:
Hat weniger Zweikämpfe gewonnen als ein Römer im Asterix-Comic. Soll angeblich 90 Millionen Euro wert sein, aber das waren diese Affen-NFT-Bilder auch mal. Er strahlt weniger Sicherheit aus als ein Gefängniswärter bei Hinter Gittern.

Nmecha:
Sah in einem Spiel aus wie eine dynamischere Reinkarnation von Gennaro Gattuso. Danach wie eine fußballerisch schlechtere Reinkarnation von Carsten Ramelow. Zum Glück für ihn haben wir nicht Hitzelsperger geschrieben. Muss weiter fleißig beten oder an den Bodensee ziehen – sonst bleibt Konstanz für ihn weiter nur ein Mythos.

Sané:
Ist laut Nagelsmann unser bester Eins-gegen-eins-Spieler. Wenn bloß die Gummibälle auf dem fiesen Gummiboden nicht wären. Sein letztes erfolgreiches Dribbling hatte er, als Knossi bei Richterin Barbara Salesch mitgespielt hat. In Winston Salem ist er nur durch ständiges Naschen aufgefallen. Der Grund: Er kann einfach an nichts und niemandem vorbeigehen.

Musiala:
Spielt Fußball wie Charles Barkley nachdem ihm die Monstarz mit dem magischen Basketball das Talent entzogen haben. Nur Lieutenant Dan ist noch schlechter aus einer „Verletzungspause“ zurückgekehrt. Die Chancen, dass er jemals zu alter Form findet, stehen ähnlich wie bei Calli nach 13 Magenbändern.

Wirtz:
Sticht besonders dadurch hervor, dass er noch nicht ganz so verloren wirkt wie Musiala. Vielleicht muss er 45 Schritt zurück machen, um danach wieder anzugreifen. Willkommen zurück in der Domstadt, Florian! Fühlt sich in Nagelsmanns „System“ so wohl wie Nmecha auf dem CSD.

Havertz:
Macht mehr unnötige Wege als ein Wolt-Fahrer im urbanen Wohnraum. Als sogenannter Zielspieler ist man in dieser Mannschaft allerdings auch hilfloser als Olli Pocher nach der Schelle von Fat Comedy.

Undav:
Stand ein paar Mal richtig – meistens, wenn er nicht auf dem Platz war. Ja, er hat uns gegen die Elfenbeinküste gerettet. Im Gegenzug hat er gegen Paraguay das erste Mal die Poldi-Vergleiche bestätigt – allerdings die Form von Poldi, die vor zwei Monaten in Polen noch gerade so über den Platz gesiecht ist.

Baumann:
Bruder, warum bist du da wirklich noch mitgefahren? Ehrgefühl hin oder her – Flubber hatte mehr Rückgrat. Nach dem aus im Elfmeterschießen war er der glücklichste Mensch in der Kabine. Nicht, weil er Neuer den Erfolg nicht gönnt, sondern weil die Stimmung immer noch besser war als bei seinen Heimspielen.

Nübel:
Ist mitgefahren, obwohl der nächste Torwart, der ihm jahrelang vorgezogen werden wird, auch schon wieder in den Startlöchern steht. Der einzige, der den Nübel für einen Top-Mann hält, heißt Bernd Stromberg.

Urbig:
Hat während der WM sein FSJ als Pfleger von Manuel Neuer weiterführen können. Eigentlich ein Glückspilz, denn er musste kein einziges Mal mit den anderen 26 auf dem Rasen stehen.

Raum:
Hat exakt genauso viele Tattoos wie verlorene Zweikämpfe pro WM-Spiel. Wurde so oft überspielt, dass Sané ihn im Training fast einmal angedribbelt hat. Darf jetzt wieder in der Leipziger Bedeutungslosigkeit seinen Flat White trinken.

Thiaw:
War dabei.

Anton:
Sein grobes Foulspiel hat uns vor einem 6:0 gegen Frankreich bewahrt. Dafür gehört ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Durfte nur mit, weil Nagelsmann dachte, dass er noch bei Stuttgart spielt. Auf ihn können wir in Zukunft bauen – bei Olympia oder so.

Goretzka:
Seine einzige Stärke liegt im Bankdrücken – Checkt ihr diese Line!? Dass er ein Box-to-Box-Spieler ist, steht außer Frage. Leider ist er in erster Linie ein Ballverlust-to-Ballverlust-Spieler. War vor der WM bei Athletico Madrid im Gespräch, jetzt nur noch bei McFit München Forstenried.

Groß:
Ist in der harten Premierleague scheinbar so oft auf den Kopf gefallen, dass er sich bei seinem Kurzeinsatz selbst auf den rechten Flügel gesetzt hat. Dinge, die wir bei der WM lieber gesehen haben als ihn: Hydration Breaks, Mertesacker und Kramer beim Spaghetti-Eis-Fressen und ja, selbst den talentfreien Saxophon-Trottel.

Amiri:
Hat nach seiner Einwechslung gegen die Elfenbeinküste das Spiel angetrieben, hervorragend geflankt und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Postwendend hat er damit Deniz Undav auf Nagelsmanns Hassliste von Platz 1 verdrängt. Wurde für diese Demütigung auch noch gezwungen vor ZDF-Kameras zu heulen.

Leweling:
Behandelt den Ball so filigran wie 2002 der Friseur die Platte von R9. Dass er sich selbst als Ronaldo sieht, hätte Nmecha eigentlich dazu bringen sollen, ihn wegen Blasphemie aus dem Team zu verbannen. Bernd Schneiders linkes Ei hat mehr Ballgefühl als dieser Klumpfuß.

Beier:
DFB-Partner „Das Örtliche“ ist für Deutschland bedeutungsvoller als Maxi Beier. Staubsauger-Roboter der ersten Generation bewegen sich kontrollierter als der BVB-Geradeausläufer. Nächste Karriere-Ziel nach diesem Sommer für ihn: Aufstieg mit dem TSV 1860 München.

Woltemade:
Hat uns in der Quali den A***h gerettet und wurde von Nagelsmann damit belohnt, gerade noch so vor Andreas Rettig eingewechselt zu werden. Kein Wunder, dass sein Spiel weniger Rhythmus aufwies als der oben angesprochene Saxophon-Terrorist nach 23 Bitburger.

Ouédraogo:
Für uns mit Abstand der beste Spieler im Team! Immer einsatzbereit, dribbelstark, unbekümmert, ein echter Straßenfußball – all das hätte Said El Mala dem Team niemals geben können. Seine Auftritte sind das einzige, was uns für den deutschen Fußball hoffen lässt.

Nagelsmann:
Als Trainer hat er in einer Einzelkritik eigentlich nichts zu suchen. Aber als Trainer hatte Julian Nagelsmann bei dieser WM ja eigentlich auch nichts zu suchen. In seiner Außendarstellung hat er seit der EM so geglänzt, dass er die nächste CDU-Wahlkampagne bedenkenlos leiten kann. Selbst Jens Spahn findet Nagelsmann „echt unangenehm“. Menowin Fröhlich hat weniger schlechte Entscheidungen getroffen als unser Bundestrainer. Und er sieht auch noch besser aus. Naja, Jule steht auch 2028 weiterhin zur Verfügung. Erinnert ein bisschen an Gerhard Schröder 2005.

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